Entwicklungen in Richtung Anlage der Zukunft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Anlage der Zukunft ist stark von den zu erreichenden Zielen aus dem Kreislaufwirtschaftspaket abhängig, da die Abfallwirtschaft auch ein stark rechtlich getriebenes Thema ist.

Wie F√ľhrungskr√§fte in abfall- und wasserwirtschaftlichen Betrieben ihrer Verantwortung nachkommen k√∂nnen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2020)
F√ľhrungskr√§fte haften f√ľr Vers√§umnisse bei den Betreiberpflichten. Voraussetzung f√ľr eine effiziente Vorbeugung dieser Haftung aber auch eines Organisationsverschuldens ist jedoch, dass man in der Lage ist, alle betrieblich relevanten Vorschriften zu erkennen und ihre Einhaltung sicherzustellen. Dies ist in Betrieben der Wasser- und Entsorgungswirtschaft von hervorgehobener Bedeutung, da neben den Arbeitssicherheitsvorschriften in diesen Branchen auch noch die weit gef√§cherten Umweltvorschriften hinzukommen.

Verwertung von Reststoffen zur Abdeckung von Kalir√ľckstandshalden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2020)
Seit den 80er-Jahren erforscht und entwickelt die deutsche Kaliindustrie verschiedene Verfahren zur Abdeckung von Kalir√ľckstandshalden. Ein Fokus liegt dabei auf der Verwertung von Reststoffen. Dadurch werden Deponiekapazit√§ten und nat√ľrliche Ressourcen geschont und es besteht eine langfristige Entsorgungssicherheit f√ľr diese Materialien. Zudem k√∂nnen technogene Substrate unter gewissen Voraussetzungen einen hohen Grad an Homogenit√§t sowie an geforderten bodenmechanischen Eigenschaften vereinbaren.

Neues zur Abfallwirtschaft beim Suderburger Abfall Seminar
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2020)
Im beschaulichen Suderburg, einer Gemeinde inmitten der L√ľneburger Heide im Landkreis Uelzen, fand vom 7. ‚Äď 8. November 2019 das vom Institut f√ľr Angewandte Abfallwirtschaft und Stoffstrommanagement -Suderburg e.V.- (IFAAS) veranstaltete Suderburger Abfall Seminar (SAS) statt. Die Novemberveranstaltung richtete sich schwerpunktm√§√üig an Deponiebetreiber und erf√ľllte die Anforderungen gem√§√ü ¬ß 4 DepV. Eine Auswahl der Vortr√§ge wird zusammenfassend dargestellt.

Modellvorhaben ‚ÄěHolzige Biomasse‚Äú ‚Äď Erfahrungen mit der Umsetzung des Gr√ľngutkonzepts im Werra-Mei√üner-Kreis
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Das vom Land Hessen gef√∂rderte Modellvorhaben ‚ÄěHolzige Biomasse im Werra-Mei√üner-Kreis‚Äú ist nach einer erfolgreich beendeten Konzeptphase in die dreij√§hrige Umsetzungsphase gestartet, in der unter anderem ein kreisweites Gr√ľngutkonzept realisiert werden soll. Dabei soll in jeder Kommune des Landkreises, der als √∂ffentlich- rechtlicher Entsorgungstr√§ger bislang keine separate Gr√ľnguterfassung durchf√ľhrt, mindestens eine Gr√ľngutsammelstelle eingerichtet werden.

Herausforderungen und Perspektiven der Bioabfallwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Die Bioabfallwirtschaft hat sich als zentrale S√§ule der modernen Kreislaufwirtschaft etabliert. Natur- und Umweltverb√§nde, wie der NABU und die DUH, fordern einen Ausbau der getrennten Erfassung von Bioabf√§llen. Eine Gefahr f√ľr die Bioabfallwirtschaft stellen verst√§rkt aufkommende mediale Berichte dar, in denen selbst sehr kleine Mengen an Fremdstoffen in Kompostprodukten angeprangert werden. Zur Reduzierung der Fremdstoffgehalte im Kompost m√ľssen insbesondere die √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§ger ihre Anstrengungen verst√§rken, um vor allem Biogut in hoher Qualit√§t erfassen zu k√∂nnen.

Modifizierte Verfahren
© Rhombos Verlag (6/2019)
Mit Hilfe der einschlägigen VDI-Richtlinie lässt sich die Emissionssituation an Deponien der Deponieklasse I besser beschreiben

Das neue Verpackungsgesetz ‚Äď Was hat sich f√ľr die Kommunen ge√§ndert?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die Umsetzung des neuen Verpackungsgesetzes und namentlich die Verhandlungen √ľber neue Abstimmungsvereinbarungen zwischen Kommunen und Systemen nach ¬ß 22 VerpackG gestalten sich z√§h und m√ľhsam. Der schwierige Verhandlungsprozess hat seine Ursache unter anderem darin, dass die Verbesserung der kommunalen Rechtsposition durch die Neuregelungen des Verpackungsgesetzes von den Systemen nur widerwillig zur Kenntnis genommen wird. √úberlagert wird der Umsetzungsprozess zudem durch gravierende Umbr√ľche in der Systemlandschaft, die weitere Fragen und Unsicherheiten mit sich bringen. F√ľr die Kommunen empfiehlt es sich in dieser Situation, die eigenen Anspr√ľche konsequent geltend zu machen und den Abstimmungsprozess mit den Systemen aktiv zu gestalten.

Eine neue Abstimmungsvereinbarung mit den dualen Systemen in der Hansestadt L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Seit dem Inkrafttreten des VerpackG am 01.01.2019 haben Kommunen die Möglichkeit, ihre vielseitigen Rechtsbeziehungen zu den dualen Systemen mit einer Abstimmungsvereinbarung neu zu ordnen.

Umgang mit Fremdstoffen im Spannungsfeld von Abfall- und D√ľngerecht
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Das geltende Recht, insbesondere das KrWG i. V. m. der BioAbfV sowie das D√ľngemittelrecht, verbietet nicht den Einsatz verpackter Lebensmittel. Die gesetzlichen Anforderungen k√∂nnen durch eine entsprechende Aufbereitungstechnik sichergestellt werden. Dabei gen√ľgt es, wenn aufgrund technischer Ma√ünahmen bei der Beschaffenheit der konkreten Einsatzstoffe angenommen werden kann, dass sie nach ihrer Behandlung die Anforderung unter anderem an den zul√§ssigen Kunststoffanteil im Sinne von ¬ß 4 Abs. 4 BioAbfV einhalten.

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gegen den Müll