Die Biotonne in Gro√üwohnanlagen - Arbeitsmappe f√ľr Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Vor allem in dicht bebauten st√§dtischen Gebieten ist die Qualit√§t der in der Biotonne erfassten Abf√§lle h√§ufig schlecht und hohe St√∂rstoffanteile er-schweren die Bioabfallverwertung. Erhebliche Mengen an Bioabf√§llen werden nicht getrennt gesammelt, sondern gehen mit dem Restm√ľll verloren. Im Auftrag der Landesanstalt f√ľr Umwelt Baden-W√ľrttemberg (LUBW) entwickelte das bifa Umweltinstitut die Arbeitsmappe ‚ÄěBiotonne richtig nutzen‚Äú zur Verbesserung der Bioabfalltrennung in Gro√üwohnanlagen. Sie unterst√ľtzt Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen bei der Durchf√ľhrung von Projekten zur Verbesserung der Bioabfallqualit√§t. Die Arbeitsmappe besteht aus drei Teilen: Einem Leitfaden, 23 Aktionsbausteinen und einem Werkzeugkasten f√ľr die praktische Arbeit. Sie wurde durch Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen erprobt und dann √ľberarbeitet.

DeSort - Störstoffmanagement in biogenen Abfällen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Kompost aus biogenen Abf√§llen ist ein wichtiger N√§hrstofflieferant f√ľr B√∂den in Europa. Aufgrund von Fehlw√ľrfen in die Bioabfallsammlung wird jedoch das Ausgangsmaterial f√ľr qualitativ hochwertigen Kompost mehr oder weniger st√∂r-stoffbehaftet. Ein gro√ües Problem entsteht durch die Verwendung von nicht-abbaubaren aber auch biologisch abbaubaren Kunststoffs√§cken, die zur Entsorgung von in Haushalten anfallenden biogenen Abf√§llen verwendet werden. Zus√§tzlich ge-langen unterschiedlichste Kunststoffteile, meist in Form von Verpackungsmateria-lien, durch den Verbraucher in die Bioabfallsammlung, Metalle und Glas rangieren weit dahinter. Im Projekt ‚ÄěDeSort‚Äú werden Grundlagen f√ľr die automatische Erkennung (Detection) und die sensorgest√ľtzte Sortierung (Sorting) von St√∂rstoffen in biogenen Abf√§llen erforscht. Technisch wird eine Kunststoffdetektion am Sammelfahr-zeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung entworfen. Organisatorisch werden entsprechende Ma√ünahmen zur Reduzierung der Kunststofffehlw√ľrfe mit strukturellen, materiellen, ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert.

Hydrothermale Verfl√ľssigung biogener Reststoffe
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Ziel dieser Arbeit war es zehn unterschiedliche biogene Reststoffe zu charakterisieren (Lipidgehalt, Elementaranalyse, Heizwerte) und auf ihr Potential als Einsatzstoff f√ľr die hydrothermale Verfl√ľssigung (HTL) zu testen. Die verwendeten biogenen Reststoffe waren: zwei anaerob behandelte Kl√§rschl√§mme, ein aerob stabilisierter Kl√§rschlamm, Gr√ľnschnitt, Biom√ľll, G√§rrest, Speisereste, Mizellen, Flo-tat und Fettabscheiderinhalt. Die Parameter f√ľr die HTL waren 350 ¬įC und eine Haltezeit von 15 min. Es konnten Ausbeuten an biocrude zwischen 9,4 % (Gr√ľnschnitt) und 70,4 % (Fettabscheider) erreicht werden.

Gewinnung einer organischen Fraktion aus gemischten Siedlungsabfällen mittles Hydrozyklon
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Restabfalltonnen dienen der Sammlung von nicht wiederverwertbaren und nicht gef√§hrlichen Stoffen. Sie enthalten jedoch immer noch etwa 32 % biologisch abbaubare Stoffe wie Lebensmittel- und K√ľchenabf√§lle, Gartenabf√§lle, Papier und √Ąhnliches. Aufgrund seiner schwierigen Abtrennung aus dem Restabfall wird dieser biogene Anteil derzeit noch nicht zur Biogaserzeugung auf Kl√§ranlagen genutzt. Das Hauptziel dieser Studie war die Entwicklung eines mechanischen Verfahrens zur Gewinnung von biologisch abbaubaren Materialien aus gemischten Siedlungsabf√§llen. Das Verfahren besteht aus einer Siebeinheit mit einer Maschenweite von 12 mm, einer Mischeinheit und einem Hydrozyklon. Das resultierende Substrat, das f√ľr den Einsatz in der Co-Verg√§rung auf Kl√§ranlagen vorgesehen ist, wies einen hohen Anteil an biologisch abbaubaren Substanzen auf, mit einem oTR-Gehalt von ca. 68 % TR und einem Biomethanpotential von 262 m¬≥N/t oTR. Die mineralische Fraktion bestand haupts√§chlich aus Partikeln < 0,5 mm, was die Entw√§sserungseigenschaften des Faulschlammes nach der anaeroben Verg√§rung positiv beeinflussen kann.

Über theoretische und reale Recyclingfähigkeit
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Zuk√ľnftig sollten die Recyclingf√§higkeit neu definieret werden. Erkennbarkeit und Sortierf√§higkeit, aber auch die Eignung der Sammelsysteme sind un-bedingt zu ber√ľcksichtigen.

Ergebnisse am Pilotversuch Wertstoffscanner ‚Äď Abfallvermeidungspotential
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Der Wertstoffscanner wurde 2018 das erste Mal vorgestellt. Seitdem werden unterschiedliche Experimente und Pilotversuche durchgef√ľhrt. In jeder Region ist die Ausgangslage und die Art der Kommunikationsunterst√ľtzung unterschiedlich, deshalb ist auch die Auswirkung des Wertstoffscanners auf die Trennqualit√§t nicht einheitlich. Die Resultate bisher zeigen aber, dass man mit solch einem System das Trennverhalten von B√ľrgern in den meisten F√§llen deutlich verbessern kann. Bisherige Pilotversuche haben die Klassifikation von Restm√ľll und Biom√ľll als Hauptfraktion beinhaltet. Um die EU-Vorgaben hinsichtlich der Recyclingquoten zu erreichen, ist der Einsatz innovativer Systeme unumg√§nglich.

Fremdstoffgehalt in Biogut ‚Äď Potential der Entfrachtung durch Vorbehandlung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Sortenreinheit von getrennt erfasstem Biogut ist eine wesentliche Voraussetzung f√ľr die Herstellung von hochwertigen Kompostprodukten. In einer kleinen Novelle der Bioabfallverordnung BioAbfV, die f√ľr 2021 angek√ľndigt ist, soll ein Kontrollwert f√ľr den Fremdstoffgehalt in H√∂he von 0,5 Ma.-% eingef√ľhrt werden.

Können Fremdstoffe bei der Biogutbehandlung wirksam entfernt werden?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Fremdstoffe, insbesondere Fragmente von Folien und Glas, sind wesentliche Hemmnisse f√ľr die Vermarktung von Komposten aus Biogut. Deshalb ist auf den Behandlungsanlagen ein gezieltes Fremdstoffmanagement notwendig, dessen Erfolg im Wesentlichen von der technischen Ausstattung und dem praktischen Betrieb der Anlage bestimmt wird.

Qualitätsanforderungen an Komposte und Gärprodukte im Hinblick auf die aktuelle Kunststoffdiskussion
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Die breite Diskussion √ľber Ursachen und Folgen der Meeresverschmutzung mit Kunststoffen hat auch landbasierte Eintr√§ge von Kunststoffen in den Fokus der Wissenschaft sowie des √∂ffentlichen Interesses ger√ľckt. Mittelbar sind hiervon die Qualit√§tsanforderungen an Komposte und G√§rprodukte betroffen

Qualit√§tssicherung und Siebresteaufbereitung am Beispiel der Kompostierungs- und Verg√§rungsanlage W√ľrselen
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (12/2019)
Fragestellungen: ‚ÄďWieviel Glas gelangt √ľber den frischen Bioabfall in den Kreislauf? ‚ÄďWieviel Glas gelangt √ľber das Strukturmaterial in den Kreislauf?

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