Q&A-Reihe √ľber Zukunftsvisionen ‚Äď Auftakt zum Thema Wasserknappheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2021)
Es ist die erste Folge einer sechsteiligen Reihe: Am 22. Juni 2021 veranstaltete das Bundesministerium f√ľr Bildung und Forschung (BMBF) mit ‚ÄěVORAUS:schau live‚Äú eine Diskussion √ľber die Zukunft der Umwelt ‚Äď im Speziellen unserem Umgang mit dem Wasser. Moderatorin Dr. Jo Schilling stellte ihre Fragen sowie die des Publikums an zwei Experten aus der Zukunfts- und Trendforschung, Bj√∂rn Theis sowie Michael Astor. Die Veranstaltung fand digital statt und wurde in Zusammenarbeit mit dem Medienpartner Technology Review, dem Innovationsmagazin von Heise, realisiert.

AwSV plus mit L√∂schwasserr√ľckhaltung und anderen Verbesserungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Aus 16 Landesverordnungen zum Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen (VAwS) wurde in einem zeitaufw√§ndigen Verfahren eine Bundesverordnung, die AwSV. Landesspezifische Eigenarten und Interpretationen werden aktiv aufgel√∂st. Regelungen f√ľr die L√∂schwasserr√ľckhaltung sind eine besondere Herausforderung.

Stauraumverlandung von Hochgebirgstauseen: Experimentelle Modellversuche mit Mischungen aus Kunststoffgranulat und Sand
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
In Hochgebirgsstauseen erfolgt der Sedimenteintrag aus Einzugsgebieten, die durch Vegetationsmangel gepr√§gt sind und dadurch bei Extremereignissen stark erodiert werden. Das eingetragene Sediment ist oftmals eine Mischung aus Kies und Sand sowie kleineren Anteilen aus Schluffen und Tonen. Der Kies wird als Geschiebe transportiert und bildet am oberen Teil des Stausees einen deltaf√∂rmigen Transportk√∂rper, der im Stausee langsam zur Talsperre wandert. Der Sand wird √ľberwiegend in Suspension transportiert und bei den vornehmlich kleineren Staur√§umen bis hin zum Absperrbauwerk abgelagert. Der Sedimenteintrag verringert den Stauraum z. T. deutlich. Da Kies im Wesentlichen als Geschiebe und Sand prim√§r als Suspension in den Stauraum eingetragen werden, m√ľssen diese morphodynamischen Prozesse im physikalischen Modell unterschiedlich betrachtet werden. Im Rahmen von zwei Consulting-Projekten an Talsperren in Chile wurden morphodynamische Experimente f√ľr Staur√§ume durchgef√ľhrt mit dem Ziel, die Stauraumverlandung durch eingetragenes Sediment aus Kies und Sand zu reduzieren. Als Modellsediment wurde eine Mischung aus Sand und Kunststoffgranulat verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass mit den getesteten innovativen Verfahren im physikalischen Modell die Baggerungen im Stausee deutlich reduziert werden konnten.

Die Brauchwasserversorgung aus den westdeutschen Schifffahrtskanälen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Die westdeutschen Kan√§le sind eine Multifunktionsanlage, die zum einen die Schifffahrt auf den Wasserstra√üen und zum anderen den Verbund von Lippe, Ruhr und Rhein erm√∂glicht mit dem Ziel, kosteng√ľnstiges Brauchwasser f√ľr Kraftwerke, Industrie- und Gewerbe sowie Wasserversorgungsunternehmen aus den Kan√§len bereitzustellen und die Niedrigwasserf√ľhrung der Lippe in Trockenzeiten anzuheben. Der Wasserbedarf ist durch den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel einem Wandel unterworfen.

Der Mehrfacheinstieg-Schlitzpass
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Fischaufstiegsanlagen (FAA) sind so zu dimensionieren, dass das gesamte Fischartenspektrum geeignete r√§umliche und hydraulische Bedingungen f√ľr die Passage vorfindet. F√ľr den FAA-Einstieg ist zus√§tzlich die Auffindbarkeit relevant. Hierf√ľr soll neben der Positionierung des Einstiegs eine gut wahrnehmbare Leitstr√∂mung dienen, die jedoch in der Einstiegs√∂ffnung die Leistungsf√§higkeit schwimmschwacher Arten nicht √ľbersteigen darf. F√ľr rheophile Arten bildet diese Kompromissl√∂sung nicht zwangsl√§ufig einen ausreichenden Stimulus im Sinne einer attraktiven Lockwirkung. Der Mehrfacheinstieg-Schlitzpass soll hierzu einen L√∂sungsansatz bieten.

Weiterentwicklung des integrativen Flussraummanagements in √Ėsterreich durch das LIFE IP IRIS
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Flusseinzugsgebiete sind komplexe Mensch-Umwelt-Systeme, deren nachhaltige Entwicklung durch integrative Ans√§tze unterst√ľtzt werden kann. Mit dem ‚ÄěGew√§sserentwicklungs- und Risikomanagementkonzept‚Äú sollen entsprechende Ans√§tze in der Praxis etabliert werden. Im Rahmen des EU-gef√∂rderten Projektes LIFE IP IRIS wird das Instrument an acht Pilotgew√§ssern in seiner Anwendung erprobt. Durch laufenden fachlichen Austausch zwischen den Bearbeitungs- und Verwaltungsteams sowie die Einbindungweiterer betroffener Sektoren wie Naturschutz oder Raumplanung werden Praxiserfahrungen gesammelt und methodische Grundlagen f√ľr integratives Flussraummanagement in √Ėsterreich geschaffen.

Vom Wassernotstand zum integrierten Wasserkonzept
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2021)
Ausgehend von einer akuten Versorgungsknappheit transformiert die Gemeinde M√ľhltal ihre Wasserversorgung mit einem integrierten Wasserkonzept von einem rein operativ getriebenen Betrieb hin zu einer strategisch geleiteten Organisation. Vorhandene Informationen aber auch Projektionen der √∂ffentlichen Wasserversorgung werden zusammengef√ľhrt.

Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm des deutschen Teils der Internationalen Flussgebietseinheit Oder
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Der deutsche Teil der Internationalen Flussgebietseinheit Oder hat am 22. Dezember 2020 den Bewirtschaftungsplan und das Ma√ünahmenprogramm 2021 ‚Äď 2027 der √Ėffentlichkeit zur Stellungnahme bis zum 22. Juni 2021 zur Verf√ľgung gestellt. In den Pl√§nen sind der aktuelle Stand des Zustands der Gew√§sser sowie die erforderlichen Ma√ünahmen zur Erreichung des guten Zustands nach Wasserrahmenrichtlinie dokumentiert.

Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit √ľber 20 Jahren erh√∂ht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen k√∂nnen.

Baggerseen sind Refugien f√ľr die Artenvielfalt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Ein Forschungsprojekt zeigt neue Wege f√ľr den Artenschutz an k√ľnstlichen Gew√§ssern. Untersucht werden positive und negative Einfl√ľsse von Angelvereinen und deren Gew√§ssernutzung auf die gew√§ssergebundene Biodiversit√§t.

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