Kunststoffe im Kompost – Praxisversuch zur Bestimmung der Polymerzugehörigkeit
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
In einem Praxistest wurden Komposte aus acht verschiedenen Bioabfallbehandlungsanlagen mit vorgeschalteter Vergärungsstufe untersucht. Insgesamt wurden zehn Komposte (jeweils mit dreifacher Wiederholung) untersucht. Hierbei sollten Folienkunststoffe und insbesondere BAW-Folienpartikel identifiziert werden. Die Kunststoffpolymergruppenbestimmungen wurden von der Universität Bayreuth durchgeführt.

Qualitätsmanagement der Bioabfälle im Landkreis Göttingen
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Im Landkreis Göttingen ist die Abfallentsorgung derzeit noch in zwei Einrichtungen organisiert, der Abfallwirtschaft Göttingen und der Abfallwirtschaft Osterode am Harz (AWI). In der AWI Göttingen bereits seit mehr als 20 Jahren etabliert, wurde zum 1. April 2019 die flächendeckende haushaltsnahe Erfassung von Bioabfällen über die sogenannte Komposttonne in der AWI Osterode am Harz eingeführt. Flankiert von umfassender Öffentlichkeitsarbeit, wird die Qualität der Bioabfälle in der Komposttonne durch Sichtkontrollen, Einsatz eines Detektionsgerätes sowie konsequente Nichtleerung bei Fehlbefüllung gewährleistet. Die im Rahmen eines ersten Monitorings ermittelten Fehlwurfquoten liegen bei 0,3 bis 0,7 %.

Leitfaden zu einem Qualitätsmanagement der sortenreinen Bioguterfassung
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Biotonneninhalte weisen immer häufiger Fremdstoffgehalte auf, die eine Eignung zur Erzeugung hochwertiger Dünger einschränken oder sogar verunmöglichen. Die sortenreine Bioguterfassung ist offensichtlich kein Selbstläufer. Die BGK plädiert bei der getrennten Sammlung daher für ein gezieltes Qualitätsmanagement. Sie hat dazu eine „Orientierungshilfe für qualitätssteigernde Maßnahmen“ erstellen lassen. Die wesentlichen Aspekte werden in diesem Beitrag dargestellt.

Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven fĂĽr die Kompostwirtschaft
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die Bioabfallwirtschaft hat sich als zentrale Säule der modernen Kreislaufwirtschaft etabliert. Natur- und Umweltverbände wie der NABU und die DUH fordern einen Ausbau der getrennten Erfassung von Bioabfällen.

Stand der Novelle der Bioabfallverordnung – Konsequenzen für die Bioabfallwirtschaft
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die Bemühungen, vorhandene Rohstoffressourcen effizienter zu nutzen und sekundäre Rohstoffquellen zu erschließen, lassen auch die Bioabfälle stärker in das Blickfeld abfallwirtschaftlicher Aktivitäten rücken. Deutschland hat bei der Getrenntsammlung und der stofflichen Verwertung der Bioabfälle, auch im internationalen Vergleich, bereits ein gutes Niveau erreicht.

Komposteinsatz im Ökolandbau vor dem Hintergrund Nährstoff-, Humusbedarf und Düngerecht
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Obwohl ein Ideal des ökologischen Landbaus (ÖL) ein geschlossener Nährstoffkreislauf ist, zeigt die Praxis, dass dies nicht der Fall ist: „Allerdings sind die Nährstoffkreisläufe in landwirtschaftlichen Betrieben nie vollkommen geschlossen – mit pflanzlichen und tierischen Marktprodukten werden Nährstoffe abgegeben (…)“.

Sieb-OPTI – Praxiserfahrungen im RETERRA Humuswerk Main-Spessart
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Das RETERRA Humuswerk Main-Spessart versteht sich in erster Linie als Hersteller von hochwertigen Kompostprodukten. Die wichtigste Vorrausetzung für eine gute Kompostqualität ist eine gute Inputqualität. Dies zu erreichen gelingt nur in Zusammenarbeit mit der entsorgungspflichtigen Gebietskörperschaft, die für eine sortenreine Erfassung des Bioguts verantwortlich ist. An zweiter Stelle steht eine schonende Biogutbehandlung, die vor allem die biologischen Rahmenbedingungen und die Vermeidung von Störstoffzerkleinerung im Rotte und Aufbereitungsprozess im Fokus hat.

Produktion von Mikroalgen unter Nutzung von Abfällen aus Biogasanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Koppelung landwirtschaftlicher Biogasanlagen mit einer Mikroalgenproduktion führt zu einer energie- und klimaeffizienten Nutzung von Abfällen, nämlich Abwärme und AbCO2 aus der Verstromung des Methans im Blockheizkraftwerk. Hinzu kommt, dass keine Teller-Tank-Diskussion zu führen ist, da die Mikroalgenproduktion auch auf devastierten Flächen oder Dächern erfolgen kann. Die Mikroalge Spirulina bietet als nachhaltiges Nahrungs- und Futterergänzungsmittel vielseitige Einsatzzwecke und deutliche ernährungsphysiologische Vorteile.

Die Biotonne in GroĂźwohnanlagen - Arbeitsmappe fĂĽr Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Vor allem in dicht bebauten städtischen Gebieten ist die Qualität der in der Biotonne erfassten Abfälle häufig schlecht und hohe Störstoffanteile er-schweren die Bioabfallverwertung. Erhebliche Mengen an Bioabfällen werden nicht getrennt gesammelt, sondern gehen mit dem Restmüll verloren. Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) entwickelte das bifa Umweltinstitut die Arbeitsmappe „Biotonne richtig nutzen“ zur Verbesserung der Bioabfalltrennung in Großwohnanlagen. Sie unterstützt Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen bei der Durchführung von Projekten zur Verbesserung der Bioabfallqualität. Die Arbeitsmappe besteht aus drei Teilen: Einem Leitfaden, 23 Aktionsbausteinen und einem Werkzeugkasten für die praktische Arbeit. Sie wurde durch Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen erprobt und dann überarbeitet.

DeSort - Störstoffmanagement in biogenen Abfällen
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Kompost aus biogenen Abfällen ist ein wichtiger Nährstofflieferant für Böden in Europa. Aufgrund von Fehlwürfen in die Bioabfallsammlung wird jedoch das Ausgangsmaterial für qualitativ hochwertigen Kompost mehr oder weniger stör-stoffbehaftet. Ein großes Problem entsteht durch die Verwendung von nicht-abbaubaren aber auch biologisch abbaubaren Kunststoffsäcken, die zur Entsorgung von in Haushalten anfallenden biogenen Abfällen verwendet werden. Zusätzlich ge-langen unterschiedlichste Kunststoffteile, meist in Form von Verpackungsmateria-lien, durch den Verbraucher in die Bioabfallsammlung, Metalle und Glas rangieren weit dahinter. Im Projekt „DeSort“ werden Grundlagen für die automatische Erkennung (Detection) und die sensorgestützte Sortierung (Sorting) von Störstoffen in biogenen Abfällen erforscht. Technisch wird eine Kunststoffdetektion am Sammelfahr-zeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung entworfen. Organisatorisch werden entsprechende Maßnahmen zur Reduzierung der Kunststofffehlwürfe mit strukturellen, materiellen, ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert.

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