Ländliche Gebiete als die Herausforderung der Siedlungswasserwirtschaft in Polen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2020)
Der Zugang zum Entw√§sserungssystem stellt einen wichtigen Indikator f√ľr Lebensqualit√§t dar. Im Jahre 2016 wurden in Polen 73 % der Bev√∂lkerung an Kl√§ranlagen angeschlossen. Obwohl in den St√§dten dieser Anteil 95 % betr√§gt, ist er in l√§ndlichen Gebieten nur auf dem Niveau von 41 %. Auf dem Land bleiben also immer noch fast 9 Mio. Menschen ohne Zugang zum Abwassernetz. Seit 1995 beobachtet man schnelle Entwicklung der Abwasserinfrastruktur in D√∂rfern, auch auf Grund der Suburbanisierung. Das Ausma√ü der Ver√§nderungen zeigt erhebliche r√§umliche Disparit√§ten.

Novelle der D√ľngeverordnung: Was wurde bereits ge√§ndert, was wird sich √§ndern?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Deutschland wurde im Juni 2018 vom Europ√§ischen Gerichtshof (EuGH) wegen Nichteinhaltung und nicht ausreichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verurteilt. Der EuGH kommt zum Ergebnis, dass die von Deutschland in der Novelle der D√ľngeverordnung 2007 ergriffenen Ma√ünahmen nicht ausreichend sind, um die Ziele der Nitratrichtlinie zu erreichen. Die Europ√§ische Kommission (EU-KOM) hat in der Folge Deutschland ger√ľgt, dass auch mit der 2017 abgeschlossenen Novelle der D√ľngeverordnung nicht die notwendige Umsetzung der Nitratrichtlinie erfolgt, daher wird die D√ľngeverordnung derzeit erneut novelliert und soll 2020 in Kraft treten.

Auenrevitalisierung im Nationalpark Donau-Auen bei Wien
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Durch die Einrichtung des Nationalparks k√∂nnen f√ľr die Donauauen bei Wien sehr intensive wasserbauliche Revitalisierungs-Programme durchgef√ľhrt werden. Zielsetzung ist eine m√∂glichst weitreichende Reaktivierung der flussmorphologischen Landschaftsprozesse (Erosion, Anlandung etc.), auf denen sich die auentypischen Lebensr√§ume in ihrer Sukzessionsreihe und Artenvielfalt entwickeln k√∂nnen. Wesentliche Ma√ünahmen sind dabei die Entfernung der Uferbefestigung und die Anbindung der Seitenarme. Die Wasserstra√üe Donau und der Hochwasserschutz k√∂nnen dabei gew√§hrleistet werden.

Von der P-R√ľckgewinnung zum tats√§chlichen Recycling ‚Äď Sekund√§rer Rohstoff, Intermediat oder fertiges Produkt?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Bisher hat sich die fachliche Diskussion vornehmlich um die R√ľckgewinnung des Phosphors gedreht. Die Kreislauff√ľhrung, also das Zur√ľckf√ľhren des N√§hrstoffes Phosphor in den N√§hrstoffkreislauf (Recycling) spielte eher eine Nebenrolle. Die Diskussion fand eher marktentkoppelt statt. Dies ist zu √§ndern.

√úberpr√ľfung der Wasserrahmenrichtlinie: Abschluss der Konsultationen aus Per-spektive der europ√§ischen Wasserkraft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Die Europ√§ische Kommission evaluiert derzeit die Zielerreichung der WRRL und √ľberpr√ľft, ob inhaltliche √Ąnderungen erforderlich sind. Die hierzu seit Mitte 2018 erfolgten, umfangreichen Konsultationen sind jetzt abgeschlossen, und der Abschlussbericht wird mit Spannung erwartet. Er bildet eine wichtige Basis f√ľr die Entscheidungen der k√ľnftigen Kommission √ľber die Weiterentwicklung der WRRL. Dieser Beitrag beleuchtet die vorl√§ufigen Konsultationsergebnisse aus Sicht der europ√§ischen Wasserkraftbranche.

Der Elektro-Seilrechen als integrales Fischschutzkonzept
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Die intensive Nutzung der Flie√ügew√§sser zur Erzeugung von Energie aus Wasserkraft verursacht ‚Äď unter anderem durch die Unterbrechung des L√§ngskontinuums ‚Äď √∂kologisch nachteilige Folgen f√ľr diadrome und potamodrome Fischarten. Als besonders kritisch stellt sich dabei die flussabw√§rts gerichtete Wanderung dar, da Fische der Hauptstr√∂mung folgen, welche bei Wasserkraftanlagen im Regelfall zu den Turbinen f√ľhrt. Die Entwicklung des integralen Fischschutzkonzepts Elektro-Seilrechen vereint die Anforderungen an den Fischschutz mit der Wiederherstellung des L√§ngskontinuums.

Review der Wasserrahmenrichtlinie ‚Äď zur Diskussion in Deutschland und Europa
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2018)
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wird 19 Jahre nach ihrem Inkrafttreten evaluiert. Die ehrgeizigen Ziele konnten bislang weder in Deutschland noch in den √ľbrigen anderen Mitgliedsstaaten der EU erreicht werden. Vor diesem Hintergrund wird in Deutschland und Europa die Fortf√ľhrung der WRRL-Umsetzung nach 2027 mit anspruchsvollen Zielen diskutiert.

Kunststoffrecycling befl√ľgelt: In nur einem Verfahrensschritt werden ma√ügeschneiderte Recompounds hergestellt
© Deutscher Fachverlag (DFV) (11/2018)
Rund 26 Mio. Tonnen Kunststoffabf√§lle fallen jedes Jahr in Europa an ‚Äď und bislang werden weniger als 30 Prozent davon recycelt. Ein wichtiger Hebel, um diese Quote zu verbessern, ist der Einsatz moderner Recyclingtechnologien. Auf der internationalen Fachmesse f√ľr Kunststoffverarbeitung Fakuma hat Interseroh Mitte Oktober gemeinsam mit dem Technologiehersteller EREMA ein Kaskaden-Extrusionssystem pr√§sentiert.

Prävention zahlt sich aus: Vorschau auf die Arbeitsschutz Aktuell 2018 in Stuttgart
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2018)
Mit rund 300 Ausstellern aus 17 L√§ndern, 12.000 Fachbesuchern und 1000 Kongressteilnehmern aus Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz ist die Arbeitsschutz Aktuell f√ľr Wirtschaft, Wissenschaft und Fachinstitutionen ein herausragender Informationsgeber, wenn es um Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz geht.

Die Lage spitzt sich zu: Der Berg von Altreifen wächst beständig Premium
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2018)
Auf den Stra√üen sind immer mehr Autos unterwegs. Pro Jahr fallen knapp 600.000 Tonnen Altreifen an, die entsorgt werden m√ľssen, Tendenz steigend. Doch f√ľr Entsorger wird es immer schwieriger, diese Altreifen loszuwerden. Schon jetzt vermelden viele, dass ihre Lager voll sind. Ein Ende der Altreifenflut ist indessen nicht abzusehen. Eine L√∂sung muss her, sonst werden wilde Deponien keine h√§sslichen Ausnahmen mehr sein, warnt die Initiative ZARE.

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