Modellvorhaben ‚ÄěHolzige Biomasse‚Äú ‚Äď Erfahrungen mit der Umsetzung des Gr√ľngutkonzepts im Werra-Mei√üner-Kreis
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Das vom Land Hessen gef√∂rderte Modellvorhaben ‚ÄěHolzige Biomasse im Werra- Mei√üner-Kreis‚Äú ist nach einer erfolgreich beendeten Konzeptphase in die dreij√§hrige Umsetzungsphase gestartet, in der unter anderem ein kreisweites Gr√ľngutkonzept realisiert werden soll. Dabei soll in jeder Kommune des Landkreises, der als √∂ffentlich- rechtlicher Entsorgungstr√§ger bislang keine separate Gr√ľnguterfassung durchf√ľhrt, mindestens eine Gr√ľngutsammelstelle eingerichtet werden.

Herausforderungen und Perspektiven der Bioabfallwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Die Bioabfallwirtschaft hat sich als zentrale S√§ule der modernen Kreislaufwirtschaft etabliert. Natur- und Umweltverb√§nde, wie der NABU und die DUH, fordern einen Ausbau der getrennten Erfassung von Bioabf√§llen. Eine Gefahr f√ľr die Bioabfallwirtschaft stellen verst√§rkt aufkommende mediale Berichte dar, in denen selbst sehr kleine Mengen an Fremdstoffen in Kompostprodukten angeprangert werden. Zur Reduzierung der Fremdstoffgehalte im Kompost m√ľssen insbesondere die √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger ihre Anstrengungen verst√§rken, um vor allem Biogut in hoher Qualit√§t erfassen zu k√∂nnen.

Modifizierte Verfahren
© Rhombos Verlag (6/2019)
Mit Hilfe der einschlägigen VDI-Richtlinie lässt sich die Emissionssituation an Deponien der Deponieklasse I besser beschreiben

Das neue Verpackungsgesetz ‚Äď Was hat sich f√ľr die Kommunen ge√§ndert?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die Umsetzung des neuen Verpackungsgesetzes und namentlich die Verhandlungen √ľber neue Abstimmungsvereinbarungen zwischen Kommunen und Systemen nach ¬ß 22 VerpackG gestalten sich z√§h und m√ľhsam. Der schwierige Verhandlungsprozess hat seine Ursache unter anderem darin, dass die Verbesserung der kommunalen Rechtsposition durch die Neuregelungen des Verpackungsgesetzes von den Systemen nur widerwillig zur Kenntnis genommen wird. √úberlagert wird der Umsetzungsprozess zudem durch gravierende Umbr√ľche in der Systemlandschaft, die weitere Fragen und Unsicherheiten mit sich bringen. F√ľr die Kommunen empfiehlt es sich in dieser Situation, die eigenen Anspr√ľche konsequent geltend zu machen und den Abstimmungsprozess mit den Systemen aktiv zu gestalten.

Eine neue Abstimmungsvereinbarung mit den dualen Systemen in der Hansestadt L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Seit dem Inkrafttreten des VerpackG am 01.01.2019 haben Kommunen die Möglichkeit, ihre vielseitigen Rechtsbeziehungen zu den dualen Systemen mit einer Abstimmungsvereinbarung neu zu ordnen.

Umgang mit Fremdstoffen im Spannungsfeld von Abfall- und D√ľngerecht
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Das geltende Recht, insbesondere das KrWG i. V. m. der BioAbfV sowie das D√ľngemittelrecht, verbietet nicht den Einsatz verpackter Lebensmittel. Die gesetzlichen Anforderungen k√∂nnen durch eine entsprechende Aufbereitungstechnik sichergestellt werden. Dabei gen√ľgt es, wenn aufgrund technischer Ma√ünahmen bei der Beschaffenheit der konkreten Einsatzstoffe angenommen werden kann, dass sie nach ihrer Behandlung die Anforderung unter anderem an den zul√§ssigen Kunststoffanteil im Sinne von ¬ß 4 Abs. 4 BioAbfV einhalten.

LAGA¬≠-Mitteilung 34 ‚Äď Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die novellierte Gewerbeabfallverordnung ist am 1. August 2017 in Kraft getreten. Sie setzt auf der Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes anspruchsvolle Vorgaben f√ľr ein hochwertiges Recycling von gewerblichen Siedlungsabf√§llen und bestimmten Bau- und Abbruchabf√§llen um. Kernst√ľck der novellierten Verordnung ist die Umsetzung der f√ľnfstufigen Abfallhierarchie, die dem Recycling einen klaren Vorrang zuweist. Die bisherigen Vollzugshinweise der Bund/L√§nder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) zur Gewerbeabfallverordnung LAGA-Mitteilung 34 entsprachen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Sie wurden daher neu gefasst. Mit einer Ver√∂ffentlichung ist Ende M√§rz 2019 zu rechnen.

Umsetzung Verpackungsgesetz ‚Äď Stand und Stolpersteine
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die Neuordnung der Wertstoffentsorgung in Deutschland sollte die Unterscheidung von Verpackungsabf√§llen und stoffgleichen Nichtverpackungsabf√§llen hinter sich lassen. Es sollten nicht unterschiedliche Entsorgungszust√§ndigkeiten ma√ügeblich bleiben; die gleiche stoffliche Beschaffenheit der Abf√§lle sollte zu einer einheitlichen Wertstofferfassung f√ľhren. Das haben wir f√ľr den Bereich Papier, Pappe, Kartonagen (PPK) schon immer, denn die Entsorgung der sogenannten PPK-Verkaufsverpackungen, die in der Verantwortung der Systembetreiber liegt, wird im Rahmen der kommunalen PPK-Sammelstrukturen in der blauen Tonne mit erledigt. Es gab im vermeintlichen Vorgriff auf ein Wertstoffgesetz auch vielerorts die Einf√ľhrung der sogenannten Wertstofftonne, die in Sachen Leichtverpackungen (LVP) dem B√ľrger nicht mehr die Auswahl aufdr√§ngt, zwischen LVP-Verkaufsverpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen zu unterscheiden. Was die B√ľrger bei den Regeln zur Bepfandung von Ein- und Mehrwegflaschen zum Wahnsinn zu treiben droht, macht sie auch insbesondere bei Kunststoffabf√§llen entweder ratlos oder √§rgerlich.

Umsetzung der Pflichtrestm√ľlltonne ‚Äď Angemessener Nutzungsumfang, Umsetzung in der Abfallsatzung, Praxisbeispiele
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Der Gewerbeabfallverordnung kommt eine zentrale Bedeutung bei der Abgrenzung von kommunaler und privater Entsorgungsverantwortung f√ľr die Abf√§lle aus sonstigen Herkunftsbereichen zu. Da anlagenseitig inzwischen so gut wie s√§mtliche Siedlungsabf√§lle in Deutschland verwertet werden, f√§llt der Gewerbeabfallverordnung die Aufgabe zu, diejenigen Abf√§lle zu definieren, die aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht f√ľr eine (hochwertige) Verwertung geeignet und daher als Beseitigungsabf√§lle zu qualifizieren sind.

M√∂gliche Ver√§nderung der Stoffstr√∂me mineralischer Abf√§lle in Baden-W√ľrttemberg durch die geplante MantelV
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2019)
Vier Artikel sollen unter anderem sicherstellen, dass die Verwertung von mineralischen Ersatzbaustoffen im Erd-, Stra√üen-, Wege- und Schienenverkehrswegebau sowie zur Verf√ľllung und Rekultivierung von Steinbr√ľchen gem√§√ü den Zielstellungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erfolgt und ein ausreichender Schutz des Grundwassers und des Bodens gew√§hrleistet ist. Im Wesentlichen sollen vier Artikel folgende Fragen beantworten:

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Abfallausstellung
Nur wer die Geschichte kennt,
siegt im ewigen Kampf
gegen den Müll