Digitale B√ľrgerintegration in die Sammel- und Verwertungsprozesse der Abfallwirtschaft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Die fehlende Sortenreinheit bei Siedlungsabfallstr√∂men und der digitale Wandel im Kommunikationsverhalten der B√ľrger stellt abfallwirtschaftliche Unternehmen vor dem Hintergrund der zirkul√§ren Wertsch√∂pfung vor neue Herausforderungen.

Umsetzung der Pflichtrestm√ľlltonne ‚Äď Gewerbebetriebe zur Entsorgung von Beseitigungsabf√§llen anschlie√üen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Der Anschluss von Gewerbebetrieben hinsichtlich solcher Siedlungsabfälle, die nicht verwertet werden, war bereits vor Inkrafttreten der neuen GewAbfV sowohl bei den Gewerbetreibenden als auch den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern ein unbeliebtes Thema.

Abfallvermeidung durch das RECUP-Pfandsystem f√ľr Coffee-to-go-Mehrwegbecher
© Bayerisches Landesamt f√ľr Umwelt (5/2017)
2,8 Milliarden Einwegbecher... ... werden pro Jahr f√ľr Coffe-to-Go verbraucht. Und das nur Deutschland! Das sind 320.000 Becher pro Stunde! J√§hrlicher Ressourcenverbrauch f√ľr durchschnittlich 15 Minuten Kaffeekonsum...

Novellierung des Umsetzungsleitfadens des ElektroG (LAGA M 31 A/B) ‚Äď Anforderungen an die Praxis
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Am 04. Juli 2012 wurde eine Neufassung der Elektro- und Elektronik-Altger√§te-Richtlinie (WEEE-Richtlinie) verabschiedet. Mit dem Gesetz √ľber das Inverkehrbrin-gen, die R√ľcknahme und die umweltvertr√§gliche Entsorgung von Elektro- und Elekt-ronikger√§ten (ElektroG) vom 20.10.2015 erfolgte die Umsetzung der WEEE-Richtlinie in deutsches Recht. Die LAGA-Mitteilung 31 dient der Konkretisierung und Erl√§ute-rung der gesetzlichen Regelungen des ElektroG mit dem Ziel mehr Rechtsklarheit f√ľr die betroffenen Akteure und eine gr√∂√üere Transparenz des Entsorgungsgeschehens zu erreichen sowie einen bundesweit einheitlichen Vollzug zu gew√§hrleisten. Die LAGA-Mitteilung 31 wurde zweigeteilt. Teil A umfasst die rechtlichen Regelungen √ľber die Entsorgung der Elektro(nik)altger√§te (EAG), der Teil B beschreibt den Stand der Technik bei der Behandlung und Verwertung der EAG.

Wertstoffhöfe als Beitrag zum nachhaltigen Recycling in Berlin
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Die einschl√§gigen Gesetze und Verordnungen verpflichten den √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger, nicht aber den privaten Abfallerzeuger, den Anteil der stofflich recycelten Fraktionen von den √ľberlassenen Abf√§llen zu steigern oder einer h√∂herwertigen Stufe der Abfallhierarchie zuzuf√ľhren. Der √∂rE kann zwischen verschiedenen Abfallerfassungs- und Behandlungsverfahren w√§hlen, um die abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben zu erreichen. In dem folgenden Beitrag werden verschiedene M√∂glichkeiten verglichen, die dem √∂rE zur Verf√ľgung stehen. Der Wertstoff- oder Recyclinghof ist eine dieser M√∂glichkeiten der Erfassung.

Der Entwurf des Verpackungsgesetzes aus Sicht eines Systembetreibers
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Das Verpackungsgesetz manifestiert Deutschlands internationale Vorreiterrolle im Recyclingbereich und sorgt f√ľr eine l√§ngst √ľberf√§llige Planungs- und Investitionssicherheit. Mit der Erh√∂hung der Recyclingquoten und der Einrichtung einer Kontroll- und Vollzugsinstanz setzt es Anreize f√ľr mehr und besseres Recycling, stellt die Finanzierung auf eine sichere Grundlage und sorgt f√ľr mehr Gerechtigkeit. Ziel muss daher die zeitnahe Verabschiedung sein.

Der zukunftssichere Wertstoffhof ‚Äď Was ist bei der Planung alles zu beachten?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Neue Produkte und Gesetze wie das ElektroG werden auch zuk√ľnftig daf√ľr verantwortlich sein, dass sich Betreiber und Entwickler von Wertstoffh√∂fen neuen Herausforderungen zu stellen haben. Aber auch Aspekte wie Unfallpr√§vention und die Vorbereitung zur Wiederverwendung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sollten in der Planung von Wertstoffh√∂fen ber√ľcksichtigt werden. Der Beitrag zeigt an einigen Beispielen, wie ein zuk√ľnftiger Wertstoffhof aussehen kann. Hierbei werden von planerischer Seite auf die Aspekte r√§umliche Trennung des B√ľrgerverkehrs und der Containerlogistik, Annahmestelle f√ľr EAG und G√ľter zur Wiederverwendung auf einem Wertstoffhof eingegangen.

Wertschöpfung durch enge Kommunikation mit dem lokalen Altstoffhandel
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (3/2017)
Der Landkreis Aschaffenburg betreibt seit fast 20 Jahren ein Verwiegesystem, indem die Restm√ľll- und Biom√ľlltonnen am M√ľllfahrzeug verwogen und die Entleerungen gez√§hlt werden.

√úber die Irrelevanzschwelle auf den Verwertungsweg - Anmerkungen zu den Urteilen des BVerwG vom 30.6.2016 zu gewerblichen Sammlungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2017)
Mit zwei Entscheidungen hat sich das Bundesverwaltungsgericht am 30.6.2016 erstmals ausf√ľhrlich inhaltlich mit den Neuregelungen des KrWG zu gewerblichen Sammlungen befasst, nachdem das Gericht im Vorjahr zun√§chst nur entschieden hatte, dass auch Personengesellschaften Sammler i.S.v. ¬ß 3 Abs. 10 KrWG sein k√∂nnen. Die Neuregelung des bisherigen ¬ß 13 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 KrW-/AbfG ‚Äď nunmehr in den ¬ß¬ß 17 f. KrWG ‚Äď war der zentrale Streitpunkt der Reform, die sich bis in den Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestags zog. Sie regelt die Ausnahme von der √úberlassungspflicht und √∂ffnet hier Teile der Hausm√ľllentsorgung faktisch dem freien Wettbewerb. Kritiker werfen den gewerblichen Sammlern mit Blick auf die Erl√∂se aus Wertstoffen seit jeher vor, ‚ÄěRosinenpickerei‚Äú zu betreiben bzw. einen Beitrag zur Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten zu leisten.

Altstoffsammelzentrum Leoben ‚Äď Funktionelle und konzeptionelle Planung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
In der Bezirkshauptstadt Leoben wurde im Fr√ľhjahr 2015 ein neues Altstoffsammelzentrum er√∂ffnet, das in Kapazit√§t und technischer Ausgestaltung den Anforderungen einer modernen, ressourcenorientierten Abfallwirtschaft gerecht wird. Unter der Gesamtkoordination der Stadtgemeinde Leoben ‚Äď Referat f√ľr Umwelt und Tiefbau arbeiteten interne sowie externe Experten, Planungsb√ľros und die Montanuniversit√§t Leoben eng zusammen. Beginnend mit einer umfassenden Standortsuche und der Diskussion und Auswahl von Kriterien f√ľr einen geeigneten Standort im Stadtgebiet wurden Raumordnungskriterien, wie die Erreichbarkeit bzw. verkehrstechnische Anbindung und zuk√ľnftige Erweiterungsm√∂glichkeiten mitber√ľcksichtigt. Die Zusammenf√ľhrung der Anforderungen an Funktionalit√§t und Platzbedarf sowie einer architektonisch ansprechenden Gestaltung mit intelligentem Verkehrskonzept bildeten die Herausforderungen. Neben der funktionellen Planung waren die Verwendung nachwachsender Baustoffe wie Holz, die Nutzung von Erdw√§rme zur Geb√§udeheizung, die Errichtung einer Photovoltaikanlage zur teilweisen Eigenenergieversorgung und der Betrieb eines Re-use-Shops wesentliche √∂kologische Kriterien bei der Umsetzung dieses erfolgreichen Projekts.

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