Verbesserung der Talsperrensicherheit der Sungai-Perak-Wasserkraftanlagen
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Die Wasserkraftanlage Sungai Perak befindet sich auf der malaysischen Halbinsel im Bundesstaat Perak und besteht aus vier Kraftwerken (Bild 1) mit einer installierten Gesamtleistung von 580 MW. Es wurden eine Integrit√§ts- und Stabilit√§tsanalyse durchgef√ľhrt, um den aktuellen Zustand zu erfassen und Ert√ľchtigungsma√ünahmen, sofern diese erforderlich waren, ausgearbeitet, so dass die Betriebsdauer um mindestens weitere 30 Jahre verl√§ngert werden kann.

Talsperre Pirk - Erneuerung der Ringkolbenventile in beiden Grundablassleitungen - Planung und bautechnische Umsetzung
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Die Talsperre Pirk befindet sich im Vogtland nordöstlich der Stadt Oelsnitz im Freistaat Sachsen. Die im Jahre 1935 bis 1939 erbaute Talsperre staut die Weiße Elster auf. Heute dient sie vor allem der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz, der Energieerzeugung und kann außerdem zur Naherholung sowie Fischerei genutzt werden. Bemessen auf das große Einzugsgebiet von 375 km² und den bewirtschaftbaren Stauraum von 8,351 Mio. m³ existiert ein sehr geringer Ausbaugrad.

Asphaltbetonoberfl√§chendichtungen f√ľr D√§mme, Speicherbecken und Kan√§le - Langzeiterfahrungen, Ert√ľchtigungen und Anpassungen an den Stand der Technik
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Die Historie einer Abdichtung von Stauanlagen mit Asphaltbeton geht bis in die Anf√§nge des 20. Jahrhunderts zur√ľck. So finden sich bereits um 1910 Hinweise zum 17 m hohen Central Damm in den USA, auf den 46 m hohen Mulungushi-Damm (Sambia, 1923), zur Hennetalsperre (Deutschland, 56 m, 1937), dem Becken Rudi Fiesso (Schweiz, 1939) sowie dem El-Ghrib- Damm (Algerien, 72 m, 1936).

Flexible Ans√§tze f√ľr Betriebsstauziele von Talsperren mit Mehrzwecknutzung
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Versorgungswirksame Trink- und Brauchwassertalsperren erf√ľllen neben ihrer Hauptfunktion oft weitere wasserwirtschaftliche Aufgaben, wie zum Beispiel den Hochwasserschutz, die Stromerzeugung und die Niedrigwasseraufh√∂hung [1]. Au√üerdem wird ihr Umfeld oft zu Zwecken der Naherholung und des Tourismus genutzt. Aus Betreibersicht hat sich insbesondere f√ľr Trinkwassertalsperren der integrale Bewirtschaftungsansatz bew√§hrt [2]. Die in den letzten Jahren beobachteten Ver√§nderungen des Klimas und des Abflussregimes [3] sowie die Prognosen f√ľr die n√§chsten Jahrzehnte sind klare Anzeichen einer Zunahme der hydrologischen Variabilit√§t und h√§ufigerer Extreme.

Detektion und Management von Trockenheiten mit Einfluss auf die Talsperrenbewirtschaftung beim Ruhrverband
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Der Ruhrverband betreibt im Ruhreinzugsgebiet ein aus acht Talsperren bestehendes Talsperrenverbundsystem, welches seit vollst√§ndiger wassermengenwirtschaftlicher Verf√ľgbarkeit der Biggetalsperre im Jahr 1968 ein Gesamtstauvolumen von 462,89 Mio. m¬≥ umfasst. Urspr√ľnglich hatte das Talsperrenverbundsystem die Hauptaufgabe, das aus der Ruhr sch√§dlich entzogene Wasser zu ersetzen.

Verbesserter Stabilitätsansatz bei Dämmen unter Einbeziehung der teilgesättigten Zone
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Staud√§mme oder Deiche als Anlagen des pr√§ventiven Hochwasserschutzes sind oft als gegliederte Erdbauwerke ausgef√ľhrt und im Gegensatz zu Ingenieurbauwerken nicht f√ľr begrenzte Nutzungsdauern ausgelegt. Sie m√ľssen ihre Funktion daher f√ľr sehr lange Zeitr√§ume erf√ľllen. Hydraulische Gradienten, hervorgerufen durch Einstau, Hochwasser oder Niederschlag, verursachen eine Durchsickerung, d. h. eine Teil- bis Volls√§ttigung des Porenraums. Evaporation und Drainage f√ľhren wiederum zur Entw√§sserung des Erdk√∂rpers. Der S√§ttigungsgrad beeinflusst ma√ügeblich den Versagenswiderstand eines solchen Bauwerks.

3-D-HN-Untersuchungen am Hochwasserr√ľckhaltebecken Watzdorf
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Mit der Errichtung des Hochwasserr√ľckhaltebeckens (HRB) Watzdorf ist beabsichtigt worden, einzugsgebietsbezogen lokal sehr kurzfristig, schnell und intensiv ablaufende Hochwasserereignisse bis zu einem HQ100 beherrschen zu k√∂nnen. Die Untersuchungen zur Hochwassersicherheit basierten im Rahmen der Projektierung und sp√§terer Umbauten auf einfachen, eindimensionalen analytischen Berechnungsans√§tzen f√ľr die Seitenentlastung (SE) unter Ansatz eines HQ1 000.

Schwemmholz an Talsperren: Abflusskapazität, Aufstau und Gegenmaßnahmen
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Neben Geschiebe und Schwebstoffen werden bei Hochwasser meist auch Schwemmholz und Zivilisationsm√ľll mitgef√ľhrt, die an Einlaufbauwerken von Hochwasserentlastungsanlagen (HWE) zu Problemen f√ľhren k√∂nnen. Insbesondere Verklausungen von Schwemmholz an den Wehrkronen oder Wehrpfeilern reduzieren die Abflusskapazit√§t ma√ügeblich und bewirken unzul√§ssig hohe Wasserspiegel im Stauraum, so dass das erforderliche Freibord unter Umst√§nden nicht mehr gew√§hrleistet werden kann.

Sanierungsarbeiten am Druckstollen der Enguri-Stauanlage
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Die Enguri-Staumauer in Georgien ist mit 750 m Breite und 271,5 m H√∂he das gewaltigste Bauwerk im Kaukasus. Sie ist zugleich die h√∂chste Bogenstaumauer der Erde und zurzeit die dritth√∂chste fertiggestellte Talsperre. Ein 15 050 m langer Druckstollen mit einem Innendurchmesser von 9,5 m verbindet die Staumauer mit einer Kaskade von Kraftwerken. Der Druckstollen durchquert einen schmalen Bergr√ľcken aus verkarsteten Kalksteinen, Mergeln und mergeligen Sandsteinen.

Sanierung von Talsperren im Hochgebirge
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Durch die Forcierung von erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne gewinnen Pumpspeicherkraftwerke (PSW) zunehmend an Bedeutung. Sperrenbauwerke von vormals Jahresspeichern, die durch den Bau von neuen PSW als Wochen- bzw. Tagesspeicher betrieben werden, sind deutlich ver√§nderten Beanspruchungsszyklen und damit z. B. Frost oder √Ąnderung der Gradiente des Porenwasserdrucks ausgesetzt. Beispiele daf√ľr sind die in den 1950er-Jahren errichteten Gewichtsmauern Gro√üer und Kleiner M√ľhldofer See am Seenplateau Rei√üeck, welche zur leistungsf√§higsten Kraftwerksgruppe √Ėsterreichs geh√∂ren.

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