GIS-basierte Bewertung nat√ľrlicher Bodenfunktionen am Beispiel der Regiopolregion Rostock
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2021)
B√∂den leisten als Bestandteil des Wasser- und N√§hrstoffkreislaufs sowie als Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium f√ľr stoffliche Einwirkungen einen wichtigen Beitrag zu vitalen √Ėkosystemen. Diese Leistungen k√∂nnen durch nat√ľrliche Bodenfunktionen beschrieben und quantifiziert werden. Auf Grundlage digitaler Bodenkarten werden praxistaugliche Bewertungsmethoden am Beispiel der Regiopolregion Rostock angewandt und GIS-basierte Bodenfunktionskarten erstellt. Im praktischen Bodenschutz k√∂nnen Bodenfunktionskarten besonders leistungsf√§hige und empfindliche B√∂den ausweisen.

Mobile Abwasserreinigungsanlage in der Altlastensanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Hohe Kosten f√ľr die Grundwasserreinigung von Altstandorten, die sich √ľblicherweise bei Sanierungsbeginn ergeben, k√∂nnen durch einen mobilen Anlagenaufbau deutlich verringert werden. Durch ein mobiles und kompaktes Konzept der Reinigungsanlage entfallen die anf√§nglich hohen Investitionskosten f√ľr einen station√§ren Infrastrukturaufbau. Ein flexibel einsetzbares Container-System kann punktuell und gezielt am gew√ľnschten Ort eingerichtet und mit wenig Aufwand umgestellt werden, was erhebliche Vorteile bei zeitgleichen Bebauungsma√ünahmen der zu sanierenden Fl√§chen bringt. Es wird der konzeptionelle Aufbau einer derartigen mobilen Anlage zur Schwermetallentfrachtung beschrieben. Materienrechtliche Aspekte mobiler Einrichtungen werden in diesem Artikel nicht behandelt.

Sanierung Altlast K22 ‚ÄěLederfabrik Dr. Hans Neuner‚Äú
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Von Dezember 2018 bis Mai 2020 sanierte die PORR Umwelttechnik GmbH die Altlast K22. Seit 1922 wurde dort eine Gerberei betrieben und dreiwertiges Chrom aus sechswertigem Chrom gewonnen. Dieser Vorgang sowie Kriegseinwirkungen f√ľhrten zu einer erheblichen Kontamination des Untergrundes und einer Schadstofffahne im Grundwasser (Umweltbundesamt 2013).

Klassische Sanierungstechnologie unter erschwerten Bedingungen - Fallbeispiel aus dem Sanierungsalltag
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das Sanierungsprojekt an der Altlast ST22, Ventrex in Graz stellte ein Projekt der Superlative dar. Dies war weniger der inhaltlichen L√∂sung (kalte Bodenluftabsaugung und Pump&Treat-Anlage) geschuldet, sondern den herausfordernden Rahmenbedingungen bez√ľglich Finanzierung, technisch m√∂glicher und dem Sanierungsziel folgender Bauumsetzung, Zeitrahmen und Akzeptanz der Ma√ünahmen durch den Rechtsnachfolger des Verursachers.

Grundwassersanierung und Bodenw√§sche: Praxiserprobte Verfahren und Kosten f√ľr PFAS-belastete Medien
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Aufgrund ihrer Struktur sind PFAS-Verbindungen sehr stabil und können mit In-situ-Sanierungsverfahren bisher weder biologisch noch chemisch oder thermisch eliminiert werden. Deshalb werden PFAS-Grundwasserschäden durch Pump-and-treat saniert.

Auenrevitalisierung im Nationalpark Donau-Auen bei Wien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Durch die Einrichtung des Nationalparks k√∂nnen f√ľr die Donauauen bei Wien sehr intensive wasserbauliche Revitalisierungs-Programme durchgef√ľhrt werden. Zielsetzung ist eine m√∂glichst weitreichende Reaktivierung der flussmorphologischen Landschaftsprozesse (Erosion, Anlandung etc.), auf denen sich die auentypischen Lebensr√§ume in ihrer Sukzessionsreihe und Artenvielfalt entwickeln k√∂nnen. Wesentliche Ma√ünahmen sind dabei die Entfernung der Uferbefestigung und die Anbindung der Seitenarme. Die Wasserstra√üe Donau und der Hochwasserschutz k√∂nnen dabei gew√§hrleistet werden.

Raffinerier√ľckbau ‚Äď Ein Exit mit vielen Gewinnern
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Der R√ľckbau eines Raffineriestandortes ist ein komplexes Gro√üprojekt, dessen Erfolg wesentlich davon anh√§ngt, Wertsch√∂pfungspotentiale der r√ľckzubauenden Anlagen und Geb√§ude, sowie des frei werdenden Gel√§ndes zu nutzen. Dies demonstriert das Unternehmen Bayernoil, dem es mit Unterst√ľtzung des Beratungs- und Planungsunternehmens Arcadis gelang, R√ľckbau, Sanierung und Baufreimachung seiner 108 Hektar gro√üen Raffinerie in Ingolstadt/Deutschland fast vollst√§ndig mit den Erl√∂sen aus dem Verkauf von Anlagenteilen und Abbruchmaterial sowie aus der Vermarktung der freiwerdenden Fl√§chen zu finanzieren.

ISCO, ISBR, GZS - Kombination innovativer und konventioneller Verfahren zur Grundwassersanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
In der Freien Hansestadt Bremen wurden auf dem Standort der ehemaligen Silberwarenfabrik auf einer Fl√§che von ca. 12.000 m2 massive Verunreinigungen durch leichtfl√ľchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW) mit Konzentrationen bis ca. 85.000 őľg/L in der ges√§ttigten Bodenzone bis ca. 20 m unter Gel√§ndeoberkante festgestellt.

ZEROS - Zerstörung organischer Schadstoffe in Wässern mittels innovativer Verfahrenskombination (Teil 1)
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Im Forschungsprojekt ZEROS wird nach einem Weg gesucht, ein alternatives Verfahren zu den vornehmlich mit Aktivkohle abzureinigenden organischen Verunreinigungen im Grundwasser zu entwickeln.

Optimierung des Betriebes der Phasensch√∂pfung f√ľr LNAPL/ DNAPL der Altlast O76 ‚Äď Kokerei Linz
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Im Rahmen des Sanierungsprojektes der Kokerei Linz werden im Boden vorliegende organische Phasen (LNAPL und DNAPL) entfernt. Ein wesentlicher Anteil der Schadstoffe liegt in der ges√§ttigten Bodenzone vor. Dieser wird durch das Verfahren der Phasensch√∂pfung √ľber vertikale Filterbrunnen entfernt. Zur Optimierung der Austragsrate f√ľr LNAPL/DNAPL sowie der Anlageneffizienz der nachgeschalteten Grundwasserreinigungsanlage wurde ein Transportmodell entwickelt. Dieses Modell basiert auf semianalytischen L√∂sungsans√§tzen und betrachtet die Str√∂mungsverh√§ltnisse des Aquifers als quasi-station√§r. F√ľr die Transportvorg√§nge erfolgt eine transiente Betrachtung.

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