Leitfaden f√ľr den nachhaltigen Umgang mit Abf√§llen in besonders gesch√ľtzten Naturgebieten in Russland
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Besonders gesch√ľtzte Naturgebiete spielen eine Schl√ľsselrolle bei der Erhaltung der Artenvielfalt und der Diversit√§t der nat√ľrlicher √Ėkosysteme. Im Jahr 2017 besuchten rund 11 Millionen russische und ausl√§ndische Touristen die besonders gesch√ľtzten Naturgebiete in Russland und der Touristenstrom soll bis 2021 auf 15 Millionen Menschen pro Jahr ansteigen, was die Bev√∂lkerung √Ėsterreichs um das 1,7-fache √ľbertrifft. Die Entwicklung des Tourismus in besonders gesch√ľtzten Naturgebieten geht mit der Erh√∂hung des aufkommenden Abfallvolumens einher. Im Sommer 2019 wurde im Rahmen einer Initiative der Agentur f√ľr strategische Initi-ativen (Russland) gemeinsam mit der Lake Baikal Foundation for Environmental Applications and Research das Leitfaden f√ľr den nachhaltigen Umgang mit Abf√§llen in besonders gesch√ľtzten Naturgebieten entwickelt.

Kleine Wasserprojekte, große Wirkung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2020)
Mit Technik die Lebensbedingungen in Entwicklungsl√§ndern verbessern ‚Äď das ist das Ziel des gemeinn√ľtzigen Vereins Technik ohne Grenzen (TeoG). Die meisten Mitglieder hat der Verein in Deutschland, aber auch in Afrika und S√ľdamerika w√§chst die Zahl der Unterst√ľtzer. In diesem Jahr feiert TeoG sein zehnj√§hriges Jubil√§um. Aus diesem Anlass ver√∂ffentlicht die WasserWirtschaft ein Portr√§t √ľber die Projektarbeit des Vereins im Bereich Wasser und Abwasser.

Ein gem√§chlicher Weg hin zur zuk√ľnftigen Entlassung aus der Stilllegung einer alten DK II Deponie
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Deponien, auch jene die sich nach der eigentlichen Deponierungsphase in der sogenannten Stilllegungsphase befinden, unterliegen dem wissenschaftlichen und technischen Wandel. Einen generellen Bestandsschutz f√ľr planfestgestellte, genehmigte Deponien gibt es genauso wenig, wie einen Freibrief f√ľr schon vor l√§ngerer Zeit get√§tigte Umweltschutzma√ünahmen, wie die Optimierung der Entgasung oder den Bau einer Oberfl√§chenabdichtung (OFA) nach damaligem Stand der Technik.

Big Brother in der Abfallwirtschaft ‚Äď Anwendungsbeispiele f√ľr GIS und BIM
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Die Wahrnehmung von geografischen Informationssystemen und Building Information Modeling bewegt sich im Spannungsfeld zwischen ‚Äěpraktischem Werkzeug‚Äú und ‚ÄěBig Brother‚Äú als Synonym f√ľr unerw√ľnschte √úberwachung. Die folgenden Ausf√ľhrungen zu den Grundlagen und Anwendungsm√∂glichkeiten dieser Systeme sollen das Potential dieser Technologien hervorstreichen, einen Ausblick auf m√∂gliche Weiterentwicklungen in der Zukunft bieten und die Wahrnehmung dieser Werkzeuge in ein positives Licht r√ľcken.

Aktuelle Ausf√ľhrungsma√ünahmen zum Abschluss der Deponie Sindelfingen
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2016)
Die Verf√ľllung der Deponie Dachsklinge in Sindelfingen begann im Jahr 1959 durch die Stadt Sindelfingen. Bei dem ersten Auff√ľllabschnitt handelt es sich um eine Erdauff√ľllung im Taltiefsten. Im Jahr 1974 ging die Deponie dann auf den Landkreis B√∂blingen √ľber. Sp√§ter erfolgte die weitere Verf√ľllung in mehreren Ausbauabschnitten mit Siedlungsabf√§llen.

Bel√ľftung der Deponie Pill; Wirkungen auf die Grundwasserbelastung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Die Deponie Pill in Tirol ist eine in der Nachsorge befi ndliche Deponie von ca. 18 ha Fl√§che, die durch eine Bel√ľftung des Deponiek√∂rpers saniert wird. Das Sanierungsziel ist die Reduzierung der Ammoniumbelastung im Grundwasser. Das Besondere besteht darin, dass die Bel√ľftung so geplant wurde, dass sich die unges√§ttigte Bodenzone und der Deponieinhalt wie ein biologischer Festbettreaktor verhalten und die Deponieoberfl√§che selbst einen Biofilter f√ľr die austretende Porenluft darstellt.

Verformungsuntersuchungen der Deponie Rautenweg mittels 3D-FE-Modellierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Die Deponie Rautenweg, die von der Stadt Wien betrieben wird und √Ėsterreichs gr√∂√üte Deponie ist, wird zum Schutz des Grundwassers mit dem sogenannten Wiener- Dichtwandkammersystem seitlich umschlossen. Es ist vorgesehen, die Deponie auch in den n√§chsten Jahren weiter zu betreiben und damit auf 45 m √ľber Gel√§nde aufzuh√∂hen. Die damit verbundenen zu erwartenden Verformungen des Dichtwandkammersystems k√∂nnen nur mit einer 3D-Modellierung der gesamten Deponie und einer dementsprechenden Berechnung mit der Finite-Elemente-Methode prognostiziert werden. Es wird die daf√ľr erforderliche dreistufige Vorgehensweise erl√§utert. Berechnungsablauf sowie weitere ma√ügebliche Angaben zur Modellierung, wie z.B. verwendete Stoffmodelle werden ebenfalls beschrieben.

Wasserhaushalt einer geschichteten mineralischen Deponieabdeckung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Mit dem vorgestellten Monitoring System kann die Funktionsf√§higkeit der einzelnen Komponenten des tempor√§ren Oberfl√§chenabdeckungssystems in Rastorf (Schleswig- Holstein) dauerhaft unter In-Situ-Bedingungen √ľberwacht und bewertet werden. Die Bodeneigenschaften und klimatischen Randbedingungen haben in Verbindung mit der Vegetationsentwicklung einen √ľbergeordneten Einfluss auf den Wasserhaushalt. Gleichzeitig ist mit jahreszeitlich bedingten und permanenten Struktur√§nderungen in Form von Schrumpfung und Setzung zu rechnen und eine damit einhergehende kritische Rissbildung nicht auszuschlie√üen (Heerten 2007).

Eliminierung von H2S aus Biogas unter Verwendung von Aschen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Aschen aus der Biomassefeuerung (Holzasche), MVA-Rostasche aus der Abfallverbrennung und aufbereitete (entmetallisierte) MVA-Rostasche besitzen die F√§higkeit, CO2und H2S chemisch zu fixieren. Inwiefern ein einfaches statisches System technisch f√ľr die Eliminierung von H2S geeignet ist, wurde in insgesamt 20 Tests im Technikums-Ma√üstab im Labor untersucht. In gr√∂√üerem Ma√üstab wurden bereits f√ľnf Tests erfolgreich durchgef√ľhrt. Unter Verwendung von nicht aufbereiteter MVA-Rostasche aus Italien wurde dabei eine Reinigungsleistung von ‚Č• 98% erzielt. Weitere Tests in semiindustriellem Ma√üstab werden ab Juli 2014 mit Biomasseaschenproben aus Tirol durchgef√ľhrt.

Abfallvermeidung durch Lebensmittelweitergabe an soziale Einrichtungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
In der von der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien (MA22) beauftragten Studie ‚ÄěLebensmittelweitergabe in Wien ‚Äď IST-Stand und Bedarf bei der Lebesnmittelweitergabe in den sozialen und gemeinn√ľtzigen Einrichtungen in Wien‚Äú wurden die Mengen an Lebensmitteln, die derzeit weitergegeben werden, erhoben und wie hoch der Lebensmittelbedarf der sozialen Einrichtungen ist. Anhand der Ergebnisse der Studie wurden Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abgeleitet um die Verringerung von Lebensmittelabf√§llen durch die Weitergabe von Lebensmitteln an soziale Einrichtungen zu vertiefen, zu unterst√ľtzen, zu optimieren um eine koordinierte Weitergabe von nicht mehr regul√§r verkaufbarer, jedoch genie√übarer Lebensmittel zu gew√§hrleisten.

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