Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschl√§gigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den √ľberlassenen Abf√§llen zu steigern oder einer h√∂herwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuf√ľhren. Der √∂rE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren w√§hlen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene M√∂glichkeiten verglichen, die dem √∂rE zur Verf√ľgung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser M√∂glichkeiten der Erfassung.

bifa-Text Nr. 67: Umweltrisiken der Nanotechnologie: Sicherung der Kreislaufwirtschaft mit biologischen Testverfahren
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2016)
Es wurde vom bifa Umweltinstitut die Wirkung ausgewählter Nanomaterialien auf aerobe und anaerobe Abbauvorgänge in verschiedenen biologischen Testverfahren untersucht.

Gewinnung von Metallen aus Klärschlamm und MV-Schlacken mittels hyperakkumulierender Pflanzen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Die Anreicherung von Metallen aus diffus vorliegenden Konzentrationen, wie sie z.B. in Kl√§r- und Abwasserschl√§mmen oder M√ľllverbrennungsr√ľckst√§nden vorliegen, ist √ľber derzeit verf√ľgbare technische Systeme nur unter gro√üem Energie- und Ger√§teaufwand m√∂glich. In diesem Projekt wurde die Nutzbarkeit von hyperakkumulierenden Pflanzen, die in ihrem Gewebe Metalle anreichern k√∂nnen, untersucht, um Metallressourcen aus Reststr√∂men zu gewinnen. Mittels Test- und Analysereihen konnten Informationen gewonnen werden, unter welchen Rahmenbedingungen gewisse Pflanzenarten Chrom, Kobalt, Mangan, Nickel, Vanadium, Zink und auch einige seltene Erden in versprechenden Mengen anreichern. Mittels Konsultationen mit Experten und Stakeholdern aus Industrie und Abfallwirtschaft wurden Aufarbeitungsstrategien des ‚ÄěBio-Erzes‚Äú vorsondiert, um tats√§chlich reine Metalle aus dem angereicherten Pflanzengewebe zu gewinnen.

Hydrothermale Extraktion von Schwermetallen aus MVA-R√ľckst√§nden
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Das L√∂sungsverhalten von Pb, Zn, Cu und Fe unter hydrothermalen Bedingungen im Feinanteil zweier M√ľllverbrennungsschlacken wurde in Abh√§ngigkeit von der Temperatur und von der Zeit untersucht. Das L√∂sungsverhalten von Pb, Zn, Cu und Cd eines Elektrofilterstaubes unter hydrothermalen Bedingungen bei 180 ¬įC und variierenden HCl-Zugaben wurde ebenfalls untersucht. Das Ausgangsmaterial wurde chemisch und mineralogisch mit R√∂ntgenfluoreszenzanalyse (RFA), R√∂ntgenpulverdiffraktometrie (XRD) und Elektronenstrahlmikrosonde (EMS) charakterisiert. Der Schwermetallgehalt in den Eluaten aus den Hydrothermalversuchen wurde mit Atomabsorptions-spektroskopie (AAS) bestimmt. Pb liegt in den M√ľllverbrennungsschlacken entweder elementar oder in oxidischer Form als PbO2 (Plattnerit) vor. Zn-f√ľhrende Phasen sind Fe-Schmelzk√ľgelchen, Larnit, Zn-Nitrat sowie Calcit.

Abtrennung und Verwertung von Glas aus Wirbelschicht-Bettasche
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Bettasche aus Wirbelschicht√∂fen kann zu drei Viertel verwertet werden. F√ľr ein hochwertiges Recycling stehen Metalle ‚Äď Eisen/Stahl, Aluminium, sonst. Buntmetalle, Edelst√§hle und Glas zur Verf√ľgung. Glasteile aus Bettasche k√∂nnen zur Herstellung eines hochwertigen Isolier- und Baumaterials eingesetzt werden ‚Äď zur Herstellung von Schaumglas.

Vorbereitung einer Metallmischfraktion f√ľr metallurgische Verwertungswege
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Innerhalb des VeMRec-Vorhabens wird die Aufbereitung von NE- Metallkonzentraten aus M√ľllverbrennungsrostaschen untersucht. Mit einer innovativen Verfahrenskombination werden direkt verh√ľttungsf√§hige Produkte aus den NE-Metallkonzentraten gewonnen. Eine eigens am Standort einer bestehenden Rostaschenaufbereitungsanlage errichtete Pilotanlage umfasst neben Klassier- und F√∂rdertechnik im Wesentlichen eine Zerkleinerungsstufe und eine sensorgest√ľtzte Sortiereinheit basierend auf dem Wirkprinzip der R√∂ntgentransmission (XRT). Nach Probebetrieb kann die realisierte Aufbereitungslinie der Pilotanlage mit dem Werkzeug der Modellierung bewertet und Verbesserungspotentiale ermittelt werden.

Entwicklung eines Ecodesign-Tools f√ľr die Luftfahrtindustrie
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Am Fraunhofer ICT wurde ein Ecodesign Guideline Tool f√ľr die Luftfahrtindustrie entwickelt, welches Informationen √ľber ‚Äěgr√ľne L√∂sungen‚Äú zur Verf√ľgung stellt. Entsprechend den Zielen des europ√§ischen Beratungsgremiums f√ľr die Luft- und Raumfahrt ACARE wurde basierend auf Materialst√ľcklisten und Umweltdaten von verschiedenen Materialien und Materialkombinationen ein einfach handhabbares Datenbanktool programmiert. W√§hrend des Ecodesignprojekts wurden zahlreiche luftfahrtspezifische Lifecycle Assessment Daten gesammelt. Somit bietet das Tool eine robuste Grundlage f√ľr ein drittes Entscheidungskriterium neben Kosten und Gewicht.

Interessante Aufschl√ľsse - Die UMTEC-Methode zur Bestimmung der Metallgehalte in MVA-Schlacken liefert exakte Ergebnisse
© Rhombos Verlag (8/2014)
Abf√§lle wurden bis vor wenigen Jahren √ľberwiegend aus der Schadstoffperspektive betrachtet und als umweltsch√§dlich angesehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Abf√§lle auch als Sekund√§rrohstoffe betrachtet werden k√∂nnen (Ressourcenperspektive). Die Separatsammlung stellt eine M√∂glichkeit dar, Wertstoffe aus Abf√§llen zu gewinnen. In diesem Fall f√ľhrt der Konsument stark wertstoffhaltige Abfallfraktionen einer direkten Verwertung zu (etwa Altmetalle, Elektronikschrott oder Batterien). Dennoch verbleiben im Haus- und Gewerbem√ľll noch erhebliche Mengen an Wertstoffen, insbesondere Metalle.

Möglichkeiten der Wertstoffgewinnung aus Siedlungsabfällen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die umweltgerechte Verwertung von Abf√§llen tr√§gt zur Ressourcenschonung bei. Wertstoffe, wie Metalle und mineralische Stoffe aus den Siedlungsabf√§llen, werden durch heutige technische Ans√§tze nicht ausreichend abgetrennt und in den Kreislauf zur√ľckgef√ľhrt. Bereits durchgef√ľhrte Untersuchungen zeigen ein hohes Potential f√ľr die R√ľckgewinnung von Metallen aus Siedlungsabf√§llen. Um die Metalle m√∂glichst rein zur√ľckzugewinnen, ist ein vollst√§ndiger Aufschluss von Verbundstoffen erforderlich. Dabei sollen Metallkonzentrate generiert werden, welche weitgehend von St√∂rstoffen befreit sind.

Ermittlung der R√ľckgewinnungspotentiale von metallischen Rohstoffen aus dem Nichtwohngeb√§udebestand
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Non-residential buildings are often very complex and contain a lot of metals. Copper, steel, iron, aluminium and lead come with construction but also installation of machinery and equipment. Current deconstruction methods record metals separately, if metals occur purely. If metals are only a minor part of a composite material, they may be dumped with the main material and lost. Information as to the degree of separate collection of the metal inventories of buildings is lacking up to now.

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