Pr√ľfung und Testierung der Recyclingf√§higkeit ‚Äď Anforderungs- und Bewertungskatalog
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Recyclingf√§higkeit bedeutet Konformit√§t der Verpackungsgestaltung zu den Erfordernissen einer tats√§chlichen Kreislauff√ľhrung der Verpackungswerkstoffe und wird somit durch M√∂glichkeiten und Grenzen praktisch ausgef√ľhrter Recyclingpfade vorherbestimmt. Das Institut cyclos-HTP (CHI) hat unter diesen Pr√§missen und unter Anwendung der relevanten Normen bereits 2011 einen zwischenzeitlich weithin etablierten Pr√ľfstandard zur Bemessung der Recyclingf√§higkeit entwickelt, der es erm√∂glicht, eine quantitative (graduelle) Klassifizierung vorzunehmen. Der Messstandard wird im Vortrag in Grundz√ľgen erl√§utert.

Biologische Metallr√ľckgewinnung aus Aschen und Schlacken nach der M√ľllverbrennung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
W√§hrend der Verbrennung von Haushaltsm√ľll entstehen gr√∂√üere Mengen an Reststoffen wie Aschen und Schlacken, deren Entsorgung aufgrund der hohe Schwermetallkonzentrationen aufwendig und kostenintensiv ist. Heutzutage en-den diese Reststoffe auf Deponien, was mit einem Verlust von potentiell wertvollen Metallen einhergeht. Die biologische Laugung von diesen Stoffen kann eine umwelt-freundliche und kosteng√ľnstige Alternative zur Entsorgung darstellen und bietet im Vergleich zu konventionellen Methoden der Metallr√ľckgewinnung Vorteile wie einen geringeren Einsatz von S√§uren, keine Emission von giftigen Gasen und eine niedrigere Prozesstemperatur. Acidophile Bakterien wie Acidithiobcillus ferrooxidans, Acidithiobacillus thiooxidans und Leptospirillum ferrooxidans k√∂nnen Metalle durch en-zymatische Oxidation von Eisen oder Schwefel l√∂sen und wurden in dieser Arbeit auf ihre Effektivit√§t untersucht. Anhand erster Ergebnisse konnte festgestellt werden, dass A. ferrooxidans bis zu 100 % an Zn, Cu und Cd, sowie rund 60 % an Mn und Ni aus den Aschen und Schlacken l√∂sen konnte.

Recycling von Al-Schrotten mit hohem Organikanteil
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Beim Al-Recycling sind zwei grundlegende Verfahrensvarianten zu unterscheiden. Umschmelzwerke (Remelter) dienen der Produktion von Knetlegierungen durch Ein-satz wenig verunreinigter Schrotte. St√§rker kontaminierte Materialien, zu denen auch Al-Schrotte mit hohem Organikanteil z√§hlen, gelangen unter Verd√ľnnung mit Reinaluminium und Zusatz von Salzen in Schmelzh√ľtten (Refiner), wo Gusslegierungen hergestellt werden. Im Rahmen des Beitrags erfolgte die Erl√§uterung von industriell eingesetzten Verfahren zum Recycling von Al-Schrotten mit hohem Organikgehalt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Notwendigkeit von ausreichenden Industrieanlagen zum Schlie√üen der Kreisl√§ufe¬īeingegangen.

Untersuchungen zur mechanischen Entschichtung von Elektroden aus Lithium-Ionen-Altbatterien
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Der weltweite zunehmende Einsatz von LIB f√ľhrt auch zu einer steigenden Menge von Produktions- und Konsumptionsr√ľckst√§nden, die unter Ber√ľcksichtigung der √∂kologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit entsorgt werden m√ľssen. Idealerweise werden die Materialien aus den Neuschrotten oder Altbatterien in die Produktion neuer Batterien zur√ľckgef√ľhrt. LIBs enthalten werthaltige Metalle, wie Aluminium, Eisen, Kupfer, Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan. Diese Metalle, ausgenommen Eisen, bilden haupts√§chlich die Stromleiterfolien und Beschichtungen der Elektroden. Aktuell werden Lithium-Ionen-Batterien industriell in Recyclingverfahren behandelt, die auf energie- und kostenintensiven pyrometallurgischen oder hydrometallurgischen Prozessen mit begrenzten Kapazit√§ten, niedrigen Recyclingraten und einer wirtschaftlichen Abh√§ngigkeit von Kobalt und Nickel als Kathodenmaterialien basieren. Bei diesen Prozessen werden vornehmlich Kobalt, Nickel und Kupfer zur√ľckgewonnen, wohingegen Lithium, Aluminium und Mangan in der Schlacke verbleiben und durch Verf√ľllung verwertet werden. In Zukunft wird angestrebt, die gesetzliche Recyclingeffizienz von 50 Masseprozent zu erh√∂hen, und speziell die Kathodenbeschichtungsmaterialien aus Produktionsr√ľckst√§nden direkt f√ľr neue Batterieanwendungen wiederzuverwenden (Werner et al. 2020).

Von der Stoffflussanalyse zur Handlungsempfehlung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Methode der Stoffflussanalyse hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Maßgeschneiderte Software erlaubt nunmehr einerseits die sehr detaillierte Modellierung realer Systeme und andererseits den Einsatz mathematisch-statistischer Methoden zur Behandlung der Datenunsicherheit.

Mechanische Abfallbehandlungsanlage der Zukunft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Um die Digitalisierung in den Abfallbehandlungsanlagen vorantreiben zu k√∂nnen, muss zun√§chst ein tieferes Verst√§ndnis √ľber das Verhalten von Abfallbehandlungsmaschinen als auch √ľber das zu verarbeitende Material erlangt werden. Die Kenntnis wie sich Maschinen und Stoffstr√∂me gegenseitig beeinflussen, ist eine notwendige Voraussetzung zur sensorischen √úberwachung dieser, und in weiterer Folge zur dynamischen Steuerung dieser Abfallbehandlungsanlagen.

Reifegradanalyse zum Einsatz von Datenanalytik in der sensorgest√ľtzten Sortierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Sensorgest√ľtzte Sortierung und Robotersortierung sind Schl√ľsseltechnologien in der erweiterten Wertsch√∂pfungskette unserer Produkte, da der Sortierprozess einen starken Einfluss auf die Recyclingquoten in der EU-Gesetzgebung hat. Aus diesem Grund werden technologische Entwicklungen und M√∂glichkeiten zur Verbesserung dieser Prozesse mit einem interviewbasierten Fragebogen bewertet.

Wertstoffscanner ‚Äď So motivieren wir B√ľrgerInnen!
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Immer noch landen viele Wertstoffe in der Restm√ľlltonne. Zus√§tzlich haben M√ľllanalysen gezeigt, dass selbst Problemstoffe in nicht unerheblichem Ausma√ü im Restm√ľll entsorgt werden. Seit Jahrzehnten sorgt die unerm√ľdliche Arbeit der Abfallberater im ganzen Land daf√ľr, dass zumindest einigerma√üen gut getrennt wird. Jedoch zeigen die letzten Restm√ľllanalysen, zum Beispiel in der Steiermark, dass mehr als die H√§lfte bis zu drei Viertel des Inhalts des Restm√ľlls (je nach Gewichts- oder Volumsbetrachtung) eigentlich nicht in die schwarze Tonne geh√∂rt.

On-line analysis for the classification of metal and plastic scrap using Laser-induced breakdown spectroscopy and machine learning algorithms
© ANTS - Institut f√ľr anthropogene Stoffkreisl√§ufe an der RWTH Aachen (3/2018)
Several approaches to machine learning algorithms for the analysis of LIBS data collected from scrap pieces on conveyor belt have been tested. The methods include decision tree, artificial neural networks, and principal component analysis based techniques.

Praxiserfahrungen beim Einsatz von biologisch abbaubaren Bioabfallsammelbeuteln
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die Verwendung von Biogutsammelbeuteln aus biologisch abbaubaren Werkstoffen (BAW-Beutel1) in Privathaushalten wird von vielen √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gern (√∂rE) und Anlagenbetreibern sehr kontrovers diskutiert. In einem Praxisversuch wurde daher das Abbauverhalten von BAW-Beuteln in der gesamten Prozesskette von vier verschiedenen Biogutverg√§rungsanlagen in Deutschland untersucht. Hierbei handelt es sich um je zwei diskontinuierliche Batchverfahren sowie um zwei Pfropfenstromverfahren. Bei jeder Anlage wurden die anlagenspezifische Aufbereitung sowie die spezifische Aerobisierung/Intensivrotte und Nachrotte ber√ľcksichtigt. Am Ende der Nachrotte und der anlagen√ľblichen Behandlungsdauer konnte bei keiner der Anlagen mehr BAW-Material in den Stichproben nachgewiesen werden, sodass das Material vollst√§ndig abgebaut war.

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