Die Havarie am historischen Oberen Schalker Teichdamm im Harz
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Talsperrenbauwerke m√ľssen bei ihrer Stilllegung ordnungsgem√§√ü zur√ľckgebaut werden, so dass von ihnen keine Gefahr mehr ausgehen kann. In fr√ľheren Jahrhunderten wurde diese Sicherheitsma√ünahme nicht immer konsequent durchgef√ľhrt. W√§hrend des Hochwassers am nordwestlichen Harzrand am 27. Juli 2017 kam es an einem vor √ľber 150 Jahren stillgelegten Dammbauwerk zu einem ungeplanten Anstau. Daraus resultierten ein Dammbruch und nachfolgend eine Flutwelle, die gl√ľcklicherweise nur geringe Sachsch√§den verursacht haben.

Hochwasserrisikoanalyse auf Basis von 3-D-Stadtmodellen
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Laut dem IPCC Bericht von 2013 wird sich der Klimawandel mit einem globalen Temperaturanstieg von im Mittel 1,7 bis 4,4 K bis zum Ende des Jahrhunderts bemerkbar machen, wobei die gem√§√üigten Breiten besonders betroffen sind ‚Äď und womit auch Wasserextremereignisse h√§ufiger werden. Deshalb entwickelte das Forschungsprojekt FloRiCiMo L√∂sungen f√ľr die Hochwasserrisikoanalyse auf Basis von gekoppelten hydrodynamisch-numerischen Modellen und 3-D-Stadtmodellen. Unterst√ľtzt wurde das Projekt mit 235 000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Erweitertes Entwurfskonzept f√ľr Entsanderanlagen an Wasserkraftwerken
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An Mittel- und Hochdruckwasserkraftwerken kommen Entsanderanlagen zur Reduktion der Sedimentfracht sowie -korngr√∂√üe im Triebwasser zum Einsatz, um damit die Hydroabrasion von Stahlwasserbauteilen und Maschinentechnik zu vermindern. Die Intensit√§t der Hydroabrasion steht im direkten Zusammenhang mit der Absetzleistung der Entsanderanlage. Basierend auf einem hybriden Ansatz wurde ein erweitertes Entwurfskonzept f√ľr Entsanderanlagen als ganzheitlicher Ansatz entwickelt. Dies erm√∂glicht eine optimierte und belastbare Auslegung neuer Anlagen.

Gerechte Verteilung limitierter Wasserressourcen in Entwicklungs- und Schwellenländern
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In vielen strukturschwachen Regionen der Welt f√ľhren limitierte Wasserressourcen zu einer defizit√§ren Wasserversorgung. Da herk√∂mmliche Verteilsysteme f√ľr einen bedarfsdeckenden Betrieb konzipiert sind, f√ľhrt ein nicht bedarfsdeckender Betrieb zu einer hydraulisch bedingten ungerechten Wasserverteilung. Dieser Beitrag beschreibt ein Verteilsystem, das auf Basis einfacher L√∂sungen auch bei einem nicht bedarfsdeckenden Betrieb eine gerechte Wasserverteilung erm√∂glicht. Die Umsetzung und Evaluierung erfolgte in einer Karstregion im Norden Vietnams.

Motivation zur Umsetzung einer naturnahen Regenwasserbewirtschaftung
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Dieser Artikel besch√§ftigt sich mit den Einflussfaktoren auf die Entw√§sserungssysteme und damit, wie sich diese Einfl√ľsse auf die Motivation der planungsrelevanten Akteure zum Ausbau der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung im Mischwassersystem deutscher Gro√üst√§dte auswirken. Durch eine bundesweite Befragung kann aufgezeigt werden, dass die Akteure drei vergleichbare Entscheidungs- und Verhaltensmuster aufweisen, die aber nicht eindeutig mit den abwasser- bzw. niederschlagswasserwirtschaftlichen Herausforderungen der jeweiligen Gro√üstadt zusammenh√§ngen.

Daten√ľbertragung von entfernten Messstellen mit LoRaWAN
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An den Talsperren des Ruhrverbands herrschen unterschiedlichste Anforderungen an die Messtechnik und die Daten√ľbertragung. W√§hrend die Automatisierung von Messungen voranschreitet, sind manche entfernte Messstellen nur mit gro√üem Aufwand an eine Datenfern√ľbertragung anzuschlie√üen. Als Alternative zu Standleitungsverbindungen √ľber Kupfer bzw. LWL-Kabel oder zur Daten√ľbertagung √ľber das GSM-Netz bietet sich die Technologie eines LoRaWAN an. Die besondere Eignung von LoRaWAN f√ľr die √úbertragung von Messdaten der Bauwerks√ľberwachung wird vorgestellt und √ľber die Erfahrungen mit einer prototypischen Realisierung an der F√ľrwiggetalsperre berichtet.

Erstes Schachtkraftwerk an der Loisach in Großweil am Netz
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Nach langj√§hriger Forschung und Entwicklung wurde das von der TU M√ľnchen entwickelte und patentrechtlich gesch√ľtzte Konzept Schachtkraftwerk als erste gro√üe Pilotanlage bei 2,5 m Fallh√∂he und 2 * 11 m¬≥/s Turbinenabfluss in der Loisach bei Gro√üweil (Oberbayern) im Zweischachtdesign realisiert und Anfang 2020 in Betrieb genommen.

Umgang mit hohen Grundwasserständen
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Der Umgang mit hohen Grundwasserst√§nden gewinnt im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem Kohleausstieg immer mehr an Bedeutung. Wie wird sich der Grundwasserstand in Siedlungsbereichen bei diesen Fragestellungen entwickeln? Eine Fachinformation des BWK unterst√ľtzt Beh√∂rden und Planer bei Ihrer Arbeit.

Anpassungsstrategien im Hochwassermanagement zwischen Gerechtigkeit und technischen Möglichkeiten
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Das Hochwasserrisikomanagement unterliegt einer Vielzahl von verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungen, die nicht immer ganz rasch und einfach hydrologisch-hydraulisch gelöst werden können. Durch den sozio-ökonomischen und demographischen Wandel der vergangenen Jahrzehnte hat sich nicht nur die Zusammensetzung der Gesellschaft verändert, sondern auch die Frage gewandelt, welche Ziele das Hochwasserrisikomanagement in der Gegenwart und in Zukunft verfolgen soll und kann.

Biochemisch stimulierter Schlammabbau in Flachseen: Machbarkeitsstudie
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Abgelagerter Faulschlamm bedroht h√§ufig die Nutzung eutropher Flachseen und Fischteiche. Drei Machbarkeitsstudien, in denen CaO2-haltige Produkte als sanfte Alternative zu Baggerung getestet wurden, zeigten eine signifikante Abnahme der Sedimentm√§chtigkeit und des Gehalts an organischer Substanz. Die langsame Freisetzung von Sauerstoff f√∂rdert offenbar den Transfer von Elektronenakzeptoren √ľber die Grenzfl√§che ins Sediment und stimuliert dort die mikrobielle Mineralisation. Nachteilige Auswirkungen auf die See√∂kosysteme wurden nicht festgestellt.

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