Motivation zur Umsetzung einer naturnahen Regenwasserbewirtschaftung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Dieser Artikel besch√§ftigt sich mit den Einflussfaktoren auf die Entw√§sserungssysteme und damit, wie sich diese Einfl√ľsse auf die Motivation der planungsrelevanten Akteure zum Ausbau der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung im Mischwassersystem deutscher Gro√üst√§dte auswirken. Durch eine bundesweite Befragung kann aufgezeigt werden, dass die Akteure drei vergleichbare Entscheidungs- und Verhaltensmuster aufweisen, die aber nicht eindeutig mit den abwasser- bzw. niederschlagswasserwirtschaftlichen Herausforderungen der jeweiligen Gro√üstadt zusammenh√§ngen.

Landesweite Niederschlagsmessung mit Richtfunkstrecken des Handynetzes
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Viele Mobilfunkmasten sind mittels Richtfunkstrecken untereinander verbunden. Niederschlag f√ľhrt entlang dieser Strecken zu einer starken Signalabschw√§chung. Diesen Effekt machen sich Forscher des Karlsruher Instituts f√ľr Technologie (KIT) und der Universit√§t Augsburg zu Nutzen, um mit Daten von 4 000 Richtfunkstrecken deutschlandweit Niederschlagskarten zu erstellen, die eine gute √úbereinstimmung mit den Daten des DWD zeigen. F√ľr die Zukunft ist geplant, die Technik sowohl mit Radardaten zu kombinieren als auch in Westafrika einzusetzen.

Gestreckte Speichermulden √ľber sickerf√§higem Boden
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Die zur Siedlungsentw√§sserung errichteten Speichermulden weisen meist eine k√ľnstliche Schichtung auf, die bisher bei der Dimensionierung nicht ber√ľcksichtig wird. Ein Berechnungsverfahren wird beschrieben, welches die oben beschriebene Schichtung ber√ľcksichtigt und eine wirtschaftlichere Bemessung der Anlagen erm√∂glicht.

Starkregengefahrenpunkte schnell identifizieren
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Der MIKE Cloud Flood Screener ist ein Analysewerkzeug zur Identifikation von √úberschwemmungsfl√§chen, die aus Starkregen resultieren. Die Cloudanwendung ermittelt anhand eines digitalen Gel√§ndemodells Mulden und Senken. Auf Basis der anzugebenen Regenmenge werden die √ľberfluteten Fl√§chen inklusive der Flie√üwege dargestellt. Das Ergebnis des √úberflutungsscans kann entsprechend genutzt werden, um Ma√ünahmen, wie Hochwasserschutzmauern, Entw√§sserungsgr√§ben oder Retentionsbecken in das Gel√§ndemodell zu integrieren und deren Wirkung zu beurteilen.

Bestimmung der Hydraulischen Leitfähigkeit bei Feldsättigung
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Bei der Bewegung von Wasser oberhalb des Grundwasserspiegels ist f√ľr die Berechnung der Vorg√§nge die unges√§ttigte hydraulische Leitf√§higkeit ma√ügebend. Werden gro√üe Wassermengen versickert, so dass sich im Sickerbereich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oberirdisch als Pf√ľtze stehendes Wasser bildet, wird von der hydraulischen Leitf√§higkeit bei Felds√§ttigung gesprochen. Verfahren zu ihrer Bestimmung werden vorgestellt.

Hydraulische Auslegung eines Trennbauwerks mit schießender Anströmung
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Starkniederschl√§ge f√ľhren vermehrt in urbanen Regionen zu gravierenden Hochwassersch√§den. Trennbauwerke, die einen Gro√üteil des Abflusses √ľber eine Entlastungsleitung ableiten, k√∂nnen gerade in dicht besiedelten Gebieten eine L√∂sung darstellen. Eine schie√üende Anstr√∂mung, komplexe dreidimensionale Str√∂mungszust√§nde im Einlaufbereich sowie die Ber√ľcksichtigung der Verluste und potenzielle Verlegung der Rechenanlage durch Treibgut erfordern f√ľr das beschriebene Projekt physikalische Modellversuche zur Bestimmung des Abf√ľhrungsverm√∂gens.

Die hydromorphologischen Verhältnisse der Westfälischen Bucht
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Trotz der gro√üen nationalen Anstrengungen zum Erreichen der Ziele der WRRL werden diese nur selten nach einer Renaturierung eines Oberfl√§chengew√§ssers erreicht. Steht das Verfehlen des Sanierungszieles mit den zugrunde gelegten hydromorphologischen Verh√§ltnissen im Zusammenhang? Der nachfolgende Artikel setzt sich mit den hydromorphologischen Verh√§ltnissen, der Landnutzung sowie der Bedeutung der Einleitung von gekl√§rtem kommunalen Abwasser in gro√üen Teilen der Westf√§lischen Bucht f√ľr den Zeitraum vom 01.01.2006 bis 31.12.2015 auseinander.

Handlungsoptionen landwirtschaftlicher Betriebe im Hochwasserrisiko-management in K√ľstengebieten
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Die flachen Landschaften der K√ľstengebiete sind bei Hochwasser und Sturmfluten anf√§llig f√ľr weitr√§umige √úberschwemmungen. Davon w√§ren auch landwirtschaftliche Betriebe mit vielen Tieren pro Betrieb betroffen. Das Problembewusstsein ist wenig ausgepr√§gt. Eine gezielte Kommunikation der Problematik und Beratung zu m√∂glichen Ma√ünahmen ist notwendig.

Feuerwehren im Starkregeneinsatz: Defizite und Lösungsansätze am Beispiel der Feuerwehr Kaiserslautern
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Bei den Feuerwehren und im Katastrophenschutz allgemein gibt es h√§ufig keine bzw. unzureichende Einsatzkonzepte f√ľr Starkregenereignisse. Bestehende Defizite im Umgang mit Starkregenereignissen wurden am Beispiel der Feuerwehr (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr) Kaiserslautern ermittelt. Im Rahmen dieses Artikels werden L√∂sungsans√§tze f√ľr einen besseren und effektiveren Umgang im Starkregeneinsatz dargelegt.

Umgang mit Starkregen in √Ėsterreich
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Dieser Beitrag zeigt auf, wie in √Ėsterreich das Thema pluviales Hochwasserrisikomanagement aufgegriffen wird. Die Datenlage soll f√ľr Ereignisse und Konsequenzen bis 2022 erheblich verbessert werden. Organisatorisch ist die Einf√ľhrung eines integralen Fachdisziplinen-√ľbergreifenden Ansatzes essentiell. Insgesamt sind die √∂sterreichischen Aktivit√§ten in den vergangenen Jahren angestiegen, und eine Fortf√ľhrung dieses Trends ist zu erwarten. Auch in Zukunft m√ľssen Finanzierungs- oder F√∂rderinstrumente in ausreichendem Umfang bereitstehen, um nachteilige Folgen mindern zu k√∂nnen.

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