Agiler Ansatz zur Entwicklung des Datenmanagements beim Ruhrverband
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Die st√§ndig anwachsenden, immensen Datenmengen k√∂nnen mit manuellen und klassischen Methoden der Datenverarbeitung nur begrenzt ausgewertet werden. Wie kann das enorme, verborgende Erkenntnispotenzial der Daten besser genutzt werden? Dieser Herausforderung stellt sich der Ruhrverband in dem Projekt Datenmanagement, das aufgrund der hohen Komplexit√§t mit einem agilen Ansatz umgesetzt wird. In iterativen Entwicklungszyklen sollen fr√ľhzeitig Erfahrungen gesammelt, weitere Anforderungen definiert und nutzbare Zwischenergebnisse geliefert werden.

Bauwerkinspektion mit Sonar und Laserscan - Beispiel Talsperre Cranzahl
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VRT hat f√ľr die LTV Sachsen eine Untersuchung der Talsperre Cranzahl durchgef√ľhrt, um den Zustand des Damms, des v√∂llig unter Wasser liegenden Vordamms und des Staubeckens zu ermitteln. Dabei wurde ein kombiniertes Verfahren aus Multibeam-Sonar und Laserscan eingesetzt, um zun√§chst ein digitales Abbild des Untersuchungsareals zu erstellen. Im Anschluss wurden die Daten ausgewertet und das Ergebnis war, dass an Damm und Staubecken keine Sch√§den bzw. kritischen Auff√§lligkeiten festgestellt und der Zustand des Vordamms ermittelt werden konnten.

Bauwerks√ľberwachung 4.0 an der Ennepetalsperre mittels Big-Data-Analysen
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Wof√ľr kann der riesige Datenberg der Bauwerks√ľberwachung genutzt werden? Warum sollen Umweltdaten noch weiter gemessen werden? Mit Methoden der Big-Data-Analysen k√∂nnen Antworten auf diese Fragen gegeben werden. Anhand der Bauwerks√ľberwachungsdaten der Ennepetalsperre wird das Potenzial von modernen Analysemethoden getestet. Die verschiedenen Messgr√∂√üen werden auf ihre Informationsgehalte und damit auf ihre gegenseitigen Erkl√§rungspotenziale mit dem Ziel einer holistischen Bauwerks√ľberwachung untersucht und schlussendlich bewertet.

Manuelle Lotdrahtpositionsbestimmung mittels LED-Pointer
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Talsperren-Monitoring-System TAMIS
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TaMiS ist ein webbasiertes Informationssystem, welches einen gesamtheitlichen Blick auf Stauanlagensysteme erlaubt sowie deren Berichtswesen und Datenfortf√ľhrung unterst√ľtzt. Hierf√ľr b√ľndelt TaMiS entscheidungsrelevante Messdaten aus den fachspezifischen Softwareprodukten der Wasserwirtschaft. TaMiS ist modular aufgebaut. Um der Anforderung einer bestm√∂glichen Kompatibilit√§t und Datentransparenz gerecht zu werden, basieren die Module soweit m√∂glich auf offenen, standardisierten Webschnittstellen zur Daten√ľbertragung.

Bewertung von Bauwerksmessungen mit Business Intelligence und Visueller Analyse
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Die Bauwerks√ľberwachung an Stauanlagen der EnBW AG wurde auf eine digitale Plattform umgestellt. Mit den im System vorhandenen umfangreichen Daten wachsen die Herausforderungen, die Vollst√§ndigkeit sowie Konsistenz zu √ľberwachen und es ergeben sich neue M√∂glichkeiten der √ľbergreifenden Datenanalyse. Parallel dazu haben sich die Anwendungen zur Analyse umfangreicher Daten von reinen IT-Expertensystemen zu intuitiven Fachanwenderprodukten gewandelt. Nachfolgend werden die √úberwachung der Daten√ľbertragung und -qualit√§t mittels Microsoft Power BI sowie die visuelle Analyse von Korrelationen mit VRVis Visplore vorgestellt.

Neues faseroptisches Überwachungs-system am Damm Roßhaupten
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Im Zuge der Erneuerung der Dammdichtung am Staudamm Ro√ühaupten wurde ein neues - in Deutschland erstmalig eingesetztes - faseroptisches Temperatur√ľberwachungssystem implementiert. Der Einbau, der im sogenannten Retrofit-Verfahren durchgef√ľhrt wurde, erfolgte schon vor Beginn der Dichtungserneuerung, so dass der Erfolg des Einbaus der Dichtwand bereits √ľberwacht werden konnte. Durch diesen fr√ľhen Einsatz des Systems konnten die vermuteten Zonen erh√∂hter Durchl√§ssigkeit innerhalb der nat√ľrlichen Kerndichtung, w√§hrend der Herstellung des neuen Dichtungselements eindeutig nachgewiesen werden. Nach Abschluss der Sanierungsma√ünahme wurde das faseroptische Leckortungssystem in den Regelbetrieb √ľbergef√ľhrt. Um eine optimale Damm√ľberwachung zu gew√§hrleisten, werden permanent Messungen in Echtzeit durchgef√ľhrt und diese automatisch evaluiert, so dass m√∂gliche Durchsickerungsbereiche fr√ľhzeitig erkannt und entsprechend Alarme ausgel√∂st werden k√∂nnen. Die aktuellen Messwerte und allf√§llige Alarme k√∂nnen in einem Onlineportal visualisiert werden.

Satelliten√ľberwachung der Verformungen von Staumauern und Staud√§mmen
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Seit 2014 beobachtet der Satellit Sentinel-1A des ESA-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus die Erdoberfl√§che. Die mit Hilfe der Persistent-Scatterer-Interferometrie erhobenen Daten werden durch den BodenBewegungsdienst Deutschland zur Verf√ľgung gestellt. An Staumauern und Staud√§mmen k√∂nnen so m√∂gliche Bewegungen √ľberwacht werden. Im Vergleich mit trigonometrischen Messungen und Lotmessungen an der M√∂hnestaumauer zeigt sich, dass die Genauigkeit der Satellitendaten f√ľr die √úberwachung einer Staumauer noch nicht ausreicht. F√ľr Staud√§mme bieten sie jedoch die erforderliche Pr√§zision.

HIPPO - In-situ-Messgerät zur Analyse der Mobilisierbarkeit von Feinsedimenten
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Vorgestellt wird ein innovatives In-situ-Messsystem zur Bestimmung des Erosionsbeginns von Feinsedimenten in Fl√ľssen bzw. Staur√§umen, welches im Zusammenhang mit einem aktuellen BMBF-Projekt am KIT entwickelt wurde. Die modulare Bauweise erm√∂glicht eine Anpassung an verschiedene √∂rtliche Bedingungen. Das Messsystem basiert auf einer Flie√ügeschwindigkeitsmessung in einem Unterwasserstr√∂mungskanal in Kombination mit Tr√ľbungsmessungen. Der Versuchsablauf sowie die Erosionsprozesse werden zur Validierung der Messdaten zus√§tzlich mit Kameras aufgezeichnet.

Auswertungen und weiterf√ľhrende Untersuchungen von ADCP-Messungen
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Bei einer Ringmessung wasserwirtschaftlicher Beh√∂rden, Verb√§nde und Institutionen wurden unterschiedliche ADCP-Systeme an einem Pegel miteinander verglichen. Aufgrund von starker Verkrautung in bestimmten Bereichen des Querprofils und sehr niedrigen Flie√ügeschwindigkeiten sind zum Teil erhebliche Abweichungen der Messsysteme untereinander aufgetreten. Diese wurden anhand unterschiedlicher Auswertem√∂glichkeiten und mittels verschiedener zus√§tzlicher Untersuchungsschritte differenziert betrachtet. Dabei wurde zun√§chst festgestellt, dass die Messsysteme in der Lage sind, die niedrigen Flie√ügeschwindigkeiten zuverl√§ssig zu erfassen, diese jedoch bei starkem Krautbewuchs an ihre Grenzen sto√üen. Durch zus√§tzliche Filter-Algorithmen konnten fehlerhafte Samples automatisiert aus den Messdatens√§tzen entfernt und die weiterf√ľhrende Auswertung somit deutlich verbessert werden.

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