Fischschonende Pumpen in Schöpfwerken
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Siel- und Sch√∂pfwerke liefern heute einen wesentlichen Beitrag zur Hochwassersicherheit. Sie sind diesbez√ľglich u. a. in k√ľstennahen Bereichen von besonderer Bedeutung. Neben wasserwirtschaftlichen Belangen sind aufgrund entsprechender Richtlinien und Verordnungen inzwischen auch vermehrt √∂kologische Aspekte zu ber√ľcksichtigen, wenn Siel- und Sch√∂pfwerke neu erstellt oder modernisiert werden m√ľssen.

Erhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern ‚Äď Versorgungssicherheit derzeit und k√ľnftig
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Eine jederzeit gesicherte Versorgung mit ausreichend und qualitativ hochwertigem Trinkwasser ist f√ľr Verbraucher eine Selbstverst√§ndlichkeit. Diesen hohen Standard gilt es auch k√ľnftig zu gew√§hrleisten. Wenn auch die Wasserversorgung in Bayern grunds√§tzlich in der Verantwortung der Gemeinden liegt, z√§hlt es weiterhin zu den wichtigsten Aufgaben der Wasserwirtschaftsverwaltung, diese bei der Gew√§hrleistung oder Optimierung der Versorgungssicherheit zu unterst√ľtzen. Dies ist nicht zuletzt der dezentralen Struktur der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern, mit wenigen gro√üen, einigen mittleren, aber vielen sehr kleinen Wasserversorgungsunternehmen, geschuldet. √úber eine der zahlreichen Aktivit√§ten der Wasserwirtschaftsverwaltung, die ‚ÄěErhebung und Bewertung der √∂ffentlichen Wasserversorgung in Bayern‚Äú, wird hier berichtet.

Reduzierung erosiver Sedimenteinträge in die oberfränkischen Perlmuschelgewässer
© Bayerisches Landesamt f√ľr Umwelt (10/2014)
In Nordost Oberfranken existieren u. a. in der s√ľdlichen Regnitz und im zuflie√üenden Zinnbach Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Flussperlmuschel. Seit mehreren Jahrzehnten wurden keine Jungmuscheln gesichtet, die das √úberleben der Population gew√§hrleisten k√∂nnten. F√ľr die komplexe Reproduktion der Flussperlmuschel sind ein nicht kolmatiertes (frei von Feinsediment), sauerstoffreiches Interstitial in einem Gew√§sser der G√ľteklasse I, sowie die Anwesenheit der Bachforelle als Wirtsfisch Voraussetzung.

Ber√ľcksichtigung des Tierschutzgesetzes bei der Durchf√ľhrung fisch√∂kologischer Untersuchungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Gem√§√ü dem Wortlaut des im Juli 2013 novellierten Tierschutzgesetzes ist ‚Äě‚Ķ aus der Verantwortung des Menschen f√ľr das Tier als Mitgesch√∂pf dessen Leben und Wohlbefinden zu sch√ľtzen. Niemand darf einem Tier ohne vern√ľnftigen Grund Schmerzen, Leiden und Sch√§den zuf√ľgen.‚Äú Dies gilt nicht nur f√ľr die landwirtschaftliche Tierhaltung und die klinische Forschung, sondern gleicherma√üen auch f√ľr fisch√∂kologische Labor- und Freilanduntersuchungen, bei denen mit und an Fischen gearbeitet wird. Auch solche Versuchsvorhaben fallen unter die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes und bed√ľrfen deshalb h√§ufig einer tierschutzrechtlichen Genehmigung.

Durchgängigkeitskonzept Unstrut
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Die Unstrut geh√∂rt zu den Gew√§ssern, in denen nach den Bewirtschaftungspl√§nen in Th√ľringen die Herstellung der Durchg√§ngigkeit den Schwerpunkt der umzusetzenden Ma√ünahmen darstellt. Es wurden Konzepte erstellt, die neben der Betrachtung der einzelnen Querbauwerke auch die Summenwirkung dieser Bauwerke sowie die Gesamtbeeintr√§chtigungen der Gew√§sser durch Stau- und Ausleitungsstrecken betrachten. Mit den ausgewiesenen Ma√ünahmen zur Herstellung der Durchg√§ngigkeit k√∂nnen die Voraussetzungen zur Erreichung des guten √∂kologischen Zustandes f√ľr die Fischfauna geschaffen werden.

Herstellung des Standes der Technik zum Fischschutz bei der Gewässerbenutzung durch das Pumpspeicherkraftwerk Geesthacht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Die Vattenfall Europe Generation AG betreibt in Geesthacht unweit von Hamburg ein Pumpspeicherkraftwerk, welches im dortigen Raum dem Hochspannungsnetz Spitzenlast- und Systemdienstleistungen erbringt. Im Zusammenhang mit der √Ąnderung des Oberfl√§chenwasserabgabegesetzes des Landes Schleswig-Holstein zum Oktober 2011 war zu pr√ľfen, inwieweit das PSW Geesthacht den Stand der Technik zum Fischschutz erf√ľllt. Anhand der im Unterwasserkanal des PSW Geesthacht mit speziellen Fangtechniken ermittelten Arten und Gr√∂√üenspektren der dort pr√§senten Fischfauna galt es, ein m√∂gliches Gef√§hrdungspotenzial abzusch√§tzen und f√ľr diese Arten entsprechende Schutzma√ünahmen vorzuschlagen.

Versuche zum Scheuchen und Leiten von Fischen mit elektrischem Strom
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Seit 2011 wurden durch die EnBW in Zusammenarbeit mit dem Institut f√ľr Umweltstudien Versuche zum Scheuchen und Leiten von Fischen mit elektrischem Strom durchgef√ľhrt. Dabei wurde neben der Barrierewirkung von elektrischen Feldern auch die M√∂glichkeit zum Stoppen und Leiten von Fischen entlang elektrifizierter Rechenanlagen untersucht. Die Versuche wurden sowohl unter Freilandbedingungen vor dem Einlaufbauwerk eines Kraftwerks als auch in einem Versuchsbecken durchgef√ľhrt. Die Ergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz elektrischer Felder eine erh√∂hte Abweise- oder Leitwirkung erzielt werden kann.

Funktionskontrolle der Fischwechselanlagen am Main-Kraftwerk Kostheim
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Mittels verschiedener herk√∂mmlicher und moderner Monitoringmethoden wurde am Main-Kraftwerk Kostheim eine Funktionskontrolle zweier Fischabstiegsanlagen und eine Erfassung der Mortalit√§t bei Turbinenpassage durchgef√ľhrt. Weiterhin wurde die Auffindbarkeit und Passierbarkeit eines Umgehungsgerinnes f√ľr den Fischaufstieg untersucht. Die Studie zeigte eine Gr√∂√üenselektivit√§t bei der Nutzung des Umgehungsgerinnes sowie Defizite in der Attraktivit√§t und Auffindbarkeit der Abstiegshilfen auf. Am 20-mm-Rechen sowie bei Turbinenpassage entstehen erhebliche Fischsch√§digungen.

Fischabstieg √ľber Schlauchwehre: Untersuchungen der Str√∂mungsverh√§ltnisse und Identifizierung der Abflussbereiche mit erh√∂htem Verletzungsrisiko
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Wie nahezu alle √ľberstr√∂mten Wehrverschl√ľsse k√∂nnen Schlauchwehre an Standorten mit niedrigem Unterwasserstand aus √∂kologischer Sicht problematisch sein, weil dann die Gefahr besteht, dass sich abwandernde Fische an der Wehrschwelle verletzen. Mit Hilfe numerischer und hydraulischer Untersuchungen werden diese Abflussbereiche identifiziert und die relevanten hydraulischen Gr√∂√üen quantifiziert. Des Weiteren werden bauliche und betriebliche Ma√ünahmen untersucht und bewertet, die die Verletzungsgefahr von Fischen beim Abstieg √ľber Schlauchwehre auf ein Minimum reduzieren.

Modellierung der Schwimmf√§higkeit europ√§ischer Fischarten ‚Äď Zielgr√∂√üen f√ľr die hydraulische Bemessung von Fischschutzsystemen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2014)
Die hydraulische Bemessung von Fischschutzsystemen setzt detaillierte Kenntnisse zur Schwimmgeschwindigkeit der flussabw√§rts wandernden Fische voraus. Die Schwimmgeschwindigkeit wird ma√ügeblich durch die K√∂rperl√§nge, die Schwimmdauer sowie die Wassertemperatur bestimmt und kann durch multivariate Modelle quantitativ beschrieben werden. Der vorliegende Beitrag vermittelt einen Kurz√ľberblick √ľber die diesbez√ľglich verf√ľgbaren Modelle und gibt auf der Grundlage der Modellergebnisse und verhaltensbiologischer Informationen praktische Empfehlungen f√ľr die Auslegung von Fischschutzsystemen.

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