Abfallberatung ‚Äď mehr als eine √∂kologische Grundausbildung?
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Beginnend mit der Installierung der Abfallwirtschaftsverb√§nde wurde Anfang der 1990er Jahre auch eine qualifizierte Abfallberatung eingef√ľhrt mit dem vorrangigen Ziel die Restabfallmengen zu reduzieren und dar√ľber hinaus eine Verhaltensver√§nderung bei Herstellern und Verbrauchern herbeizuf√ľhren. Am Bei-spiel der damals noch eigenst√§ndigen Gemeinde Hafning mit √ľberwiegend l√§ndlicher Struktur soll gezeigt werden, dass eine fl√§chendeckende Abfallberatung nicht nur eine deutliche Reduzierung des Restabfalls erm√∂glicht, sondern dass diese auch nachhaltig Bestand, und das bis heute, haben kann.

Deponie auf Deponie - Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung bestehender Entwässerungseinrichtungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Im Hinblick auf eine geplante Deponieerhöhung werden Anforderungen an Erkundung, Zustandsbewertung und Sicherung von Entwässerungseinrichtungen in und unter der bestehenden Deponie erörtert, Möglichkeiten der Sicherung und Sanierung unter statischen und planerischen Aspekten aufgezeigt. Es werden Varianten zur Erhöhung, Inliner-Sanierung und Erneuerung von Deponieschächten beschrieben und Sanierungsverfahren zur grabenlosen Leitungserneuerung und -renovierung wie Berstlining und Relining näher erläutert.

Planung und Umsetzung von ‚ÄěDeponie auf Deponie‚Äú-Vorhaben in Deutschland
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Zentraldeponie Hubbelrath √ľbernimmt im Raum D√ľsseldorf eine wesentliche Entsorgungsfunktion. Da das verf√ľgbare Deponievolumen der Deponieklasse II (DK II) weitgehend ersch√∂pft war, wurde nach vorheriger Durchf√ľhrung eines Planfeststel-lungsverfahrens zwischenzeitlich mit dem Bau der S√ľderweiterung begonnen. Geplant ist die Realisierung einer Gesamtdichtungsfl√§che von ca. 15,4 ha, wovon ca. 4,9 ha sich an den vorhandenen Altk√∂rper anlehnen. Hier wird eine bifunktionale Dichtung errichtet, die sowohl als Oberfl√§chenabdichtung f√ľr den unterlagernden Deponiek√∂rper, als auch als Basisabdichtung f√ľr den neuen Deponieabschnitt (ebenfalls Deponieklasse II) dient. Auf diese Weise wird ein zus√§tzliches Ablagerungsvolumen von ca. 2,6 Mio.m¬≥ geschaffen.

Von der Stoffflussanalyse zur Handlungsempfehlung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Die Methode der Stoffflussanalyse hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Maßgeschneiderte Software erlaubt nunmehr einerseits die sehr detaillierte Modellierung realer Systeme und andererseits den Einsatz mathematisch-statistischer Methoden zur Behandlung der Datenunsicherheit.

Potenziale und Grenzen der Deponiebel√ľftung
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Ma√ünahmen zur aeroben in situ Stabilisierung von Deponien (Deponiebel√ľftung) verfolgen das Ziel, die biologischen Ab- und Umbauprozesse im Deponiek√∂rper kontrolliert zu beschleunigen. Die in der Folge reduzierten Methangasemissionen stellen einen Beitrag zum (globalen) Klimaschutz dar, w√§hrend sich die Verbesserung der Sickerwasserqualit√§t, je nach den √∂rtlichen Gegebenheiten und technischen Einrichtungen, positiv auf den (lokalen) Boden- und Grundwasserzustand oder auf die Dauer und den Umfang der notwendigen Reinigungsaufwendungen auswirkt.

Finden unsere zuk√ľnftigen Stoffstr√∂me einen Markt?
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Das neue Kreislaufwirtschaftspaket der EC stellt eine wichtige Basis f√ľr die St√§rkung und Weiterentwicklung des Recyclings in Europa. In Ersatzbrennstoffherstellungsanlagen (EBS-Anlagen) werden Metallfraktionen standardgem√§√ü aussortiert und stellen eine wichtige Ressource f√ľr die Metallindustrie dar.

Polymerfreie geosynthetische Tondichtungsbahn (GBR-C) f√ľr die Verwendung in herausfordernden Milieus
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In der Umwelttechnik und besonders im Deponiebau werden weltweit seit vielen Jah-ren erfolgreich geosynthetische Tondichtungsbahnen (GBR-C) als Ersatz oder Teiler-satz von Tonschichten eingesetzt. Diese Praxis reduziert die Bauzeit, verbessert die CO2-Bilanz und schont Ressourcen. Schl√ľssel f√ľr diese Anwendung ist das Bentonit, das in den GBR-C verwendet wird.

Strömungscharakterisierung von Gasen bei der In-situ Aerobisierung von Deponien
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Im deutschsprachigen Raum ist die In-situ Bel√ľftung eine verbreitete Sanierungsmethode alter Hausm√ľlldeponien. Trotz zahlreicher gro√ütechnischer Anwendungen mangelt es an allgemeing√ľltigen Kriterien zur Beendigung einer solchen Sanierungsma√ünahme.

Statistische Betrachtung von Infrarot-Sensordaten in der Aufbereitung mit Relevanz zur Brandfr√ľherkennung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Neue Z√ľndquellen erschweren zunehmend die Lagerung und Aufbereitung von Abf√§llen, insbesondere durch Akkumulatoren oder Batterien kommt es immer wieder zu gro√üen Sch√§den in abfallverarbeitenden Unternehmen. Zudem ist davon auszugehen, dass sich in den n√§chsten Jahren die in Verkehr gesetzte Menge an Akkumulatoren und Batterien stark erh√∂hen wird. Ohne geeignete Messsysteme ist es kaum m√∂glich, Br√§nde fr√ľhzeitig zu erkennen. Um mit dem zunehmenden Brandrisiko umzugehen und um brandbezogenen Gefahren entgegenzuwirken wer-den daher IR-Messsensoren eingesetzt. Diese Sensoren werden an verschiedenen Stellen platziert, an denen erfahrungsgem√§√ü mit hohen Temperaturen zu rechnen ist, wie beispielsweise nach Zerkleinerungsaggregaten und anderen Aggregaten mit mechanischer Beanspruchung. Sensoren werden aber auch eingesetzt, um das Material am Ende der Verarbeitung noch einmal zu kontrollieren, bevor es in das Output-Lager bef√∂rdert wird. Der vorliegende Beitrag wertet die Messdaten von mehreren Anlagenstandorten aus und vergleicht diese. Ziel ist es, Trends in den Daten zu erkennen, um m√∂gliche Ma√ünahmen abzuleiten. Die Datengrundlage umfasst die Temperaturen der einzelnen Messpunkte sowie gemessenen Maximaltemperaturen. Diese Datengrundlage wird mit qualitativen Daten erg√§nzt, welche neben dem Grund der Temperatur√ľberschreitung auch das Material klassifiziert. In diesem Zuge wird auch eine statistisch signifikante Abh√§ngigkeit mit dem verarbeiteten Material hergestellt und auch mit den im Einsatz stehenden Zerkleinerungsaggregaten in Bezug gebracht. Der Ver-gleich der Anlagenstandorte dient dabei der Absch√§tzung des Risikos f√ľr restm√ľllaufbereitende Unternehmen. Die zu vergleichenden Anlagen weisen teilweise die gleichen Inputmaterialien auf, unterscheiden sich jedoch im j√§hrlichen Durchsatz. Der zu betrachtende Inputstrom umfasst neben gemischten Siedlungsabf√§llen, Gewerbeabf√§lle und Sperrm√ľll.

Verwertung von Reststoffen zur Abdeckung von Kalir√ľckstandshalden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2020)
Seit den 80er-Jahren erforscht und entwickelt die deutsche Kaliindustrie verschiedene Verfahren zur Abdeckung von Kalir√ľckstandshalden. Ein Fokus liegt dabei auf der Verwertung von Reststoffen. Dadurch werden Deponiekapazit√§ten und nat√ľrliche Ressourcen geschont und es besteht eine langfristige Entsorgungssicherheit f√ľr diese Materialien. Zudem k√∂nnen technogene Substrate unter gewissen Voraussetzungen einen hohen Grad an Homogenit√§t sowie an geforderten bodenmechanischen Eigenschaften vereinbaren.

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