Rohstoffpotential von Deponien
© Rhombos Verlag (6/2019)
Die Forschungsförderung unterstĂŒtzt beim Landfill Mining Optionen auf zukĂŒnftige Technologien

RaffinerierĂŒckbau – Ein Exit mit vielen Gewinnern
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Der RĂŒckbau eines Raffineriestandortes ist ein komplexes Großprojekt, dessen Erfolg wesentlich davon anhĂ€ngt, Wertschöpfungspotentiale der rĂŒckzubauenden Anlagen und GebĂ€ude, sowie des frei werdenden GelĂ€ndes zu nutzen. Dies demonstriert das Unternehmen Bayernoil, dem es mit UnterstĂŒtzung des Beratungs- und Planungsunternehmens Arcadis gelang, RĂŒckbau, Sanierung und Baufreimachung seiner 108 Hektar großen Raffinerie in Ingolstadt/Deutschland fast vollstĂ€ndig mit den Erlösen aus dem Verkauf von Anlagenteilen und Abbruchmaterial sowie aus der Vermarktung der freiwerdenden FlĂ€chen zu finanzieren.

Kataster anthropogener LagerstÀtten in der Region Harz basierend auf einem Geo-Informationssystem
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Der RĂŒckbau von Tailings aus frĂŒheren BergbauaktivitĂ€ten und von Deponien wird vermehrt erforscht und erste Projekte werden im Rahmen des Landfill Mining umgesetzt. Bedingt durch die lange Bergbautradition im Harz sind viele bergbauliche RĂŒckstĂ€nde in der Region vorhanden. Um das Rohstoffpotential und Umweltentlastungspotentiale durch einen RĂŒckbau anthropogener Lager zu analysieren, sind umfassende Standortkenntnisse notwendig.

Anwendung von CKW-adsorbierenden Geokunststoffen am Beispiel der Altlast K20
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Die Altlast K20 in Österreich wurde im Zeitraum von 1926 bis 1981 als Betriebsdeponie fĂŒr Kalk u.a. auch mit chlorkohlenwasserstoff- und quecksilberhaltigen AbfĂ€llen verfĂŒllt. Vom Umweltbundesamt wurde die Altlast im Jahr 2003 in die PrioritĂ€t 1 eingestuft.

Status quo und Verwertungsoptionen fĂŒr teerhaltigen Straßenaufbruch ab 2018
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Mit einer Anweisung an die Baubehörden der LĂ€nder aus dem Jahr 2015 hat das Bundesverkehrsministerium den Wiedereinbau von teerkontaminiertem Straßenaufbruch ab 2018 eingeschrĂ€nkt. FĂŒr Unternehmen aus dem Bereich Bau und Entsorgung sowie fĂŒr Bund und LĂ€nder entsteht dadurch zunehmend die Herausforderung, teerhaltigen Straßenaufbruch in alternative Entsorgungs-und Verwertungswege zu leiten. FĂŒr die von behördlicher Seite zu bevorzugende thermische Behandlung des Materials existieren bereits Anlagen, die mit ihrer KapazitĂ€t jedoch nicht auf die anfallenden Abfallströme ausgelegt sind. Dieser Umstand macht Investitionen in die Entwicklung und den Ausbau inlĂ€ndischer BehandlungskapazitĂ€ten notwendig, um teerkontaminierte StraßenbauabfĂ€lle umweltschonend und ökonomisch vertretbar verwerten zu können.

DeponierĂŒckbau als Beitrag zur Ressourcensicherung - Verwertbare Stoffströme aus der Feinaufbereitung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Die Feinfraktion, je nach Siebschnitt < 20 bis < 60 mm, nimmt mit bis zu 70 % den grĂ¶ĂŸten Massenanteil bei klassischen Siedlungsabfalldeponien ein. Nach dem aktuellen Stand des Wissens liegen jedoch kaum Informationen vor, welche Techniken zur Aufbereitung dieser Feinfraktion geeignet sind bzw. welche Materialströme und ProduktqualitĂ€ten daraus erzeugt werden können. Aus diesem Grund soll hier gezielt die Aufbereitung des Feingutes 10 - 60 mm betrachtet werden. Das Probenmaterial fĂŒr die VersuchsdurchfĂŒhrungen zur nassmechanischen Aufbereitung im halbtechnischen Maßstab stammt aus der Deponie des Entsorgungszentrums Pohlsche Heide im Kreis Minden-LĂŒbbecke. Bei der Deponie handelt es sich um eine Haus- und Gewerbeabfalldeponie, die im Zeitraum von 1989 bis 2005 verfĂŒllt wurde.

GrĂŒndungsarbeiten fĂŒr das höchste GebĂ€ude der Welt
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2014)
An der nördlichen KĂŒstenlinie von Jeddah in Saudi Arabien entsteht auf einer FlĂ€che von fĂŒnf Millionen Quadratmetern die sogenannte Kingdom City. Deren KernstĂŒck ist der Kingdom Tower, der mit 1.001 m in wenigen Jahren das höchste GebĂ€ude der Welt sein wird. Die GrĂŒndungs-, Verbau- und Wasserhaltungsarbeiten fĂŒr dieses Bauwerk umfassten u. a. die Herstellung von 270 flĂŒssigkeitsgestĂŒtzten GroßbohrpfĂ€hlen – auszufĂŒhren in schwierigstem, extrem heterogenem Baugrund –, vier Pfahltests mit Osterberg-Zellen, eine Baugrube im Kernbereich und die EntwĂ€sserung dieses Bereiches.

Verbesserte Verfahren zur Sanierung von kontaminierten Böden
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2012)
In Bulgarien betrĂ€gt die GesamtflĂ€che an verschmutzten Böden, deren Schadstoffgehalte ĂŒber den maximal zulĂ€ssigen Grenzwerten liegen, insgesamt 43.660 ha, d.h. ca. 0,7 % des landwirtschaftlich genutzten Territoriums des Landes. Hauptquellen der Bodenkontaminationen sind in erster Linie die Schwerindustrie (z.B. Metallindustrie, Erdölindustrie) sowie TĂ€tigkeiten zur Gewinnung und Aufbereitung von Erzen.

UnterschÀtztes Risiko: Kampfmittel verlieren auch nach Jahren nicht ihre GefÀhrlichkeit
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Altmetalle der besonderen Art lagern tausendfach im Erdreich. 90.000 Tonnen unentschĂ€rfter Bomben sollen es in Deutschland sein. Bauherren gehen dabei erhebliche Risiken ein: Sie begnĂŒgen sich oft, den Bauaushub zu ĂŒberwachen und verzichten auf eine Kampfmittel-Sondierung.

Sparsame Sanierung: Integriertes Altlastenmanagement zur EindÀmmung von Altlasten-Gefahren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Am Ortsrand der bayerischen Stadt Memmingen ist ein neues Wohngebiet in der NĂ€he einer ehemaligen Kiesgrube vorgesehen. Neben einer Belastung des Deponiekörpers mit Schwermetallen und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen waren auch Deponiegase Teil der Altablagerung. Da eine GefĂ€hrdung nicht auszuschließen war, wurde unter anderem eine Teilauskofferung des AuffĂŒllmaterials vorgenommen.

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