Deep Learning basiertes Sortieren von Aluminiumschrott auf Grundlage von Röntgentransmissionsdaten
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Eine gesicherte VerfĂŒgbarkeit an Rohstoffen fĂŒr die Industrie und die zunehmende Verknappung an Rohmaterialien bestĂ€rken die Ziele der Kreislaufwirtschaft und rĂŒcken den Einsatz von SekundĂ€rrohstoffen stĂ€rker in den Fokus. Ein Teil der Kreislaufwirtschaft ist die Recyclingindustrie, durch die es möglich wird, effizient und nachhaltig die enthaltenen Materialien in AltgerĂ€ten zur Wiederverwertung aufzubereiten und die VerfĂŒgbarkeit von SekundĂ€rrohstoffen zu sichern.

FAQs zum Re-Use von GebÀudekomponenten
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Das Poster behandelt die gĂ€ngigen Diskussionspunkte bei der Umsetzung von Re-Use von GebĂ€udekomponenten. Die 14, als FAQs, ausgefĂŒhrten Punkte kombinieren die Projekterfahrungen mit den Ergebnissen einer Interviewreihe unter österreichischen Stakeholdern des RĂŒckbausektors und einem Quellenstudium. In der Zusammenschau entsteht ein umfassendes Bild der Herausforderungen, die beim Re-Use von GebĂ€udekomponenten entstehen. Gleichzeitig beleuchten die Autor:innen Optionen zu deren Überwindung.

BauKarussell: Social Urban Mining in Kooperation mit der Bundesimmobiliengesellschaft mbH
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Rund 70 % der österreichischen AbfĂ€lle sind BauaktivitĂ€ten zuzuordnen und daher widmet sich auch das Abfallvermeidungsprogramm diesem Sektor. BauKarussell arbeitet seit 2015 an der Integration von Kreislaufwirtschaft in den RĂŒck-bau und zielt mit Social Urban Mining auf Wiederverwendung und hochwertige stoffliche Verwertung von Bauteilen und Baumaterialen ab. In der Planung werden die Potentiale geortet und in der operativen Phase werden die ausgewĂ€hlten Bauteile von sozialwirtschaftlichen Partnern fĂŒr die Verwendung oder Verwertung bereitgestellt. Mit dem Bauherrn Bundesimmobiliengesellschaft mbH (BIG) wurde im Projekt MedUni Campus Mariannengasse Social Urban Mining umgesetzt. Zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 wurden insgesamt 42.384 kg Bauteile (bzw. 1.106 Einheiten) in die Wiederverwendung gebracht.

Circularity by Design – Können temporĂ€re Wohnformen nachhaltig gestaltet werden?
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Die Umweltauswirkungen verschiedener Wirtschaftssektoren sind angesichts der drohenden Auswirkungen des Klimawandels in den Fokus gerĂŒckt. Die Baubranche gilt als ein Sektor mit besonders großen Auswirkungen: Nach Angaben der EuropĂ€ischen Kommission ist der Bau und die Nutzung von GebĂ€uden in der EU fĂŒr fast die HĂ€lfte aller gewonnenen Materialien und des Energieverbrauchs, sowie fĂŒr etwa ein Drittel des Wasserverbrauchs verantwortlich (European Commission 2014). Daher wurde der Bausektor im Aktionsplan fĂŒr die Kreislaufwirtschaft als einer der vorrangigen Bereiche definiert (European Commission 2015). In diesem Konferenzbeitrag steht temporĂ€res Wohnen, und damit ein Teilbereich des Bausektors im Mittelpunkt. Darunter versteht man die Bereitstellung von UnterkĂŒnften fĂŒr Menschen fĂŒr einen bestimmten, zeitlich begrenzten Zeitraum an einem bestimmten Ort.

Einflussfaktoren auf die QualitĂ€t der SperrmĂŒllsammlung im Burgenland
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Vor dem Hintergrund stetig steigender Abfallmengen und knapper werdender Ressourcen steigt die Notwendigkeit der effizienten Abfallbewirtschaftung. Da eine Vielzahl an burgenlĂ€ndischen Gemeinden mit einem erhöhten SperrmĂŒllaufkommen konfrontiert sind und dadurch kein Auslangen mit den zugewiesenen Freiabfuhren finden, wodurch zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr die Entsorgung anfallen, fokussiert der vorliegende Beitrag auf die SperrmĂŒllqualitĂ€t/-zusammensetzung im Burgenland.

SCI_BIM - Tool fĂŒr verwertungsorientierten RĂŒckbau
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Als zukĂŒnftige Quellen materieller Ressourcen stellt die gebaute Infrastruktur ein wertvolles Materiallager dar. Im Sinne sauberer StoffkreislĂ€ufe mĂŒssen Schadstoffe und einer Wiederverwendung und einem Recycling entgegenstehende Störstoffe ausgeschleust werden, bevor verbleibende Bauwerksbestandteile wiederverwendet oder recycelt werden können.

Recyclingpotentiale in der Bauindustrie
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Ressourcenverknappung, Mangel an Deponievolumen, ImportabhĂ€ngigkeit, sowie vorschreitender Urbanisierungsgrad, welcher diese Problematiken zunehmend ver-stĂ€rkt, sind derzeitige Problemstellungen, auf welche das Bauwesen einen immensen Einfluss hat. So ist der Bausektor beispielsweise fĂŒr 60 % der weltweiten Rohstoffgewinnung (Bribian et al. 2011), sowie 40 % der verursachten CO2-Emissionen verantwortlich (WGBC 2016).

Urban Mining im Bausektor
© Rhombos Verlag (3/2020)
Mit maßgeschneiderten Instrumenten nutzt der Kanton ZĂŒrich die in der Bausubstanz eingelagerten Rohstoffe

Recycling von WÀrmedÀmmverbundsystemen
© Rhombos Verlag (12/2019)
Die mechanische Aufbereitung von komplexen Kompositmaterialien ermöglicht die sortenreine RĂŒckgewinnung von SekundĂ€rrohstoffen

Nachhaltige Verwertungsstrategie fĂŒr Porenbeton-Bruch
© Rhombos Verlag (6/2019)
Ein neuer Verwertungsweg ermöglicht groben Porenbeton-Granulaten einen weiteren Lebenszyklus als hochwertiger Baustoff

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