Ausnahmen von Grenzwerten f√ľr M√ľllverbrennungsanlagen in einer Gasmangellage?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (5/2023)
Nach ¬ß 31g BImSchG i.V.m. ¬ß 6 Abs. 6, ¬ß 24 17. BImSchV ‚Äěsollen‚Äú M√ľllverbrennungsanlagen eine Ausnahme von der Einhaltung von immissionsschutzrechtlichen Grenzwerten bzw. einzelnen Anforderungen dieser Verordnung erhalten.1 Besteht unabh√§ngig von diesen neuen Ausnahmeregelungen ein zwingender Anspruch nach Katastrophen- und Infektionsschutzrecht, allgemeinem Ordnungsrecht, grundrechtlichen Schutzpflichten oder auf der Basis einer beh√∂rdlichen Duldung? Oder k√∂nnen diese Gesichtspunkte das Ermessen bei Erteilung einer √ľber ¬ß 31g BImSchG zu erteilenden Ausnahmen zu einem Anspruch verdichten? Zwar trat in diesem Winter keine Gasmangellage auf. Das Thema bleibt aber akut.

Methanolsynthese zur CO2-Nutzung aus dem Rauchgas der M√ľllverbrennung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Die thermische Entsorgung des Abfalls ist heute anerkannter Stand der Technik. Bei der stattfindenden Verbrennung entstehen verschiedene Abgasvolumenstr√∂me, so insbesondere Kohlenstoffdioxid. Es wird ein Konzept zur stofflichen Nutzung von Kohlenstoffdioxid, mittels Kohlenstoffrecycling in Methanol aufgezeigt. Das geplante konkrete Projekt am Standort der Restabfallbehandlungsanlage (RABA) des Zweckverbandes f√ľr Abfallwirtschaft S√ľdwestth√ľringen (ZASt) in Zella-Mehlis wird vorgestellt, der aktuelle Stand dargelegt sowie Chancen und Risiken pr√§sentiert.

ReWaste4.0 und ReWaste F: Entwicklung des Recyclingindex f√ľr Ersatzbrennstoffe zum internationalen Standard
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Nachhaltigkeit, regionale und globale Abfallproblematik, Umwelt- und Klimaschutz sowie materialspezifische Recyclingf√§higkeit und technisches Recycling mit dem Einsatz von qualit√§tsgesicherten sekund√§ren Roh- und Brennstoffen in der industriellen Produktion von neuen Produkten sind international aktuelle gesellschaftliche Themen mit hohem Stellenwert. Aus diesem Grund haben 2017 zwei wissenschaftliche und acht Unternehmenspartner im Rahmen des FFG-gef√∂rderten COMET K-Projekts "ReWaste4.0" den ehrgeizigen Paradigmenwechsel eingeleitet, der f√ľr die Weiterentwicklung der Umwelttechnik & Abfallwirtschaft f√ľr nicht gef√§hrliche, gemischte kommunale und gewerbliche Abf√§lle in Richtung ‚ÄěCircular Economy 4.0‚Äú erforderlich ist.

ZMS - √Ėkonomische Stabilit√§t in der Region
© ASK-EU (7/2022)
Inhalt der PowerPoint Präsentation: 1. Ausgangsituation Schwandorf/Oberpfalz 2.Kohleausstieg als Chance 3.Aktuelle Situation 4.Bilanz nach 40 Jahren 5.Was bringt die Zukunft

Mechanische Abfallbehandlungsanlage der Zukunft
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Um die Digitalisierung in den Abfallbehandlungsanlagen vorantreiben zu k√∂nnen, muss zun√§chst ein tieferes Verst√§ndnis √ľber das Verhalten von Abfallbehandlungsmaschinen als auch √ľber das zu verarbeitende Material erlangt werden. Die Kenntnis wie sich Maschinen und Stoffstr√∂me gegenseitig beeinflussen, ist eine notwendige Voraussetzung zur sensorischen √úberwachung dieser, und in weiterer Folge zur dynamischen Steuerung dieser Abfallbehandlungsanlagen.

Fernwärme wird bis 2030 kohlefrei
© Rhombos Verlag (3/2020)
Politik und Wirtschaft diskutieren √ľber den Beitrag der M√ľllverbrennung an der Berliner W√§rmeversorgung

SmartBiomassHeat ‚Äď W√§rme aus Biomasse im Verbund der erneuerbaren Energien
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2016)
Der Synthesis Report des IPCC zum 5. Assessment Report aus dem Jahr 2014 unterstreicht die Signifikanz des anthropogenen Klimawandels. Folgerichtig wurde auf der Weltklimakonferenz in Paris Ende 2015 ein neues Klimaabkommen beschlossen, mit dem Ziel den Anstieg der globalen mittleren Temperatur auf maximal 2 ¬įC √ľber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dar√ľber hinaus wird angestrebt die globale mittlere Temperatur nicht √ľber 1,5 ¬įC ansteigen zu lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss bis Mitte des Jahrhunderts ein weitgehender Ausstieg aus der Nutzung von √Ėl, Kohle und Gas zur Energieerzeugung erfolgen, das hei√üt bis 2050 muss die deutsche Energieversorgung m√∂glichst vollst√§ndig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Welche Rolle spielt holziges Gr√ľngut bei der Erfassung und Verwertung sekund√§rer Energieh√∂lzer?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2015)
Die bundesweiten Ziele zum Ausbau der erneuerbaren W√§rmeversorgung (Anteil von 14 % im Jahr 2020) werden bei Fortschreibung der gegenw√§rtigen Entwicklung voraussichtlich verfehlt. Aufgrund ungen√ľgender Anreize zum Ausbau der Kraft-W√§rme-Kopplung liegen die Ausbaupotenziale derzeit vor allem bei Biomasse-Heizwerken zur Nahw√§rmeversorgung. Im Bereich biogener Festbrennstoffe bestehen bislang ungenutzte Potenziale neben nachwachsenden Rohstoffen und Reststoffen aus der Landwirtschaft nur noch bei sekund√§ren Energieh√∂lzern. Den gr√∂√üten Anteil unter diesen machen holziges Gr√ľngut und holzige Materialien aus der Landschaftspflege aus. W√§hrend Letztere jedoch h√§ufig nur mit hohem finanziellem und logistischem Aufwand als Brennstoff zu mobilisieren und verwerten sind, stellt Ersteres ein vergleichsweise leicht zu erschlie√üendes Brennstoffpotenzial dar.

Kreislauff√ľhrung von Holzaschen - Verwertung im alpinen Wald
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Das Projekt ‚ÄúAshTreaT‚ÄĚ untersuchte das Ausbringungspotential von unbehandelter Holzasche in alpinen W√§ldern, um durch die R√ľckf√ľhrung der Holzasche in den Wald den N√§hrstoff- und Verwertungskreislauf zu schlie√üen. Eine √∂konomisch und √∂kologisch sinnvolle Verwertung der anfallenden Pflanzenasche im alpinen Raum ist gegenw√§rtig aufgrund von fehlenden Verfahrenstechnologien zur Ascheaufbereitung und mangelnden Logistik- und Ausbringungskonzepten nicht gegeben. Ziel war die Entwicklung eines regional umsetzbaren Verwertungskonzeptes, welches Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik mit einbezieht.

Hydrothermale Extraktion von Schwermetallen aus MVA-R√ľckst√§nden
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Das L√∂sungsverhalten von Pb, Zn, Cu und Fe unter hydrothermalen Bedingungen im Feinanteil zweier M√ľllverbrennungsschlacken wurde in Abh√§ngigkeit von der Temperatur und von der Zeit untersucht. Das L√∂sungsverhalten von Pb, Zn, Cu und Cd eines Elektrofilterstaubes unter hydrothermalen Bedingungen bei 180 ¬įC und variierenden HCl-Zugaben wurde ebenfalls untersucht. Das Ausgangsmaterial wurde chemisch und mineralogisch mit R√∂ntgenfluoreszenzanalyse (RFA), R√∂ntgenpulverdiffraktometrie (XRD) und Elektronenstrahlmikrosonde (EMS) charakterisiert. Der Schwermetallgehalt in den Eluaten aus den Hydrothermalversuchen wurde mit Atomabsorptions-spektroskopie (AAS) bestimmt. Pb liegt in den M√ľllverbrennungsschlacken entweder elementar oder in oxidischer Form als PbO2 (Plattnerit) vor. Zn-f√ľhrende Phasen sind Fe-Schmelzk√ľgelchen, Larnit, Zn-Nitrat sowie Calcit.

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