Thermische Behandlung und Konditionierung von H√ľttenreststoffen zur stofflichen Verwertung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Mineralische Baustoffe machen weltweit den gr√∂√üten Anteil aller Baustoffe aus und verursachen als Bauschutt einen Gro√üteil des Abfallaufkommens (Sobek 2014). Der Portlandzementklinker, derzeit der Hauptbestandteil der f√ľr solche Baustoffe eingesetzten Bindemittel, ist f√ľr 5 ‚Äď 10 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich (Favier et al. 2018) (International Energy Agency 2018). Auf dem Weg zu einer vollst√§ndigen Dekarbonisierung der mineralischen Baustoffe werden dringend neue Klinkersubstitutionsstoffe f√ľr emissionsarme und nachhaltige, entweder portlandzementbasierte Bindemittel oder alternative Bindemittel wie z.B. Geopolymere, ben√∂tigt (Favier et al. 2018).

Was können Kompost und Humus zur Lösung der Klima- und Ressourcenkrise beitragen?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2022)
Die Verg√§rung von Biogut ist ein Verwertungsverfahren zur Erzeugung von Energie, ohne dabei auf Masse f√ľr die Herstellung von humusreichem organischem D√ľnger verzichten zu m√ľssen. Die Bioabfall- und Kompostwirtschaft leistet bereits heute einen bedeutenden Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Ein Ausbaupotenzial ist jedoch insbesondere durch eine Steigerung der getrennt erfassten Bioabf√§lle aus privaten Haushalten gegeben. F√ľr Unternehmen der Bioabfall- und Kompostbranche ist es empfehlenswert, sich einen √úberblick √ľber die betriebliche Treibhausgasbilanz anhand anerkannter Normen zu verschaffen. Dazu hat der VHE in Zusammenarbeit mit der AWADO Agrar- und Energieberatung einen Leitfaden erstellt.

In die Zukunft gerichtete Klärschlammbehandlung und -verwertung in der Metropole Ruhr
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Die zuk√ľnftigen Anforderungen an die CO2-Reduzierung und die Phosphorr√ľckgewinnung bei der Kl√§rschlammentsorgung stellen die Kl√§ranlagenbetreiber vor Herausforderungen. Mit der weltweit gr√∂√üten solarthermischen Kl√§rschlammtrocknung und einer gro√ütechnischen Demonstrationsanlage zum Phosphorrecycling aus Kl√§rschlammaschen werden dazu in Bottrop innovative L√∂sungen angegangen.

Softwarebasiertes Management von Landschaftspflegeholz zur energetischen Verwertung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Das vom hessischen Umweltministerium gef√∂rderte Modellvorhaben ‚ÄěHolzige Biomasse im Werra-Mei√üner-Kreis‚Äú ist nach Beendigung der Konzeptphase im Sommer 2018 in die dreij√§hrige Umsetzungsphase gestartet. Die holzigen Biomassen, die dabei im Fokus stehen, sind bislang im Werra-Mei√üner-Kreis (WMK) ungenutzte Holzsortimente, die entweder dem Bereich der Landschaftspflege (z. B. Hecken, Feldgeh√∂lze, Streuobstwiesen, Verbuschungsfl√§chen, Flie√ügew√§sserbegleith√∂lzer) oder dem Bereich des Bioabfalls (holziges Gr√ľngut) zuzuordnen sind.

Die Zukunft der M√ľllverbrennung in einer modernen Kreislaufwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Aktuell werden 26,3 Millionen Tonnen Abf√§lle in 66 M√ľllverbrennungsanlagen (MVA) und 32 Ersatzbrennstoff(EBS)-Kraftwerken verbrannt. Nach konservativer Sch√§tzung m√ľssen bis 2030 etwa 50 der 66 MVA modernisiert werden.

Dezentrale Gebrauchtholzverwertung zur Energieerzeugung in der Prozesswärme und im kommunalen Umfeld
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
Der Markt f√ľr die Verwertung von Gebrauchtholz steht seit Jahren preislich sehr stark unter Druck. Selbst Mischsortimente aus aufbereitetem A I-/A II-Holz werden in gro√üen Gebieten Deutschlands frei Haus mit Zuzahlung geliefert.

Erfolgsbedingungen bei der Realisierung von Klärschlammmonoverbrennungsanlagen (Projekt Straubing)
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (10/2021)
ei der Reinigung von Abwasser verbleibt als Reststoff Kl√§rschlamm, f√ľr dessen Verwertung und Entsorgung die jeweiligen Kommunen verantwortlich sind. Bei der Abwasserreinigung der Kl√§ranlage Straubing inklusive externer Anlieferungen fallen derzeit j√§hrlich etwa bis zu 8.000 t Trockensubstanz (TS) Kl√§rschlamm an, welche bislang getrocknet und in Kraftwerken extern verbrannt werden.

Energieeffiziente Hochtemperatur-Wirbeltrocknung f√ľr Kl√§rschl√§mme
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2020)
Vorgestellt wird ein Hochtemperatur-Wirbeltrockner, mit dem Kl√§rschl√§mme und andere Schl√§mme mit feiner klebriger Struktur getrocknet werden k√∂nnen. Schwankende TS-Gehalte spielen keine Rolle, eine ganzj√§hrige Durchsatzleistung kann eingerichtet werden. Die Phosphorverbindungen im Granulat k√∂nnen durch Verbrennung verf√ľgbar gemacht werden.

Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs in Feststoffproben zur Beurteilung laut Deponieverordnung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Laut Deponieverordnung 2008 ist die Ablagerung von Abf√§llen verboten, deren Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff mehr als f√ľnf Masseprozent betr√§gt. Ausgenommen sind Abf√§lle, deren Kohlenstoffgehalt aus elementarem Kohlenstoff, Kohlen- oder Koksanteilen resultiert. In der DIN EN 19539, welche sich mit der Analyse des elementaren Kohlenstoffs besch√§ftigt, wird eine temperaturabh√§ngige Differenzierung des Gesamtkohlenstoffs in drei Fraktionen beschrieben, den TOC400, den ROC und den TIC900. Dabei soll sich der EC in der ROC-Fraktion wiederfinden. Versuche an Einzel- und Mischstandards zeigen jedoch, dass sich diese Norm nicht zur Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs in Boden- bzw. Abfallproben f√ľr die Beurteilung laut Deponieverordnung 2008 eignet.

Chemisches Recycling ‚Äď neue Verfahren und neue Player in der Abfallwirtschaft? Stand und Ausblick
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die nahezu t√§glichen Bilder √ľber teilweise unfassbare Verschmutzungen von Meeren, Fl√ľssen und urbanem Raum mit verschiedenartigsten Kunststoffabf√§llen haben sowohl auf politischer Ebene wie auch auf rechtlicher und technischer Ebene richtungsweisende Reaktionen ausgel√∂st: Die Europ√§ische Union hat mit ihrer Kunststoffstrategie, mit der Richtlinie √ľber Einwegartikel aus Kunststoffen und mit der Forderung nach einem Mindestrezyklatgehalt in Kunststoffgetr√§nkegebinden aus globaler Sicht eine Vorreiterrolle eingenommen und umweltpolitisch starke Akzente gesetzt. Hersteller von Verpackungen aus Kunststoffen, Kunststoffproduzenten aber auch die chemische Industrie als Hersteller diverser Grundstoffe sind durch die globale Berichterstattung √ľber das Kunststoffabfallproblem sowohl medial als auch aus rechtlicher Sicht unter Handlungsdruck geraten.

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