Internalisierung externer Effekte in der Bergbausanierung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2024)
Betrachtet wird die Internalisierung externer Effekte in der Bergbausanierung, wobei eine Base-, Best- und Worst-Case-Betrachtung vorgenommen wird. Es wird diskutiert, welche Internalisierungsansätze im internationalen und nationalen Kontext vorliegen und durch welchen Rechtsrahmen sich diese konstituieren. Die Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips wird dabei in den Mittelpunkt gerückt.
Strippung von Ammoniak aus RindergĂĽlle zur Minderung von Emissionen© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2022)
Die Stickstoffbestandteile der Gülle neigen bei Lagerung und Aufbringung zur Bildung von Emissionen. Nitratbelastungen des Grundwassers, Eutrophierungen angrenzender Lebensräume, aber auch Lachgasund Ammoniakemissionen in die Atmosphäre sind mögliche Folgen. Eine Strippung von Ammoniak aus Gülle kann nicht nur Emissionen vermeiden, sondern auch der Nährstoffrückgewinnung dienen. Vorgestellt werden Ergebnisse von Ammoniak-Strippungsversuchen mit separierter Rindergülle, um praxisgerechte Parameter zu ermitteln.
Kompost im Ă–kolandbau aus Sicht der Ă–kolandbauverbände© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Wie in vielen Studien belegt, ist der Ökolandbau eine ausgesprochen nachhaltige Bewirtschaftungsweise mit vielfältigen Vorteilen für Boden, Klima und Biodiversität. Aus diesem Grund sind seitens der Politik Ausbauziele zur Entwicklung des Ökolandbaus formuliert worden, z. B. die Umstellung auf Ökolandbau auf einem Anteil von 25 % der landwirtschaftlichen Fläche in Hessen bis zum Jahr 2025 zu erreichen oder auf einem Anteil von 30 % auf Bundesebene bis zum Jahr 2030.
Was spricht fĂĽr den Einsatz von Komposten im Ă–kolandbau – aus Sicht der Beratung fĂĽr den Ă–kolandbau© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Durch die Spezialisierung bei ökologisch wirtschaftenden Betrieben nimmt die Zahl der viehlos wirtschaftenden Betriebe zu. Durch die Abfuhr pflanzlicher Produkte verlassen große Nährstoffmengen den Betriebskreislauf. Auch der Humusgehalt im Boden kann bei intensiven Hackfruchtfruchtfolgen abnehmen. Da ein Teil der abgefahrenen Nährstoffe im Biogutkompost landen, entspricht es dem Kreislaufgedanken, sodass diese Nährstoffe wieder in den landwirtschaftlichen Betriebskreislauf zurückgeführt werden.
Kompost im Ă–kolandbau – ein Praxisbeispiel aus Sicht eines Produzenten© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Die neue DüV zwang uns 2017 förmlich dazu, unsere Kompostvermarktung Richtung Ökolandbau zu spezialisieren. Im Betriebsablauf hat sich dadurch kaum etwas geändert. Allerdings ist die chargenweise Betrachtung des Kompostes sehr anspruchsvoll. Es kommt vor, dass geplante Abholungen und Analysenzusendung nicht harmonieren.
Was spricht fĂĽr den Einsatz von Komposten im Ă–kolandbau?© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Für den stark wachsenden ökologischen Landbau in Deutschland werden Premium Biogut- und Grüngutkomposte zukünftig eine große Rolle spielen, um eine nachhaltige pflanzenbauliche Produktion zu unterstützen. Dabei sind sowohl geschlossene Nährstoffkreisläufe als auch die vielfältigen Bodenverbesserungseffekte durch den Komposteinsatz von zentraler Bedeutung. Darin eingeschlossen ist die Möglichkeit, mit Komposten die Humusakkumulation in den Böden und damit die C-Sequestrierung signifikant unterstützen zu können.