Kamerabasiertes Durchflussmess-verfahren an Fflie√ügew√§ssern ‚Äď Fallstudie Pei√üenberg-Hochwasser Mai 2019
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Aufgrund der H√∂henlage treten am Pegel Pei√üenberg gr√∂√üere Hochwasser-Ereignisse √ľblicherweise im Sommerhalbjahr auf. Das kontinuierliche Monitoring der Abflusssituation wird mit Hilfe des kamerabasierten Durchflussmesssystems DischargeKeeper durchgef√ľhrt. Das an der Messstelle eingesetzte Messverfahren hat sich als zuverl√§ssige Methode zur Erfassung von Flie√ügeschwindigkeitsprofilen, Wasserst√§nden und Durchfl√ľssen sowie zum bildgest√ľtzten Nachweis der Messwerte bew√§hrt.

Beschattende Wirkung von Ufergehölzen auf das Temperaturregime in Fließgewässern am Beispiel der Diete
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Die Beschattung von Flie√ügew√§ssern durch Ufergeh√∂lze kann die Wassertemperatur beeinflussen. In dieser Arbeit wurde die Wassertemperatur eines beschatteten und eines besonnten Abschnitts in einem Flie√ügew√§sser verglichen. Im Verlauf des besonnten Abschnittes von 800 m L√§nge mit einer Canopy Openness von ca. 61 % wurde eine Temperaturerh√∂hung von ca. 5 ¬įC festgestellt. Im beschatteten Abschnitt mit einer L√§nge von 210 m und einer Canopy Openness von 10,2 % konnte die Wassertemperatur um ca. 4 ¬įC reduziert werden.

Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland - Ist das Messnetz schuld?
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Die Debatte √ľber Ursachen und L√∂sungsans√§tze des Nitratproblems wird derzeit kontrovers gef√ľhrt. Die Angaben zum Ausma√ü der Grundwasserbelastung durch eine √úberschreitung des Qualit√§tsziels von 50 mg/l NO3 in Deutschland reichen von 10 % bis 49 %, diese gegens√§tzlichen Werte tragen nicht zur Versachlichung der Diskussion bei. Die Bedeutung der Landwirtschaft als wesentliche Quelle der Nitrateintr√§ge in das Grundwasser wird dabei von verschiedenen Seiten in Frage gestellt. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse aus unterschiedlichen Messnetzen zum Anteil des Grundwassers mit Nitratkonzentrationen √ľber 50 mg NO3/l gegen√ľbergestellt. Weiterhin werden die Nitrateintr√§ge in das Grundwasser aus den Nutzungsformen Landwirtschaft, Siedlung und Wald abgesch√§tzt.

Erfolgreiche ökologische Verbesserungen in der Lachte
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Die Durchg√§ngigkeit ist unverzichtbar f√ľr den guten Zustand von Flie√ügew√§ssern. Gleichzeitig m√ľssen sich auch die Wasserqualit√§t, die Struktur und das Substrat des Flussbettes in einem guten (naturnahen) Zustand befinden. Nur wenn alle abiotischen Qualit√§tsnormen der EG-WRRL einen guten Zustand erreicht haben, werden sich die meisten der urspr√ľnglichen und typischen Arten wieder ausbreiten und eine gew√§ssertypische Abundanz erreichen.

Bestimmung der Hydraulischen Leitfähigkeit bei Feldsättigung
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Bei der Bewegung von Wasser oberhalb des Grundwasserspiegels ist f√ľr die Berechnung der Vorg√§nge die unges√§ttigte hydraulische Leitf√§higkeit ma√ügebend. Werden gro√üe Wassermengen versickert, so dass sich im Sickerbereich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oberirdisch als Pf√ľtze stehendes Wasser bildet, wird von der hydraulischen Leitf√§higkeit bei Felds√§ttigung gesprochen. Verfahren zu ihrer Bestimmung werden vorgestellt.

Das Gravel Bar Consolidation Meter: Ein Messgerät zur Bestimmung des Verfestigungsgrades von Kiesbänken
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Der Verfestigungsgrad einer Kiesbank beeinflusst sowohl die ökologische Funktionsfähigkeit als Laichplatz als auch generell die Erodierbarkeit des Sediments. Das Gravel Bar Consolidation Meter (GRACOM) ist ein neu entwickeltes Messgerät, welches auf schnelle und einfache Weise eine objektive und quantitative Bestimmung dieses Parameters in situ ermöglicht. Dieser Fachbeitrag stellt das GRACOM-Funktionsprinzip, die Messmethodik sowie erste Ergebnisse des neu entwickelten Messgerätes vor.

Forschungsarbeiten zum Bodenwasserhaushalt in der kasachischen Steppe
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Dieser Beitrag stellt innerhalb des Forschungsprojekts ReKKS die Umsetzung eines bodenhydrologischen Messnetzes in Kasachstan vor, das die Bodenwassernutzung von trockenen Steppenb√∂den durch angepasste Bewirtschaftungsmethoden optimieren soll. Dabei liegt der Fokus auf dem Bodenwasserhaushalt, ermittelt durch meteorologische und pedo-hydrologische In-situ-Messungen. Speziell adaptierte w√§gbare Gravitationslysimeter sollen zudem erm√∂glichen, erstmals einen ganzj√§hrigen Verlauf der aktuellen Evapotranspiration f√ľr diesen Klimaraum zu bestimmen.

Die hydromorphologischen Verhältnisse der Westfälischen Bucht
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Trotz der gro√üen nationalen Anstrengungen zum Erreichen der Ziele der WRRL werden diese nur selten nach einer Renaturierung eines Oberfl√§chengew√§ssers erreicht. Steht das Verfehlen des Sanierungszieles mit den zugrunde gelegten hydromorphologischen Verh√§ltnissen im Zusammenhang? Der nachfolgende Artikel setzt sich mit den hydromorphologischen Verh√§ltnissen, der Landnutzung sowie der Bedeutung der Einleitung von gekl√§rtem kommunalen Abwasser in gro√üen Teilen der Westf√§lischen Bucht f√ľr den Zeitraum vom 01.01.2006 bis 31.12.2015 auseinander.

Fischzählbecken - die unterschätzte Bedeutung der Reusenkehle
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Z√§hlbecken werden h√§ufig zur Funktionskontrolle von Fischaufstiegsanlagen verwendet. Die Kehle am Einstieg hat eine zentrale Bedeutung f√ľr ihre Fangeffizienz. Das bisher untersch√§tzte Problem entkommender Fische wurde mit Experimenten und Videoanalysen erstmals gezielt untersucht: Ohne Kehle schwammen 95 % der Fische aus den Becken aus. Eine kombinierte Kehle verringerte das Ausschwimmen auf 7 % und die Fangzahlen stiegen markant. Bei zuk√ľnftigen Funktionskontrollen muss die Gestaltung und Effizienz von Z√§hleinrichtungen ber√ľcksichtigt werden.

Art-Areal-Modellierung f√ľr Fischarten im Einzugsgebiet der oberen Donau - Aspekte zur Interpretation der Projektionen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Statistische Art-Areal-Modelle werden zunehmend f√ľr Flie√ügew√§sser√∂kosysteme angewendet. Um der Herausforderung der Konnektivit√§t in diesen √Ėkosystemen gerecht zu werden, dienen h√§ufig unregelm√§√üige Teileinzugsgebiete als Modellierungseinheiten. Eine Ver√§nderung der Gr√∂√üe dieser Einheiten kann zu ver√§nderten statistischen Beziehungen zwischen Umweltparametern sowie Fundpunkten einer Art f√ľhren und damit die Modellergebnisse sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen erheblich beeinflussen.

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