Traditionelle L√∂sungen f√ľr sicheres Wasser bei humanit√§rer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit
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Bomben, Zerst√∂rung, Not der Zivilbev√∂lkerung ‚Äď dieses Szenario, wie es mit dem Ukraine-Krieg erschreckend nahe ger√ľckt ist, war 1992 der Ausgangspunkt f√ľr die Gr√ľndung von arche noVa ‚Äď Initiative f√ľr Menschen in Not e. V., die derzeit gr√∂√üte, in den neuen Bundesl√§ndern gegr√ľndete international agierende Hilfsorganisation. Arbeitsschwerpunkte sind die Wasser- und Sanit√§rversorgung sowie Hygieneaufkl√§rung. Als Experte in diesem Bereich ist arche noVa an der Entwicklung neuer Standards in der humanit√§ren Arbeit beteiligt.

Das Global Water and Climate Adaptation Centre
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Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat im Jahr 2021 vier globale Klimazentren etabliert. Die Zentren verstehen sich als deutscher Beitrag zur Beantwortung dringender Fragen und Herausforderungen der Gegenwart. Eines der vier Klimazentren ist das Global Water and Climate Adaptation Centre (ABCD-Centre) mit Hochschulpartnern in Aachen, Bangkok, Chennai und Dresden. Es fokussiert sich auf die Themen Wassersicherheit und Klimaanpassung mit einem Schwerpunkt auf die Region S√ľd- und S√ľdostasien. Hauptziele des Projektes sind die Ausbildung von zuk√ľnftigen F√ľhrungskr√§ften vorrangig im Umweltbereich u. a. durch die Entwicklung eines gemeinsamen Masterprogramms ‚ÄěWater Security and Global Change‚Äú, eine internationale Kooperation in der Doktorandenausbildung, den Aufbau gemeinsamer Forschungsaktivit√§ten sowie die Etablierung eines Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung im Katastrophenfall in Kamerun
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Aufgrund ihrer geographischen Lage und meteorologischen Verh√§ltnisse sind Teile Kameruns regelm√§√üigen √úberschwemmungen ausgesetzt. Ein Deutsch-Kamerunisches Konsortium entwickelt hier u. a. Ma√ünahmen zur Hochwasservorsorge und -bew√§ltigung sowie zur Versorgung mit sauberem Trinkwasser im Hochwasserfall. Dabei kommen innovative Methoden der Fernerkundung zum Einsatz, kombiniert mit einer Weiterentwicklung von Monitoring- und Betreiberkonzepten f√ľr eine eigenverantwortliche Verwaltung der Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Notwasserversorgung in den Projektgebieten.

Wenn Wasser die Natur verlässt … - Wie Humanwissenschaften mit Wasser denken
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Im Rahmen von Konzepten, die in den Geistes-, Sozial- bzw. Kulturwissenschaften gebraucht werden, um Wasser zu erforschen, skizziert der Text eine Sichtweise aus der Empirischen Kulturwissenschaft. Es wird auf der Basis der Annahme argumentiert, dass Menschen und Wasser zahlreiche Beziehungen zueinander eingehen, an denen Technologien ebenso wie mehr-als-menschliche Organismen beteiligt sind. Vier Arten, wie solche Beziehungen strukturiert sein können, werden unter den Begriffen modernes Wasser, urbanes Wasser, virtuelles Wasser und digitales Wasser vorgestellt.

Finowkanal 3.0 - Wiederbelebung einer historischen Wasserstraße
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Der Finowkanal ist die √§lteste k√ľnstliche Wasserstra√üe Deutschlands. Seit seiner wirtschaftlichen Bl√ľtezeit im 18. und 19. Jahrhundert verlor der Finowkanal an Bedeutung. Nach intensiven Verhandlungen mit dem Bund setzen sich die Anrainerkommunen √ľber den von ihnen gegr√ľndeten Zweckverband Region Finowkanal f√ľr die Grundinstandsetzung der Schleusenanlagen und seine wassertouristische Entwicklung ein. Damit wird die Basis f√ľr die dauerhafte Schiffbarkeit f√ľr Muskel und motorbetriebene Boote sowie die Vernetzungsm√∂glichkeiten des Finowkanals als Teil des brandenburgischen Wasserstra√üennetztes gesichert.

R√ľckblick auf das 52. virtuelle Internationale Wasserbau-Symposium Aachen
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Das 52. Internationale Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) fand am 13. Januar 2022 erneut als Online-Seminar statt; das Thema der diesj√§hrigen Veranstaltung lautete ‚ÄěHochwasser 2021: Erfahrungen und Konsequenzen‚Äú. Mit rund 870 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord erzielt, die hohe Zahl der Interessentinnen und Interessenten unterstreicht auch die Aktualit√§t und Bedeutsamkeit des Themas.

Sandfangz√§une als Nature-based Solution im K√ľstenschutz
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Die j√ľngsten Sturmflutereignisse an der deutschen Nordseek√ľste im Januar und Februar dieses Jahres, der steigende Meeresspiegel infolge des Klimawandels sowie das wachsende Umweltbewusstsein der Bev√∂lkerung zeigen die Notwendigkeit der fortw√§hrenden Anpassung von K√ľstenschutzma√ünahmen. Diese sollen einerseits den Sturmflutereignissen standhalten, dabei andererseits m√∂glichst naturnah gebaut werden. Dies stellt K√ľsteningenieurinnen und K√ľsteningenieure vor neue Herausforderungen und zeigt den Bedarf zur Implementierung von Nature-based Solutions im K√ľstenschutz.

Hydraulische Beurteilung des Bewegungsbeginns von Wasserleichen in Fließgewässern mit niedrigen Wasserständen
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Mit physikalischen Modellversuchen wurden kritische Parameter f√ľr den Transport von Wasserleichen mit lebenden Menschen in Quellb√§chen ermittelt. Dazu wurden sowohl Bergungspuppen als auch freiwillige Personen durch gleichf√∂rmig anstr√∂mendes Wasser in Bewegung versetzt, um den Bewegungsbeginn in einem bach√§hnlichen Szenario in einer sicheren Versuchsumgebung zu ermitteln. Es zeigte sich, dass die ben√∂tigte Str√∂mungsgeschwindigkeit, um die maximale Haftreibung der K√∂rper am Boden zu √ľberwinden, sich trotz k√∂rperlicher Unterschiede der Probanden kaum voneinander unterscheidet.

Bestimmung der Nährstoffbelastung und des Handlungsbedarfs in den deutschen Flussgebieten
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Die Belastung der Gew√§sser mit N√§hrstoffen sind weiterhin zu hoch, so dass Reduzierungsma√ünahmen erforderlich sind. Mit dem Projekt AGRUM-DE wurde ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen von Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zur Analyse der N√§hrstoffbelastung und zur Ableitung von Minderungsma√ünahmen eingerichtet. Die Ergebnisse des AGRUM-DE-Projektes wurden den deutschen Flussgebietsgemeinschaften f√ľr die Erstellung der Bewirtschaftungspl√§ne zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie 2021 ‚Äď 2027 zur Verf√ľgung gestellt.

Beckenrampen - Flie√ütiefenberechnung bei stark √ľberstr√∂mten Riegeln
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Es wird eine auf Basis praktischer Erfahrungen abgeleitete Methode f√ľr die Berechnung von Flie√ütiefen auf Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt und mit Ans√§tzen aus der Literatur verglichen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Flie√ütiefenberechnung ist gleichzeitig Grundlage f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen in den Riegeln und Becken , die im folgenden Beitrag erl√§utert wird.

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