Multifunktionale Sicherung der Altlast K20 „Kalkdeponie I/II“ in BrĂŒckl, KĂ€rnten
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
In der Altlast K20 - rund 1 km sĂŒdlich von BrĂŒckl im unteren Gurktal in KĂ€rnten – wurden 1926 bis 1981 unter anderem Karbidkalk sowie CKW- (Chlorkohlenwasserstoff) und quecksilberbelastete AbfĂ€lle abgelagert.

Die Förderung der Altlastenforschung im UFG-Regime
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Altlastensanierung erfolgt ĂŒblicherweise ohne große öffentliche Aufmerksamkeit, was durchaus im Sinn von Altlastenbesitzern und -sanierern ist. Bei den betroffenen Stakeholdern gibt es jedoch das klare Bekenntnis, alle Altlasten innerhalb von 30 Jahren zu sanieren. Im Vergleich zur Anzahl der bisher sanierten Altlasten stellt dies eine vielfach grĂ¶ĂŸere Aufgabe dar zu deren Erledigung entsprechende Werkzeuge entwickelt werden mĂŒssen.

Altlastenrelevante Schadstoffe und die Bewertung eines eingesetzten Vor-Ort-Analysenverfahrens
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Im Rahmen der Altlastensanierung – „Kokerei Linz Altlast O76“ – von PAK Verunreinigungen ist eine sehr schnelle Entscheidung (Verunreinigung grĂ¶ĂŸer/kleiner als) wĂ€hrend der Aushubarbeiten wesentlich. Als Entscheidungsgrundlage wird bei der Entsorgung von PAK kontaminierten Bodenmaterialien der Indikatorparameter US 16 EPA PAK eingesetzt.

Novelle des Altlastensanierungsgesetzes – Entscheidungshilfen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
In diesem Beitrag werden Arbeitshilfen – sogenannte Entscheidungshilfen – vorgestellt, die zurzeit vom Umweltbundesamt im Auftrag des Bundesministeriums fĂŒr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Zusammenhang mit den EntwĂŒrfen zu einer Novelle des Altlastensanierungsgesetzes („ALSAG neu“) erstellt werden.

Voruntersuchungen zur in situ Sanierung der Altlast W26
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
FĂŒr den vorliegenden Kohlenwasserstoffschaden der Altlast W26 ÖBB-Frachtenbahnhof Wien Nord-Bereich WerkstĂ€tte wurde anhand einer Variantenstudie eine in situ Sanierung als zielfĂŒhrende Maßnahme eruiert. Die kontaminiert FlĂ€che betrĂ€gt rund 6.000 mÂČ und betrifft die ungesĂ€ttigte als auch die gesĂ€ttigte Bodenzone. Aufgrund der HeterogenitĂ€t des Untergrundes und des begrenzten Zeitbudget zur Sanierungsumsetzung wurden Vorversuche (Labor, in situ) durchgefĂŒhrt um maximale Planungssicherheit in der Umsetzung zu gewĂ€hrleisten. Neben der Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen sollen vor allem Antworten auf die Fragen der Sanierungsdauer, Abbaugrenzen, Milieubedingungen sowie Dimensionierung der Sanierungstechnologien erarbeitet werden.

Die Sicherheitsleistung fĂŒr Sicherungsmaßnahmen der Altlastensanierung nach § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2016)
Die Behörde kann im Fall der DurchfĂŒhrung von Sicherungsmaßnahmen gemĂ€ĂŸ § 10 Abs. 1 S. 2 BBodSchG Sicherheitsleistung verlangen. Voraussetzungen, die Art der Bestellung und vor allem die Höhe der Sicherheitsleistungen sind im Bodenschutzrecht weiter nicht geregelt. Ziel des Beitrages ist es, den Regelungshintergrund nĂ€her zu untersuchen und Anwendungsvoraussetzungen, Festsetzungsmöglichkeiten sowie Restriktionen des Instruments der Sicherheitsleistung zu beschreiben. Neben den spezifischen Problemlagen bei Sicherungsmaßnahmen der Altlastensanierung werden hierzu Anleihen aus anderen Sicherheitsleistungen des Umweltrechts verwendet, um Lösungen zu entwickeln. Diese sind im Spannungsfeld zwischen berechtigten Sicherungsinteressen einerseits und der Gefahr der Übersicherung andererseits zu finden.

Das AAV-Modell – FlĂ€chenrecycling und Altlastensanierung als gemeinschaftliche Aufgabe von Staat und Wirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (11/2013)
Seit 1989 gibt es in Nordrhein-Westfalen für die Aufarbeitung und Sanierung von mit Altlasten belasteten Flächen eine Zusammenarbeit von Land, Wirtschaft und Kommunen im AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung. Über mehrere Legislaturperioden hinweg ist ein erfolgreiches Modell für die Zusammenarbeit von privater Wirtschaft und öffentlicher Hand bei Flächenrecycling und Altlastensanierung entwickelt worden. Wirtschaft, Land und Kommunen arbeiten bei der Finanzierung und in den Gremien des Verbandes seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen. Dieses häufig auch als Kooperationsmodell bezeichnete Public-Private-Partnership einschließlich der gesetzlich geschaffenen Figur eines sondergesetzlichen Verbandes zum Flächenrecycling und zur Sanierung von Altlasten ist in dieser Form in Deutschland einzigartig und beispielgebend für eine Kooperation zwischen Staat und Wirtschaft. Es verwirklicht zugleich das sogenannte Kooperationsprinzip als das dritte grundlegende Prinzip im deutschen Umweltrecht neben dem Vorsorge- und Verursacherprinzip. Der Beitrag stellt das AAV-Modell, seine Entstehung und einige wesentliche Eckpunkte des im Frühjahr 2013 geänderten und am 2.4.2013 im Gesetz- und Verordnungsblatt Nordrhein-Westfalen verkündeten neuen AAV-Gesetzes (AAVG) vor.

Vom Vergessen: Nachsorge zwischen Mythos und Wirklichkeit
© Wasteconsult international (12/2012)
Kennen Sie ein Amt, das stillgelegte Betriebe seit 100 Jahren ĂŒberwacht? Eben. Die Nachsorge geht vergessen. Daher mĂŒssen wir Deponien als zwar belastete, aber nicht ĂŒberwachungsbedĂŒrftige Standorte konzipieren. Das heisst: Schadstoffpotential herunterfahren, VerdĂŒnnung zulassen oder sanieren.

Field Experiment of an Innovative In-situ Remediation Method for Chromate
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
Based on a R&D- project in the field of in-situ remediation of chromium contaminated soil, a new approach on source (‘hot-spot’) decontamination in connection with pump-and-treat-technique has been developed at the Institute of Sustainable Waste Management and Technology (IAE) at the Montanuniversitaet Leoben.

Altspeiseöl zur VerfĂŒgbarkeitssteigerung von Teerölkontaminanten in Industrieböden
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
Kontaminationen von Boden und Grundwasser mit Teerölen sind hĂ€ufig an HolzimprĂ€gnier- und Gaswerksstandorten sowie an Kokereien anzutreffen. Teeröle bestehen aus einer Vielfalt von chemisch und physikalisch unterschiedlichen Stoffen, die ein erhebliches GefĂ€hr-dungspotential fĂŒr die Umwelt aufweisen.

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