Eine Vision f√ľr den Finowkanal 2035
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Unter Verwendung der Methode des Storytelling webt der Autor seine Erkundungen in den Wasserregionen Europas, Asiens und den USA auf der Grundlage seiner beruflichen Praxis als Industrial Designer, den Kenntnissen digitaler Technologien und seinen Erfahrungen als ehrenamtlicher Schleusenw√§rter zum Bild einer Zukunft f√ľr den √§ltesten Wasserweg Deutschlands, der mit neuen Schleusen und Managementstrukturen zu einer attraktiven, nachhaltig orientierten Wassertourismusregion entwickelt wird.

Das Gesamtkonzept Elbe - Gemeinsam f√ľr einen Lebens- und Wirtschaftsraum mit Zukunft
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Das Gesamtkonzept Elbe (GKE) ist das strategische Konzept f√ľr die Entwicklung der deutschen Binnenelbe und ihrer Auen. Zwei Bundesministerien und neun Bundesl√§nder haben das GKE 2017 verabschiedet, um den Zustand der Elbe im Hinblick auf die wertvolle Naturlandschaft, die wasserwirtschaftlichen Anforderungen und die Schifffahrt nachhaltig zu verbessern. Das GKE enth√§lt Leitlinien f√ľr f√ľnf thematisch eigenst√§ndige Bereiche sowie 55 gemeinsam erarbeitete Ma√ünahmenoptionen, um eine koordinierte und nachhaltig positive Entwicklung der Elbe zu gew√§hrleisten.

Die Lausitzer Wasserwirtschaft unter den Bedingungen von Klimawandel und Kohleausstieg
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Der beschleunigte Kohleausstieg und Auswirkungen des Klimawandels erfordern eine schnelle l√§nder√ľbergreifende √úberarbeitung der Sanierungspl√§ne, eine vorbehaltlose Diskussion von Ma√ünahmen zur zuk√ľnftigen Gestaltung der Wassernutzungen bzw. eine klare Kommunikation zu erwartender Entwicklungen bez√ľglich des Wasserhaushaltes in der Region.

Bestimmung der Nährstoffbelastung und des Handlungsbedarfs in den deutschen Flussgebieten
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Die Belastung der Gew√§sser mit N√§hrstoffen sind weiterhin zu hoch, so dass Reduzierungsma√ünahmen erforderlich sind. Mit dem Projekt AGRUM-DE wurde ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen von Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zur Analyse der N√§hrstoffbelastung und zur Ableitung von Minderungsma√ünahmen eingerichtet. Die Ergebnisse des AGRUM-DE-Projektes wurden den deutschen Flussgebietsgemeinschaften f√ľr die Erstellung der Bewirtschaftungspl√§ne zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie 2021 ‚Äď 2027 zur Verf√ľgung gestellt.

Umsetzungsbeispiele zum Sedimentmanagement zur ökologischen und morphologischen Zielerreichung
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Eine nahezu 100-j√§hrige Historie von Stauraumsp√ľlungen am Isarwehr Oberf√∂hring, M√ľnchen, zeigt deren Effizienz sowie √∂kologische und morphologische Notwendigkeit. Nat√ľrliche Sp√ľlungen w√§hrend Hochwasserereignissen sind mechanischen R√§umungen durch Baggerung aus √∂kologischen und wirtschaftlichen Gr√ľnden vorzuziehen. Das Beispiel zeigt au√üerdem den Umgang mit Konfliktsituationen aufgrund verschiedener Nutzer entlang von Ausleitungsstrecken. Teilsp√ľlungen mit begrenzter Stauabsenkung haben sich als √úbergangsl√∂sung erwiesen, um dem K√ľhlwasserbedarf von Unterliegern gerecht zu warden.

Flussmorphologische Zielvorstellungen
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Naturräumliche Gegebenheiten prägen die Morphologie sowie den Wasser- und Feststoffhaushalt unserer Fließgewässer. Wasserbauliche Eingriffe beeinflussen diese Faktoren und infolgedessendas typspezifische Erscheinungsbild. Umso bedeutender sind vor diesem Hintergrund die noch stattfindenden bzw. initiierbaren hydromorphologischen Prozesse. Diese bedingen jedoch Eine flussmorphologische Mindestausstattung. Ziel ist es, nachhaltig wirkende Maßnahmen vorzusehen, die idealerweise eigendynamische Entwicklung ermöglichen und im Nachgang keine oder nur wenig steuernden Eingriffe notwendig machen.

Sedimentmanagement bei Stauanlagen: Herausforderungen und Lösungen
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Die Ver√§nderung des Feststoffhaushalts durch die Wasserkraftnutzung ist aufgrund physikalischer Zusammenh√§nge unvermeidlich. Die Wiederherstellung der Feststoffdurchg√§ngigkeit im Sinne einer Ann√§herung an den Urzustand ist bei erheblich ver√§nderten Wasserk√∂rpern kein ad√§quates Ziel und auch f√ľr die √∂kologische Funktion des Gew√§ssers als Lebensraum nicht erforderlich. Vielmehr muss ein an die morphologischen Gegebenheiten des Gew√§ssers angepasster Feststoffhaushalt angestrebt werden, der auch die √∂kologische Funktion des Sediments sicherstellt.

Entscheidungsfindung beim Sperrenbau zum Hochwasserschutz
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Die H√§ufigkeit von sintflutartigen √úberschwemmungen in den letzten Jahrzehnten und ihre Zerst√∂rungskraft weisen auf die Notwendigkeit des intensiven Baus von Sperrbauwerken hin - einer Querbarriere, die im Bett von Wasserl√§ufen errichtet wird, um ein instabiles Profil im Flussbett zu konsolidieren oder gro√üe Mengen an Sediment zur√ľckzuhalten, das transportiert wird. Die Entscheidungsfindung bez√ľglich des optimalen Sperrsystems zum Schutz vor rei√üenden Str√∂men in Zentralserbien erfolgt mit Hilfe von Methoden der multikriteriellen Entscheidungsanalyse (AHP und PROMETHEE). Sperren, die als Betonbauwerk konzipiert sind, werden anhand folgender Kriterien bewertet: Baukosten, Menge und Preis pro Kubikmeter des zur√ľckgehaltenen Sediments sowie des gesch√ľtzten Oberlaufs. Anschlie√üend wird eine Monte-Carlo-Simulation durchgef√ľhrt, um die R√ľcklagen f√ľr die ausgew√§hlte Kombination von Sperren zu sch√§tzen, die auf 4,58 % der urspr√ľnglichen Kosten vor Simulation beziffert werden.

Asphaltdichtungsproben unter Wasser und Sanierungsumfang an Talsperren
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Es existieren mittlerweile Verfahren, mit denen Asphaltproben unter der Wasseroberfl√§che entnommen und die Probeentnahmestellen sachgerecht verschlossen werden k√∂nnen. Anhand der Proben kann die Alterung von Asphaltau√üendichtungen ‚Äď z. B. die Spr√∂digkeit des Bitumens ‚Äď auch unter der Wasseroberfl√§che bestimmt werden. Dies dient als Grundlage f√ľr die Definition des Sanierungsumfangs und eines m√∂glichen Sanierungsverfahrens.

Hybride Barrieren zur Optimierung von Stabrechen zum Fischschutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
Die Forderung eines effektiven Fischschutzes an Wasserkraftanlagen bewegt immer mehr Betreiber zur Optimierung ihrer Kraftwerke. Dabei ist es wichtig, eine Ausgewogenheit zwischen der energetischen Nutzung und der notwendigen Fischschutzwirkung der verwendeten Rechen zu gewährleisten. Ein neu entwickeltes System ermöglicht die Ausstattung bestehender Turbinenschutzrechen mit Elektroden, die durch ein elektrisches Feld im Wasser den Fischschutz sicherstellen, ohne wirtschaftliche Einbußen durch geringere Stababstände zu verursachen.

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