KI-basiertes AbfallqualitÀtsmanagement am Beispiel einer Waste-to-Energy-Anlage
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die Herausforderungen, denen MĂŒllheizkraftwerke tagtĂ€glich gegenĂŒberstehen, sind vielfĂ€ltig und erfordern innovative Lösungen. Es gibt kein automatisches System, was hochvolumige Stoffströme in Echtzeit auf Eigenschaften und Inhaltsstoffe analysieren kann. Versteckte Störstoffe können zu Trichterstopfern fĂŒhren, mangelnde Homogenisierung zu Heizwertanomalien. Die Aufgabe des Materials in den Trichter erfolgt bisher oft nach dem BauchgefĂŒhl des KranfĂŒhrers, und das aufgegebene Material ist nicht rĂŒckverfolgbar.

Modernes, flexibles, sinnstiftendes Arbeiten fĂŒr die Circular Economy
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Der mit dem demographischen Wandel einhergehende FachkrĂ€ftemangel wird die Kreislaufwirtschaft in den kommenden Jahren herausfordern. Dabei haben die Unternehmen gute Chancen, die Herausforderungen zu meistern, denn der Einsatz fĂŒr eine Transformation zur Circular Economy ist fĂŒr die potenziellen Mitarbeiter sinnstiftend. Doch damit die Unternehmen der Kreislaufwirtschaft im „War for Talents“ als Sieger hervorgehen, mĂŒssen wir mehr miteinander reden – und uns auch von manchen alten Zöpfen trennen.

„Umweltschutz und Klimawandelfolgen sind Themen, die bei jungen Leuten ankommen“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Wie gehen Akteure aus den verschiedenen Bereichen der Wasser-, Abfall- und Kreislaufwirtschaft mit den Herausforderungen des FachkrĂ€ftemangels um? Hierzu hat WASSER UND ABFALL verschiedene Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten befragt. Im nachfolgenden Interview erörtern Manfred SchanzenbĂ€cher und Konstantin Kempf von der Struktur- und Genehmigungsdirektion SĂŒd, Rheinland- Pfalz, die aktuelle Situation aus Sicht einer Oberen Landesbehörde.

Mining the Future – Untersuchungen zur Tunnelausbruchverwertung am Beispiel des Future Circular Collider am CERN
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
CERN (Conseil EuropĂ©en pour la Recherche NulĂ©aire) ist mit ca. 3400 Mitarbeiter, 23 Mitgliedstaaten und mit mehr als 14.000 Gastwissenschaftlern aus 85 LĂ€ndern das weltweit grĂ¶ĂŸte Forschungszentrum fĂŒr Teilchenphysik. Mit dem Nachweis des Higgs-Boson gelang 2012 einer der grĂ¶ĂŸten Erfolge im Bereich der experimentellen Physik. Mit dem Future Circular Collider (FCC) soll ein neuer Teilchenbeschleuniger zur VerfĂŒgung stehen, der mit einer LĂ€nge von ca. 100 km eine der grĂ¶ĂŸten jemals gebauten unterirdischen Infrastrukturen darstellen wird.

Pilotprojekte Smart Waste, Smart Waste+ und elektronisches Abfallwirtschaftskonzept – Bundesministerium fĂŒr Landesverteidigung als Vorreiter
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2022)
Die Vermeidung von LebensmittelabfĂ€llen ist ein Beitrag zur Schonung der natĂŒrlichen Ressourcen Boden, Wasser und Luft sowie eine wichtige Stellschraube, um WareneinsĂ€tze zu reduzieren und die Kosten der Gemeinschaftsverpflegung im Bundesministerium fĂŒr Landesverteidigung (BMLV) zu senken. Aufbauend auf diesen Überlegungen nimmt das BMLV als staatliche Institution im Abfallvermeidungsprogramm im Sinne der Kreislaufwirtschaft eine aktive Rolle wahr. Mit den Projekten Smart Waste und Smart Waste+ werden die Vorgaben der EuropĂ€ischen Union aktiv umgesetzt und die Zielerreichung gesteuert.

UmrĂŒstung der MBA Schwarze Elster auf die Behandlung von BioabfĂ€llen
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2022)
Zur Umsetzung der Bioabfallstrategie wurden die folgenden Schritte vorgesehen: - EinfĂŒhrung der Biotonne im Rahmen eines Pilotprojekts in einem Teilbereich des Verbandsgebiets - Planung und Bau einer Kompostierungsanlage - FlĂ€chendeckende EinfĂŒhrung der Biotonne auf freiwilliger Basis im gesamten Verbandsgebiet - Umbau und Optimierung der MBA zur Behandlung von BioabfĂ€llen

Deutschland auf dem Weg zur Circular Economy – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Die Circular Economy zielt darauf ab, Wirtschaftswachstum ohne den Anstieg negativer Umweltauswirkungen zu ermöglichen. Entsprechend wird auch auf politischer Ebene zunehmend erkannt, dass die Pariser Klimaziele nur mit dem Übergang zu einer Circular Economy zu erreichen sind. FĂŒr diesen Übergang stellen neben politischen und gesellschaftlichen Stakeholdern, Unternehmen aller Industriebereiche die wichtigsten Akteure dar. Als zentrale Elemente fĂŒr die Umsetzung einer Circular Economy gelten demzufolge die Entwicklung neuer GeschĂ€ftsmodelle verbunden mit dem Aufbau neuartiger Management-Strukturen sowie wertschöpfungskettenĂŒbergreifender Kollaborationen fĂŒr den zukĂŒnftigen Umgang mit Materialien und Produkten. Im Rahmen der Circular Economy Initiative Deutschland wurden anhand konkreter AnwendungsfĂ€lle die notwendigen Rahmenbedingungen untersucht und in Form einer Circular Economy Roadmap fĂŒr Deutschland ausgearbeitet.

UnterstĂŒtzungsbedarfe mittelgroßer StĂ€dte im Nordseeraum fĂŒr die Anpassung an den Klimawandel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
UnterstĂŒtzungsbedarfe mittelgroßer StĂ€dte im Nordseeraum fĂŒr die Anpassung an den Klimawandel wurden identifiziert. Diesen StĂ€dten fehlt es oft an einer strategischen Ausrichtung. Beispiele guter Praxis können das Spektrum potenzieller LösungsansĂ€tze erweitern.

BauKarussell: Social Urban Mining in Kooperation mit der Bundesimmobiliengesellschaft mbH
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Rund 70 % der österreichischen AbfĂ€lle sind BauaktivitĂ€ten zuzuordnen und daher widmet sich auch das Abfallvermeidungsprogramm diesem Sektor. BauKarussell arbeitet seit 2015 an der Integration von Kreislaufwirtschaft in den RĂŒck-bau und zielt mit Social Urban Mining auf Wiederverwendung und hochwertige stoffliche Verwertung von Bauteilen und Baumaterialen ab. In der Planung werden die Potentiale geortet und in der operativen Phase werden die ausgewĂ€hlten Bauteile von sozialwirtschaftlichen Partnern fĂŒr die Verwendung oder Verwertung bereitgestellt. Mit dem Bauherrn Bundesimmobiliengesellschaft mbH (BIG) wurde im Projekt MedUni Campus Mariannengasse Social Urban Mining umgesetzt. Zwischen Oktober 2019 und Juni 2020 wurden insgesamt 42.384 kg Bauteile (bzw. 1.106 Einheiten) in die Wiederverwendung gebracht.

Weniger MĂŒll fĂŒr‘s Lebensg`fĂŒhl: Abfallvermeidungsprojekt in Schladming
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Im Projekt "Weniger MĂŒll fĂŒrs Lebens'gfĂŒhl" werden Maßnahmen zur Abfallvermeidung und zur Optimierung bzw. Entlastung des Abfallwirtschaftsystems in der Stadtgemeinde Schladming umgesetzt. Die Schwerpunktbereiche sind Tourismus, Veranstaltungen sowie Schulen und KindergĂ€rten. Neben den Schwerpunktbereichen werden Maßnahmen im direkten Wirkungsbereich der Gemeinde unterstĂŒtzt. Hierzu zĂ€hlen BeschaffungsvorgĂ€nge der Gemeinde und die Verbesserung zur Abfalltrennung im öffentlichen Raum. Die Einbindung von lokalen Akteuren und der Bevölkerung ist ein wichtiger Bestandteil und Erfolgsfaktor des Projekts. "Weniger MĂŒll fĂŒrs Lebens'gfĂŒhl" wird im Konsortium von ÖGUT, AQA und pulswerk in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde umgesetzt. Das Projekt wird von der Coke Foundation gefördert und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren angesetzt (2019-2021).

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