Gewässer- und Auenentwicklung im urbanen Raum am Beispiel des Emscher-Umbaus
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Der Umbau des sehr urbanen Flusssystems der Emscher (NRW) besteht aus vielen einzelnen, technisch hochkomplexen und anspruchsvollen √∂kologischen Verbesserungsma√ünahmen. Vor dem Hintergrund vieler Restriktionen und dem allgegenw√§rtigen Platzmangel, m√ľssen innovative Methoden f√ľr eine √∂kologisch funktionsf√§hige Flie√ügew√§sser- und Auenentwicklung im urbanen Raum angewandt werden. Hierf√ľr wurde ein √∂kologisches Konzept zur Renaturierung der Emscher erstellt, das Anwendungsm√∂glichkeiten zur Strukturverbesserung und F√∂rderung eigendynamischer Entwicklung enth√§lt. Dazu z√§hlen Gew√§sseraufweitungen, √Ėkologische Schwerpunkte, Bachm√ľndungsauen, Siedlungswasserauen und Instream-River-Training-Ma√ünahmen. Diese werden in diesem Artikel am Beispiel des Emscher-Umbaus beschrieben und deren Anwendungen beispielhaft erkl√§rt.

Bioindikatorische Typisierung der Anbindung von Altgewässern der Mittelelbe
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Die Typisierung von Altgew√§ssern erfolgt √ľberwiegend √ľber die hydrologische Anbindung an den Hauptstrom. Inwiefern Altgew√§sser dementsprechend auch biologisch typisierbar sind, wurde √ľber 87 Probenahmen des Makrozoobenthos aus 46 Altgew√§ssern entlang der Mittelelbe untersucht. Die Ergebnisse zeigten variable, aber letztlich sehr √§hnliche Lebensgemeinschaften in den unterschiedlichen Altgew√§ssertypen. Unterschiede waren nur in einzelnen Metriks feststellbar. Aufgrund dessen erscheint eine Bioindikation des Anbindungsgrades nur eingeschr√§nkt sinnvoll.

Digitalisierung f√ľr Gew√§sserschutz
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Das Thema Mikroplastik gewinnt zunehmend an Bedeutung. Entsprechend wissenschaftlicher Erkenntnisse fokussiert das Unternehmen HST Systemtechnik darauf, den Neueintrag von Mikroplastik aus Binnengew√§ssern √ľber Fl√ľsse, H√§fen und K√ľstengew√§sser zu verringern ‚Äď mit digitalisierten und intelligenten Rechen.

Synergien im Gewässer-, Boden-, Arten- und Klimaschutz am Beispiel von Flussauen
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Die Begradigung von Flie√ügew√§ssern und das Drainieren von Auen f√ľhrten zu einem Landnutzungswandel von Gr√ľnland zu Ackerbau. In der Folge kam es zur klimasch√§dlichen Mineralisierung der organischen Bodensubstanz, stiegen Oberfl√§chenabfluss und Bodenerosion, und die Flie√ügew√§sser kolmatierten und verschlammten, was vor allem f√ľr kieslaichende Fische und Makroinvertebraten problematisch ist. Durch einen integrativ-systemischen Ansatz der Wiedervern√§ssung lassen sich gleichzeitig Verbesserungen beim Gew√§sser-, Boden-, Arten- und Klimaschutz erzielen.

Ein Vorschlag f√ľr einen vereinfachten Berechnungsansatz der Messunsicherheit
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Der Bedarf an hochaufgelösten und fehlerfreien Messungen der Größen Wasserstand und Durchfluss wird immer wichtiger. Verschiedenste Messsysteme kommen hierbei zum Einsatz, welche alle von Natur aus einen gewissen Grad an Unsicherheiten beinhalten. Um die Aussagekraft und Zuverlässigkeit einer Messung beurteilen zu können, ist es notwendig, das Messergebnis mit einer Unsicherheitsangabe zu versehen. Die Entwicklung eines vereinfachten Berechnungsansatzes soll das Fachpersonal hinsichtlich der Angabe von Messunsicherheiten sensibilisieren.

Beeinflussungen gewässerkundlicher Pegel durch spontane Übereisung
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Beobachtungen an einem Pegel in Nordrhein-Westfalen im Februar 2018 zeigen, dass eine wiederkehrende kurzzeitige Eisdecke eine √úbersch√§tzung des kalkulierten Abflusses in einer Gr√∂√üenordnung bis zu 100 % und mehr hervorrufen kann, abh√§ngig von der Wahl des Berechnungsintervalls. Mit der Wassertemperatur als Indikator lassen sich bislang nicht aufgefallene gleichartige Beeinflussungen f√ľr weitere Zeitr√§ume und Pegelstandorte nachweisen. Zur Gewinnung wirklichkeitsnaher Abflussganglinien kann hier das őĒW-Verfahren eingesetzt werden.

Messung des Starkregenabflusses auf Straßen mittels Videoauswertung
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Der Artikel beschreibt und diskutiert Methoden zur videogest√ľtzten Messung des Abflusses auf Stra√üen infolge Starkniederschlags in urbanen Siedlungsgebieten. Anhand eines Smartphone-Videos eines Abflussgeschehens in Wuppertal wird exemplarisch eine nachtr√§gliche Durchflussauswertung mit Hilfe eines LSPIV-Verfahrens (Large Scale Particle Image Velocimetry) vorgenommen und damit die grunds√§tzliche Tauglichkeit videogest√ľtzter Methoden zur Messung des Stra√üenabflusses nachgewiesen.

Wasserqualität in als Speicher genutzten Tagebauseen
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16 der √ľber 500 deutschen Tagebauseen werden als wasserwirtschaftliche Speicher genutzt. Sie dienen dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufh√∂hung und der Erholung. Ihr nutzbarer Stauraum umfasst 264¬†Mio.¬†m3. Die Wasserbeschaffenheit ist durch eisenreiche, Phosphat bindende Sedimente und erh√∂hte Sulfatkonzentrationen gepr√§gt. Die Speichernutzung f√ľhrt zur R√ľckhaltung von Phosphor und Metallen, zur Stabilisierung neutraler pH-Werte und kann f√ľr die Steuerung von Sulfat im Flusssystem benutzt werden.

Flussgebietsweites Sedimentmanagement unter der EG -Wasserrahmenrichtlinie am Beispiel der Elbe
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Um die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zur chemischen und biologischen Gew√§sserqualit√§t umzusetzen, m√ľssten im internationalen Flussgebiet der Elbe in weit h√∂herem Ma√üe als bisher Ma√ünahmen zur Reduzierung von Schadstoffeintr√§gen und zur Sanierung kontaminierter Sedimente ergriffen werden.

Sanierung der Talsperre Muldenberg
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Die Talsperre Muldenberg liegt im S√§chsischen Vogtland am Zusammenfluss der Roten und Wei√üen Mulde sowie des Saubachs. Sie versorgt das G√∂ltzschtalgebiet und das obere Vogtland mit Trinkwasser. Im Wasserwerk Muldenberg wird das Rohwasser der Talsperre aufbereitet. Weiterhin ist die Talsperre bedeutend f√ľr den Hochwasserschutz in der Region. Eine Turbine erzeugt Strom f√ľr den Eigenbedarf.

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