Aktives Vorbeugen von Bränden durch beschädigte Akkus in der Ersatzbrennstoffproduktion mit dem Lindner Feuer-Präventionssystem
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Eines der aktuellsten Probleme in der Aufbereitung von Abf√§llen zu Ersatzbrennstoffen (EBS) ist das hohe Brandrisiko, gr√∂√ütenteils bedingt durch die st√§ndig steigende Anzahl an Lithiumbatterien im Restm√ľll. Werden diese besch√§digt, kann eine chemische Reaktion in Gang gesetzt werden, welche zu enorm hohen Temperaturen f√ľhrt. Dieser Umstand kann einerseits zu schweren Besch√§digungen der Anlage und schlimmstenfalls zu einem Gro√übrand f√ľhren. Um diese Gefahrenquellen zu minimieren, erkennt das Lindner FPS (Feuer-Pr√§ventionssystem) √ľberhitzte Partikel im Materialstrom, k√ľhlt diese auf ein ungef√§hrliches Niveau oder erm√∂glicht die sichere manuelle Entnahme von nicht k√ľhlbaren Objekten.

Was bedeuten neue Erkenntnisse zur Schlackenkonditionierung f√ľr die Abfallwirtschaft?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
In √Ėsterreich fallen j√§hrlich rund 940.000 t Stahlwerksschlacken an (Bundesministerium f√ľr Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilit√§t, Innovation und Technologie 2020), davon rund 78.000 t Elektroofenschlacken (EOS) (Perz 2001). Die EOS der Marien-h√ľtte in Graz sind dabei seit 2019 kein Abfall, sondern Nebenprodukt (Landesverwaltungsgericht Steiermark 2018) und werden als Baustoff eingesetzt (Marienh√ľtte Stahl und Walzwerk GmbH 2020). Dieser Beitrag zur Kreislaufwirtschaft f√ľhrte zu einem Konflikt zwischen den Produzenten nat√ľrlicher und industrieller Gesteinsk√∂rnungen (Ober√∂sterreichische Nachrichten 2014), der durch den Erlass der Recycling-Baustoffverordnung geschlichtet wurde (Bundesminister f√ľr Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft 2015). Auslaugverhalten von Stahlwerksschlacken zu vertiefen und Grundlagen f√ľr eine Op-timierung des Auslaugverhaltens zu legen, startete 2016 das Forschungsprojekt ‚ÄěMiLeSlag‚Äú (FFG, Bridge Fr√ľhphase, Projekt-Nummer 851210), das von einem internationalen Konsortium, bestehend aus der Montanuniversit√§t Leoben, der Bundesanstalt f√ľr Materialforschung und pr√ľfung, dem Energy Research Centre of the Netherlands, dem FEhS-Institut f√ľr Baustoffforschung, der Marienh√ľtte Stahl- und Walzwerk GmbH, der Max Aicher Umwelt GmbH, der Porr Umwelttechnik GmbH und der Scholz Austria GmbH umgesetzt wurde. Die abfallwirtschaftliche Relevanz der erzielten Projektergebnisse wurde bisher noch nicht ausreichend dargestellt und wird im Folgenden beleuchtet.

Die Brennstoffbeschickung von mit heterogenen Festbrennstoffen betriebenen Verbrennungsanlagen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Anlagen mit heterogenen Festbrennstoffen sind insbesondere Restabfall-, Biomasse- und Ersatzbrennstoff-Verbrennungsanlagen. Allen ist gemein, dass der heterogene Brennstoff zu ungleichm√§√üigen Verbrennungszust√§nden f√ľhrt, die u. a. das Freisetzen von emissions- und korrosionsrelevanten Schadstoffen beeinflussen.

Stand und Entwicklungen der Abfallverbrennung in Deutschland ‚Äď Markt und Kapazit√§ten
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2018)
Der Beitrag beschreibt den derzeitigen Stand der thermischen Behandlung von Siedlungsabfällen in Deutschland.

Stand der Mitverbrennung in Deutschland
© Wasteconsult International (5/2017)
In Deutschland hat sich die Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen in Industriefeuerungsanlagen wie Kraft- und Zementwerken als feste Säule einer modernen Kreislaufwirtschaft etabliert.

Rahmenbedingungen in der Kraftwerkswirtschaft f√ľr die Mitverbrennung von SBS
© Wasteconsult International (5/2017)
Die thermische Verwertung von SBS in Braunkohlekraftwerke ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherstellung der Abfallentsorgung in Deutschland. Durch die Mitverbrennung von SBS in den LEAG Grundlast - Kraftwerken J√§nschwalde und Schwarze Pumpe kann die ordnungsgem√§√üe Hausm√ľllentsorgung der Stadt Berlin sowie in Teilen der Bundesl√§nder Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt gew√§hrleistet werden.

Brexit ‚Äď Wie beeinflussen Importmengen aus England und Europa den Abfallverbrennungsmarkt in Deutschland?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
In den letzten Jahren hat sich der Entsorgungsmarkt in der Bundesrepublik Deutschland als auch den angrenzenden L√§ndern erheblich gewandelt. Wurden in den Jahren 2012/13 noch Spotvertragsmengen an gemischten Gewerbeabf√§llen zu Verwertungspreisen von 50 bis 60 ‚ā¨/Mg (und darunter) an thermische Verwertungsanlagen geliefert, so sind derzeit keinerlei freie Verwertungskapazit√§ten vorhanden.

Differenzierung der energetischen Verwertung am Kriterium der Energieeffizienz
© bvse-Bundesverband Sekund√§rrohstoffe und Entsorgung e.V. (12/2016)
In der Abfallrahmenrichtlinie der Europ√§ischen Union hat sich der Gesetzgeber zur f√ľnfstufigen Abfallhierarchie bekannt. Ressourceneffizienzprogramme wie ProgRess betonen zus√§tzlich die Notwendigkeit wertvolle Ressourcen durch effizientes Handeln zu schonen. Insgesamt nehmen die politischen Bem√ľhungen zu, das stoffliche Recycling bei Abfallstr√∂men zu erh√∂hen.

Abgaskondensation zur Steigerung der Energieeffizienz in der Abfallverbrennung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
Anhand praktischer Daten wird die Wirtschaftlichkeit einer Kombination aus Abgaskondensation und Großwärmepumpe zur Steigerung der Energieeffizienz in der Abfallverbrennung untersucht. Durch die Steigerung der Effizienz um bis zu 20 % ergeben sich auch bei vergleichsweise hohen Zusatzinvestitionen gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Industrieller Einsatz des Hochspannungsimpuls-Verfahren zur Aufbereitung von Verbrennungsr√ľckst√§nden
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2016)
F√ľr eine nachhaltige Behandlung von Restabf√§llen hat sich die thermische Abfallbehandlung durchgesetzt. Vorteile sind die signifikante Volumenreduktion und die thermische/energetische Degradation organischer Schadstoffen durch die Mineralisierung der Abf√§lle. Mehrere Autoren beschreiben die Zusammensetzung der resultierenden Rostschlacken und erkennen das signifikante Wertstoffpotential. Als anthropogene Lagerst√§tten variiert die Zusammensetzung mit dem eingebrachten Restm√ľll und stellt ein heterogenes Stoffgemisch dar. Die Verwachsung von Wertstoffen mit Schmelzprodukten h√§ngt von den Bedingungen w√§hrend der Verbrennung und der nachfolgenden Lagerung ab.

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