Beitrag zur Hydraulik von Einlauföffnungen an Fischabstiegen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2024)
Nachdem der Fischaufstieg im Hinblick auf die Auslegungskriterien und Bemessungsans√§tze als theoretisch weitgehend gel√∂stes Problem angesehen wird, sind die Kriterien f√ľr die Gestaltung und Auslegung von Fischabstiegen noch nicht tiefgreifend genug gekl√§rt. In einer Vielzahl von Versuchen und Verhaltensbeobachtungen wurde sichtbar, dass Fische zur Verf√ľgung stehende Abstiegskorridore nicht so schnell und problemlos annehmen, wie man es in Bezug auf den zur Verf√ľgung stehenden Wasserk√∂rper erwartet hatte.

Kamerabasierte Fließtiefen- und Geschwindigkeitsmessungen
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In der wasserbaulichen Forschung werden neben klassischen Messinstrumenten zunehmend kamerabasierte Verfahren genutzt. Diese erlauben neben der Bestimmung von Fließgeschwindigkeiten auch die Detektion der freien Wasseroberfläche oder zeitliche Vermessung von Kolken. Durch die hohen räumlichen und zeitlichen Auflösungen, welche neueste Kamerasensoren liefern, können neue Erkenntnisse in turbulenten, komplexen Strömungen gewonnen werden. Auch in der Praxis können diese Verfahren mit geringem Aufwand wichtige Daten liefern.

Die Talsperrenkatastrophe vom 11.09.2023 im Wadi Darna, Libyen
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Darna liegt an der Mittelmeerk√ľste am √∂stlichen Ende des Gebirges Dschabal al-Achdar. Diese Region gilt aufgrund der relativ hohen Niederschl√§ge (Tabelle 1) als das fruchtbarste und baumreichste Gebiet Libyens. Das Wadi Darna beginnt in diesem Gebirge und verl√§uft zun√§chst von Westen nach Osten in etwa parallel zur rund 20 km entfernten Mittelmeerk√ľste. In seinem Unterlauf √§ndert es seine Ausrichtung auf Nordost und m√ľndet schlie√ülich in der Stadt Darna ins Mittelmeer.

Vergleich guter Praktiken in Europa zur Trendumkehr bei der Grundwasserverschmutzung
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Die von der EU-Wasserrahmenrichtlinie vorgeschriebene Trendumkehr bei der Schadstoffbelastung des Grundwassers ist in Deutschland und vielen Nachbarstaaten bisher kaum erkennbar. Ein Projekt des europäischen Umweltbehörden-Netzwerks IMPEL hat gute Praxisbeispiele gesammelt und kommt zu einer Reihe von Empfehlungen.

Planen, anpacken, Zukunft sichern im Wasserbau
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Bauingenieure und Wasserbauer leisten einen wichtigen Beitrag zum K√ľsten- und Hochwasserschutz in Niedersachsen. Sie arbeiten f√ľr Mensch und Umwelt und helfen so, die Zukunft eines Bundeslandes zu sichern. Der Nieders√§chsische Landesbetrieb f√ľr Wasserwirtschaft, K√ľsten- und Naturschutz (NLWKN) bildet diese T√§tigkeiten ab und bietet so vielf√§ltige Job- und Einstiegschancen f√ľr Berufe mit Zukunft und die M√∂glichkeit, Zukunft mitzugestalten.

Wasserwiederverwendung in der spanischen Landwirtschaft
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Die Trockenphasen der letzten Jahre lassen den Umgang mit gereinigtem kommunalen Abwasser neu √ľberdenken. F√ľr eine reine Ableitung in ein Gew√§sser ist hoch aufbereitetes Abwasser immer dann zu schade, wenn ohnehin trockene Verh√§ltnisse vorherrschen. In den wasserarmen s√ľdspanischen Regionen Murcia und Andalusien wird seit Jahrzehnten eine Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft praktiziert, die von Abwasseraufbereitung bis zur Produktqualit√§t konsistent ist und Gem√ľse von kontinuierlich hoher Qualit√§t produziert.

Interviewstudie zu Resilienzstrategien f√ľr die Wasserversorgung
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Stakeholder der Wasserversorgung wurden zu Ans√§tzen im Umgang mit Wassermangellagen befragt, um W√ľnsche, Bef√ľrchtungen und Erwartungen bez√ľglich der Definition von Weiterentwicklungspotenzialen offenzulegen. Kernbefunde umfassen die Problematisierung der Klimakrise und eines angelnden Bewusstseins f√ľr die Ressource Wasser sowie eine ambivalente Einsch√§tzung technischer Neuerungen.

Nullenergiebew√§sserung als Pilotprojekt der zuk√ľnftigen mediterranen Landwirtschaft
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Die Landwirtschaft steht in Anbetracht des Klimawandels, dem dadurch erh√∂hten Nutzungsdruck sowie einer Verknappung der Wasserressourcen vor der Notwendigkeit, eine nachhaltige und effiziente Bew√§sserung einzurichten. Hier lohnt ein Blick auf die Erfahrungen mit der PV-gest√ľtzten Bew√§sserung im mediterranen Raum, weil auch f√ľr die deutsche Landwirtschaft ein immer gr√∂√üer werdender Bew√§sserungsbedarf prognostiziert wird.

Synergiepotenziale der Maßnahmen des NHWSP, der EU-WRRL und der FFH-RL
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F√ľr die Schwarze Elster und ihre Nebenfl√ľsse im Land Brandenburg wurde unter Nutzung eines Verfahrens zur Bewertung umweltfachlicher Synergien von Ma√ünahmen des Nationalen Hochwasserschutzprogramms (NHWSP) eine umfassend vorabgestimmte konzeptionelle Grundlage f√ľr Hochwasserschutz, Natura 2000, Gew√§sser- und Auenentwicklung sowie angepasste Nutzungen erarbeitet.

√Ėkologischer Wert der technischen Dammpflege
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Die Pflege von D√§mmen und Deichen erfolgt im Wesentlichen entsprechend den technischen Anforderungen f√ľr Hochwasserschutzanlagen. Diese Pflege dient dabei in aller Regel auch den Zielen des Naturschutzes und es bestehen Synergien zur Notwendigkeit der Pflege aus Hochwasserschutzgr√ľnden sowie den √∂kologischen Belangen. Hierbei trifft vor allem die Dammpflege mit technischen Verfahren vielfach auf Vorbehalte, obwohl die positiven Wirkungen f√ľr den Naturschutz insgesamt √ľberwiegen.

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