W√§rmenetze ‚Äď Relikt oder Zukunftsmodell?
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2016)
Die Energiewende war bisher in erster Linie eine Stromwende, bei der vor allem die Diskussion um ein neues Strommarktdesign und die Einbindung von Erneuerbaren Energien in den Markt pr√§gend war. Mittlerweile zeichnet sich jedoch eine Trendwende ab. Dies ist zum einen darauf zur√ľckzuf√ľhren, dass durch einen zunehmend enger werdenden ordnungspolitischen Rahmen, niedrige Stromb√∂rsenpreise und ein Zur√ľckfahren der F√∂rderung die wirtschaftliche Attraktivit√§t f√ľr einige Teilnehmer am Strommarkt deutlich gesunken ist. Zum anderen ist erkannt worden, dass die Energiewende vor allem im Bereich des W√§rmemarktes umgesetzt werden muss.

Anpassung der Strombereitstellung von Festbrennstoffanlagen an die variierenden Rahmbenbedingungen des Marktes
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Der Zubau an Biomasse-(H)KW in Deutschland hat sich in den letzten f√ľnf Jahren bezogen auf die elektrische Leistung deutlich verlangsamt. Im Jahr 2014 schw√§chte sich auch der Zubau an Anlagen im geringen Leistungsbereich (< 250 kWel), d.h. insbesondere an Holzvergaseranlagen, merklich ab. Auch f√ľr das Jahr 2015 wird in allen Leistungsbereichen kaum ein Zubau erwartet. Neben den etablierten Technologien zur energetischen Nutzung fester Biomasse, wie z.B. Dampfturbinen, konnten einige Hersteller auch vielversprechende Technologien, z.B. thermochemische Holzvergasungsanlagen in Kombination mit einem Gasmotor- BHKW in Serienproduktion bringen (Leistungsbereiche unter 50 kWel und um rund 200 kWel).

Optimierung einer Simulationssoftware f√ľr Verbrennungsprozesse
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2015)
Weiterentwicklung und Optimierung eines auf OpenFOAM basierten DNS-Lösers zur Verbesserung der Effizienz und Handhabung

Sonderlösungen des Stahlwasserbaus und der Krananlagen beim Bau der 5.Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Nachdem das Projekt Rheinkraftwerk Iffezheim Maschine 5 bereits von Beginn an unter hohem Kostendruck stand, waren die Vorplanungen so angelegt, dass die vorhandene Rechenreinigungsmaschine auch f√ľr die Rechenreinigung der 5. Maschine eingesetzt werden sollte. Ebenso war eingeplant, dass die beiden Portalkr√§ne von Maschine 1 bis 4 mit je 75t Hubkraft auch f√ľr die Montage der 5.Turbine verwendet werden k√∂nnen. F√ľr den Dammbalkenverschluss des Turbineneinlaufs sowie das Turbinenauslaufsch√ľtz wurden ebenfalls L√∂sungen gefunden, bei denen vorhandene Komponenten aus dem Bau des Hochrheinkraftwerkes Rheinfelden genutzt werden konnten.

Die elektro-mechanische Ausr√ľstung f√ľr den Zubau der 5. Turbine im Rheinkraftwerk Iffezheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Am 16. Oktober 2008 wurde der Vertrag zur Lieferung des f√ľnften Maschinensatzes f√ľr das Rheinkraftwerk Iffezheim unterzeichnet (Bild1) und durch die formale Bestellung vom 08.12.2008 best√§tigt. Damit wurde die termingerechte Auslegung und Planung der elektromechanischen Ausr√ľstung durch die Andritz Hydro GmbH (ehemals VA TECH Escher Wyss GmbH) sichergestellt.

Besonderheiten beim Ausbau des Kraftwerks RKI Maschine 5
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2015)
Im Rahmen des Ausbaus des Rheinkraftwerks Iffezheim (RKI) um eine zusätzliche 5.Maschine [1] konnte nach dem erfolgreichen Lenzen der Hauptbaugrube [2] im Januar 2011 mit den Stahlbetonarbeiten in der Baugrube begonnen werden.

Technische Besonderheiten beim Einziehen von Leitungen in D√ľkerrohre
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2015)
Im Unterschied zu sonstigen Einz√ľgen von Medienrohren ist im D√ľkerbau unter Gew√§ssern (und im weiteren Sinne auch unter Stra√üen oder sonstigen Bauwerken) die Geometrie zumeist so, dass die Medienrohre in verh√§ltnism√§√üig engen Radien und beengten Platzverh√§ltnissen eingezogen werden m√ľssen. Bei den Medienrohren handelt es sich um verschiedenste Arten von Rohren ‚Äď vom kleinen Kabelschutzrohr bis hin zu gro√üen und dickwandigen Stahlrohren mit deutlich √ľber einem Meter Durchmesser.

Technologische Aspekte der grabenlosen Verlegung von Fernwärmeleitungen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (1/2015)
Der Rohrleitungsbau ist immer dann mit hohen Kosten verbunden, wenn durch den erforderlichen Tiefbau Verkehrsfl√§chen betroffen sind. Im innerst√§dtischen Fernw√§rmeleitungsbau ist durch die Nebeneinanderverlegung von Vor- und R√ľcklaufleitungen im offenen Leitungsgraben der Kostenanteil f√ľr den Rohrleitungsbau vergleichsweise h√∂her als z. B. im Gas- und Wasserfach. Trotzdem √ľberwiegt auch hier der Tiefbau, verursacht durch den hohen Kostenanteil, der f√ľr die Wiederherstellung des Stra√üenoberbaus, insbesondere der bitumin√∂sen Trag- und Deckschicht, ben√∂tigt wird.

EEG-Novelle auf dem Pr√ľfstand
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Der folgende Vortrag besch√§ftigt sich mit der Fragestellung, in wie weit das am 01.08.2014 in Kraft getretene EEG 2014 verfassungsrechtlich zu beanstanden ist. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt: das z√ľgige Inkrafttreten sowie zu kurz bemessene √úbergangsfristen des EEG 2014, die Begrenzung der f√∂rderf√§higen Strommenge bei bestehenden Biogasanlagen und die Einbeziehung der Eigenversorgung in die EEG-Umlage.

Anwendbarkeit des Protokolls zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Wasserkraftwerken bei staatlichen Exportkreditgarantien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2014)
Staatliche Exportkreditgarantien sichern Auslandsgesch√§fte gegen wirtschaftliche oder politische Risiken ab. Ein Bestandteil der Pr√ľfung der F√∂rderungsw√ľrdigkeit ist dabei die Betrachtung der Umwelt- und Sozialaspekte. Die ma√ügeblichen Standards sind im Bereich Wasserkraft allerdings nicht immer umfassend, so dass das Protokoll zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Wasserkraftwerken (Hydropower Sustainability Assessment Protocol, HSAP) als ein zus√§tzliches Bewertungsinstrument zur Anwendung kommt. Seit seiner Implementierung 2010 ist das HSAP zu einem wichtigen Wegweiser f√ľr die Pr√ľfung von Nachhaltigkeitsaspekten geworden.

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