Technische, konzeptionelle und organisatorische Lösungen zur Qualitätskontrolle hydrometrischer Daten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Aufgrund steigender Datenmengen und abnehmender personeller Ressourcen sto√üen etablierte, oft manuelle Prozesse der Qualit√§tskontrolle an ihre Grenzen. Ein Ausweg besteht darin, Prozesse zu automatisieren und dem Anwender Werkzeuge f√ľr deren √úberwachung und entsprechende Eingriffsm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung zu stellen. Der Beitrag behandelt technische, konzeptionelle und organisatorische Aspekte einer solchen Implementierung in einer modernen Software-L√∂sung. Dies inkludiert den korrekten technischen Datenfluss vom Sensor bis hin zur Datenbank, eine fachliche Kontrolle und Datenbearbeitung sowie die softwareseitige Unterst√ľtzung von Gesch√§ftsprozessen.

Messdatenmanagementsysteme f√ľr ein integrales urbanes Wassermanagement
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Zur Umsetzung eines integralen urbanen Wassermanagement ist es erforderlich, die Messdaten aus dem realen System zielgerichtet zu nutzen. Dabei kommt Messdatenmanagementsystemen eine zentrale Bedeutung zu, in denen alle Messwerte erfasst, bewertet, plausibilisiert und erst anschlie√üend f√ľr die weitere Nutzung gespeichert werden. Dies wird am Beispiel der Stadt Bochum erl√§utert.

Arbeitsablauf und Qualitätssicherung in einem Messdatenmanagementsystem
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Unter einem Messdatenmanagementsystem (MDMS) versteht man ein System zur kontinuierlichen und dauerhaften Speicherung, Aufbereitung, Auswertung sowie Austausch von Mess- und Metadaten. Neben dem reinen Verwalten zeitbezogener Mess- und Metadaten stehen Werkzeuge zur Strukturierung und Verwaltung des Messnetzes, Fachverfahren zur Datenpr√ľfung, -korrektur und Auswertung sowie zur Erzeugung ben√∂tigter Produkte, wie Grafiken und Berichte, zur Verf√ľgung. Damit ist ein MDMS hervorragend f√ľr den Einsatz im Pegelwesen geeignet und unterst√ľtzt den gesamten Arbeitsablauf. Alle Mess- und Metadaten sind direkt erreichbar, k√∂nnen kontrolliert und korrigiert werden. So unterst√ľtzt ein MDMS den Anwender bei der Erstellung von Abflusskurven und Ver√§nderungswerten.

Erweiterung und Vertiefung des Wendebeckens im Hamburger Vorhafen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2017)
Im nördlichen Hamburger Vorhafen wird das vorhandene Wendebecken erweitert und vertieft.

Tadschikistan errichtet weltweit höchsten Staudamm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2017)
Mit 335¬†m H√∂he soll der Rogun-Staudamm¬†in¬†Tadschikistan¬†die h√∂chste Talsperre der Erde werden. Das Bauwerk entsteht am Fluss¬†Wachsch, einem Nebenfluss des¬†Amudarja,¬†oberhalb des Nurek-Staudamms. Offizieller Baustart f√ľr die Talsperre¬†mit einem 660¬†m langen¬†Steinsch√ľttdamm war der 29. Oktober 2016.

Regelkonforme Grundwasserprobenahme
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (8/2016)
Der Erftverband untersucht regelm√§√üig rund 2.500 Grundwassermessstellen in variierenden Zeitabst√§nden. Hierbei k√∂nnen rund 600 verschiedene Inhaltsstoffe untersucht und nachgewiesen werden. Die Probenahmen werden nach exakten Vorgaben unter Ber√ľcksichtigung der Lage und der Beeinflussung der Messstellen durchgef√ľhrt. Fast 80 % dieser Messstellen haben einen Innendurchmesser von weniger als 80 mm und k√∂nnen unter Ber√ľcksichtigung der Anforderungen des Erftverbandes nach derzeitigem Stand der Technik ausschlie√ülich mit einer leistungsf√§higen 2‚Äú-Unterwasserpumpe beprobt werden, was die nachhaltige Bedeutung eines solchen Systems unterstreicht.

Normen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit ‚Äď Ingenieurm√§√üige Beurteilung im Talsperrenbau
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Normen allein k√∂nnen nicht die ingenieurm√§√üige Beurteilung im Talsperrenbau ersetzen. Auch Rechenprogramme liefern nur Ergebnisse, die von der Qualit√§t der Eingabedaten und des Programmes abh√§ngen. Weiterhin steht das angestrebte Sicherheitsniveau in unmittelbarem Zusammenhang mit wirtschaftlichen Anforderungen und M√∂glichkeiten. In diesem Spannungsfeld liegt die ingenieurm√§√üige Beurteilung von Planung, Bauausf√ľhrung und √úberwachung von Talsperren. In dem Beitrag werden Beispiele aufgezeigt, bei denen dieses ‚ÄěEngineering Judgment‚Äú (nach Ralf B. Peck) fehlte. Engineering Judgment bedarf der Kenntnis von Theorie, Berechnung, Konstruktion und vor allem auch der praktischen Erfahrung. Schon in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat der weltweit gesch√§tzte Praktiker und Professor f√ľr Geotechnik Peck die Frage gestellt: ‚ÄěWhere has all the Judgment gone?‚Äú Engineering Judgment bedingt Theorie und Praxis: Das Wappen des weltweit ber√ľhmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) beinhaltet die Intelligenz des Geistes und der H√§nde (‚Äěmens et manus‚Äú) ‚Äď der Ingenieur sollte beides vereinen.

√Ėffentlichkeitsbeteiligung bei der Errichtung von Stauanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Nach dem Hochwasser 2002 wurden in Sachsen 47 Hochwasserschutzkonzepte erstellt und seitdem schrittweise umgesetzt. Dazu geh√∂rt auch die Planung und Umsetzung von sechs gro√üen Hochwasserr√ľckhaltebecken zur Verbesserung des Hochwasserr√ľckhaltes im Osterzgebirge. Die erfolgreiche Umsetzung solcher wasserbaulicher Gro√üvorhaben ist ma√ügeblich von der Akzeptanz in der √Ėffentlichkeit abh√§ngig. An vier Projektbeispielen werden sowohl die formalrechtlichen Forderungen als auch die Praxiserfahrungen bei der √Ėffentlichkeitsbeteiligung dargestellt.

Das neue Dichtungs- und Kontrollsystem am Sylvensteinspeicher
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Der Sylvensteinspeicher wurde in den Jahren 2011 bis 2015 nach √ľber 50-j√§hriger Betriebszeit durch eine zus√§tzliche Dichtwand im bestehenden Damm und Untergrund sowie mit einem neuen Sickerwasser-Messsystem ‚Äď bestehend aus Dr√§nagepf√§hlen und einem Kontrollstollen ‚Äď an den heutigen Stand der Technik angepasst. Diese Ert√ľchtigungsma√ünahmen sind auch Vorsorge gegen die Folgen m√∂glicher Klimaver√§nderungen und die damit verbundene st√§rkere Beanspruchung der Talsperre. Die Bauma√ünahmen mit Gesamtkosten von rund 23 Mio. ‚ā¨ wurden aus dem Europ√§ischen Fonds f√ľr Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Neubauprojekt Pumpspeicherwerk Atdorf der Schluchseewerk AG
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Die Schluchseewerk AG mit Sitz in Laufenburg, Baden-W√ľrttemberg, plant den Bau des Pumpspeicherwerks Atdorf im S√ľdschwarzwald. Das Projekt befindet sich aktuell im Genehmigungsverfahren. Das Projekt z√§hlt zu den gr√∂√üten Bauvorhaben seiner Art in Mitteleuropa und wird ein wesentlicher Baustein der Energiewende sein. W√§hrend des Planungsprozesses wurde auf eine gr√∂√ütm√∂gliche Transparenz des Verfahrens durch vielf√§ltige Beteiligung von √Ėffentlichkeit und Beh√∂rden Wert gelegt. Die Dimensionierung der Sperren und D√§mme f√ľr ein sicheres Verhalten bei extremen und seltenen Erdbebeneinwirkungen bildete einen Schwerpunkt der Planung.

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