Beitrag privater Unternehmen zur Sicherstellung der Entsorgung gering belasteter Baurestmassen.
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Bodenaushub fĂ€llt bei den meisten Bauvorhaben an, gleich ob industrielle Neubauvorhaben oder Erschließung von Wohngebieten. Der Anfall von Bodenaushub geht einher mit dem Bevölkerungszuwachs, mit dem steigenden BedĂŒrfnis nach Wohnraum und insbesondere mit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung.

Alternatives Konzept zur Deponierung PFC-haltigen MassenabfÀllen
© UniversitĂ€t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind sehr stabil, ubiquitĂ€r vorhanden und in der Umwelt, im Menschen, in Tieren und Pflanzen sowie in Nahrungsmitteln nachweisbar. Einige PFC-Verbindungen weisen eine signifikante Öko- und HumantoxizitĂ€t auf und stehen im Verdacht, kanzerogen zu sein.

Biokohle und Kompost als organische Bodenadditive fĂŒr die Stabilisierung von Altlastenstandorten
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
FlĂ€chen mit hohen Schadstoffbelastungen (Hot Spots) werden in der Sanierungspraxis, sofern möglich, hĂ€ufig ausgebaggert. Die umliegenden FlĂ€chen können dabei niedrig und diffus kontaminiert zurĂŒckbleiben, da Ausgrabung, Abtransport und Abfallbehandlung fĂŒr wenig belastete großflĂ€chige Kontaminationen unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer sein können. Biokohle, ein Produkt aus der Pyrolyse von Biomasse, kann als Sorbent zur Immobilisierung von Schwermetallen und organischen Restkontaminantionen eingesetzt werden. Biokohle ist zudem ein Bodenhilfsstoff, der bei sandigen Böden der Auswaschung von NĂ€hrstoffen entgegenwirkt, die BodenwasserhaltekapazitĂ€t steigert und bei versauerten Böden den pH-Wert anhebt. Das Einmischen von Biokohle in diffus verunreinigte Böden kann daher auch zur Immobilisierung von Schwermetallen und zur ökologischen Stabilisierung solcher Standorte beitragen.

Elektronenakzeptoren und mikrobielle Gemeinschaften in der anaeroben Aktivierung von Mineralölkohlenwasserstoffen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Die komplexen Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) stellen hĂ€ufige Kontaminanten von Boden, Grund- und OberflĂ€chenwasser dar. In der Umwelt unterliegen MKW insbesondere unter anaeroben Bedingungen vielfĂ€ltigen, nicht vollstĂ€ndig charakterisierten mikrobiellen Transformationsprozessen. Der Nachweis unterschiedlicher Aktivierungsmechanismen und assoziierter initialer Transformationsprodukte mit Biomarkerfunktion sind ĂŒberaus relevant fĂŒr die korrekte EinschĂ€tzung von Natural Attenuation und Bioremediationsmaßnahmen.

Förderung und Trennung von komplexen DNAPL-LNAPL Phasengemischen auf der Altlast O76 „Kokerei Linz“
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Bei der Altlast O76 „Kokerei Linz“ handelt es sich um eine bereits seit 1942 existierende Kokerei, die im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, anschließend wiederaufgebaut und in Betrieb genommen wurde. Das Areal umfasst ca. 350.000 mÂČ und weist mehrere Hotspots auf, in denen massive Teerölkontaminationen und Kontaminationen durch aromatische Kohlenwasserstoffe vorliegen. Es fand bereits ein erheblicher Schadstoffeintrag ins Grundwasser statt.

Innovative in situ Sanierung am Standort der Altlast N16 „Tuttendorfer Breite“ – 9 Jahre Betrieb
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Im Juli 2009 sind die Anlagen zur Sanierung der Altlast N16 „Tuttendorfer Breite“ in Betrieb gegangen. Seitdem erfolgt an diesem ehemaligen Raffineriestandort eine Dekontamination des mit Mineralölkohlenwasserstoffen verunreinigten Grundwassers und Untergrundes mit unterschiedlichen Sanierungsmaßnahmen.

Multifunktionale Sicherung der Altlast K20 „Kalkdeponie I/II“ in BrĂŒckl, KĂ€rnten
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
In der Altlast K20 - rund 1 km sĂŒdlich von BrĂŒckl im unteren Gurktal in KĂ€rnten – wurden 1926 bis 1981 unter anderem Karbidkalk sowie CKW- (Chlorkohlenwasserstoff) und quecksilberbelastete AbfĂ€lle abgelagert.

Biologische in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing)
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Ein Rangierunfall auf dem BahnhofsgelĂ€nde des Bahnhofs Gmunden, in dessen Folge 60.000 kg Diesel versickerten, wird mit einer speziell an die Randbedingungen des Standortes angepassten BelĂŒftung saniert. Das Besondere an dieser in-situ Sanierung durch BelĂŒftung (Bioventing) besteht darin, dass im Rahmen der Sanierungsplanung der Nachweis erbracht wurde, dass die Grundwasserbelastung durch die Bestandteile des Diesels bei einer BelĂŒftungsdauer von sieben Jahren langfristig sicher unter den zulĂ€ssigen Schwellenwert im Grundwasser von 100 ÎŒg/l liegen werden.

Überschnittene Großlochbohrung als Bodenaustauschverfahren bei der Sanierung ökologischer Altlasten
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2016)
Der Austausch kontaminierten Bodens in der grundwassergesĂ€ttigten Zone stellt hohe AnsprĂŒche an den Tiefbau sowie den Arbeits- und Immissionsschutz. In den letzten Jahren werden zunehmend ĂŒberschnittene Großlochbohrungen als Sanierungsverfahren angewendet, da diese kleinrĂ€umigen Verfahren bis in grĂ¶ĂŸere Tiefen anwendbar sind, ohne umfangreiche Verbauarbeiten oder Grundwasserabsenkungen vornehmen zu mĂŒssen. Anhand einer erfolgreichen Anwendung dieser Sanierungsmethode auf dem GrundstĂŒck einer ehemaligen chemischen Reinigung in Berlin werden Planung und AusfĂŒhrung dieser Methode erlĂ€utert.

Eine neue Karte zur Sulfatgesteinsverbreitung in Niedersachsen – Mehr Sicherheit bei ErdwĂ€rmebohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
UnsachgemĂ€ĂŸ erstellte ErdwĂ€rmebohrungen in anhydritfĂŒhrendem Gestein können Ursache fĂŒr erhebliche SchĂ€den sein. Um schon in der Planungsphase einer ErdwĂ€rmeanlage fĂŒr mehr Sicherheit zu sorgen, wurde am niedersĂ€chsischen Landesamt fĂŒr Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eine Karte zur Verbreitung von Sulfatgesteinen in Niedersachsen erstellt, die zeigt, ob an einem konkreten Standort Gips bzw. Anhydrit bis 200 m unter GelĂ€nde potenziell vorhanden oder nicht zu erwarten ist. Die Karte ist seit Oktober 2015 auf dem NIBIS-Kartenserver des LBEG frei verfĂŒgbar und wird im Rahmen des wasserrechtlichen Erlaubnisverfahrens zur ErdwĂ€rmenutzung berĂŒcksichtigt.

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