Verlaufsmessung und Richtbohrtechnik, R√ľckbau und Recovering von Erdw√§rmesonden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2017)
Die zuk√ľnftige Entwicklung im Marktbereich der Erdw√§rmesonden ist essenziell abh√§ngig von geeigneten Strategien f√ľr einen sicheren, effizienten und kosteng√ľnstigen R√ľckbau insbesondere von problembehafteten Erdw√§rmesonden.

Erdw√§rmesonden ‚Äď Experimentelle Untersuchung zur Temperaturentwicklung im Sondennahbereich
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2017)
Ein gro√üskaliger Versuchsstand an der Universit√§t Stuttgart bietet die M√∂glichkeit, gerichtete, temperierte Grundwasserstr√∂mungen einzustellen, sodass unter Ber√ľcksichtigung von unterschiedlichen Betriebsmodi einer Erdw√§rmesonde die Temperaturentwicklung im Verf√ľllbaustoff der Sonde sowie im umgebenden Boden unter Einfluss von konduktivem und konvektivem W√§rmestrom untersucht werden kann.

Kalte Nahw√§rme als Instrument f√ľr die Energiewende ‚Äď ein Projektbericht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2016)
K√ľnftig empfiehlt es sich, den Strom- und W√§rmemarkt nicht mehr voneinander getrennt zu planen, sondern diese verst√§rkt zusammenwachsen zu lassen: Die Energieversorgung kann durch diese Ma√ünahme immer effizienter werden. Zugleich sollten Erneuerbare Energien in Zukunft an die Stelle der klimabelastenden Brennstoffe wie Kohle, √Ėl und Erdgas treten. Ein weiter Weg, mag man meinen. Doch die ersten Schritte in Richtung einer sauberen und effizienten Energieversorgung sind bereits gemacht ‚Äď so u. a. im schw√§bischen Biberach, wo ein Nahw√§rmenetz ein Neubaugebiet mit Energie aus einem Feld mit 200 m tiefen Erdw√§rmesonden versorgt.

Hat ein klassischer Thermal Response Test eine Tiefenbegrenzung?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Beim klassischen Thermal Response Test (TRT) wird einer Erdw√§rmesonde √ľber ein zirkulierendes Fluid W√§rme zugef√ľhrt und die daraus resultierende Temperatur√§nderung √ľber einen Zeitraum von ca. 72 Stunden ausgewertet. Die √ľblicherweise angewandte Analysemethode setzt eine konstante W√§rmeabgabe √ľber die gesamte Tiefe voraus. Dies ist bei zunehmend tieferen Sonden aufgrund des geothermischen Gradienten jedoch nicht gegeben. Hier stellt sich die Frage, ab welchen Tiefen die Methodik nicht mehr fehlerfrei eingesetzt werden kann. Mithilfe eines zeitlich und r√§umlich hoch aufgel√∂sten Simulationsmodells lassen sich erste Antworten auf diese Frage ableiten.

Systemdurchl√§ssigkeit von Erdw√§rmesonden ‚Äď Teil I: Thermische Systemdurchl√§ssigkeit
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Die Systemdurchl√§ssigkeit geothermischer Anlagen steht seit Jahren im Fokus aktueller Forschung und Diskussionen. Dabei ist sowohl die hydraulische Systemdurchl√§ssigkeit im besonderen Ma√üe aus der Sicht des Grundwasserschutzes als auch die thermische Systemdurchl√§ssigkeit f√ľr die Effizienz des Systems von Interesse. F√ľr die Auslegung einer geothermischen Anlage sind die W√§rmeleitf√§higkeit und -speicherf√§higkeit des anstehenden Untergrundes entscheidende Eingangsgr√∂√üen, welche meist angenommen anstatt gemessen werden. In den vergangenen Jahren wurden neue Messverfahren entwickelt, welche eine z√ľgige Laboruntersuchung der thermischen Eigenschaften erm√∂glichen. Diskutiert und vorgestellt werden die thermische Systemdurchl√§ssigkeit sowie die labortechnischen Messm√∂glichkeiten.

Messdatenerfassung in der Geothermie-Sonde mittels GEOsniff
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Der sogenannte GEOsniff-Messmolch hat die Form einer Kugel mit einem Durchmesser von 20 mm und schwimmt innerhalb des Rohrsystems der Erdw√§rmesonde. Das kompakte Tool √ľbermittelt w√§hrend seiner Messfahrt Daten wie z. B. Druck und Temperatur und soll helfen, m√∂gliche Anlagenschwachstellen zu identifizieren. √úber eine automatisierte Dockingstation f√ľr die drahtlose Energie- und Daten√ľbertragung kann der Molch in die Erdw√§rmesonde ein- und ausgeloggt werden. Die Messdaten sind √ľber ein Online-Portal und die zugeh√∂rige Smartphone-App f√ľr die Anlagen√ľberwachung, Optimierung und Steigerung der Effizienz verf√ľgbar.

Nachweis magnetisch markierter Baustoffe im Ringraum von Erdw√§rmesonden ‚Äď M√∂glichkeiten und Grenzen des Magnetik-Logs
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Welche Informationen zur Qualit√§t von markierten Ringraumverf√ľllungen lassen sich allein aus Messungen der magnetischen Suszeptibilit√§t ableiten? Anhand von Modellmessungen und Praxisbeispielen werden die Grundprinzipien des Messverfahrens und die Aussagekraft der Messdaten illustriert.

Der spannende Geothermiemarkt T√ľrkei
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Einer der momentan interessantesten Geothermiem√§rkte ist die T√ľrkei, die aufgrund ihrer besonderen geologischen Lage ein enormes geothermisches Potenzial aufweist. Mit einem Wachstum von mehr als 500 MW installierter elektrischer Leistung in den letzten sechs Jahren, davon 100 MW allein in 2015, zeigt die geothermische Entwicklung des Landes eine hohe Dynamik. Auch in der geothermischen W√§rmenutzung befindet sich die T√ľrkei mit zahlreichen Fernw√§rmenetz-Projekten und anderen industriellen Anwendungen in einer Vorreiterrolle. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Sowohl Investitionen wie auch geothermische Ressourcen sind noch nicht ausgesch√∂pft und viele weitere Anlagen befinden sich im Bau.

Empfehlungen f√ľr die Anforderungen an die hydraulische Durchl√§ssigkeit des Systems Erdw√§rmesonde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Erdw√§rmesondenbohrungen m√ľssen abgedichtet werden. Aber wie dicht ist ‚Äědicht‚Äú? Und welche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Erdw√§rmesonden sind notwendig, damit ‚Äědicht‚Äú auch dicht bleibt? Die Staatlichen Geologischen Dienste haben nun eine Zusammenstellung der im System Erdw√§rmesonde wirkenden Parameter und Einflussgr√∂√üen erarbeitet und Empfehlungen f√ľr die Anforderungen an die Abdichtung von Erdw√§rmesonden vorgelegt.

Eine neue Karte zur Sulfatgesteinsverbreitung in Niedersachsen ‚Äď Mehr Sicherheit bei Erdw√§rmebohrungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Unsachgem√§√ü erstellte Erdw√§rmebohrungen in anhydritf√ľhrendem Gestein k√∂nnen Ursache f√ľr erhebliche Sch√§den sein. Um schon in der Planungsphase einer Erdw√§rmeanlage f√ľr mehr Sicherheit zu sorgen, wurde am nieders√§chsischen Landesamt f√ľr Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) eine Karte zur Verbreitung von Sulfatgesteinen in Niedersachsen erstellt, die zeigt, ob an einem konkreten Standort Gips bzw. Anhydrit bis 200 m unter Gel√§nde potenziell vorhanden oder nicht zu erwarten ist. Die Karte ist seit Oktober 2015 auf dem NIBIS-Kartenserver des LBEG frei verf√ľgbar und wird im Rahmen des wasserrechtlichen Erlaubnisverfahrens zur Erdw√§rmenutzung ber√ľcksichtigt.

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