Beckenrampen - Flie√ütiefenberechnung bei stark √ľberstr√∂mten Riegeln
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Es wird eine auf Basis praktischer Erfahrungen abgeleitete Methode f√ľr die Berechnung von Flie√ütiefen auf Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt und mit Ans√§tzen aus der Literatur verglichen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Flie√ütiefenberechnung ist gleichzeitig Grundlage f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen in den Riegeln und Becken , die im folgenden Beitrag erl√§utert wird.

Automatisierter Staustufenbetrieb auf Basis lokaler Wasserhaushaltsregelungen
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Der sichere Betrieb von Stauanlagen mit Einhaltung zahlreicher, teils kontr√§rer Anforderungen hinsichtlich Stromerzeugung, Schifffahrt, Hochwasserschutz und √∂kologischer Aspekte stellt f√ľr die Betreiber eine komplexe Aufgabe dar, bei der das Wartenpersonal zunehmend durch automatisierte Wasserhaushaltsregelungen unterst√ľtzt wird. Mithilfe einer gekoppelten Simulation von Hydrodynamik und Regelungstechnik k√∂nnen die lokalen Wasserhaushaltsregelungen an zahlreiche Fragestellungen und die speziellen Gegebenheiten jeder einzelnen Stauanlage angepasst werden.

Temperatur als Schl√ľsselreiz f√ľr die Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen
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Im Zuge der Beseitigung von Kontinuumsunterbrechungen an Flie√ügew√§ssern ist das Thema Auffindbarkeit von Fischaufstiegsanlagen ein nach wie vor Aktuelles. Neben der Positionierung wird die Funktionalit√§t des Einstieges in unterschiedlichen Leitf√§den prim√§r √ľber die Str√∂mung definiert. Zus√§tzlich zu Str√∂mungsparametern soll in dieser Publikation, welche einen Teil eines mehrstufigen Forschungsprojektes an Fischaufstiegsanlagen an der Drau abbildet, der Einfluss der Wassertemperatur auf die Auffindbarkeit mittels technischer, fisch√∂kologischer und statistischer Methoden untersucht werden.

Methoden und Randbedingungen zur Zielerreichung am Beispiel des LIFE-Natur-Projektes Flusserlebnis Isar
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Im Rahmen des LIFE-Natur-Projektes Flusserlebnis Isar wurden an der Unteren Isar gro√üe flussmorphologische Ver√§nderungen durchgef√ľhrt, um nat√ľrliche Kiesstrukturen wiederherzustellen. Dies erfolgte unter gemeinsamer Leitung der H√∂heren Naturschutzbeh√∂rde der Regierung von Niederbayern und des Wasserwirtschaftsamtes Landshut. Dabei werden sowohl die Ziele der FFH-Richtlinie als auch des Bewirtschaftungsplanes nach WRRL erf√ľllt. Hauptaspekt waren kiesige Flachwasserzonen und ein neuer Seitenarm f√ľr die Isar bei Landau.

Systemischer Ansatz zum Kiesmanagement zur Schaffung von Laichhabitaten am Beispiel der Illerstaustufen
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Erhebliche anthropogene Ver√§nderungen unserer Flusslandschaften f√ľhrten in der Folge zu erheblich nachteiligen Ver√§nderungen der in und an den Fl√ľssen angestammten Tier- und Pflanzengemeinschaften und damit zu einer massiven Reduktion der biologischen Wirksamkeit der Gew√§sser. Durch die Vorgaben der WRRL werden die Verantwortlichen dazu verpflichtet, den sogenannten guten Zustand bzw. das gute √∂kologische Potenzial in den betroffenen Gew√§ssern wieder herzustellen. Mit dem EU-gef√∂rderten Projekt ISOBEL wurde an der LEW-Kraftwerkskette im Durchbruchtal der Iller gezeigt, dass mit einem systemischen Ansatz das gute √∂kologische Potenzial erreicht werden kann.

Empfehlungen zum Geschiebemanagement in Staustufenketten am Beispiel der Iller
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In der Staustufenkette an der Iller zwischen Altusried und Lautrach wurden verschiedene Revitalisierungsma√ünahmen zur Zielerreichung des guten √∂kologischen Potenzials durchgef√ľhrt. Nach einem umfangreichen Monitoring der Ma√ünahmen und einer europaweiten Akteursbefragung wurden drei Handlungsfelder f√ľr √§hnliche Projekte abgeleitet. Die Handlungsfelder betreffen a) naturnah gestalte Fischaufstiegsanlagen mit Habitatfunktionen, b) hydromorphologische Ma√ünahmen im Fluss selbst und c) √∂kologische Verbesserungen im Ufer- und Auenbereich.

Methoden zum systemischen Ansatz beim Sedimentmanagement
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Die Erarbeitung und Umsetzung eines wirksamen Sedimentmanagements ist f√ľr die Erhaltung der Biodiversit√§t der gro√üen Flie√ügew√§sser im Donaueinzugsgebiet von herausragender Bedeutung. Der Sedimenthaushalt der Gew√§sser wird durch zahlreiche anthropogene Eingriffe beeinflusst. Wasserkraftanlagen und deren Stauanlagen sind dabei ein bedeutender Einflussfaktor.

125 Jahre hydrometrische Pr√ľfung in √Ėsterreich - Braucht es uns noch?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2022)
Seit 1896 werden in Wien Flie√ügeschwindigkeitsmessger√§te kalibriert. Der 125. Geburtstag soll uns Anlass geben zu feiern, doch die Pandemie verwehrt uns gesellschaftliche Zusammenk√ľnfte. Auch die ungewisse Zukunft der hydrometrischen Pr√ľfung in √Ėsterreich verhindert einen ungetr√ľbten R√ľckblick auf Jahrzehnte der Forschung und Kalibrierung. Doch gibt er Antrieb, Ausrichtungen und Entwicklungen in der Hydrometrie zu bewerten, sowie in anbetracht der Globalisierung und der Entwicklung neuer Durchflussmessverfahren zu fragen: Braucht es uns noch?

Brauchen wir im Zeitalter der Digitalisierung noch Durchflussmessungen?
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Der Einsatz digitaler Technologie hat auch im Durchflussmesswesen in den letzten Jahren Fortschritte gebracht. Der heutige Stand der numerischen Modellierung, der Messtechnik sowie der Kontrolle der Messdaten wäre ohne Digitalisierung nicht denkbar. Bedenklich ist jedoch, dass der Eindruck erweckt wird, man könne alle hydrologischen Probleme online ohne Durchflussmessungen lösen. Die Praxis jedoch belegt, dass hochwertige Durchflussmessdaten zur Kalibrierung und Verifizierung der digitalen Modelle und Algorithmen unabdingbar sind.

Optische Methoden ermöglichen neuen Blaualgen-Schnelltest
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Verf√§rbt sich im Sommer das Wasser in Badeseen und Teichen gr√ľn, dann handelt es sich dabei oft um Blaualgen. Diese k√∂nnen f√ľr Mensch und Tier gef√§hrliche Gifte in sich tragen, so dass immer wieder Gew√§sser von den Beh√∂rden schon vorsorglich gesperrt werden m√ľssen. Ein Physiker- und Physikerinnenteam arbeitet an der Leibniz Universit√§t Hannover an einem Schnelltest, um die giftigen Blaualgen schon vor Ort sicher von den harmlosen zu unterscheiden. Damit k√∂nnen die Kosten f√ľr Wasseruntersuchungen gesenkt und unn√∂tige Gew√§ssersperrungen vermieden werden.

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