Braucht der Ă–kolandbau Biogutkomposte?
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Auch im Ökolandbau entsteht durch die ständige Abfuhr von Nährstoffen über die Verkaufsprodukte ein Nährstoffdefizit. In den Ökoanbauverbänden wird deshalb schon länger darüber diskutiert, wie man hier gegensteuern kann. Der Einsatz von Biogutkomposten als Dünger und zur Bodenverbesserung ist im Rahmen der EU-Ökoverordnung zulässig. Einige Ökoanbauverbände haben Biogutkomposte unter erweiterten Qualitätskriterien, in ihre Liste der zulässigen Zukaufdünger aufgenommen.

Einsatz von Biogutkomposten im ökologischen Landbau – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Seit der Richtlinienänderung von Bioland und Naturland (2014/16), den beiden größten ökologischen Anbauverbänden Deutschlands, ist der größte Teil der ökologisch bewirtschafteten Flächen in Deutschland nicht nur für Grüngutkomposte, sondern auch für Biogutkomposte grundsätzlich zugänglich. Dies gilt für Biogutkomposte mit einer besonderen Qualität, wie sie in einer Vereinbarung zwischen den beiden oben genannten Anbauverbänden und der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) e. V. festgelegt wurde.

Rechtliche Vorgaben der DĂĽngeverordnung beim Komposteinsatz
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
Die Düngeverordnung von 2017 enthält viele Neuregelungen für den Einsatz von Kompost.

Evaluierung von Nährstoff- bilanzmodellen für die zukünftige Flussgebietsbewirtschaftung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Es bestehen hohe Anforderungen an Nährstoffbilanzmodelle: eine ausreichende räumliche und zeitliche Auflösung der Prozessbeschreibung, eine umfassende Darstellung von Managementmaßnahmen und ein hohes Maß an Modellsicherheit.

Entscheidungshilfe zur Planung der FrĂĽhjahrsdĂĽngung in der Landwirtschaft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
Auf das Timing kommt es an: Dünge mittel sollten in der Landwirtschaft immer möglich zeitnah am sogenannten Vegetationsbeginn ausgebracht werden. Wird hingegen zu früh gedüngt, so nimmt nicht nur die Effizienz des eingesetzten Düngers erheblich ab: Die Kulturpflanzen nehmen diesen nur bedingt oder gar nicht auf, ein Eintrag in das Grundwasser oder nahegelegene Oberflächengewässer kann die Folge sein. Vor diesem Hintergrund vermittelt der nachfolgende Beitrag einen Überblick über die richtige zeitliche Platzierung der Düngungen mithilfe einer einfachen Internet-Anwendung.

Geotechnische Aspekte einer anspruchsvollen Baugrube in der Hamburger HafenCity
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
Inmitten der Hamburger HafenCity entsteht aktuell ein moderner Gebäudekomplex mit 18 Ober- und zwei Untergeschossen. Die Baustelle liegt unmittelbar an der Elbe, wobei der Tideeinfluss, mögliche Sturmflutszenarien und die Aufhöhung auf ein 3 m höheres Niveau zu berücksichtigen sind. Wegen anstehender lockerer Auffüllungen und tief reichender organischer Weichböden war eine Tiefgründung des Komplexes auf Pfählen erforderlich. Darüber hinaus wird das Baufeld von einer U-Bahn-Trasse durchschnitten, die ihrerzeit in offener Bauweise hergestellt wurde. Nachfolgend werden die geotechnisch anspruchsvollen Aspekte bei der Planung und Ausführung der Baugrube und Gründungsarbeiten betrachtet sowie die baubegleitenden geostatischen Berechnungen und Sicherungen erläutert.

Dichtwandherstellung fĂĽr den Bagatelle-Damm auf Mauritius
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Inselstaat Mauritius liegt etwa 870 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Das Land muss trotz ergiebiger Regenfälle Probleme mit der Frischwasserversorgung bewältigen, da es über keine ausreichenden Speicherkapazitäten verfügt. Im Laufe der vergangenen zehn Jahre führten der Klimawandel sowie eine erhöhte Nachfrage zu einem steigenden Wasserbedarf auf Mauritius. Zur Deckung dieser Nachfrage wurde ein weiteres Reservoir ca. 8,5 km südlich der Hauptstadt Port Louis gebaut – der Bagatelle-Damm. Durch das Dammbauwerk entsteht ein Speicherbecken, das zur Deckung des Wasserbedarfs der Hauptstadt sowie des Bezirks Lower Plaine Wilhems dient. Das Speicherbecken wird zudem das für die Bewässerung verfügbare Wasservolumen erhöhen sowie das für eine Reihe großer Infrastrukturmaßnahmen notwendige Wasser bereitstellen.

Zementieren von zerklĂĽfteten Felsformationen bei einem HDD-Projekt in Spanien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Für eine „Trinkwasser-Autobahn“ musste der Fluss Rio Escalante in seinem Mündungsbereich an der kantabrischen Atlantikküste Spaniens mit einem Stahlrohr DN 800 mittels HDD gequert werden. Eine besondere Herausforderung stellten dabei die karstigen Hohlräume im Fels dar, die den Einsatz von Zementpfropfen notwendig machten.

Polymere fĂĽr StĂĽtzflĂĽssigkeiten im Spezialtiefbau
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Die Verwendung von PolymerspĂĽlungen ist im Brunnenbau seit mehr als 30 Jahren Stand der Technik und auch im Spezialtiefbau werden die Vorteile polymerer StĂĽtzflĂĽssigkeiten vermehrt genutzt. Trotz der vergleichsweise hohen Produktpreise ergeben sich im Vergleich mit bentonit-basierten Systemen Kosten-Nutzen-Vorteile zugunsten der PolymerstĂĽtzung.

Ă–lfernleitung Wilhelmshaven: Erneuerung des Abschnitts durch den Fluss Maade
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Jeder Bau einer Pipeline durch kreuzende Gewässer vereint die Herausforderungen des Wasserbaus mit denen des Rohrbaus und der Pipelineverlegung. Im niedersächsischen Wilhelmshaven wurde in diesem Zusammenhang ein besonders anspruchsvolles Projekt umgesetzt: Die klassische Konstruktion eines Dükers in offener Bauweise konnte hierbei durch ein besonderes Einbaukonzept auf engstem Raum realisiert werden. Neben einer speziellen Methodik zur Sicherung im Absenkvorgang und der Lagestabilisierung kam dabei Flüssigboden im Unterwassereinbau als Ballastierung und als Bettungsmaterial zum Einsatz.

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