Gr√ľne W√§rme versus stoffliche Verwertung ‚Äď Stand und Perspektiven aus Sicht der Sekund√§rrohstoffwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) hat sich der Gesetzgeber dazu entschieden, die Abwärme aus der thermischen Abfallbehandlung als klimaneutrale Wärmequelle zur Energieerzeugung anzuerkennen, denn er setzt diese zu 100 Prozent erneuerbaren Energien gleich.

Herausforderungen, Anforderungen und Chancen des Kunststoffverpackungsrecyclings im Kontext zur Erf√ľllung der festgelegten Verpackungsabfallquoten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Der im M√§rz 2020 von der Europ√§ischen Kommission verabschiedete neue Aktionsplan f√ľr die Kreislaufwirtschaft ist einer der wichtigsten Bausteine des europ√§ischen ‚ÄěGreen Deals‚Äú und Eine Voraussetzung, um das Klimaneutralit√§tsziel der EU bis 2050 zu erreichen. Der neue Aktionsplan k√ľndigt Initiativen entlang des gesamten Lebenszyklus von Produkten an.

Produzentenverantwortung f√ľr Einweg-Kunststoffprodukte
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Gem√§√ü EU-Richtlinie 2019/904 (EU 2019) haben Produzenten bestimmter Einweg- Kunststoff-Produkte ab dem Jahr 2023 bzw. 2024 die Kosten der Sammlung dieser Produkte in der √∂ffentlichen Abfallsammlung sowie die Kosten von Reinigungsaktionen f√ľr achtlos weggeworfene Produkte (Littering) zu tragen. Im gemeinsamen Auftrag von St√§dtebund, Gemeindebund und den Abfallverb√§nden war nun zu ermitteln, welche Abfallmengen im √∂ffentlichen Raum aus den betroffenen Produkten anfallen und welche Kosten deren (Ein-)Sammlung und Behandlung verursachen.

Quellen, Arten und Ströme von Makro- Kunststoffverschmutzungen in und entlang der Donau
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Mithilfe einer Materialflussanalyse (MFA) konnten die wesentlichen Hauptquellen, Eintr√§ge, Transport- und Entsorgungswege von Kunststoffabf√§llen (KSA) der Donau und den angrenzenden Uferfl√§chen zwischen Wien und der L√§ndergrenze AT-SK dargestellt werden. Die MFA zeigt, dass j√§hrlich etwa 96.000 t durch die getrennte Kunststoffsammlung und Verwertung im Projektgebiet ordnungsgem√§√ü entsorgt werden, w√§hrend rund 1.260 t an Plastikm√ľll vor allem durch Littering in die Umwelt gelangen. Davon werden etwa 890 t KSA durch √∂ffentliche Reinigungsma√ünahmen (z.B. Stra√üenreinigung) bzw. 200 t durch freiwillige Sammelaktivit√§ten (wie Flurreinigungsaktionen, etc.) erfasst, rund 170 t verbleiben j√§hrlich in der fluvialen und terrestrischen Umgebung. Als relevante Verschmutzungsquellen konnten die Haushalte (62 Gew.- %), die Binnenschifffahrt (17 Gew.-%) und der Bausektor (12 Gew.-%) identifiziert warden.

√Ėkologische Bewertung eines Closed Loop Recyclings am Beispiel PET
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Die Europ√§ische Kommission m√∂chte mit dem Kreislaufwirtschaftspaket die aktuell vorherrschende lineare Wertsch√∂pfung hin zu einem zirkul√§ren Wirtschaftssystem transformieren. Konkret m√ľssen bis 2030 unter anderem 55 % der Kunststoffverpackungen rezykliert werden, aktuell liegt die Recyclingquote von Kunststoffverpackungen in √Ėsterreich bei 25 %. Aktuell werden 45 % der PET-Getr√§nkeflaschen in √Ėsterreich wieder in den Produktkreislauf zur√ľckgef√ľhrt. Andere Verpackungen werden √ľberwiegend thermisch verwertet, wie zum Beispiel 96 % der formstabilen Verpackungen.

Kreislaufschließung von Polyolefin-Verpackungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Das Projektkonzept wird anhand von zwei Use Cases demonstriert, die (I) das Blasformen von Flaschen aus Polypropylen (PP) oder High Density Polyethylen (HDPE) f√ľr Kosmetikanwendungen und (II) das Thermoformen von Bechern aus PS oder PP f√ľr Lebensmittelanwendungen umfassen. Am Ende des Projekts wird der Kunststoffindustrie ein Handbuch zur Verf√ľgung gestellt, das wissenschaftlich fundiertes Grundlagenwissen √ľber (a) eine qualitative Verarbeitung von Post-Consumer-Rezyklaten und (b) die Etablierung eines "Design for/from Recycling" f√ľr nachhaltige und wiederverwertbare Verpackungen zusammenfasst. Dieses Handbuch ber√ľcksichtigt die Ziele der Europ√§ischen Union in Bezug auf das Recycling von Kunststoffverpackungen auf kurze Sicht und wird langfristig zu den UN-Zielen f√ľr nachhaltige Entwicklung beitragen.

Anspruch und Chancen der Kommunen in einer sinnvollen Kreislaufwirtschaft
© ASK-EU (7/2022)
Inhalt der PowerPoint Präsentation: - Vorstellung ZAW-SR - Abfallaufkommen 2021 vs. 1990 - Entwicklung der Verpackungsmenge - Verwertung von Kunststoffen - Abfallvermeidung - Anspuch und Chancen der Kommunen - Fazit

Strategien zur Vermeidung von Mikroplastikemissionen der Kunststoffindustrie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Kunststoff in der Umwelt nimmt aktuell eine zentrale Stellung im gesellschaftlichen und politischen Diskurs ein. Im Rahmen einer Befragung von rund 100 Stakeholdern wurden die Bedeutung von Mikroplastikemissionen der Kunststoffindustrie konkretisiert sowie Treiber, Hemmnisse und geeignete Gegenmaßnahmen ausdifferenziert.

Verbringung von Kunststoffabfällen in Europa unter Druck
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2021)
Seit dem 1.1.2021 gelten neue Eintr√§ge f√ľr die Kunststoffabfallverbringung in der EU-Abfallverbringungsverordnung. Diese neuen Eintr√§ge im Zusammenspiel mit einem Leitlinienentwurf der EU-Kommission dar√ľber, wie die neu eingef√ľhrten unbestimmten Rechtsbegriffe auszulegen sind, haben zu Verwerfungen beim innereurop√§ischen Handel mit Kunststoffabf√§llen gef√ľhrt. In ihrem Leitlinienentwurf sieht die EU-Kommission einen maximalen und unterschiedslosen St√∂rstoffanteil von 2 Masse-% f√ľr gr√ľn gelistete Kunststoffabf√§lle vor. Warum ein solcher starrer und einheitlicher Grenzwert nicht mit der Intention des Verordnungsgebers in Einklang steht und das europ√§ische Kunststoffrecycling bedroht, erl√§utert dieser Artikel und zeigt m√∂gliche L√∂sungsans√§tze auf.

Kinetische Modellierung einer Kunststoff Pyrolyse
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das ReOil Verfahren der OMV Refining & Marketing GmbH ist ein vielversprechender Weg, die Recycling Ziele von Kunststoffverpackungen der Europ√§ischen Kommission zu erreichen. In diesem Pyrolyse Prozess werden gemischte Kunststoffabf√§lle chemisch recycelt und die daraus gewonnen Kohlenwasserstoffe werden wieder zu petrochemischen Grundstoffen oder Treibstoffen weiterverarbeitet. Da die Rentabilit√§t eines solchen Prozesses stark von der verarbeitenden Menge abh√§ngt, muss eine wesentliche Vergr√∂√üerung des Ma√üstabs erfolgen. Zu diesem Zweck wird ein Modell ben√∂tigt, welches aus der Zusammensetzung des Einsatzstroms die Ausbeuten vorhersagen kann und damit die M√∂glichkeit bietet optimale Prozessbedingungen einzustellen. Darum wurde ein Reaktormodell f√ľr die im ReOil Verfahren verwendeten Rohrreaktoren aufgebaut, welches sich der Methode des sogenannten ‚ÄěLumped Kinetic Modeling‚Äú bedient, um die Vielzahl an auftretenden Kohlenwasserstoffspezies erfassen zu k√∂nnen. Mit Hilfe einer Pilotanlage werden Reaktionsdaten f√ľr die Kunststoffpyrolyse gesammelt und so das Modell stetig weiterentwickelt.

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