Biologische in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing)
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Ein Rangierunfall auf dem BahnhofsgelĂ€nde des Bahnhofs Gmunden, in dessen Folge 60.000 kg Diesel versickerten, wird mit einer speziell an die Randbedingungen des Standortes angepassten BelĂŒftung saniert. Das Besondere an dieser in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing) besteht darin, dass im Rahmen der Sanierungsplanung der Nachweis erbracht wurde, dass die Grundwasserbelastung durch die Bestandteile des Diesels bei einer BelĂŒftungsdauer von sieben Jahren langfristig sicher unter den zulĂ€ssigen Schwellenwert im Grundwasser von 100 ÎŒg/l liegen werden.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesĂ€ttigten Zone stellt hohe AnsprĂŒche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend ĂŒberschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinrĂ€umigen Verfahren bis in grĂ¶ĂŸere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu mĂŒssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem GrundstĂŒck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und AusfĂŒhrung dieser Methode erlĂ€utert.

Eine neue Karte zur Sulfatgesteinsverbreitung in Niedersachsen – Mehr Sicherheit bei ErdwĂ€rmebohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
UnsachgemĂ€ĂŸ erstellte ErdwĂ€rmebohrungen in anhydritfĂŒhrendem Gestein können Ursache fĂŒr erhebliche SchĂ€den sein. Um schon in der Planungsphase einer ErdwĂ€rmeanlage fĂŒr mehr Sicherheit zu sorgen, wurde am niedersĂ€chsischen Landesamt fĂŒr Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eine Karte zur Verbreitung von Sulfatgesteinen in Niedersachsen erstellt, die zeigt, ob an einem konkreten Standort Gips bzw. Anhydrit bis 200 m unter GelĂ€nde potenziell vorhanden oder nicht zu erwarten ist. Die Karte ist seit Oktober 2015 auf dem NIBIS-Kartenserver des LBEG frei verfĂŒgbar und wird im Rahmen des wasserrechtlichen Erlaubnisverfahrens zur ErdwĂ€rmenutzung berĂŒcksichtigt.

Modellentwicklung zur GefÀhrdungsabschÀtzung von Bodenabtrag durch Wind auf AckerflÀchen Westsachsens
© Bayerisches Landesamt fĂŒr Umwelt (10/2014)
Neben der weitaus einfacher zu beobachtenden Erosion durch Wasser spielt auch die Erosion durch Wind eine wesentliche Rolle beim Bodenabtrag landwirtschaftlicher FlĂ€chen. Ihr Bodenverlust ist nicht durch linienhafte Reliefformen (Rillen, Rinnen, Runsen), sondern vielmehr durch flĂ€chenhaften Abtrag – gesteuert von einigen wenigen extremwetterlagen – geprĂ€gt.

Möglichkeiten und Nutzen der GĂŒlleaufbereitung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
Die lokalen NĂ€hrstoffkreislĂ€ufe können in Regionen mit großer Nutztierhaltung oft nicht mehr aufrecht erhalten werden. Festmist, GĂŒlle und Jauche werden zum Problem. Aufbereitungsverfahren und Maschinentechnik stehen bereits zur VerfĂŒgung. Eine Entkopplung der Tierproduktion von der regional verfĂŒgbaren landwirtschaftlichen NutzflĂ€che mag technologisch darstellbar sein, zu klĂ€ren bleibt die Frage, ob dies gesellschaftspolitisch erwĂŒnscht ist.

Bodenschadverdichtungen - Vollzug der Bundesbodenschutzverordnung fĂŒr den nichtstofflichen Teil
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2013)
Der Vollzug des Bodenschutzrechtes zu den „schĂ€dlichen BodenverĂ€nderungen im nichtstofflichen Bereich" scheint schwer oder kaum handhabbar. Die Bewertung von Bodenschadverdichtungen wird diskutiert. LösungsansĂ€tze zum Vollzug fĂŒr zunĂ€chst rein augenscheinlich wahrgenommene BodenschĂ€den werden vorgestellt.

Improved Methods for Decontamination of Contaminated Soil
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
About 0.7 % of the agricultural land in Bulgaria is heavily polluted and needs remediation.

Sorption Experiments with Monochlorobenzene
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
The project deals with the behavior of chlorobenzene in the soil-groundwater system of the industrial park in Frankfurt Höchst (IPH). Chlorobenzenes have been and are used as industrial solvents, pesticides, non-conductive fluids, deodorants, and chemical intermediates.

Sorption Behavior of Uranium in Soils
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
As a limiting factor for plant growth, phosphorous (P) is removed permanently from soils and P-fertilization is indispensible for arable soils. Depending on origin and processing method of the raw materials, mineral P-fertilizers can contain Uranium (U) up to 173 mg·kg-1 (Dittrich & Klose 2008). Considering an extensive P-fertilization in conventional agriculture, their application could lead to an annual input of U into agricultural environments. Regarding the high human- and phytotoxic potential of U, it is necessary to characterize the fate of U in the pedosphere and to identify and quantify further processes like enrichment in soils, plant uptake or leaching into groundwater aquifers.

Successful In-Situ-Remediation of Diesel Spill with Bioventing
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
Following an accident of a tank vehicle in Gmunden (Upper Austria) 2007, about 60,000 kg of diesel fuel were spilled and percolated into the soil. As an emergency measure soil was removed up to 3.2 m depth. Consecutively, information about investigation and remediation method selection as well as implementation details are given.

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