Zusammensetzung getrennt gesammelter Leichtverpackungen in st√§dtischen Gebieten ‚Äď Vergleich Bring- und Holsystem
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
In einem dichtbesiedelten Versuchsgebiet in einer Gro√üstadt mit rund 9.500 Einwohnern, wurde versuchsweise eine verdichtete Beh√§lteraufstellung f√ľr eine getrennte Sammlung von Leichtverpackungen auf nahezu allen Liegenschaften durchgef√ľhrt. Um die Ver√§nderungen sowohl bei den Sammelmengen als auch bei der Qualit√§t der Sammelware festzustellen, wurden Abfallanalysen im April 2021 (vor der Umstellung), Oktober 2021 (rund 4 Monate nach der im Juni erfolgten Beh√§lteraufstellung) und im April 2022 genau ein Jahr nach der ersten Analyse, durchgef√ľhrt. Die Ergebnisse zeigen eine Steigerung der Sammelmengen und eine recht konstante Qualit√§t der beworbenen Fraktionen.

Charakterisierungen von wertstoffhaltigen Materialstr√∂men aus einer Abfallsortieranlage in √Ėsterreich
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Das Kreislaufwirtschaftspaket der EU setzt neue Ma√üst√§be innerhalb der Abfallwirtschaft, insbesondere in Hinsicht auf Recycling. Gerade die √Ąnderung der Richtlinie 94/62/EG beinhaltet ambitionierte Recyclingzielquoten f√ľr Verpackungsabf√§lle aus Kunststoffen: 50% bis 2025 bzw. 55% bis 2030 (Europ√§isches Parlament und Rat 2018). Im Jahr 2019 lagen 18 Mitgliedstaaten der Europ√§ischen Union (EU) noch unter der Zielquote von 2025, und auch in √Ėsterreich gibt es noch Verbesserungsgebot (Eurostat 2019).

Entwicklung einer Bewertungsmethode zur eindeutigen Validierung der Maschinenleistung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
Ehrgeizige Recyclingziele von Siedlungs-, und Verpackungsabf√§llen sind Teil des Pakets zur Kreislaufwirtschaft der Europ√§ischen Union (Sarc & Pomberger 2021). Dieses Bestreben bringt jedoch Herausforderungen mit sich, da es sich bei Siedlungsabf√§llen um heterogene Abfallstr√∂me handelt, welche in Zusammensetzung und Korngr√∂√üe sehr variabel sind. Ein L√∂sungsansatz ist die Entwicklung international anerkannter Pr√ľf- und Bewertungsmethoden zur eindeutigen Validierung der Maschinenleistung bis hin zur Einf√ľhrung standardisierter Prozesse und der Errichtung einer Smart Waste Factory.

Mögliches Verfahrenskonzept und Versuch einer Kostenabschätzung zur mechanischen Auftrennung von Photovoltaikmodulverbunden
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2022)
F√ľr die √úbernahme von Photovoltaikmodulen zur Entsorgung sind neben den Allgemeinden Vorgaben des Abfallwirtschaftsgesetzes und der Abfallverzeichnisverordnung die WEEE (in √Ėsterreich √ľber die Elektroaltger√§teverordnung festgelegt) sowie die Abfallbehandlungspflichtenverordnung heranzuziehen. W√§hrend sich durch die Pflichtenverordnung detaillierte Vorgaben hinsichtlich Transportes und getrennter Erfassung von Photovoltaikmodulen ergeben, ordnet die Verzeichnisverordnung den Modulen eine Abfallschl√ľsselnummer zu. √úber die EAG-VO ergeben sich Vorgaben hinsichtlich der zu erzielenden Verwertungsquoten bei der Zerlegung der PV-Module.

Entsorgung von Abf√§llen mit k√ľnstlichen Mineralfasern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
K√ľnstliche Mineralfasern (KMF), auch als Glaswolle, Steinwolle oder Mineralwolle bekannt, k√∂nnen lungeng√§ngige Fasern freisetzen. Aufgrund der damit einhergehenden Gesundheitsgef√§hrdung gelten f√ľr den Umgang mit KMF und die Entsorgung von Abf√§llen strenge Anforderungen.

Schwermetallbelastung und Behandlung von Aschen aus Abfallverbrennungsanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Die Thermische Abfallbehandlung in Abfallverbrennungsanlagen sorgt f√ľr eine Inertisierung des Restm√ľlls bei gleichzeitiger Minimierung von abgas- und abwasserseitigen Emissionen. Da der Gro√üteil der R√ľckst√§nde in verwertbare Sekund√§rprodukte √ľberf√ľhrt wird, f√∂rdert die thermische Abfallbehandlung die Verwirklichung einer Circular Economy in Europa.

Zur Überwachung der Entsorgung von Gewerbeabfällen auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
Mit der novellierten Gewerbeabfallverordnung wurden weitere rechtliche Grundlagen f√ľr die getrennte Erfassung von Abf√§llen und die St√§rkung der stofflichen Verwertung geschaffen. Die auf den ersten Blick klaren rechtlichen Anforderungen treffen in der Praxis auf vielf√§ltige Herausforderungen. Aus der Perspektive einer Abfallbeh√∂rde werden mit der Umsetzung verbundene Aufgaben, Fragen und Herangehensweisen dargestellt.

Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs in Feststoffproben zur Beurteilung laut Deponieverordnung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Laut Deponieverordnung 2008 ist die Ablagerung von Abf√§llen verboten, deren Anteil an organischem Kohlenstoff im Feststoff mehr als f√ľnf Masseprozent betr√§gt. Ausgenommen sind Abf√§lle, deren Kohlenstoffgehalt aus elementarem Kohlenstoff, Kohlen- oder Koksanteilen resultiert. In der DIN EN 19539, welche sich mit der Analyse des elementaren Kohlenstoffs besch√§ftigt, wird eine temperaturabh√§ngige Differenzierung des Gesamtkohlenstoffs in drei Fraktionen beschrieben, den TOC400, den ROC und den TIC900. Dabei soll sich der EC in der ROC-Fraktion wiederfinden. Versuche an Einzel- und Mischstandards zeigen jedoch, dass sich diese Norm nicht zur Bestimmung des elementaren Kohlenstoffs in Boden- bzw. Abfallproben f√ľr die Beurteilung laut Deponieverordnung 2008 eignet.

Mechanische Aufbereitung von Lithium-Ionen-Batterien in Abhängigkeit der Demontagetiefe
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Das Aufkommen von verbrauchten Lithium-Ionen-Batterien stellt ein wachsendes globales Problem dar. Speziell die Batteriesysteme aus automobilen Anwendungen k√∂nnen Dimensionen von mehreren hundert Kilogramm erreichen. Die Speichersysteme stellen nicht nur eine wichtige Quelle von sekund√§ren Rohstoffen dar, sondern bergen auch ein hohes Gefahrenpotential. Damit stellt das Recycling dieses in der Menge sukzessiv zunehmenden Abfallstroms eine komplexe Aufgabe dar. Ein h√§ufig eingesetzter erster Schritt im Recycling ist das manuelle Demontieren der Speichersysteme bis auf Modul- oder Zellebene. Die folgende Abhandlung ver-gleicht den Aufwand der mechanischen Aufbereitung mehrere Batteriesysteme in Abh√§ngigkeit der Demontagetiefe und die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile. Daf√ľr wurden verschiedene Batteriesysteme manuell demontiert und sowohl die Zeiten als auch die damit gewinnbaren Materialmengen bestimmt. Dar√ľber hinaus wurden Batteriezellen und die Modulperipherie separat zerkleinert, klassiert und sortiert, um den Aufwand und Trennerfolg einer mechanischen Aufbereitung zu bestimmen.

Die Biotonne in Gro√üwohnanlagen - Arbeitsmappe f√ľr Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2020)
Vor allem in dicht bebauten st√§dtischen Gebieten ist die Qualit√§t der in der Biotonne erfassten Abf√§lle h√§ufig schlecht und hohe St√∂rstoffanteile er-schweren die Bioabfallverwertung. Erhebliche Mengen an Bioabf√§llen werden nicht getrennt gesammelt, sondern gehen mit dem Restm√ľll verloren. Im Auftrag der Landesanstalt f√ľr Umwelt Baden-W√ľrttemberg (LUBW) entwickelte das bifa Umweltinstitut die Arbeitsmappe ‚ÄěBiotonne richtig nutzen‚Äú zur Verbesserung der Bioabfalltrennung in Gro√üwohnanlagen. Sie unterst√ľtzt Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen bei der Durchf√ľhrung von Projekten zur Verbesserung der Bioabfallqualit√§t. Die Arbeitsmappe besteht aus drei Teilen: Einem Leitfaden, 23 Aktionsbausteinen und einem Werkzeugkasten f√ľr die praktische Arbeit. Sie wurde durch Abfallwirtschaftsbetriebe und Hausverwaltungen erprobt und dann √ľberarbeitet.

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