InnoBLA II: Neues Konzept eines Planungswerkzeuge f√ľr die Beheizung von B√∂den mit elektrisch beheizten W√§rmequellen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Die Neuentwicklung eines schnellen und benutzerfreundlichen Planungstools erm√∂glicht die Auslegung und eine bessere Absch√§tzung der Betriebsdauer von Sanierungsvorhaben. Hierbei soll das Tool in kurzer Rechenzeit ausreichend genaue Ergebnisse zur Planung von thermischer Altlastensanierungen liefern. Um dies zu erreichen, werden f√ľr den Soff- und W√§rmetransport simplifizierte Ans√§tze implementiert. Um diese Ans√§tze zu erarbeiten ist ein detailliertes Verst√§ndnis der physikalischen und chemischen Vorg√§nge im Detail notwendig. Um diese zu er√∂rtern, wurde ein detailliertes Modell erstellt, welches √ľber Laborversuche evaluiert wurde. Ein weiterer Schwerpunkt des Planungstools ist die Benutzerfreundlichkeit, weshalb eine online verf√ľgbare grafische Benutzeroberfl√§che erstellt wurde. Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums f√ľr Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilit√§t, Innovation und Technologie gef√∂rdert.

In-situ Bodenwäsche mit Pflanzenöl/Wasser-Emulsionen zur Kohlenwasserstoff- Entfrachtung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Mineralische Kohlenwasserstoffe (MKW) stellen an zahlreichen Altstandorten und Altlasten ein Problem dar. Sowohl die gesättigte als auch die ungesättigte Zone können auch noch Jahrzehnte nach dem Schadensereignis stark belastet sein, v.a. kommt es zu einer relativen Anreicherung der schwer abbaubaren Kohlenwasserstoff-Fraktion, die von verzweigten und zyklischen Aliphaten sowie anellierten Aromaten dominiert ist.

√Ėlbindende Vliese zur Entfernung von Mineral- und Pflanzen√∂l aus Wasser
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Es gibt eine Reihe an M√∂glichkeiten zur √Ėl/Wasser Trennung, allerdings sind diese nicht immer unmittelbar im Feld einsetzbar. Im Rahmen des gegenst√§ndlichen Forschungsprojektes wurde untersucht, inwieweit sich mit √∂lbindenden Vliesen ein robustes, kosteng√ľnstiges Verfahren zur Abtrennung von Mineral√∂l bzw. Pflanzen√∂l sowie Gemische beider aus Wasser entwickeln l√§sst. Hintergrund war die Notwendigkeit, aus der in-situ Bodenw√§sche resultierende Wasser-√Ėl-Gemische, teilweise noch emulgiert, in gr√∂√üeren Mengen vor Ort zu trennen.

Planspiele zur Umsetzung der D√ľngeverordnung in Niedersachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2021)
In zwei Planspielen simulierten Teilnehmer in Rotenburg und Cloppenburg im Fr√ľhjahr und Herbst 2018 die Einf√ľhrung der neuen 2017 novellierten D√ľngeverordnung. Mit dem Projekt wurden Betroffene mit den neuen d√ľngerechtlichen Regelungen vertraut gemacht.

Anreicherung von Plastikpartikeln in Auenböden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
R√ľckst√§nde von Plastik, welches heute aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, gelangen nicht nur in die Weltmeere, sondern auch in die B√∂den. Der ‚Äěneue‚Äú Schadstoff Mikroplastik ist dabei auch in Auenb√∂den weit verbreitet und gef√§hrdet zus√§tzlich die bedeutenden Funktionen von Auen und ihren B√∂den.

GIS-basierte Bewertung nat√ľrlicher Bodenfunktionen am Beispiel der Regiopolregion Rostock
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2021)
B√∂den leisten als Bestandteil des Wasser- und N√§hrstoffkreislaufs sowie als Abbau-, Ausgleichs- und Aufbaumedium f√ľr stoffliche Einwirkungen einen wichtigen Beitrag zu vitalen √Ėkosystemen. Diese Leistungen k√∂nnen durch nat√ľrliche Bodenfunktionen beschrieben und quantifiziert werden. Auf Grundlage digitaler Bodenkarten werden praxistaugliche Bewertungsmethoden am Beispiel der Regiopolregion Rostock angewandt und GIS-basierte Bodenfunktionskarten erstellt. Im praktischen Bodenschutz k√∂nnen Bodenfunktionskarten besonders leistungsf√§hige und empfindliche B√∂den ausweisen.

√Ėkonomische und √∂kologische Bewertung des Deponier√ľckbaus: Fallbeispiele aus Brandenburg
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Im gegenst√§ndlichen Beitrag wird das Online-Werkzeug OnToL zur √∂kologischen und √∂konomischen Bewertung von Deponier√ľckbauprojekten vorgestellt und die Anwendung zur Bestimmung des Ressourcenpotentials von Altdeponien anhand von zwei Fallbeispielen in Brandenburg illustriert. Die Bewertung der beiden Deponien im Berliner Umland ergibt in Bezug auf das Treibhauspotential Einsparungen gegen√ľber dem Status quo im Ausma√ü von 0,19 bzw. 0,15 Mg CO2-√Ąqu./Mg Abfall. Ein positiver Projektbarwert (50 ‚ā¨/Mg Abfall) ergibt sich jedoch nur f√ľr eine der beiden Altdeponien. Ein wesentlicher Faktor f√ľr die Wirtschaftlichkeit dieses R√ľckbauprojektes ist der hohe Grundst√ľckspreis am Standort (250 Euro pro m¬≤) in Verbindung mit der vorteilhaften Deponiegeometrie (hohes Fl√§che-zu-Volumen-Verh√§ltnis), der zu hohen Erl√∂sen durch die Fl√§chenr√ľckgewinnung f√ľhrt. Dementsprechend stellt diese Deponie eine Ressource dar, die unter den derzeitigen wirtschaftlichen Randbedingungen genutzt werden kann. Insgesamt erm√∂glicht das Online-Werkzeug eine schnelle und einheitlichen Bewertung als Grundlage zur Identifikation und Entwicklung vielversprechender Deponier√ľckbauprojekte.

Mobile Abwasserreinigungsanlage in der Altlastensanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Hohe Kosten f√ľr die Grundwasserreinigung von Altstandorten, die sich √ľblicherweise bei Sanierungsbeginn ergeben, k√∂nnen durch einen mobilen Anlagenaufbau deutlich verringert werden. Durch ein mobiles und kompaktes Konzept der Reinigungsanlage entfallen die anf√§nglich hohen Investitionskosten f√ľr einen station√§ren Infrastrukturaufbau. Ein flexibel einsetzbares Container-System kann punktuell und gezielt am gew√ľnschten Ort eingerichtet und mit wenig Aufwand umgestellt werden, was erhebliche Vorteile bei zeitgleichen Bebauungsma√ünahmen der zu sanierenden Fl√§chen bringt. Es wird der konzeptionelle Aufbau einer derartigen mobilen Anlage zur Schwermetallentfrachtung beschrieben. Materienrechtliche Aspekte mobiler Einrichtungen werden in diesem Artikel nicht behandelt.

Sanierung Altlast K22 ‚ÄěLederfabrik Dr. Hans Neuner‚Äú
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Von Dezember 2018 bis Mai 2020 sanierte die PORR Umwelttechnik GmbH die Altlast K22. Seit 1922 wurde dort eine Gerberei betrieben und dreiwertiges Chrom aus sechswertigem Chrom gewonnen. Dieser Vorgang sowie Kriegseinwirkungen f√ľhrten zu einer erheblichen Kontamination des Untergrundes und einer Schadstofffahne im Grundwasser (Umweltbundesamt 2013).

Klassische Sanierungstechnologie unter erschwerten Bedingungen - Fallbeispiel aus dem Sanierungsalltag
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das Sanierungsprojekt an der Altlast ST22, Ventrex in Graz stellte ein Projekt der Superlative dar. Dies war weniger der inhaltlichen L√∂sung (kalte Bodenluftabsaugung und Pump&Treat-Anlage) geschuldet, sondern den herausfordernden Rahmenbedingungen bez√ľglich Finanzierung, technisch m√∂glicher und dem Sanierungsziel folgender Bauumsetzung, Zeitrahmen und Akzeptanz der Ma√ünahmen durch den Rechtsnachfolger des Verursachers.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?