Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit über 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.

Nährstoffausträge aus landwirtschaftlich genutzten Böden in Nordostdeutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Nitratausträge aus landwirtschaftlichen Böden befinden sich verbreitet auf einem nicht tolerierbaren hohen Niveau. Das Austragsgeschehen wird maßgeblich hydrologisch gesteuert. Aufgrund der langjährigen Nährstoffakkumulation im Boden wird es nach Umstellung der Landbewirtschaftung vermutlich Jahrzehnte brauchen, um die Nitratausträge zu reduzieren.

Elektronenakzeptoren und mikrobielle Gemeinschaften in der anaeroben Aktivierung von Mineralölkohlenwasserstoffen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Die komplexen Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) stellen häufige Kontaminanten von Boden, Grund- und Oberflächenwasser dar. In der Umwelt unterliegen MKW insbesondere unter anaeroben Bedingungen vielfältigen, nicht vollständig charakterisierten mikrobiellen Transformationsprozessen. Der Nachweis unterschiedlicher Aktivierungsmechanismen und assoziierter initialer Transformationsprodukte mit Biomarkerfunktion sind überaus relevant für die korrekte Einschätzung von Natural Attenuation und Bioremediationsmaßnahmen.

Multifunktionale Sicherung der Altlast K20 „Kalkdeponie I/II“ in Brückl, Kärnten
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
In der Altlast K20 - rund 1 km südlich von Brückl im unteren Gurktal in Kärnten – wurden 1926 bis 1981 unter anderem Karbidkalk sowie CKW- (Chlorkohlenwasserstoff) und quecksilberbelastete Abfälle abgelagert.

Katalog zu Bodenproben aus der Steiermark mit geogener Metallbelastung
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Das Projekt ReSoil wird unter Mitfinanzierung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) am Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut für Pflanzenbau an der Universität für Bodenkultur und dem Komposterdenhersteller Franz Poschacher in Kraubath/ Mur durchgeführt.

Schwermetalle in Böden von ausgewählten Standorten in der Steiermark
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2018)
In Österreich werden jährlich hohe Mengen Bodenaushubmaterial als Abfall deponiert. Dessen Ablagerung in Deponien statt in landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen vermindert die Kohlenstoffspeicherfunktion der entsprechenden Region und damit geht ein Teil der knappen Ressource Boden verloren. Eine Ursache für die stetig steigende Menge Bodenaushub als Abfall sind Grenzwertüberschreitungen an Metallgesamtgehalten. Das Gefährdungspotenzial der Metalle ist von der Mobilität und deren toxischen Eigenschaften abhängig.

Der „weiße Kontinent“ im Blickpunkt seiner natürlichen Gegebenheiten und Ressourcen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2018)
Strukturgeologie (Tektonik), Klima, Vegetation und Böden stehen in einem oft engen Zusammenhang. Das gilt auch für den „weißen Kontinent“, die Antarktis. Dennoch bestehen Unterschiede zu anderen polaren bis subpolaren Regionen der Erde, wie z. B. in Nordrussland mit Sibirien. In diesen beiden Regionen bestehen Begehrlichkeiten für deren Ressourcen.

Altlastenrelevante Schadstoffe und die Bewertung eines eingesetzten Vor-Ort-Analysenverfahrens
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Im Rahmen der Altlastensanierung – „Kokerei Linz Altlast O76“ – von PAK Verunreinigungen ist eine sehr schnelle Entscheidung (Verunreinigung größer/kleiner als) während der Aushubarbeiten wesentlich. Als Entscheidungsgrundlage wird bei der Entsorgung von PAK kontaminierten Bodenmaterialien der Indikatorparameter US 16 EPA PAK eingesetzt.

Zementieren von zerklĂĽfteten Felsformationen bei einem HDD-Projekt in Spanien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Für eine „Trinkwasser-Autobahn“ musste der Fluss Rio Escalante in seinem Mündungsbereich an der kantabrischen Atlantikküste Spaniens mit einem Stahlrohr DN 800 mittels HDD gequert werden. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die karstigen Hohlräume im Fels dar, die den Einsatz von Zementpfropfen notwendig machten.

Einfluss der Wiedervernässung eines Moores im Nationalpark Harz auf die Mobilität des gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC)
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2016)
In den letzten beiden Jahrzehnten wurden zunehmend ansteigende Konzentrationen von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) in Oberflächengewässern beobachtet, die zu Problemen bei der Trinkwasseraufbereitung führen können. Organische Böden, die den größten terrestrischen Kohlenstoff-Pool darstellen, werden als Hauptquellen für DOC angesehen. Zum Einfluss der Wiedervernässung gestörter Moore auf die Mobilität von DOC liegen bisher widersprüchliche Ergebnisse vor. In vorliegender Arbeit wurden die DOC-Konzentrationen im Moorwasser eines seit 2005 schrittweise wiedervernässten Moores im Nationalpark Harz sowie potentielle Einflussfaktoren auf die DOC-Mobilität über einen Zeitraum von 4 Jahren untersucht und mit einem naturnahen Moorstandort verglichen.

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