Beckenrampen - Flie√ütiefenberechnung bei stark √ľberstr√∂mten Riegeln
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Es wird eine auf Basis praktischer Erfahrungen abgeleitete Methode f√ľr die Berechnung von Flie√ütiefen auf Beckenrampen bei Hochwasser vorgestellt und mit Ans√§tzen aus der Literatur verglichen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf Gef√§lle zwischen 1 und 4 % sowie einem mittleren Riegelabstand von gr√∂√üer als 3,25 m. Die Flie√ütiefenberechnung ist gleichzeitig Grundlage f√ľr die Dimensionierung der Steingr√∂√üen in den Riegeln und Becken , die im folgenden Beitrag erl√§utert wird.

Das Hochwasserr√ľckhaltebecken Erbach-Sch√∂nnen im Odenwald
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1968 erstellte das Land Hessen einen generellen Entwurf f√ľr die Abflussregelung im Niederschlagsgebiet der M√ľmling. In diesem wurden neben Gew√§sserausbauma√ünahmen sechs Hochwasserr√ľckhaltebecken (HRB) an Nebengew√§ssern der M√ľmling vorgeschlagen. Auch die Grundlagen zur Gr√ľndung des Wasserverbandes M√ľmling wurden mit diesem Planwerk geschaffen.

Die neue Arbeit- und Merkblattreihe DWA-A 102/BWK-A 3 zur Bewirtschaftung von Regenwetterabfl√ľssen
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Mit Ausgabe Dezember 2006 wurde das DWA-Regelwerk um das Arbeitsblatt DWA-A 100 ‚ÄěLeitlinien der integralen Siedlungsentw√§sserung (ISiE)‚Äú erweitert [1]. Damit wurde ein √ľbergeordneter Handlungsrahmen f√ľr eine ganzheitliche Betrachtungsweise in der Siedlungsentw√§sserung geschaffen mit Vorgaben (‚ÄěLeitlinien‚Äú) f√ľr die zuk√ľnftige Bearbeitung neuer bzw. die √úberarbeitung bestehender Arbeits- und Merkbl√§tter, die √ľberwiegend bauwerksund anlagenbezogene Einzelthemen zum Gegenstand haben. Dabei geht es um die beiden Schutzg√ľter ‚ÄěEntsorgungssicherheit‚Äú, d. h. eine sichere und (weitestgehend) √ľberflutungsfreie Entw√§sserung f√ľr Schmutz-, Misch- und Niederschlagswasser und ‚ÄěGew√§sserschutz‚Äú, d. h. die Vermeidung bzw. die gew√§sservertr√§gliche Begrenzung niederschlagsbedingter Belastungen.

Zukunftsfähiger Hochwasserschutz im Einklang mit der Natur
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Im Jahr 2005 wurde der Deich am tidebeeinflussten Aper Tief aus Gr√ľnden des Hochwasserschutzes zur√ľckverlegt. Es entstand ein ungeregelter Polder als Retentionsraum, in dem sich die Natur uneingeschr√§nkt entwickeln konnte. Die Ergebnisse eines sechzehnj√§hrigen Monitorings von Projektbeginn an hinsichtlich der Schutzg√ľter Wasser, Boden, Flora und Fauna zeigen, dass die Ausdeichung als Modell f√ľr kommende Konzepte des naturnahen Hochwasserschutzes dienen kann.

Entscheidungsfindung beim Sperrenbau zum Hochwasserschutz
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Die H√§ufigkeit von sintflutartigen √úberschwemmungen in den letzten Jahrzehnten und ihre Zerst√∂rungskraft weisen auf die Notwendigkeit des intensiven Baus von Sperrbauwerken hin - einer Querbarriere, die im Bett von Wasserl√§ufen errichtet wird, um ein instabiles Profil im Flussbett zu konsolidieren oder gro√üe Mengen an Sediment zur√ľckzuhalten, das transportiert wird. Die Entscheidungsfindung bez√ľglich des optimalen Sperrsystems zum Schutz vor rei√üenden Str√∂men in Zentralserbien erfolgt mit Hilfe von Methoden der multikriteriellen Entscheidungsanalyse (AHP und PROMETHEE). Sperren, die als Betonbauwerk konzipiert sind, werden anhand folgender Kriterien bewertet: Baukosten, Menge und Preis pro Kubikmeter des zur√ľckgehaltenen Sediments sowie des gesch√ľtzten Oberlaufs. Anschlie√üend wird eine Monte-Carlo-Simulation durchgef√ľhrt, um die R√ľcklagen f√ľr die ausgew√§hlte Kombination von Sperren zu sch√§tzen, die auf 4,58 % der urspr√ľnglichen Kosten vor Simulation beziffert werden.

Einfluss des √ľbersaisonalen Niedrigwasserereignisses 2018/19 auf die Bewertungskomponente Makrozoobenthos in Flie√ügew√§ssern Sachsen-Anhalts
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Durch den Vorher-Nachher-Vergleich der vom Niedrigwasserereignis 2018/19 beeinflussten Zustandsbewertung der Qualit√§tskomponente Makrozoobenthos sollte untersucht werden, ob sich die Folgen des Niedrigwassers in der Zustandsbewertung auf Ebene des Landesmonitorings feststellen lassen w√ľrden. Eine Zustandsverschlechterung war in den Gew√§ssertypen 11 und 16 deutlich erkennbar. Insgesamt fiel die Verschlechterung aber vermutlich aufgrund des bereits √ľberwiegend m√§√üigen und unbefriedigenden Ausgangszustands weniger deutlich aus als vermutet.

Auswirkung des Klimawandels auf die Wasserverf√ľgbarkeit - Anpassung an Trockenheit und D√ľrre in Deutschland
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Das UBA-Projekt ‚ÄěAuswirkung des Klimawandels auf die Wasserverf√ľgbarkeit ‚ąí Anpassung an Trockenheit und D√ľrre in Deutschland‚Äú, kurz WADKlim, verschafft einen bundesweiten √úberblick √ľber die gegenw√§rtige Wasserverf√ľgbarkeit sowie deren zuk√ľnftige Entwicklung unter Klimawandelbedingungen. Im Projekt werden aufkommende Nutzungskonflikte analysiert und m√∂gliche L√∂sungsstrategien entwickelt. Beispielsweise wird ein Konzept f√ľr regionale Wasserbeir√§te zur St√§rkung intersektoraler Koordination entworfen. Zudem wird das Potenzial von Wasserwiederverwendung zur Bew√§sserung im urbanen Raum untersucht.

Herausforderung Klimawandel: neue Ideen f√ľr das Hochwasserrisikomanagement
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Die aktuellen Ereignisse im Juli 2021 in Deutschland haben die Notwendigkeit einer Anpassung an die Folgen des Klimawandels erneut und in dramatischer Weise hervorgehoben. Im vorliegenden Beitrag wird der kontinuierliche (Weiter-) Entwicklungsprozess des gemäß HWRM-RL implementierten zu einem klimaangepassten Hochwasserrisikomanagement diskutiert. Dabei wird auf den Bedarf zur Optimierung vor allem des operativen Hochwasserschutzes und der Hochwassernachsorge und aktuelle Entwicklungen, wie das Konzept der Resilienz, eingegangen.

Neue Entwicklungen in der Hochwasserrisikoanalyse: Niederschlagsgeneratoren und kritische Infrastrukturen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2021)
Das Hochwasserrisikomanagement und die damit verbundene Hochwasserrisikoanalyse ist im europ√§ischen Raum weit fortgeschritten: Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten sowie Managementpl√§ne sind seit 2007 gesetzlich vorgeschrieben. Trotzdem gibt es aus Sicht der Wissenschaft Verbesserungspotenzial: neue umfassende Werkzeuge zur Hochwasserrisikoanalyse, Niederschlagsgeneratoren f√ľr ein erweitertes Spektrum der zu ber√ľcksichtigenden Gef√§hrdungen sowie die Analyse des Ausfalls von kritischen Infrastrukturen bei Hochwasser werden aktuell entwickelt.

Wirkungskontrolle einer Sedimentzugabe: Habitatvielfalt und Kolmation
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2021)
In einer Restwasserstrecke der Saane wurde 2016 zur Sanierung der kolmatierten Gew√§ssersohle und zur Aufwertung der Lebensr√§ume ein k√ľnstliches Hochwasser ausgel√∂st und mit einer Sedimentzugabe gekoppelt. Die mittelfristigen Wirkungen der Sedimentzugabe wurden anhand des Indikator-Sets Habitatvielfalt der neuen Schweizer Richtlinie zur Wirkungskontrolle von Fliessgew√§sserrevitalisierungen (WiKo) untersucht. Zur zielorientierten Wirkungskontrolle wurde das Set um einen Indikator Reproduktionseignung anhand Substratdegradierung (IRS) erg√§nzt.

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