Einleitungen aus Abwasseranlagen bei Hitze- und Niedrigwassersituationen im Gewässer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Bei Hitze- und Niedrigwassersituationen im Gew√§sser werden die Abfl√ľsse aus Kl√§ranlagen nur marginal geringer und stellen einen kontinuierlichen Zufluss in das Gew√§sser sicher. Die emittierten Konzentrationen bleiben unver√§ndert, die in das Gew√§sser geleitete Abwasserfrachten sinken nur geringf√ľgig. Durch das ung√ľnstigere Verd√ľnnungsverh√§ltnis steigen N√§hr- und Schadstoffkonzentrationen im Gew√§sser jedoch an. Ein negativer Einfluss von stark erh√∂hten Au√üentemperaturen auf den Betrieb der Abwassereinigung ist dagegen nur selten vorhanden.

Experimentelle Untersuchungen zu Sedimentablagerungen in einer Flusskr√ľmmung am Mittelrhein
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau untersucht im gro√üma√üst√§blichen Modellversuch eine f√ľr die Binnenschifffahrt herausfordernde Kr√ľmmung im Mittelrhein bei Oberwesel. In der Flusskr√ľmmung wird die Schifffahrt durch Sedimentanlandungen entlang einer Kiesbank am Innenufer erschwert. Diese Anlandungen werden derzeit durch Baggerung wiederkehrend entfernt. Flussbauliche Ma√ünahmen sollen helfen, den Unterhaltungsaufwand zu vermindern. Eine besondere Herausforderung bei der Modellierung lag darin, das Natursediment auf ein geeignetes Modellsediment zu √ľbertragen. Als Modellsedimente wurden verschiedene Kunststoffgranulate unterschiedlicher Dichte als Granulatmischungen eingesetzt.

Stauraumverlandung von Hochgebirgstauseen: Experimentelle Modellversuche mit Mischungen aus Kunststoffgranulat und Sand
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In Hochgebirgsstauseen erfolgt der Sedimenteintrag aus Einzugsgebieten, die durch Vegetationsmangel gepr√§gt sind und dadurch bei Extremereignissen stark erodiert werden. Das eingetragene Sediment ist oftmals eine Mischung aus Kies und Sand sowie kleineren Anteilen aus Schluffen und Tonen. Der Kies wird als Geschiebe transportiert und bildet am oberen Teil des Stausees einen deltaf√∂rmigen Transportk√∂rper, der im Stausee langsam zur Talsperre wandert. Der Sand wird √ľberwiegend in Suspension transportiert und bei den vornehmlich kleineren Staur√§umen bis hin zum Absperrbauwerk abgelagert. Der Sedimenteintrag verringert den Stauraum z. T. deutlich. Da Kies im Wesentlichen als Geschiebe und Sand prim√§r als Suspension in den Stauraum eingetragen werden, m√ľssen diese morphodynamischen Prozesse im physikalischen Modell unterschiedlich betrachtet werden. Im Rahmen von zwei Consulting-Projekten an Talsperren in Chile wurden morphodynamische Experimente f√ľr Staur√§ume durchgef√ľhrt mit dem Ziel, die Stauraumverlandung durch eingetragenes Sediment aus Kies und Sand zu reduzieren. Als Modellsediment wurde eine Mischung aus Sand und Kunststoffgranulat verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass mit den getesteten innovativen Verfahren im physikalischen Modell die Baggerungen im Stausee deutlich reduziert werden konnten.

Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm der FGG Elbe
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Mit der Ver√∂ffentlichung der Entw√ľrfe der zweiten Aktualisierung des Bewirtschaftungsplans und Ma√ünahmenprogramms am 22. Dezember 2020 startete in der FGG Elbe die √Ėffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 22. Juni 2021 k√∂nnen Anregungen und Hinweise eingereicht werden.

Bewirtschaftungsplan und Ma√ünahmenprogramm f√ľr die FGE Eider
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
F√ľr die Flussgebietseinheit Eider sind am 22. Dezember 2020 die WRRL-Bewirtschaftungspl√§ne und Ma√ünahmenprogramme f√ľr den 3. Bewirtschaftungszeitraum f√ľr die Anh√∂rung der √Ėffentlichkeit zur Verf√ľgung gestellt worden. Stellungnahmen sind bis zum 22. Juni 2021 m√∂glich. In den Berichten sind die Zustandsbewertungen der Gew√§sser sowie die erforderlichen Ma√ünahmen zur Erreichung des guten Zustands dokumentiert.

Kolmationsmonitoring an einer Renaturierungsstrecke der Wupper
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
In der Wupper in Wuppertal-Laaken wurde im Anschluss an eine Renaturierung ab 2017 ein Kolmationsmonitoring durchgef√ľhrt und hierbei ein neues Messger√§t auf seine Eignung f√ľr das Monitoring der r√§umlichen und zeitlichen Kolmationsdynamik innerhalb des obersten Sohlbereichs getestet. Dazu bot sich der frisch renaturierte Gew√§sserabschnitt aufgrund der maschinellen Sedimentumlagerungen an. Die Untersuchungsergebnisse werden hier vorgestellt.

Bemessungsbeispiele von Tosbecken unterhalb von Treppenschussrinnen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2021)
Treppenschussrinnen entstanden mit der Anwendung des Walzbetons im Talsperrenbau. Sie kommen heute auch vermehrt an den Felsflanken von Sch√ľttd√§mmen zur Anwendung. Systematische Modellversuche im Rahmen eines Forschungsprojektes haben gezeigt, dass Tosbecken unterhalb von Treppenschussrinnen nicht mit den gleichen hydraulischen Ans√§tzen wie jene nach glatten Schussrinnen dimensioniert werden sollten. Das Ziel dieses Artikels ist es, ein angepasstes Bemessungsverfahren f√ľr Tosbecken nach Treppenschussrinnen anhand von zwei Beispielen zu verdeutlichen sowie Unterschiede zu Tosbecken nach glatten Schussrinnen aufzuzeigen.

Die interaktive Karte des BDEW informiert √ľber Wasserkraft und √Ėkologie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2021)
Die Wasserrahmenrichtlinie soll eine koordinierte Bewirtschaftung und eine Verbesserung des ökologischen Zustands bzw. Potenzials von Gewässern bewirken. Doch in den letzten Jahren werden im Bereich der Wasserkraft Natur- und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt. Die interaktive Karte der Wasserkraft des BDEW will helfen, diesen Gegensatz aufzulösen. Denn mit ihr zeigen Betreiber von Wasserkraftanlagen, was sie unternehmen, um zu einem guten Zustand der Gewässer beizutragen.

Biologische Wirksamkeit von Leitrechen-Bypass-Systemen - Aktueller Kenntnisstand
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
F√ľr den Fischschutz und Fischabstieg an europ√§ischen Wasserkraftanlagen wird zunehmend das Leitrechen-Bypass-System nach Ebel, Gluch & Kehl eingesetzt. Nunmehr sind f√ľr verschiedene Standorte detaillierte biologische Funktionspr√ľfungen des Systems verf√ľgbar. Der vorliegende Beitrag vermittelt einen √úberblick √ľber wesentliche Ergebnisse dieser Untersuchungen, wobei auch Studien an √§hnlich gestalteten Systemen mit schr√§g angestr√∂mtem Horizontalrechen Ber√ľcksichtigung finden. Auf der Grundlage dieser Daten und der bisherigen Betriebserfahrungen werden praktische Hinweise f√ľr den k√ľnftigen Einsatz von Leitrechen-Bypass-Systemen abgeleitet.

Zur Berechnung der Schädigungsraten von Fischen bei der Turbinenpassage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die physikalischen Belastungen von Fischen w√§hrend der Turbinenpassage sowie die daraus resultierenden Sch√§den k√∂nnen ausgehend von Auslegungskriterien f√ľr hydraulische Maschinen, zu Sch√§digungsmechanismen und Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen modelliert werden. Die Anwendung erkl√§rt Differenzen bisheriger Modellans√§tze, verweist auf einen erheblichen Einfluss des Fischverhaltens auf die Sch√§digungsraten und zeigt eine grunds√§tzliche Eignung von Modellen zur Bewertung gew√§sser√∂kologisch relevanter Gr√∂√üenordnungen.

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