Lebensraumqualität von Fließgewässern: morphologische oder hydraulische Indizes?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Die Hydromorphologie ist ein ma√ügeblicher Faktor f√ľr die √∂kologische Funktionsf√§higkeit eines Flie√ügew√§ssers. Es sind deshalb Methoden notwendig, um die hydromorphologische Qualit√§t m√∂glichst objektiv bewerten zu k√∂nnen.

Quantifizierung von Fischbeständen mittels eDNA in alpinen Fließgewässern
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Umwelt-DNA (eDNA) erlaubt das Vorkommen von Fischarten in Gew√§ssern hochsensitiv und schnell zu bestimmen. Inwiefern sich dieser Ansatz jedoch f√ľr eine Quantifizierung von Fischbest√§nden, insbesondere f√ľr alpine Flie√ügew√§sser, eignet, ist noch weitgehend unbekannt.

Bedeutung des Gesundheitsschutzes f√ľr die Trinkwasserversorgung ‚Äď Gegenwart und Zukunft
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2016)
Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist auf einem sehr hohen Stand. Dennoch ist es Aufgabe der wissenschaftlichen Hygiene, auf potenzielle gesundheitliche Risiken hinzuweisen und L√∂sungen mit zu entwickeln. Aus hygienischer Sicht stellen Krankheitserreger das h√∂chste trinkwasserassoziierte Risikopotenzial dar. Dabei ist zwischen den obligat-pathogenen Erregern und fakultativ-pathogenen Erregern, die insbesondere f√ľr abwehrgeschw√§chte Patienten bzw. Patienten in medizinischen Einrichtungen von Bedeutung sind, zu unterscheiden. Im vorliegenden Beitrag wird auf die Einzelheiten und die hierbei geltenden Konzepte eingegangen.

Hygienische Sicherheit im Verteilungsnetz ‚Äď Teil 1: Verhinderung des Eintrages von Krankheitserregern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2016)
Das technische Regelwerk des DVGW beinhaltet Anforderungen, die bei Planung, Bau und Betrieb von Wasserverteilungsanlagen zu ber√ľcksichtigen sind. Ziel ist es, das Risiko des Eintretens von Gef√§hrdungen zu eliminieren oder zu minimieren und damit die hygienische Sicherheit zu gew√§hrleisten. Im folgenden Beitrag werden die wesentlichen Anforderungen zusammenfassend dargestellt und m√∂gliche Auswirkungen erl√§utert, falls die allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht beachtet werden. Teil 2 des Beitrags (Ausgabe 11/2016 der ‚ÄěDVGW energie | wasser-praxis‚Äú) befasst sich anschlie√üend mit dem Erkennen und Beseitigen der Ursachen mikrobiologischer G√ľtever√§nderungen und gibt damit Hinweise, wie im konkreten Fall bei einer Beeintr√§chtigung vorgegangen werden sollte.

Phosphor ‚Äď von der Quelle bis ins Meer
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2016)
Eutrophierung z√§hlt auch in der Ostsee immer noch zu den gr√∂√üten Problemen f√ľr den Gew√§sserschutz. Obwohl Phosphor an Land oft knapp ist, ist er in Gew√§ssern h√§ufig im √úberschuss vorhanden. Im BMBF-Verbundprojekt ‚ÄěPhosWaM‚Äú werden anhand von Prozess- und Modellstudien die Quellen, Transportwege, Umsatzprozesse sowie R√ľckhaltema√ünahmen von Phosphorverbindungen im Einzugsgebiet der Warnow und den angrenzenden K√ľstengew√§ssern untersucht.

Das Programm ‚ÄěReine Ruhr‚Äú und seine Umsetzung bei der Wasserwerke Westfalen GmbH
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Der Eintrag anthropogener Spurenstoffe in Oberfl√§chengew√§sser nimmt stetig zu. Mit Blick darauf sind im Sinne eines vorbeugenden Gew√§sser- und Verbraucherschutzes besondere Anstrengungen aller wasserwirtschaftlichen Akteure im Einzugsgebiet notwendig. Nachdem 2006 die Ruhrwasserqualit√§t durch Eintr√§ge von perfluorierten Tensiden (PFT) traurige Ber√ľhmtheit erlangte, hat das Land Nordrhein-Westfalen zwei Jahre sp√§ter das Programm ‚ÄěReine Ruhr‚Äú beschlossen. Zielsetzung des Programms sind die Vermeidung und der weitgehende R√ľckhalt von Spurenstoffen. Dabei folgt das Programm einem kombinierten Ansatz aus Ma√ünahmen ‚Äěan der Quelle‚Äú, dem R√ľckhalt in kommunalen Kl√§ranlagen und Ma√ünahmen zur Reduzierung m√∂glicher Restbelastungen, aber auch von Krankheitserregern im Trinkwasseraufbereitungsprozess.

Einfluss von gelöstem organischem Kohlenstoff (DOC) auf die Aufbereitung von Talsperrenwässern
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Seit ca. 20 Jahren steigt die Konzentration des gel√∂sten organischen Kohlenstoffes (DOC) in Gew√§ssern Nordeuropas und Nordamerikas. In Deutschland sind insbesondere Trinkwassertalsperren in den Mittelgebirgen betroffen. Ziel des vom Helmholtz-Zentrum f√ľr Umweltforschung Leipzig (UfZ) koordinierten BMBF-Verbundforschungsvorhabens ‚ÄěBelastung von Trinkwassertalsperren durch gel√∂sten organischen Kohlenstoff: Prognose, Vorsorge, Handlungsempfehlungen (TALKO)‚Äú war es, die Prozesse bei der Mobilisierung und beim Abbau des DOC in den Einzugsgebieten von Trinkwassertalsperren zu identifizieren und Empfehlungen f√ľr eine integrative Bewirtschaftung unter Einbeziehung des DOC zu erarbeiten. Im Rahmen des Vorhabens wurde durch das TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser das Teilprojekt ‚ÄěEinfluss des DOC auf die Aufbereitung von Talsperrenw√§ssern‚Äú bearbeitet. Ziel war es, methodische Grundlagen zu entwickeln, um die Leistungsgrenzen der Flockungs- und Flockenfiltration bei steigenden DOC-Konzentrationen zu ermitteln. Au√üerdem sollte aufgezeigt werden, welche M√∂glichkeiten die Ultrafiltration bei hohen DOC-Konzentrationen bietet.

Neuer Ansatz zum Risikomanagement f√ľr Talsperren-Einzugsgebiete ‚Äď Teil 2
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Trinkwasser-Talsperren sind m√∂glichen unmittelbaren Beeintr√§chtigungen der Wasserbeschaffenheit besonders ausgesetzt, da gef√§hrdende Stoffe und Mikroorganismen oft rasch und weitgehend ungefiltert in den Talsperrenk√∂rper gelangen k√∂nnen. Dem systematischen Umgang mit Risiken im Einzugsgebiet kommt daher eine wesentliche Rolle bei der Gew√§hrleistung der Versorgungssicherheit zu. Im ersten Teil des Beitrags (erschienen in Ausgabe 5/2016 der ‚ÄěDVGW energie | wasser-praxis‚Äú) wurde ein neuer methodischer Ansatz zur standortbezogenen Risikoabsch√§tzung f√ľr Einzugsgebiete von Trinkwassertalsperren unter Einsatz eines Geografischen Informationssystems vorgestellt. Der vorliegende Teil 2 berichtet √ľber die Ergebnisse eines ersten Praxistests der Methodik.

Moderne Analysetechniken zur Detektion von Spurenstoffen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Einbindung eines ‚ÄěNon-Target‚Äú-Screenings mittels LC-HRMS in die Routineuntersuchung von Wasserproben auf Spurenstoffe bei der GELSENWASSER AG.

Erfahrungen bei der Reaktivierung bestehender Talsperren f√ľr die Bew√§sserung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2016)
Dieser Beitrag beleuchtet Anreize und Hindernisse einer verst√§rkten Nutzung der Brauchwassertalsperren in Th√ľringen. Als Ergebnis von Firmenbefragungen wird umrissen, mit welchem Leistungsspektrum der Stauanlagenbetreiber neue Bew√§sserungsvorhaben unterst√ľtzen kann. Au√üerdem werden Betrachtungen zur Wirtschaftlichkeit aus Sicht beider Vertragspartner sowie die Eckdaten des innovativen Bew√§sserungsprojektes der Agra-Milch e. G. vorgestellt. Perspektivisch ist auf Grund des Klimawandels von einer steigenden Nachfrage nach Bew√§sserungswasser auszugehen.

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