Asphaltbetonoberfl√§chendichtungen f√ľr D√§mme, Speicherbecken und Kan√§le - Langzeiterfahrungen, Ert√ľchtigungen und Anpassungen an den Stand der Technik
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Historie einer Abdichtung von Stauanlagen mit Asphaltbeton geht bis in die Anf√§nge des 20. Jahrhunderts zur√ľck. So finden sich bereits um 1910 Hinweise zum 17 m hohen Central Damm in den USA, auf den 46 m hohen Mulungushi-Damm (Sambia, 1923), zur Hennetalsperre (Deutschland, 56 m, 1937), dem Becken Rudi Fiesso (Schweiz, 1939) sowie dem El-Ghrib- Damm (Algerien, 72 m, 1936).

Leistungsfähigkeit von Talsperren zur Trinkwasserversorgung in Sachsen - Bestandsaufnahme und Perspektiven
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Im Freistaat Sachsen werden ca. 40 % des Rohwassers f√ľr die √∂ffentliche Trinkwasserversorgung aus Talsperren bereitgestellt. Die Trockenperiode der Jahre 2018-2020 stellt nach den Hochwassern zwischen 2002 und 2013 eine erneute Z√§sur im hydrologischen Geschehen dar. Zahlreiche Flie√ügew√§sser waren in den letzten 2 bis 3 Jahren zeitweilig teilweise oder vollst√§ndig trocken. Viele Talsperren erreichten so niedrige Stauspiegel wie seit Jahrzehnten nicht mehr (Bild 1). Beides hat in Teilen der Bev√∂lkerung zu Verunsicherung und in der Fachwelt zu verschiedenen Fragen sowie √úberlegungen gef√ľhrt.

Verbesserter Stabilitätsansatz bei Dämmen unter Einbeziehung der teilgesättigten Zone
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Staud√§mme oder Deiche als Anlagen des pr√§ventiven Hochwasserschutzes sind oft als gegliederte Erdbauwerke ausgef√ľhrt und im Gegensatz zu Ingenieurbauwerken nicht f√ľr begrenzte Nutzungsdauern ausgelegt. Sie m√ľssen ihre Funktion daher f√ľr sehr lange Zeitr√§ume erf√ľllen. Hydraulische Gradienten, hervorgerufen durch Einstau, Hochwasser oder Niederschlag, verursachen eine Durchsickerung, d. h. eine Teil- bis Volls√§ttigung des Porenraums. Evaporation und Drainage f√ľhren wiederum zur Entw√§sserung des Erdk√∂rpers. Der S√§ttigungsgrad beeinflusst ma√ügeblich den Versagenswiderstand eines solchen Bauwerks.

Anpassung eines Betriebsplanes - Was, wenn die Widerstände sehr groß sind?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Talsperren werden nach bestehenden Betriebs- und Bewirtschaftungsplänen betrieben. Im Rahmen der Evaluierung des Betriebsplanes der Talsperre Kelbra hat sich der Betreiber mit Anpassungen auf Grund von Veränderungen des Umwelt- und Wasserrechts sowie den vielfältigen Nutzungsanforderungen auseinanderzusetzen. Ein Prozess, in dem erhebliche Widerstände und Konflikte verschiedenster Protagonisten zu bearbeiten sind. Im Beitrag wird dargestellt, wie an diesen langwierigen Prozess herangegangen wird, um Akzeptanz auf vielen Ebenen zu schaffen.

Wellenauflauf und -umlenkung in der Freibordbemessung an Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Freibordbemessung an Stauanlagen gewinnt in der Gegenwart und f√ľr die Zukunft, aufgrund von Klima√§nderung, Gew√§hrleistung des Hochwasserr√ľckhalteraumes sowie Anpassung der Staulamelle, um nur einige Aspekte hervorzuheben, immer mehr an Bedeutung. Im Allgemeinen bestimmen der Windstau, ein zu w√§hlender Sicherheitszuschlag, unter Beachtung regionaler Gegebenheiten auch der Eisstau und vor allem aber der Wellenauflauf ma√ügebend den erforderlichen Freibord. Mittels analytischer Berechnungsans√§tze k√∂nnen die genannten Einflussfaktoren i. d. R. mit ausreichender Genauigkeit bestimmt werden.

Auswirkung der globalen Erwärmung auf ein Wasserkraftwerk im Himalaya
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
In den letzten Jahren haben der Klimawandel und die globale Erw√§rmung Hochgebirgsregionen erheblich beeintr√§chtigt. In Pakistan haben in den letzten 50 Jahren die mittlere Jahrestemperatur und die Niederschl√§ge zugenommen. Nach Berichten des Pakistan Meteorological Department ist die mittlere Jahrestemperat ur zwischen 1960 und 2007 im Durchschnitt um 0,6 ¬įC und in den n√∂rdlichen Regionen um maximal 1 ¬įC gestiegen. Der j√ľngste IPCC-Sonderbericht sagt f√ľr Nordpakistan im schlimmsten Fall einen Anstieg von 6 ¬įC im n√§chsten Jahrhundert voraus.

Innovative L√∂sung zur Herstellung der normgerechten Hochwassersicherheit f√ľr eine Stauanlage im Nebenschluss
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Talsperre Greiz-D√∂lau befindet sich s√ľdlich der ostth√ľringischen Kreisstadt Greiz in Grenzlage zum Freistaat Sachsen. Sie ist nach DIN 19 700-11:2004-07 in die Talsperrenklasse 2 eingeordnet. Die Stauanlage wurde in den 1950er-Jahren vom Wei√üe- Elster-Verband errichtet und war seinerzeit Bestandteil komplexer Wasserbauma√ünahmen an der Wei√üen Elster. Gegenw√§rtig wird die Stauanlage f√ľr die bedarfsweise Brauchwasserversorgung eines unmittelbar unterhalb der Talsperre gelegenen gro√üen Chemiebetriebs sowie angelfischereilich genutzt.

Die Sicherheit von Stauanlagen bei zeitabhängigen und neuartigen Gefahren
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Gro√üe Stauanlagen sind w√§hrend der langen Lebensdauer einer Vielzahl von Einwirkungen ausgesetzt, die deren Sicherheit beeintr√§chtigen k√∂nnen. Dazu geh√∂ren einerseits Einwirkungen aus der nat√ľrlichen Umwelt, wie Hochwasser, Erdbeben, Felsst√ľrze und Erdrutsche sowie Sedimente im Stausee etc., und andererseits von Menschen verursachte Einwirkungen, wie z. B. Fehler bei der Bemessung, Qualit√§tsm√§ngel bei der Bauausf√ľhrung, mangelhafte √úberwachung, fehlender Unterhalt, Fehlbedienung von Hochwassersch√ľtzen oder Grundabl√§ssen, fehlerhafte Instrumente etc. sowie Sabotage, Terrorismus und kriegerische Einwirkungen. Hinzu kommen projektspezifische Gefahren, die vom Talsperrentyp und der Anordnung der Anlagen abh√§ngen oder durch chemische und physikalische Ver√§nderungen der Eigenschaften der Baumaterialien verursacht werden.

Auswirkungen des Klimawandels auf Talsperren und mögliche Anpassungsstrategien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Anpassung von Wasserinfrastrukturen an den Klimawandel ist notwendig, dies gilt auch f√ľr Talsperren. Obwohl zahlreiche Klimaprognosen vorliegen, ist es aber oft schwierig, konkrete Handlungsanweisungen f√ľr deren Management bzw. notwendige Investitionen abzuleiten.

Herausforderungen im Einsatz des THW bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe 2021
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2022)
Das Technische Hilfswerk (THW) ist die operativ taktische Organisation f√ľr den Zivilschutz des Bundes. Sie untersteht dem Bundeministerium des Innern und f√ľr Heimat (BMI). Seit ihrem Gr√ľndungsjahr im Jahr 1950 gew√§hrleisten THW-Einsatzkr√§fte, dass Menschen in Not so schnell wie m√∂glich Hilfe erhalten. Aktuell engagieren sich bundesweit mehr als 80 000 M√§nner und Frauen ehrenamtlich in 668 Ortsverb√§nden. Davon sind mehr als 12 000 M√§dchen und Frauen. Hauptamtlich besch√§ftigt das THW rund 1 800 Mitarbeitende und es gibt zus√§tzlich bis zu 2 000 Bundesfreiwilligendienst-Pl√§tze pro Jahr. Somit arbeiten 97 % der THW-Angeh√∂rigen als Ehrenamtler und engagieren sich in ihrer Freizeit, um Menschen in Not kompetent Hilfe leisten zu k√∂nnen.

 1  2  3 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?