Sanierung eines Deiches am Toten Meer, Israel, mit Hilfe einer 18 km langen Schlitzwand
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Der ca. 15¬†m hohe und ca. 18¬†km lange Umschlie√üungsdeich eines Verdunstungsbeckens zur Kaligewinnung s√ľdlich des Toten Meers in Israel ist aufgrund von Erosion des Dichtungskerns besch√§digt. Zum Schlie√üen der erosionsbedingten Hohlr√§ume wurde in einem ersten Schritt eine dynamische Intensivverdichtung durchgef√ľhrt. Zur Abdichtung des Deiches und des Untergrunds wurde eine 30¬†m tiefe Schlitzwand mit innenliegender Spundwand gebaut.

Die geotechnische Sanierung des Speichers Borna
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Bei geotechnischen Untersuchungen wurde festgestellt, dass weite Teile der aus Abraummaterialien hergestellten B√∂schungen des Speicherbeckens Borna nicht ausreichend standsicher im Sinne der g√ľltigen Normen sind. Wegen der lockeren Lagerung der nichtbindigen Lockergesteine in Verbindung mit einer vollst√§ndigen Wassers√§ttigung (geringen Grundwasserflurabst√§nden) besteht hier eine latente Verfl√ľssigungs- und Setzungsflie√ügefahr. Zur Vermeidung eines Initialeintrages von au√üen ist die Nutzung des Sees durch die Einrichtung eines Sperrbereiches stark eingeschr√§nkt worden. Durch umfangreiche geotechnische Sanierungsarbeiten, √ľberwiegend durch R√ľtteldruckverdichtung und schonende Sprengverdichtung, soll die bestehende Gef√§hrdungslage beseitigt und eine restriktionsarme Nutzung des Speichers erm√∂glicht werden.

Talsperrensicherheit und Folgen bei √úberschreiten der Bemessungsannahmen
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Der DWA-Fachausschuss ‚ÄěTalsperren und Flusssperren‚Äú WW4 widmet sich erstmalig einem sehr¬†sensiblen und bisher weniger offen diskutierten Thema: Der Stauanlagensicherheit und¬†den¬†m√∂glichen Folgen einschlie√ülich des Anlagenversagens beim √úberschreiten der Bemessungsannahmen. Im vorliegenden Aufsatz werden die Grundz√ľge des diesbez√ľglichen Themenheftes¬†1/2017 vorgestellt, in dem die Vorgehensweise bei den entsprechenden Analysen,¬†Berechnungen und Ma√ünahmen beschrieben wird.

Talsperre Lichtenberg: Erneuerung des Dichtungsanschlusses Asphaltaußendichtung/Komplexbauwerk unter Einstaubedingungen
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An der Talsperre Lichtenberg wurde in den Jahren 2017 und 2018 die Anschlussfuge zwischen Komplex bauwerk und Asphaltau√üendichtung bei eingestauter Talsperre in ca. 34 m Wassertiefe saniert. Der Beitrag besch√§ftigt sich mit der Planung und Bauvorbereitung sowie der Durchf√ľhrung der Ma√ünahme.

L√∂sungsvorschl√§ge f√ľr die Sanierung eines alten Stauhaltungsdamms am Baldeneysee
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Durch einen von drei nahezu 100¬†Jahre alten Stauhaltungsd√§mmen am Baldeneysee in Essen tritt Wasser in das dahinterliegende Poldergebiet ein. Jahreszeitliche Schwankungen forderten eine genaue Untersuchung und die Entwicklung von L√∂sungsvorschl√§gen f√ľr die Sanierung unter Ber√ľcksichtigung schwieriger lagebezogener Randbedingungen.

Gekoppelte experimentelle und numerische Analyse von Staumauern mittels 3-dimensionaler Mehrphasen- und Mehrfeldmodelle
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Der Artikel diskutiert M√∂glichkeiten, mittels gekoppelter Modellierung und Monitoring das physikalische Verhalten von Staumauern umfassender zu analysieren. Das in einem fr√ľheren Stadium¬†erstellte und kalibrierte Modell wird mit den Belastungen des realen Bauwerks in einem sp√§teren und l√§ngeren Zeitraum gerechnet und kann daher als digitaler Zwilling erachtet werden. Dieser kann genutzt werden, um im Falle von zu gro√üer Diskrepanz zwischen Modell- und Strukturantwort Hinweise auf strukturelle √Ąnderungen zu liefern.

Handlungskonzept f√ľr den Umgang mit bestehendem Geh√∂lz auf Stauhaltungsd√§mmen
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Bestehendes Geh√∂lz auf Stauhaltungsd√§mmen kann die Standsicherheit vermindern. Andererseits haben B√§ume eine wichtige Bedeutung f√ľr das √Ėkosystem und den Menschen. Normen und Merkbl√§tter fordern pauschal die Entfernung der Geh√∂lze auf Stauhaltungsd√§mmen. Es wurde ein Handlungskonzept zur Bewertung sowie zum weiteren Umgang mit bestehendem Geh√∂lz entwickelt und am Stauhaltungsdamm Heisingen des Baldeneysees angewandt.

Moderne Injektionssysteme f√ľr die Instandsetzung von Dammkonstruktionen
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Ma√ünahmen zur Instandsetzung von Dammkonstruktionen sind innerhalb des Bauwerks oder im bauwerksbezogen Baugrund mit Injektionssystemen in vielf√§ltiger Anwendung ausf√ľhrbar. Die Reduzierung des Wasserdurchtritts bis zur vollst√§ndigen Abdichtung im Sinne der Projektanforderungen ist unter Betrieb m√∂glich. Voraussetzung ist die Injizierbarkeit des Bauwerks oder Baugrunds, die planerisch bestimmt werden kann. Mit modernen, variablen und umweltfreundlichen Injektionsstoffen stehen leistungsstarke Injektionssysteme f√ľr Dammkonstruktionen zur Verf√ľgung.

Bewertung von Talsperren Erhöhungsoptionen in der Schweiz
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Mit den energiepolitischen Entwicklungen und dem Klimawandel steigt in der Schweiz der Bedarf an Speicherkapazit√§t f√ľr elektrische Energie. Eine M√∂glichkeit f√ľr den Speicherausbau sind Erh√∂hungen bestehender Talsperren von Wasserkraftanlagen. Um solche Erh√∂hungsoptionen systematisch zu bewerten, wurde ein Kriterienkatalog vorgeschlagen. Dieser wird anhand einer Bogenmauer und eines Sch√ľttdamms vorgestellt, und es werden Resultate aus der Anwendung dieses Bewertungsschemas f√ľr die gr√∂√üeren Speicher der Schweiz diskutiert.

Kosteneffizienter Umgang mit Sediment unter neuen Regelwerken
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Die Sedimentation von Staugew√§ssern wird an einer zunehmenden Zahl von Anlagen zu einem technischen und finanziellen Problem. Klassische Ber√§umungen sind mit deutlich steigenden Kosten¬†verbunden. Nach l√§ngerer Zeit ohne konkrete Empfehlungen lassen aktuelle Regelwerke jedoch unterschiedliche kosteneffiziente L√∂sungen zu. Sie geben dabei konkrete Hinweise f√ľr die Ausf√ľhrung¬†und √∂kologische sowie technische Grenzen, ferner f√ľr die rechtliche Handhabe. Damit¬†haben Gew√§sserverantwortliche und Aufsichtsbeh√∂rden inzwischen die M√∂glichkeit, Probleme¬†kosteneffizient zu l√∂sen anstelle den langfristig teuersten Weg von allen zu w√§hlen ‚Äď gar¬†nichts zu tun.

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