Vermessung aus der Luft ‚Äď Drohnen als Messwerkzeuge in der Wasserwirtschaft
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Drohnen sind in derzeit omnipr√§sent, nicht nur in der Medienberichterstattung, sondern auch auf Fachtagungen und bei Gespr√§chen unter Praktikern der Wasserwirtschaft. Die Einsatzm√∂glichkeiten dieser neuen Technologie in der Wasserwirtschaft sind vielf√§ltig und gehen weit √ľber einfache Schr√§gluftbilder hinaus. Der Artikel gibt zun√§chst einen kurzen √úberblick √ľber die theoretischen Grundlagen des Drohneneinsatzes. Daran anschlie√üend wird anhand zweier Fallbeispiele gezeigt, welches Potenzial der professionelle Einsatz von Drohnen f√ľr die Wasserwirtschaft hat.

Fl√§chenhafte Niederschlagserfassung mittels Radar ‚Äď Erfahrungen aus 25 Jahren Radardatennutzung bei Emschergenossenschaft und Lippeverband
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Die Erfassung des Niederschlagsgeschehens ist von zentraler Bedeutung f√ľr Hydrologie und wasserwirtschaftliche Aufgaben. Regenschreiber erfassen den Niederschlag direkt, mit hoher Genauigkeit und kontinuierlich, die Repr√§sentativit√§t der Punktmessungen ist jedoch r√§umlich begrenzt. Demgegen√ľber bietet die Niederschlagsmessung mittels Radar den Vorteil, das Regengeschehen weitr√§umig fl√§chenhaft erfassen zu k√∂nnen. Der vorliegende Beitrag beschreibt die Erfahrungen aus der langj√§hrigen Nutzungshistorie von Radarniederschlagsdaten bei Emschergenossenschaft und Lippeverband und stellt deren Anwendungsm√∂glichkeiten sowie Nutzungsvoraussetzung aus wasserwirtschaftlicher Sicht vor.

Ein Vorschlag f√ľr einen vereinfachten Berechnungsansatz der Messunsicherheit
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Der Bedarf an hochaufgelösten und fehlerfreien Messungen der Größen Wasserstand und Durchfluss wird immer wichtiger. Verschiedenste Messsysteme kommen hierbei zum Einsatz, welche alle von Natur aus einen gewissen Grad an Unsicherheiten beinhalten. Um die Aussagekraft und Zuverlässigkeit einer Messung beurteilen zu können, ist es notwendig, das Messergebnis mit einer Unsicherheitsangabe zu versehen. Die Entwicklung eines vereinfachten Berechnungsansatzes soll das Fachpersonal hinsichtlich der Angabe von Messunsicherheiten sensibilisieren.

Doppler-Effekt und kontinuierliche Durchflussmessung in offenen Gerinnen
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Horizontale Ultraschall-Doppler-Ger√§te und Radargeschwindigkeitssensoren nutzen den Doppler-Effekt zur kontinuierlichen Messung der Flie√ügeschwindigkeit in offenen Gerinnen. Modernste Signalverarbeitungstechniken sowie die Verf√ľgbarkeit von Metadaten sichern und √ľberwachen die Qualit√§t der Messwerte und erm√∂glichen so eine zuverl√§ssige Durchflussbestimmung rund um die Uhr, auch in Extremsituationen.

Technische, konzeptionelle und organisatorische Lösungen zur Qualitätskontrolle hydrometrischer Daten
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Aufgrund steigender Datenmengen und abnehmender personeller Ressourcen sto√üen etablierte, oft manuelle Prozesse der Qualit√§tskontrolle an ihre Grenzen. Ein Ausweg besteht darin, Prozesse zu automatisieren und dem Anwender Werkzeuge f√ľr deren √úberwachung und entsprechende Eingriffsm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung zu stellen. Der Beitrag behandelt technische, konzeptionelle und organisatorische Aspekte einer solchen Implementierung in einer modernen Software-L√∂sung. Dies inkludiert den korrekten technischen Datenfluss vom Sensor bis hin zur Datenbank, eine fachliche Kontrolle und Datenbearbeitung sowie die softwareseitige Unterst√ľtzung von Gesch√§ftsprozessen.

Verwendung hydrologischer Messdaten in der Siedlungswasserwirtschaft
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Hydrologische Messdaten werden f√ľr viele siedlungswasserwirtschaftliche Anwendungen genutzt. Eine besondere Bedeutung besitzen die Parameter Niederschlag und Abfluss. Fehler bei der Datenerfassung sowie bei der Auswertung und Interpretation von Messdaten wirken sich unmittelbar auf die Anwendung aus und verursachen unsachgem√§√üe Kosten. Ans√§tze f√ľr ein erforderliches Qualit√§tsmanagement werden beschrieben.

Messdatenmanagementsysteme f√ľr ein integrales urbanes Wassermanagement
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Zur Umsetzung eines integralen urbanen Wassermanagement ist es erforderlich, die Messdaten aus dem realen System zielgerichtet zu nutzen. Dabei kommt Messdatenmanagementsystemen eine zentrale Bedeutung zu, in denen alle Messwerte erfasst, bewertet, plausibilisiert und erst anschlie√üend f√ľr die weitere Nutzung gespeichert werden. Dies wird am Beispiel der Stadt Bochum erl√§utert.

Kann die Wasserqualität in Stauseen aus Satellitendaten abgeleitet werden?
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Das Forschungsvorhaben MuDak-WRM hat zum Ziel, ein global anwendbares Vorhersagemodell f√ľr die Ver√§nderung der Wasserqualit√§t in Stauseen herzuleiten. Dazu sollen die Komplexit√§t der Modelle reduziert werden und m√∂glichst Daten aus der Fernerkundung anstelle von In-situ-Daten als Eingabeparameter f√ľr hydrologische Modelle herangezogen werden. Die Dateninfrastruktur des Projektes basiert auf offenen Geostandards wie dem Sensor Web. Dieser Beitrag beschreibt die Ans√§tze zur Integration von Satellitendaten in das Sensor Web.

Unsicherheiten in der Wasserstandmessung mit Radarf√ľllstandsensoren
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Mit der redundanten messtechnischen Ausr√ľstung gew√§sserkundlicher Pegel an den Bundeswasserstra√üen werden Unsicherheiten in der Wasserstandmessung offenbar. Aus dem Vergleich von mittels Schwimmern bzw. Radarf√ľllstandsensoren vorgenommenen Wasserstandmessungen an den Pegeln Mainz und Borkum-S√ľdstrand ergibt sich √ľber den Messzeitraum eine Standardabweichung der validen Messwerte von 1,7 cm bei viertelst√ľndlicher Registrierung (Mainz) und 4,2 cm bei min√ľtlicher Registrierung (Borkum-S√ľdstrand).

Arbeitsablauf und Qualitätssicherung in einem Messdatenmanagementsystem
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Unter einem Messdatenmanagementsystem (MDMS) versteht man ein System zur kontinuierlichen und dauerhaften Speicherung, Aufbereitung, Auswertung sowie Austausch von Mess- und Metadaten. Neben dem reinen Verwalten zeitbezogener Mess- und Metadaten stehen Werkzeuge zur Strukturierung und Verwaltung des Messnetzes, Fachverfahren zur Datenpr√ľfung, -korrektur und Auswertung sowie zur Erzeugung ben√∂tigter Produkte, wie Grafiken und Berichte, zur Verf√ľgung. Damit ist ein MDMS hervorragend f√ľr den Einsatz im Pegelwesen geeignet und unterst√ľtzt den gesamten Arbeitsablauf. Alle Mess- und Metadaten sind direkt erreichbar, k√∂nnen kontrolliert und korrigiert werden. So unterst√ľtzt ein MDMS den Anwender bei der Erstellung von Abflusskurven und Ver√§nderungswerten.

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