Komplexe Grundwassersanierung mittels Airsparging an einem ehemaligen √Ėlhafen des Milit√§rs
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Im nachfolgenden Beitrag wird anhand des Beispiels einer Grundwassersanierung von aromatischen Kohlenwasserstoffen (AKW) mittels Airsparging erl√§utert, welche Randbedingungen und Steuerungsma√ünahmen den Erfolg einer Altlastensanierung beeinflussen. Gleichzeitig wird gezeigt, wie ein solches Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss bis hin zur Einstellung der √úberwachung gef√ľhrt werden kann.

Die Förderung der Altlastenforschung im UFG-Regime
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Altlastensanierung erfolgt √ľblicherweise ohne gro√üe √∂ffentliche Aufmerksamkeit, was durchaus im Sinn von Altlastenbesitzern und -sanierern ist. Bei den betroffenen Stakeholdern gibt es jedoch das klare Bekenntnis, alle Altlasten innerhalb von 30 Jahren zu sanieren. Im Vergleich zur Anzahl der bisher sanierten Altlasten stellt dies eine vielfach gr√∂√üere Aufgabe dar zu deren Erledigung entsprechende Werkzeuge entwickelt werden m√ľssen.

Grundwasserabsenkungen im Rahmen von Kampfmittelräumungen innerhalb des Stadtgebietes von Oranienburg
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Stadt Oranienburg wurde im 2. Weltkrieg massiv durch die amerikanischen Luftstreitkr√§fte bombardiert. Auch heute noch befinden sich viele Blindg√§nger im Boden, die mit chemischen Langzeitz√ľndern ausgestattet sind und jederzeit detonieren k√∂nnen. Eine Entsch√§rfung der Bomben kann nur erfolgen, wenn die hierf√ľr erstellte Baugrube komplett trockengelegt wird. Aufgrund der speziellen hydrologischen und hydrogeologischen Bedingungen im Untergrund der Stadt werden die Planer und die ausf√ľhrenden Firmen von Grundwasserabsenkungsma√ünahmen vor besondere Herausforderungen gestellt.

Einsatz von Pflanzenkohlesubstraten zur Beschleunigung des Abbaus organischer Kontaminanten
© ANS e.V. HAWK (10/2012)
In der Bundesrepublik Deutschland wurde seit 1991 im Zuge der Abr√ľstungsprozesse die milit√§rische Nutzung von ca. 50% der ehemals 1 Mio. Hektar milit√§risch genutzter Fl√§che aufgegeben. Eine Vielzahl dieser Liegenschaften sind mit Schadstoffen, v.a. organischen Kontaminanten wie Mineral√∂lkohlenwasserstoffen (MKW), Mono- und Polyzyklischen aromatischern Kohlenwasserstoffen (PAK), sowie chlorierten Kohlenwasserstoffen belastet. Die Kontaminationen sind dabei vor allem durch Leckagen, Lagerung von Abfallstoffen, Unf√§lle, Emissionen, durch Handhabungsverluste z.B. beim Betanken, oder auf Produktionsreste zur√ľckzuf√ľhren. Die Umweltsch√§den, sowie auch die Lage der Liegenschaften in entlegenen Gebieten erschweren eine m√∂gliche zivile Nachnutzung. Eine Wiedernutzung dieser Fl√§chen muss aber vor dem Hintergrund der Knappheit fruchtbarer B√∂den eine h√∂here Beachtung finden. Um eine Nachnutzung verunreinigter Fl√§chen zu gew√§hrleisten gibt es bereits zahlreiche M√∂glichkeiten der Bodensanierung. Hierbei sind vor allem solche Verfahren zu bevorzugen, welche vor Ort (in situ) kosteng√ľnstig durchzuf√ľhren sind.

Auf sensiblem Terrain: Der Solarpark auf dem M√ľllberg wird immer beliebter
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2012)
Immer mehr Deponiebetreiber erkennen die Chance, die in der Nachnutzung ihres Gel√§ndes als Solarpark besteht. Doch die Technik hat es in sich: Bei der Vielzahl der verf√ľgbaren Abdichtungssysteme das passende Gr√ľndungssystem f√ľr die vorhandene Abdeckung zu finden ist eine knifflige Aufgabe, die viel Erfahrung erfordert.

Störung des Baugrundes durch Kampfmittelerkundungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2011)
Bereits bei der Planung von Bauwerken hat der Bauherr zu pr√ľfen, ob es Kampfmittel im Untergrund gibt und zu gew√§hrleisten, dass Dritte nicht gef√§hrdet werden. H√§ufig ist es dazu notwendig, in den Untergrund einzugreifen, noch bevor mit der Baugrunderkundung f√ľr die eigentliche Bauma√ünahme begonnen werden kann. Aus diesem Grund sollten Zeit und Kosten f√ľr die Kampfmittelsuche eingeplant und gleichzeitig geeignete Ma√ünahmen ergriffen werden, um eine daraus resultierende Ver√§nderung der geotechnischen Eigenschaften des Baugrundes zu minimieren.

Alternative M√∂glichkeiten zur Nachnutzung von Deponiefl√§chen w√§hrend der Stilllegungsphase unter Ber√ľcksichtigung der Problematik der Standsicherheit in jungen Deponien
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Dieser Vortrag zeigt eine M√∂glichkeit auf, wie eine Brachfl√§che, in diesem Fall eine ehemalige Hausm√ľlldeponie, w√§hrend der Stilllegungsphase genutzt werden kann. Aufgrund der exponierten Lage wurde die Errichtung einer Photovoltaikanlage in einer s√ľdlich ausgerichteten Steilb√∂schung gew√§hlt.

Oberfl√§chenabdichtungssysteme mit Komponenten aus aufbereitetem Baggergut ‚Äď Wasserhaushalt, Aufgrabungsergebnisse, Hydrochemie
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Die Unterhaltung von Häfen und Binnenwasserstraßen erfordert häufig eine fortlaufende Baggerung der Wasserstraßen und Hafenbecken. Im Bereich des Hamburger Hafens fallen pro Jahr etwa 4 bis 6 Mio. m3 Baggergut an, von denen der größte Teil im Strom umgelagert wird. Etwa 1 Mio. m3 pro Jahr werden an Land behandelt.

Interdisziplinärer methodischer Ansatz zur Konzipierung von Wasserhaushaltsschichten
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Neben anderen technischen Sicherungselementen haben als Wasserhaushaltsschicht ausgef√ľhrte Rekultivierungsschichten in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung bei der Oberfl√§chenabdichtung von Deponien erlangt. Im aktuellen deutschen Deponierecht (Deponieverordnung - DepV) aus dem Jahre 2009 werden erstmals definierte Anforderungen f√ľr Rekultivierungs- sowie Wasserhaushaltsschichten ausgewiesen. Das zunehmende Interesse an einer gut funktionierenden Wasserhaushaltsschicht resultiert u. a. aus dem Anreiz heraus, eine Dichtungskomponente einsparen zu k√∂nnen.

Mit Bio gegen Chemie: Altlastensanierung funktioniert auch mit Pilzen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (5/2011)
Nicht nur Bakterien, auch Pilze k√∂nnen Chemikalien bek√§mpfen. Ihr Potential wird aber gerade erst entdeckt. Dabei stellen sie den gr√∂√üten Anteil an lebender Biomasse im Boden. Zudem ist diese Sanierungsform nach Erkenntnissen des Helmholtz-Zentrums f√ľr Umweltforschung (UFZ)kosteng√ľnstig.

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