‚ÄěWir stoppen Plastik und leisten erste Hilfe f√ľr den Ozean‚Äú
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2022)
Fl√ľsse sp√ľlen j√§hrlich Millionen Tonnen Plastikm√ľll in die Meere. Wenn Menschen das mit eigenen Augen beobachten, ekeln sie sich oder sind emp√∂rt. Aber die meisten werden wahrscheinlich unt√§tig bleiben. Nicht so Moritz Schulz, Industrie-Design-Student aus Nordrhein-Westfalen.

R√ľckf√ľhrung von Gipsabfallstoffstr√∂men - Identifizierung und Bewertung anfallender Gipsabf√§lle
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Recyclinggipse k√∂nnen einen Beitrag leisten, den zuk√ľnftig wegfallenden REAGips zumindest teilweise zu kompensieren. Das Forschungsprojekt RueGips betrachtet bestehende Gipsabfallstr√∂me, pr√ľft das Recycling dieser Abf√§lle, erarbeitet und erprobt ein Sammel- und Logistikkonzept f√ľr einen ausgew√§hlten Abfallstrom. Kernziel des Projektes ist es, L√∂sungsans√§tze aufzuzeigen, welche die R√ľckf√ľhrung von recyclingf√§higen Gipsabf√§llen steigern und somit die Verf√ľgbarkeit von RC-Gipsen erh√∂hen. Erste Ergebnisse des Projektes zeigen, dass in Deutschland √ľberwiegend Gipsplattenabf√§lle aus dem R√ľckbau einem Recycling durch Aufbereitungsanlagen zugef√ľhrt werden und andere Gipsabf√§lle nicht bzw. nur in einem geringen Ma√üe im Kreislauf gef√ľhrt werden. Weiterhin konnte bereits ermittelt werden, dass Recyclinggipse nach Herkunft und bisheriger Anwendung unterschiedliche Herausforderungen mit sich bringen.

Qualitative und quantitative Analyse von gemischten Kunststoffabfällen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Mit dem im Jahr 2019 beschlossenen ‚ÄěGreen Deal‚Äú fordert die Europ√§ische Union von seinen Mitgliedsstaaten, dass bis zum Jahr 2030 mindestens 55 % der anfallenden Kunststoffverpackungsabf√§lle recycelt werden (Lumpe & Rossig 2021). An die Aufbereitung und Sortierung von gemischten Kunststoffabf√§llen resultieren daraus hohe Anforderungen, da nur bei einer entsprechenden Reinheit der Rezyklate ein h√∂herwertiges werkstoffliches Recycling √ľberhaupt erst m√∂glich wird. Zur Bewertung der gewonnenen Sortierprodukte ist es somit erforderlich, deren qualitative und quantitative Zusammensetzung zu bestimmen.

Der AEROSELECTOR ‚Äď Windsichtung, Ballistik und Siebung in nur einem Aggregat
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Die Herstellung von hochwertigem Kompost hat in den letzten Jahren eine immer gr√∂√üere Rolle auf den Kompostpl√§tzen eingenommen. Insbesondere im √∂kologischen Ackerbau ist Kompost als ‚Äěnat√ľrlicher‚Äú D√ľnger nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig macht es ein steigender St√∂rstoffanteil den Anlagenbetreibern immer schwerer, die geforderten Kompostqualit√§ten zu erreichen. Durch gezielte Kampagnen und √Ėffentlichkeitsarbeit konnte schon eine gewisse Verbesserung des Eingangsmaterials erzielt werden. Leider stellen dennoch Fehlw√ľrfe in die Biotonne die Anlagenbetreiber vor die Herausforderung, wirtschaftlich Kompost herzustellen.

Schließung von Stoffkreisläufen durch Separation von Kupferlegierungen mittels Röntgenfluoreszenz-Sortiersystemen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Steigende Rohstoff- und Energiepreise, Exportabh√§ngigkeiten und Versorgungsrisiken best√§rken aus √∂konomischer und rohstoffpolitischer Sicht das Bestreben nach einem effizienteren Umgang mit Ressourcen (BMU 2020). Insbesondere der Ausbau der Sektoren erneuerbare Energien und E-Mobilit√§t wird in den n√§chsten Jahren zu einer √ľberproportionalen Nachfrage nach Kupferwerkstoffen f√ľhren (Elshaki et al. 2016). Gegen√ľber Prim√§rkupfer, dessen Gewinnung aufgrund stetig sinkender Erzgehalte immer aufwendiger wird (R√∂tzer 2021), stellt das Recycling von Kupfer- und Kupferlegierungsschrotten hier eine wesentlich umweltfreundlichere Alternative f√ľr die metallerzeugende Industrie dar.

Verbesserung der Sammelqualität biogener Abfälle
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Der Kunststoffanfall in biogenen Abf√§llen gef√§hrdet immer mehr die Verwertung biogener Abf√§lle zu Kompost als D√ľnger und Bodenverbesserer, die eine tragende S√§ule der modernen Kreislaufwirtschaft ist. Beschwerden √ľber den sichtbaren Kunststoffgehalt in Kompost nehmen stark zu. Als Folge davon sinken die Vermarktungserl√∂se f√ľr Kompost, wodurch die √úbergabekosten der Kommunen an die Kompostierer steigen und R√ľckweisungen zu stark st√∂rstoffbehafteter Chargen an die Kommunen erfolgen. In der Steiermark haben beispielsweise einzelne Kompostierer ihre √úbernahmevertr√§ge mit Kommunen aufgrund der hohen St√∂rstoffbelastungen gek√ľndigt. Fallweise m√ľssen sich die Kommunen zumindest verpflichten, aussortierte Kunststoffe vom Kompostierer zur√ľckzunehmen, was zus√§tzlich steigende Kosten verursacht.

Grenzen der getrennten Sammlung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Die getrennte Sammlung von Abf√§llen gilt als die Voraussetzung f√ľr die stoffliche Verwertung der so erfassten Abf√§lle. Dabei ist diese T√§tigkeit eigentlich ein unbezahlter Beitrag der Bev√∂lkerung f√ľr Aufgaben, f√ľr deren Erledigung in erster Linie die √Ėffentliche Hand zust√§ndig ist. Diese Leistung war so lange notwendig, so lange die Technik nicht in der Lage war, die Abf√§lle aus einem Gemisch entsprechend sortenrein auszusortieren. Heute ist die Technik weiterentwickelt, gleichzeitig ist die Bev√∂lkerung - vor allem in Gro√üst√§dten - zur bedingungslosen Abfalltrennung nicht mehr bereit. Am Beispiel der Stadt Wien wird gezeigt, welche Wege m√∂glich w√§ren, aber auch, was sich in der Gesetzgebung der EU und des Bundes √§ndern m√ľsste, damit die getrennte Sammlung nicht als Eine reine "Besch√§ftigungstherapie" bleibt und dem Gedanken der Abfallverwertung trotzdem voll entsprochen wird.

AVV-Novelle: Evaluierung der Qualitätssicherung von Ersatzbrennstoffen und Ersatzbrennstoffprodukten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Im Zuge der Novellierung der bestehenden Abfallverbrennungsverordnung (AVV, 2002) wurde der Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW) mit einer Evaluierung der Vorgaben f√ľr die Qualit√§tssicherung von Ersatzbrennstoffen (EBS) und Ersatzbrennstoffprodukten (Anlagen 8 und 9) betraut. Neben eigenen Erkenntnissen des AVAW sollten Erfahrungen, Daten und Feedback von den f√ľr die AVV relevanten Stakeholdern (Zementwerke, andere Mitverbrennungsanlagen, Ersatzbrennstoffhersteller, Genehmigungsbeh√∂rden/ Landesregierungen, befugte Fachpersonen/Fachanstalten) eingeholt werden und die R√ľckmeldungen in anonymisierter Form aufbereitet werden.

Konzepte zur Kreislaufwirtschaft in Europäischen Städten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Mit dem Kreislaufwirtschaftspaket der Europ√§ischen Union werden erhebliche Ver√§nderungen in der Sammlung und Behandlung von Siedlungsabf√§llen erforderlich werden. Je nach Siedlungsstruktur stellen sich unterschiedliche Anforderungen. F√ľr die Entwicklung der Abfallwirtschaft in der Stadt Wien ist ein Austausch mit vergleichbaren St√§dten hinsichtlich der bereits gesetzten Ma√ünahmen und Erfolge sowie der geplanten Ma√ünahmen von gro√üem Interesse.

Green Deal im Wackersdorfer Revier ‚Äď wie vor 40 Jahren der Kohleausstieg gelang
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Die M√ľllverbrennungsanlage Schwandorf ersetzte ein Braunkohleheizkraftwerk zur industriellen Energieversorgung. Zudem werden Strom und Fernw√§rme ins √∂ffentliche Netz eingespeist. Dies war Grund genug, im Jubil√§umsjahr eine R√ľckschau auf 40 Jahre Klimaschutz zu werfen und die Effekte zu quantifizieren.

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