Bioabfall im europÀischen Vergleich - Erfassung, Aufkommen, QualitÀten, Verwertung, Kosten
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2018)
In der EuropĂ€ischen Union fallen jĂ€hrlich 118 bis 138 Millionen Tonnen BioabfĂ€lle an, von denen zurzeit nur 32 bis 37 % (ca. 40 Millionen Tonnen pro Jahr (M tpa) effizient recycelt werden und zu hochwertigen Komposten und GĂ€rprodukten verarbeitet werden. GrĂ¶ĂŸtenteils werden die BioabfĂ€lle nach wie vor in Europa deponiert, womit eine unkontrollierte Freisetzung von Treibhausgasen einhergeht. Mit bis zu 50 % Bioabfall im Siedlungsabfall ist Bioabfall ein wesentlicher Abfallstrom, der in einer Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Ressourcenpolitik eine wesentliche Rolle spielt.

Renaissance der Mehrwegsysteme in Österreich
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
In der EU-Abfallrahmenrichtlinie ist die fĂŒnfstufige Abfallhierarchie festgelegt. An oberster Stelle steht die Abfallvermeidung und ist somit der erste Schritt zur Verringerung des Aufkommens von VerpackungsabfĂ€llen. Verpackungen gehören zum tĂ€glichen Leben und haben nĂŒtzliche und notwendige Funktionen. Doch es gibt auch eine Schattenseite. Sowohl die Produktion der Verpackungen als auch der Transport und die Entsorgung belasten die Umwelt. Ein Blick auf den eigenen HausmĂŒll lĂ€sst erahnen, welche Mengen an Verpackungsmaterial wir wegwerfen.

Stand und Entwicklung der globalen Recyclingwirtschaft – ZukĂŒnftige Auswirkungen auf Europa
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Europa ist ein rohstoffarmer, aber stark industrialisierter Kontinent. Die EuropĂ€ische Union (EU) versucht seit mehreren Jahren, die ImportabhĂ€ngigkeit der Gemeinschaft bei bestimmten Rohstoffen zu reduzieren. Ein wesentliches legistisches Instrument stellt dabei das von der EuropĂ€ischen Kommission ausgearbeitete „Kreislaufwirtschaftspaket“ dar, welches zum wesentlichen Ziel hat, Recyclingquoten bestimmter Abfallströme zu erhöhen und die bloße Deponierung von AbfĂ€llen in der EU drastisch zu verringern.

Ressourcenmanagement in der Kreislaufwirtschaft – EindrĂŒcke österreichischer Akteure
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2018)
Trotz positiver Entwicklungen bestehen EU-weit erhebliche Verbesserungspotentiale fĂŒr Recyclingquoten und den Wiedereinsatz von SekundĂ€rressourcen.

Der EU Beitrittsprozess als Chance – Serbien versucht den Sprung zur Kreislaufwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2018)
Mit dem potenziellen Beitritt zur EuropĂ€ischen Union muss Serbien sein derzeitiges Abfallwirtschafts-system in Richtung einer Kreislaufwirtschaft lenken. Serbien hat dazu prioritĂ€re Handlungsfelder identifiziert, in denen eine stĂ€rkere kreislaufwirtschaftliche Orientierung sowohl ökologische als auch sozio-ökonomische Vorteile anstoßen kann.

Aktuelle Entwicklungen im Abfallrecht – Neues aus Bonn und BrĂŒssel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2018)
Die letzten beiden Jahre waren im Bereich der Kreislaufwirtschaft europarechtlich insbesondere geprĂ€gt von der Überarbeitung der abfallbezogenen Richtlinien. Daneben wurden Arbeiten – insbesondere durch die Kommission – zum „Circular Economy“-Paket vorangetrieben. Parallel hierzu wurden die Vorgaben des Koalitionsvertrages aus dem Jahr 2013 bis zum Ende der Legislaturperiode im Wesentlichen abgearbeitet.

Recycling-Quoten in Deutschland – Schaffen wir die europĂ€ischen Recyclingziele?
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
FĂŒr das Abfallpaket der EU-Kommission wurde im Trilogverfahren zwischen EU Kommission, Parlament und Rat in BrĂŒssel im Dezember 2017 eine Einigung erreicht.FĂŒr die Recyclingquoten werden fĂŒr die Jahre 2025 und 2030 erst 60 % und dann 65 % festgelegt und die Berechnungsmethode modifiziert.

Teilkonkretisierung von HP14 („ökotoxisch“) – Folgen fĂŒr die Abfalleinstufung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (9/2017)
Am 4.7.2017 ist die „Verordnung (EU) 2017/997 des Rates vom 8. Juni 2017 zur Änderung von Anhang III der Richtlinie 2008/98/EG des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates in Bezug auf die gefahrenrelevante Eigenschaft HP14 ‚ökotoxisch‘“ in Kraft getreten. Sie gilt ab dem 5.7.2018 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten (Art. 2). Zu diesem Stichtag wurde in Anhang III der AbfRL 2008/98/EG die Eigenschaft HP14 in Bezug auf Gefahren fĂŒr die Ozonschicht und die aquatische Umwelt durch die Festlegung von Konzentrationsgrenzen konkretisiert (Art. 1). Dies hat Konsequenzen fĂŒr die Einstufung von AbfĂ€llen nach ihrer GefĂ€hrlichkeit.

Recycling-Quotenzauber - Wo stehen wir vor der nÀchsten Trilog Runde zum EU Abfallpaket
© Eigenbeiträge der Autoren (9/2017)
Bereits nach Vorliegen statistischer Daten der Abfallmengen 2012 hat die DGAW darauf verwiesen, dass nicht ĂŒber 60%, wie die offizielle Statistik erklĂ€rt, sondern unter 40 % der SiedlungsabfĂ€lle tatsĂ€chlich recycelt, also als SekundĂ€rwertstoff der Wirtschaft oder Landwirtschaft wieder zugefĂŒhrt werden.

Das neue Abfallverzeichnis und die POP-Stoffe
© Wasteconsult international (5/2017)
Die Abfallverzeichnisverordnung wurde an neue europĂ€ische Vorgaben angepasst, dies erfordert zusĂ€tzliche Kenntnisse im Bereich Einstufung und Kennzeichnung. Die Verordnung ist im MĂ€rz 2016 bereits in Kraft getreten, betroffene Unternehmen sollten sich deshalb mit den wesentlichen Änderungen vertraut machen. Die zunehmenden Anforderungen aus dem Abfall- und Gefahrstoffrecht machen es erforderlich, in der Entsorgung wesentlich mehr naturwissenschaftliche Kenntnisse einzubringen.

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