Gro√üwetterlagen als Indikator f√ľr zunehmende Trockenheit in S√ľdwestdeutschland
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Anhand ausgew√§hlter Trockenperioden, Niedrigwasserzeiten und Hitzewellen f√ľr S√ľdwestdeutschland wurde untersucht, welche Gro√üwetterlagen (GWL) die Ausl√∂ser extremer Trockenperioden waren. Diese kritischen Trocken-GWL wurden erfasst und hinsichtlich signifikanter Ver√§nderungen (Trends, Bruchpunkte) im Sommer (JJA) und in der Vegetationsperiode (April-Sept.) f√ľr die Zeitreihe 1881-2018 untersucht. Anhand der Ver√§nderungen der Trocken-GWL wird gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit eines extrem trockenen und hei√üen Sommers bzw. einer trockenen Vegetationsperiode in den letzten vier Jahrzehnten im Vergleich zum Zeitraum 1881-1972 um ein Vielfaches angestiegen ist. Aus diesem Grund und wegen des mehrere Jahre andauernden Niederschlagsdefizits wird die Einf√ľhrung eines D√ľrrerisikomanagements f√ľr S√ľdwestdeutschland dringend empfohlen.

Auswirkungen der Klimaentwicklung auf die Landwirtschaft Baden-W√ľrttembergs
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Hitze und Trockenheit, Starkniederschläge und Spätfröste werden der Landwirtschaft verstärkt zu schaffen machen. Hinzu kommen neue Herausforderungen durch Krankheiten und Schädlinge. Mehr CO2 in der Luft wirkt ertragssteigernd. Wärmeliebende Kulturen, wie Mais, Soja, Hirse, aber auch Reben, werden profitieren, sofern die Wasserversorgung ausreicht. Vielfältige Anpassungsmaßnahmen in Pflanzenbau und Viehhaltung sind notwendig. Bewässerung wird primär beim Anbau von Sonderkulturen an Bedeutung gewinnen. Erosionsschutz wird als Vorsorge unabdingbar.

Die j√ľngste Niedrigwasserperiode am Rhein - Wieviel Wasser unter dem Kiel hat die Schifffahrt noch?
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Die gegenw√§rtig verzeichnete Folge abflussschwacher Jahre, die bislang 2018 kulminierte, ist in dieser Form zwar au√üergew√∂hnlich. Der Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings, dass (auch mehrj√§hrige) Niedrigwasserphasen, die noch extremer ausfallen k√∂nnen als derzeit gegeben, Teile der nat√ľrlichen Klimavariabilit√§t darstellen. Unter Ber√ľcksichtigung des Klimawandels kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich derartige Phasen in Folge von Lufttemperaturanstieg und jahreszeitlicher Niederschlagsumverteilung versch√§rfen. Deutliche Ver√§nderungen der Niedrigwasserabfl√ľsse des Rheins sind aber nach dem gegenw√§rtigen Wissensstand erst Ende des 21. Jahrhunderts zu erwarten. Diese k√∂nnen mit Schifffahrtseinschr√§nkungen einhergehen, sofern keine Anpassungsma√ünahmen ergriffen werden.

Werkzeugkasten f√ľr den Umgang mit Starkregenrisiken in Kommunen
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Zur lokalen Bew√§ltigung der Herausforderungen von zunehmenden Starkregenereignissen ben√∂tigen Kommunen effektive, passende Werkzeuge. Hierf√ľr haben zehn Institutionen aus sechs L√§ndern gemeinsam im Projekt Rainman eine frei zug√§ngliche Toolbox erstellt. Sie enth√§lt Methoden zur Risikobewertung und Strategien sowie Ma√ünahmen zur Risikominderung. Die Toolbox unterst√ľtzt kommunale Akteurinnen und Akteure so beim Umgang mit den Risiken aus Starkregen.

Anpassung des Hochwasserschutzes am linken Weserufer an der Stadtstrecke in Bremen
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Die Stadtstrecke in Bremen, urspr√ľnglich ein Hochwasserschutzprojekt, umfasst die Umgestaltung des stadtbremischen linken Weserufers auf knapp 2 km. Neben dem Hochwasserschutz sind an dieser st√§dtebaulich exponierten Strecke auch die Schaffung einer stadtr√§umlichen Kante mit gehobener Aufenthaltsqualit√§t und der Ausbau der Nahmobilit√§t vorgesehen. Vorgestellt werden Aspekte und L√∂sungen des Vorplanungsprozesses.

Der Hochwasser-Pass im nationalen und internationalen Einsatz zur Unterst√ľtzung der Eigenvorsorge
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Der Hochwasser-Pass ist Teil eines mehrstufigen Programms, das Boden- und Hauseigent√ľmer f√ľr das Thema Hochwasser und Starkregen sensibilisiert und die Eigenvorsorge unterst√ľtzt. Dabei werden die √úberflutungsgefahr eines Hauses bewertet und Empfehlungen f√ľr eine effektive Eigenvorsorge gegeben. Der Hochwasser-Pass wird f√ľr den internationalen Einsatz angepasst und weiterentwickelt.

Vom Wassernotstand zum integrierten Wasserkonzept
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Ausgehend von einer akuten Versorgungsknappheit transformiert die Gemeinde M√ľhltal ihre Wasserversorgung mit einem integrierten Wasserkonzept von einem rein operativ getriebenen Betrieb hin zu einer strategisch geleiteten Organisation. Vorhandene Informationen aber auch Projektionen der √∂ffentlichen Wasserversorgung werden zusammengef√ľhrt.

Spielerisch in die Rolle eines Starkregenrisiko-Managers schl√ľpfen
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Im Projekt StadtWasserFluss hat die RWTH Aachen in Kooperation mit dem Wasserverband Eifel-Rur ein ernsthaftes Computerspiel (Serious Game) entwickelt, in dem Studierende, Starkregenbetroffene und Interessierte an das Thema Starkregen herangef√ľhrt werden. Der Spieler √ľbernimmt eine Managementposition im Amt f√ľr Starkregen und Sturzfluten der Stadt Aachen und kann im Verlauf des Spieles verschiedene vorbeugende Ma√ünahmen ergreifen, um den Schaden zu verringern, der durch Starkregenereignissen entsteht. Das Spiel wurde f√ľr Desktop und Mobilsysteme ver√∂ffentlicht und l√§sst sich kostenlos nutzen.

St√ľtzung des Wasserhaushaltes in der Landwirtschaft durch Agroforst
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Agroforstsysteme sind eigentlich nichts Neues, aber aus dem herk√∂mmlichen landwirtschaftlichen Wirtschaften in Deutschland weitgehend verschwunden. √úber gew√ľnschte Effekte von Agroforstsystemen, z. B. auf den Wasserhaushalt und Herausforderungen, wird berichtet.

Gesundheitsschutz ist Naturschutz
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Das Jahr 2020 wird uns allen dauerhaft in Erinnerung bleiben. Es ist das Jahr, in dem uns eine Gefahr heimsuchte, die bis dato wohl die wenigsten auf dem Schirm hatten: ein neuartiges, gef√§hrliches Virus, f√ľr das es kein Gegenmittel gab. Au√üer der sozialen Distanz, die mit massiven Einschnitten in allen Lebensbereichen verbunden war und ist. Welche Parallelen im Umgang diese Pandemie zum Umgang mit Naturkatastrophen aufweist, ist das Fokus-Thema des aktuellen GDV-Naturgefahrenreports 2020.

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