Düngewirkung unterschiedlicher Siedlungsabfälle und Wirtschaftsdünger in einem langjährigen Vergleich
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2018)
Die Ausbringung von wirtschaftseigenen Düngern (Gülle, Stallmist) und Siedlungsabfällen (Kompost und Klärschlamm) ist zugleich Segen und Fluch. Mit kaum einer anderen Tätigkeit steht der Landwirt so im Fokus der Öffentlichkeit. Für die einen Entsorgung und Belästigung, für die anderen wertvoller Dünger. In kaum einem anderen Bereich wirkt der gesetzgeberische Regelkreis so intensiv herein, wie in den der organischen Düngung.

Synergien bei der Klärschlammmonoverbrennung in Müllheizkraftwerken
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Bei der Integration einer Klärschlammverbrennung in eine Restabfallverbrennungslinie gilt es verfahrenstechnische Unterschiede, wie höhere Anforderungen an die Lagerung, eine nötige Trocknung des Klärschlamms, die Art des Ofens (Wirbelschicht oder Drehrohr), das Verfahren der Rauchgasreinigung (oft nass) sowie die Pflicht zum P-Recycling zu beachten.

Thermochemische Verfahren zur Klärschlammverwertung Übersicht der Entwicklungen in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2017)
Der bei der Abwasserbehandlung anfallende Klärschlamm ist sowohl eine Schadstoffsenke als auch eine Ressource für enthaltene Wertstoffe. Die Thermische Behandlung in Kombination mit dem Phosphorrecycling begünstigt die Entwicklung thermochemischer Verfahren.

Anlagenumstellung und Stoffstromoptimierung im Entsorgungszentrum Gescher
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH verwertet seit 1995 die kreiseigenen Bioabfälle in ihrem Kompostwerk in Gescher. Im Jahr 2000 wurde am gleichen Standort eine MBA in Betrieb genommen, die 2004 um eine Nachrottehalle erweitert wurde. Die MBA wurde zwischen 2012 und 2014 in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabfällen umgestellt. 2004 wurde am Entsorgungszentrum Gescher eine Klärschlammvergärungsanlage errichtet, die als Ergebnis eines Forschungsvorhabens inzwischen ebenfalls auf die Verarbeitung von Bioabfällen umgestellt wurde. Mittlerweile sind alle Stoffströme zwischen den Anlagen vernetzt, um ein hohes Maß an Betriebssicherheit und Kosteneffizienz zu erreichen. Der Anlagenpark wird aktuell um eine Grüngutverwertungsanlage ergänzt.

Novelle der Klärschlammverordnung und Phosphorrückgewinnung – Hat dies auch Konsequenzen für andere organische Abfälle?
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Wie in den Ausführungen deutlich gemacht werden soll, soll mit der Novelle der Klärschlammverordnung ein Beitrag für die langfristige Versorgungssicherheit mit Phosphor aus der Kreislaufwirtschaft geschaffen werden, der einen adäquaten Übergangszeitraum zur Planung und Umsetzung der Pflicht zur Phosphorrückgewinnung beinhaltet. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Kläranlagen zumindest zunächst von dieser Pflicht ausgenommen.

Neuordnung der Klärschlammverwertung: Sind wir auf dem richtigen Weg zur Schonung der Phosphor-Ressourcen?
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2017)
Das Bundesumweltministerium plant, noch in dieser Legislaturperiode die Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung zu verabschieden. Der Entwurf greift eine Forderung aus dem Koalitionsvertrag auf und sieht einen Ausstieg aus der stofflichen Klärschlammverwertung vor, verbunden mit einer Pflicht für den Klärschlammerzeuger, Phosphor technisch zurückzugewinnen.

Recycling von TrĂĽbwasserinhaltsstoffen mittels Ionentauscher-Loop-Stripping
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2016)
Ammonium entsteht an kommunalen Kläranlagen im Zuge der anaeroben Stabilisierung von Klärschlamm. Es findet sich aufgrund hoher Löslichkeit vorwiegend in der Flüssigphase aus der mechanischen Klärschlammentwässerung wieder (Trübwasser), welche zum Ammoniumabbau meist in die biologische Stufe der Kläranlage rückgeführt wird. Dadurch entsteht eine „Stickstoffrückbelastung“, welche zu betrieblichen Problemen und höheren Belüftungskosten speziell beim Einsatz stickstoffhaltiger Co-Substrate führt.

Phosphor-Recycling aus Abwasser und Klärschlamm
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Phosphor ist ein essentieller Rohstoff, weshalb er gerade in der Wasserwirtschaft in den vergangenen Jahren Gegenstand zahlreicher und umfangreicher Forschungsvorhaben war. Insbesondere vor dem Hintergrund der Endlichkeit natürlicher Phosphorvorkommen wird der Rückgewinnung von Phosphor aus verschiedenen Reststoffen zunehmend ein höheres Gewicht beigemessen.

Novelle Klärschlammverordnung „Ante Portas“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Im Jahr 2015 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) einen Referentenentwurf zur Neuordnung der Klärschlammverwertung in Deutschland vorgelegt. Die früher verfolgten Vorschläge zur Änderung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) und für eine gesonderte Phosphorrecyclingverordnung (AbfPhosV) wurden dabei erneut überarbeitet und zu einem einheitlichen Verordnungsentwurf zusammengeführt. Mit dem nun vorliegenden Entwurf steht die Klärschlammverwertung in Deutschland vor einem Paradigmenwechsel.

Rohstoffrecycling bei der Abwasserreinigung - PhosphorrĂĽckgewinnung mit dem REMONDIS TetraPhos-Verfahren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2016)
Mit dem REMONDIS TetraPhos-Verfahren ist es erstmalig möglich, den in Klärschlammaschen enthaltenen Wertstoff Phosphor wirtschaftlich zurück zu gewinnen. Das Endprodukt, die Phosphorsäure ist ein hochwertiges und universell einsetzbares Produkt. Es entspricht den Anforderungen der Industrie an einen Sekundärrohstoff.

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