Value Engineering, der Weg zu innovativen Lösungen
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Das Value Engineering, auch als Value Management bekannt, ist ein seit mehreren Jahrzehnten bew√§hrtes, international anerkanntes Verfahren zur Entwicklung von ganzheitlichen L√∂sungen. Das Herzst√ľck des Value Engineering ist die Analyse der Funktion. In der Regel wollen Investoren nur in die Funktionen eines Bauwerkes investieren, aber nicht unbedingt in das Bauwerk selbst. Das Value Engineering ist besonders geeignet, alternative L√∂sungsans√§tze zu entwickeln und daraus diejenige L√∂sung herauszufiltern, welche die gew√ľnschten Funktionen zu geringstm√∂glichen Kosten erf√ľllen.

Speicherpotenzial- und Standortanalyse f√ľr gro√üe Hochwasserr√ľckhaltebecken
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Ein Teil des Hochwasserschutz-Aktionsprogramms 2020plus des Freistaates Bayern besteht darin, die Potenziale f√ľr den Hochwasserr√ľckhalt gezielt zu analysieren und wo sinnvoll und machbar verst√§rkt zu erschlie√üen. Dazu geh√∂ren neben nat√ľrlichen Retentionsfl√§chen auch technische R√ľckhaltema√ünahmen in Form von Hochwasserr√ľckhaltebecken¬†(HRB) und Flutpoldern. Nachfolgend wird eine Methodik erl√§utert, wie f√ľr das bayerische Einzugsgebiet des Mains Standorte f√ľr gro√üe, potenziell √ľbergebietlich wirksame HRB identifiziert und bewertet wurden.

Speichersystem der Plei√üe im S√ľdraum Leipzig
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Mit dem Braunkohleabbau im S√ľdraum Leipzig gingen Flussbegradigungen und Retentionsraumverluste einher. Deshalb wurde ein komplexes Speichersystem angelegt, um die Ortschaften entlang der Gew√§sser bis zur Gro√üstadt Leipzig vor Hochwasser zu sch√ľtzen. Das Speichersystem der Unteren Plei√üe besteht heute aus sieben Stauanlagen mit insgesamt ca. 70¬†Mio.¬†m¬≥ gew√∂hnlichem Hochwasserr√ľckhalteraum. Die Anlagen dienen vorrangig dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufh√∂hung und der Brauchwasserversorgung.

Abflussver√§nderungen im S√ľdharz ‚Äď Quantifizierung, m√∂gliche Ursachen und Konsequenzen f√ľr die Bewirtschaftung der Talsperre Neustadt
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Ab dem Ende der 1980er-Jahre f√ľhrten zum Teil pl√∂tzlich auftretende klimatologische und ph√§nologische Ver√§nderungen im S√ľdharz zu einer Verschiebung des Abflussregimes an der Talsperre Neustadt. Dieser Beitrag beleuchtet m√∂gliche Ursachen und quantifiziert die Auswirkungen auf die Rohwasserversorgungsleistung der Stauanlage. Der Auswahl einer geeigneten Referenzperiode kommt eine besondere Bedeutung zu. Es wird ein Spektrum m√∂glicher Anpassungsstrategien besprochen.

Koordinierte Talsperrensteuerung am Nil in einem politisch sensitiven Umfeld
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Im Nileinzugsgebiet, insbesondere im östlichen Nil, befinden sich eine Reihe großer Stauanlagen. Entlang des Blauen Nils liegen die Dämme Roseires und Sennar, im weiteren Verlauf stromabwärts, nach der Vereinigung mit dem Weißen Nil, befinden sich der Merowe- und der High-Aswan-Damm. Das aggregierte Stauvolumen aller vier Staudämme beträgt 182 km³. Ergänzt werden die Anlagen am Blauen Nil durch den im Bau befindlichen Grand-Ethiopian-Renaissance-Damm (GERD).

Planung und Umsetzung eines Hochwasserr√ľckhaltebecken Verbundsystems
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In diesem Beitrag stellen die Autoren ein Hochwasserr√ľckhaltebecken-Verbundsystem vor, das im Zuge des Emscher-Umbaus als Meilensteinprojekt fungiert. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die hydraulischen Nachweisf√ľhrungen zur √úberpr√ľfung der Machbarkeit verschiedenster Variantenbetrachtungen im Spannungsfeld Baukosteneffizienz, Hochwassersicherheit, Hochwasser- und Naturschutz vor dem Hintergrund baubetrieblicher und √∂kologischer Belange gelegt. Die Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt.

Planung und Bau des √∂kologisch durchg√§ngigen Hochwasserr√ľckhaltebeckens Neuw√ľrschnitz
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Zur Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes Nr.¬†27 errichtete die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen von 2014 bis 2017 das Hochwasserr√ľckhaltebecken (HRB) Neuw√ľrschnitz. Das HRB ist gem. DIN¬†19¬†700-12 als mittleres Becken klassifiziert. Der Beitrag stellt Einzelschwerpunkte der wasserbaulichen sowie umweltfachlichen Planung vor und gibt einen √úberblick √ľber die entwickelten ingenieurtechnischen L√∂sungen hinsichtlich Hydraulik, Geotechnik, Tragwerksplanung, Stahlwasserbau, messtechnischer Bauwerks√ľberwachung und Bautechnik.

Anlagenwissen im Instandhaltungsprozess digitalisieren
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Die ordnungsgem√§√üe Instandhaltung von Anlagen und Bauwerken nach den anerkannten Regeln der Technik ist Basis f√ľr den sicheren Betrieb. In diesem Beitrag wird der Anwenderbericht einer softwarebasierten L√∂sung f√ľr Wartung und Instandhaltung vorgestellt. Dieser beantwortet zentrale Fragen zu Dokumentation und Nachweisf√ľhrung, steigendem Datenaufkommen und dem Erhalt des Anlagenbestandes aus Sicht eines bayerischen Wasserwirtschaftsamtes als Betreiber von Stau- und √úberleitungsanlagen.

Polder L√∂bnitz ‚Äď ein l√§nder√ľbergreifendes Hochwasserschutzprojekt
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Nach dem Augusthochwasser 2002 wurde f√ľr die Mulde in Sachsen ein neues Hochwasserschutzkonzept erarbeitet. Es sieht eine differenzierte Schutzzielbetrachtung vor. Der Flutpolder L√∂bnitz ist ein wesentlicher Bestandteil der neuen Hochwasserstrategie. Nach Fertigstellung des Polders werden 1 500 ha ehemalige Flussaue bei mittleren Hochwasserereignissen wieder aktiviert. Neben der lokalen Wirkung des Flutpolders auf die Wasserspiegellagen der Mulde besitzt der Polder auch eine l√§nder√ľbergreifende Wirkung bis zur Elbem√ľndung in Sachsen-Anhalt.

Das Leipziger Neuseenland zwischen Bergbausanierung, Wasserwirtschaft und Regionalentwicklung
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Das heutige Leipziger Neuseenland im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier war urspr√ľnglich eine an Standgew√§ssern arme Landschaft. Erst in der Folge des Rohstoffabbaus entstanden gro√üe und kleinere Tagebauseen mit einer Gesamtfl√§che von aktuell ca. 250¬†km¬≤ Fl√§che mit unterschiedlichsten Nutzungspotenzialen.

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