Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschl√§gigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den √ľberlassenen Abf√§llen zu steigern oder einer h√∂herwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuf√ľhren. Der √∂rE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren w√§hlen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene M√∂glichkeiten verglichen, die dem √∂rE zur Verf√ľgung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser M√∂glichkeiten der Erfassung.

R√ľckbau- und Recyclingstrategien f√ľr W√§rmed√§mmverbundsysteme (WDVS)
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
In den vergangenen Jahrzehnten wurden in Deutschland gro√üe Mengen an W√§rmedammverbundsystemen verbaut, √ľberwiegend mit expandiertem Polystyrol (EPS) als D√§mmstoff. Aktuell ist die R√ľckbaurate noch gering. Zuk√ľnftig wird aber mit steigenden Abfallmengen gerechnet, sodass R√ľckbau- und Recyclingstrategien an Bedeutung gewinnen. Heute zur√ľckgebaute WDVS auf EPS-Basis enthalten in der Regel das seit August 2015 in EPS-Platten verbotene Flammschutzmittel HBCD und werden in geeigneten Anlagen verbrannt. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft werden zuk√ľnftig h√∂herwerte Verwertungswege an Bedeutung gewinnen. Recyclingverfahren erfordern i.d.R. eine hohe Sortenreinheit der Stoffe. Durch die wissenschaftliche Begleitung von WDVS-R√ľckbauprojekten konnte aufgezeigt werden, dass auch derzeit intensive selektive R√ľckbau nicht direkt zu sortenreinen Abfallstr√∂men f√ľhrt. Versuche mit Aggregaten aus der Recyclingtechnik bieten aber die M√∂glichkeit, die einzelnen Werkstoffe aus einem W√§rmed√§mmverbundsystem auf EPS-Basis weitgehend sortenrein aufzubereiten.

Verfahren zur Verwertung von Dämmmaterialabfällen aus Mineralwolle in Spezialbaustoffen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Vor dem Jahr 2000 erzeugte und verbaute Mineralwollerzeugnisse sind nicht frei von Bedenken bez√ľglich ihrer negativen Auswirkung auf die menschliche Gesundheit ‚Äď sie k√∂nnen gem√§√ü TRGS 905 aufgrund ihrer Wirkung auf die menschlichen Atemwege als krebserzeugend eingestuft werden. Aus diesem Grund d√ľrfen diese nicht zu neuen Mineralwollerzeugnissen recycelt werden und m√ľssen einer alternativen Verwertung oder Beseitigung zugef√ľhrt werden, die eine Freisetzung der Mineralfasern in die Biosph√§re ausschlie√üt.

bifa-Text Nr. 67: Umweltrisiken der Nanotechnologie: Sicherung der Kreislaufwirtschaft mit biologischen Testverfahren
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2016)
Es wurde vom bifa Umweltinstitut die Wirkung ausgewählter Nanomaterialien auf aerobe und anaerobe Abbauvorgänge in verschiedenen biologischen Testverfahren untersucht.

Abfallverbrennung in Schwellenländern
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Gibt es die Abfallverbrennung in Schwellenländern? Leider ja.

Abfallvergasungstechnik mit Direktschmelze zur Energie- und Materialr√ľckgewinnung
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Die Vergasung von Siedlungsabfall ist ein weltweit erforschtes Thema und hat sich als eine alternative thermische Behandlungsm√∂glichkeit von Abfall bew√§hrt. Das Direct- Melting-System (DMS = Direktschmelzverfahren) ist eine Schachtofenvergasungs- und -schmelztechnik f√ľr verschiedene Arten von Abf√§llen. Sie weist mehr als 40 Referenzen auf und wird seit 35 Jahren eingesetzt. Diese Vergasungstechnik wird zur Verarbeitung von Siedlungsabfall zusammen mit Abf√§llen unterschiedlicher Art verwendet, wie beispielsweise Klarschlamm, Klinikabf√§lle oder Asche aus Verbrennungsanlagen. Ihr Vorteil ist die simultane R√ľckgewinnung von sowohl Energie als auch Material in einem Prozessablauf.

Tagungsbericht des D√ľsseldorfer Abfallrechtstags 2014
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2014)

Ist mit Schimmelpilzgift verunreinigter Futtermais Abfall?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2014)
Die Antragstellerin, ein in Norddeutschland ans√§ssiges Unternehmen, das weltweit mit Futtermitteln und anderen landwirtschaftlichen Produkten handelt, importierte im Jahr 2012 gr√∂√üere Mengen an Futtermais von der Balkanhalbinsel (Serbien, Bulgarien und Rum√§nien) nach Deutschland. Bei einer w√§hrend der anschlie√üenden Lagerung durchgef√ľhrten Probenahme und Analytik stellte sich heraus, dass dem Mais teilweise das Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 in einer Konzentration anhaftete, welche die zul√§ssigen H√∂chstgehalte f√ľr die Verwendung als Futtermittel in der Europ√§ischen Union (0,02 mg/kg) √ľberschritt.

bifa-Text Nr. 64: Hygienisch optimierte Sammlung von Bioabf√§llen mit ecovio-Bioabfallt√ľten
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2014)
Im bifa-Text Nr. 64 wurde die Sammlung von Bioabfall ohne Bioabfallt√ľten mit der Sammlung in Papier-, PE- und Bioabfallt√ľten aus dem kompostierbaren Kunststoff ecovio verglichen.

Auf der Suche nach einfachen Lösungen: E-Schrott-Recycling in Afrika gefährdet Mensch und Umwelt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2012)
E-Schrott-Recycling in Ghana und Nigeria ‚Äď zwei Beispiele f√ľr viele, wie man nicht mit den wertvollen Rohstoffen in unbrauchbaren Computern, Bildschirmen oder K√ľhlger√§ten umgehen sollte. Das schadet der Gesundheit der Menschen ebenso wie der Umwelt. Dabei gibt es laut zweier Studien des √Ėko-Instituts einfache technische und organisatorische L√∂sungen, die sogar die Wertsch√∂pfung in den jeweiligen L√§ndern steigern k√∂nnen.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?