Sanierung der Kerndichtung der Bever-Talsperre
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2018)
Die Bever-Talsperre wurde 1938 in Betrieb genommen. Das Absperrbauwerk besteht aus einem Steinsch√ľttdamm mit innenliegendem Dichtungssystem.

Kosteneinsparung in der Sickerwasserreinigung
© Wasteconsult international (11/2016)
Der Beitrag erl√§utert am Beispiel von zwei Anwendungsf√§llen ein chemisch-physikalisches Behandlungsverfahren welches kosteng√ľnstig und effizient unter anderem den biologisch nicht abbaubaren CSB aus Deponiesickerw√§ssern entfernt.

Schadensbewertung von Deponieentwässerungssystemen
© Wasteconsult international (11/2016)
Entwässerungsrohre auf Deponien werden regelmäßig inspiziert und vermessen, eine Schadensbewertung findet jedoch meist nicht statt. Die Klassifizierung der Rohrschäden durch die TV-Inspekteure entspricht häufig nicht den Deponieanforderungen.

Die Anwendung von Geogittern im Deponiebau und dabei besonders zu ber√ľcksichtigende Randbedingungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Geogitter k√∂nnen als Bewehrungselemente im Deponiebau mehrere Funktionen erf√ľllen. Sie dienen der Sicherung gegen hangparalleles Gleiten von Abdichtungssystemen. Sie k√∂nnen ungleichm√§√üige Setzungen insbesondere im Bereich von Zwischenabdichtungen ausgleichen. St√ľtzw√§nde stabilisieren B√∂schungsf√ľ√üe nach dem Prinzip der kunststoffbewehrten Erde. Somit dienen Geogitter der Sicherung von Abdichtungssystemen gegen Gleiten und Verformungen oder, nach den gleichen technischen Prinzipien, dem wirtschaftlichen Aspekt der Optimierung des Deponievolumens. In der Planungsphase ist hierbei besonderes Augenmerk auf die Bauausf√ľhrung zu richten und die geometrischen Randbedingungen sind zu ber√ľcksichtigen. F√ľr die Verankerung ist gen√ľgend Auflast und somit Platz vorzuhalten. Die Verlegung der Abdichtungskomponenten kann auf sehr steilen und langen B√∂schungen wegen der eingeschr√§nkten Befahrbarkeit problematisch bis unm√∂glich sein. Gegebenenfalls sind tempor√§re Sicherungsma√ünahmen erforderlich.

Entwicklung in der Deponienachsorge ‚Äď Forschungs-Sickerwasseranlage im halbtechnischen Ma√üstab
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Wasser, das Kontakt mit abgelagerten Stoffen in einer Deponie hatte, muss als Deponiesickerwasser vor der Einleitung in eine kommunale Kläranlage (Sekundäreinleitung) aufgrund von organischen Verschmutzungen und wasserlöslichen Verunreinigungen aufbereitet werden. Die anfallenden Mengen an Sickerwasser sind stark von den Jahreszeiten und dem Grad der Versiegelung der Deponie abhängig. Der Deponiebetreiber muss sich dynamisch auf die sich verändernden Parameter einstellen. Veränderungen ergeben sich auch aus der fortschreitenden Versiegelung der Deponie.

Kombinierte Deponiebel√ľftung und -bew√§sserung √ľber horizontale Drainagesysteme
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Vor dem Hintergrund signifikant abnehmender Deponiegasmengen sowie anhaltend hoher Verunreinigungen des erfassten Sickerwassers werden seit Dezember 2014 gro√ütechnische Ma√ünahmen zur beschleunigten Stabilisierung der Reaktordeponie am Standort umgesetzt. Ziel ist es, technische Aufwendungen und damit einhergehende Kosten im Zuge der Deponienachsorge zu minimieren und die Reaktordeponie in einen emissionsarmen und langzeitstabilen Zustand zu √ľberf√ľhren.

FTIR-Sickerwasseranalysen f√ľr Monitoring von Altablagerungen und Deponien
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Sickerwasseruntersuchungen liefern wichtige Informationen √ľber die Reaktivit√§t organischer Substanz in Deponien und sind hilfreich, um aktuell ablaufende Vorg√§nge in Deponien bzw. Deponieabschnitten zu beschreiben. FTIR-Spektroskopie ist rasch durchf√ľhrbar, zuverl√§ssig und erm√∂glicht eine umfassende Charakterisierung von Sickerw√§ssern. Eine Unterscheidung aerober und anaerober Deponiebedingungen ist mithilfe der Spektren eindeutig m√∂glich.

Das LAMBDA-RWD-Verfahren im Vergleich zur konventionellen Nitri-/Denitrifikation in der Sickerwasseraufbereitung anhand eines Praxisbeispiels in NRW
© Wasteconsult international (12/2014)
Im Mai 2012 wurde die LAMBDA Gesellschaft f√ľr Gastechnik mbH von der AWA Entsorgung GmbH mit der Umstellung der Sickerwasserbehandlungsanlage auf der Deponie Alsdorf-Warden auf das LAMBDA-RWD-Verfahren beauftragt. Als Vertragsziel wurde zwischen den Vertragsparteien eine Reduzierung der spezifischen Kosten f√ľr die Sickerwasserbehandlung bei gleichbleibender Betriebssicherheit der Behandlungsanlage vereinbart.

Entw√§sserung von Altdeponien √ľber Deponiegasleitungen
© Wasteconsult international (12/2014)
Auf der Deponie Watenb√ľttel (Braunschweig) wird derzeit ein Abdichtungssystem mit zus√§tzlichen Befeuchtungsma√ünahmen errichtet. Zur langfristigen Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit soll der Wasserstand im Deponiek√∂rper √ľberwacht und ggf. abgesenkt werden. Seit Juli 2014 wird in einem Abpumpversuch aus den Horizontalentgasungsleitungen untersucht, ob eine Absenkung des Wasserspiegels erreicht werden kann. Zun√§chst wurde die H√∂henlage der Leitungen hydrostatisch eingemessen und der Wassereinstau √ľber Druckmessungen bestimmt. Es zeigt sich, dass die Rohre bis zu 2,70 m √ľberstaut sind. An einer dieser Einstaustellen wurde eine 10 mm Kunststoffleitung verlegt, √ľber die mittels Heberwirkung Sickerwasser abgezogen wird. Dabei gen√ľgt es, das Sickerwasser einmalig anzusaugen, der Ablauf erfolgt ohne Pumpaufwand. Aus der d√ľnnen Leitung werden pro Tag rund 2 m3 Sickerwasser abgezogen. Innerhalb von 3 Monaten sank der Wasserspiegel in der Leitung um 60 cm, in den 30 m entfernt liegenden, benachbarten Gasleitungen und -brunnen um 15-30 cm.

Ganzheitliche Sanierung und Sicherung des Entwässerungssystems der Deponie Stockstadt
© Wasteconsult international (12/2014)
Das Sickerwassererfassungssystem im Deponieabschnitt 3 der Deponie Stockstadt wurde durch zahlreiche, z. T. unkonventionelle Ma√ünahmen und Techniken ganzheitlich saniert. Neben f√ľnf Sammelsch√§chten wurden die f√ľnf Sickerwasserableiter, ein Vorschacht, ein unterirdischer Sickerwassertank sowie die dazwischen befindliche Verbindungsleitung erfolgreich erneuert bzw. saniert und somit langfristig gesichert.

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