Das Juli-Hochwasser 2021 in NRW ‚Äď Ein erster Erfahrungsbericht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (7/2021)
Das Juli-Hochwasser 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat in den betroffenen Regionen zu erheblichen und zum Teil katastrophalen Sch√§den und zum Verlust von Menschenleben gef√ľhrt. Der vorliegende Erfahrungsbericht basiert auf subjektiven Eindr√ľcken im Katastrophengebiet und wurde unmittelbar nach dem Ereignis verfasst. Er erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollst√§ndigkeit und Korrektheit, sondern fasst lediglich die Beobachtungen und Erfahrungen vor Ort unter dem Eindruck der Ereignisse zusammen. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf der St√§dteregion Aachen und dem Kreis D√ľren. Im Nachgang wird es eine umfangreiche Aufarbeitung des Hochwassers geben m√ľssen, die die bisherigen Beobachtungen und Erfahrungen best√§tigen oder ggf. auch widerlegen wird.

Auswirkungen der Klimaentwicklung auf die Landwirtschaft Baden-W√ľrttembergs
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Hitze und Trockenheit, Starkniederschläge und Spätfröste werden der Landwirtschaft verstärkt zu schaffen machen. Hinzu kommen neue Herausforderungen durch Krankheiten und Schädlinge. Mehr CO2 in der Luft wirkt ertragssteigernd. Wärmeliebende Kulturen, wie Mais, Soja, Hirse, aber auch Reben, werden profitieren, sofern die Wasserversorgung ausreicht. Vielfältige Anpassungsmaßnahmen in Pflanzenbau und Viehhaltung sind notwendig. Bewässerung wird primär beim Anbau von Sonderkulturen an Bedeutung gewinnen. Erosionsschutz wird als Vorsorge unabdingbar.

Werkzeugkasten f√ľr den Umgang mit Starkregenrisiken in Kommunen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Zur lokalen Bew√§ltigung der Herausforderungen von zunehmenden Starkregenereignissen ben√∂tigen Kommunen effektive, passende Werkzeuge. Hierf√ľr haben zehn Institutionen aus sechs L√§ndern gemeinsam im Projekt Rainman eine frei zug√§ngliche Toolbox erstellt. Sie enth√§lt Methoden zur Risikobewertung und Strategien sowie Ma√ünahmen zur Risikominderung. Die Toolbox unterst√ľtzt kommunale Akteurinnen und Akteure so beim Umgang mit den Risiken aus Starkregen.

Anpassung des Hochwasserschutzes am linken Weserufer an der Stadtstrecke in Bremen
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Die Stadtstrecke in Bremen, urspr√ľnglich ein Hochwasserschutzprojekt, umfasst die Umgestaltung des stadtbremischen linken Weserufers auf knapp 2 km. Neben dem Hochwasserschutz sind an dieser st√§dtebaulich exponierten Strecke auch die Schaffung einer stadtr√§umlichen Kante mit gehobener Aufenthaltsqualit√§t und der Ausbau der Nahmobilit√§t vorgesehen. Vorgestellt werden Aspekte und L√∂sungen des Vorplanungsprozesses.

Diskussionsbeitrag zur Flie√üwiderstandsparametrisierung zur Simulation der Oberfl√§chenabfl√ľsse bei Starkregen
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Bei der hydraulischen Starkregensimulation kommen Verfahren aus der Flie√ügew√§ssermodellierung zum Einsatz. Eine √úbertragung der empirischen Formeln und Parameter auf die stark unterschiedlichen Randbedingungen (u. a. Flie√ütiefe, Neigung) ist jedoch nur eingeschr√§nkt m√∂glich. Der Beitrag stellt die Auswertung einer Vielzahl publizierter Feld- und Laborversuche sowie grunds√§tzliche √úberlegungen zur Praxistauglichkeit g√§ngiger Ans√§tze und Parameterangaben zur Ber√ľcksichtigung des Flie√üwiderstandes bei Starkregen zur Diskussion.

Besondere Schalsysteme f√ľr den Wasserbau an der K√ľste
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Derzeit entsteht im nieders√§chsischen Otterndorf eine Kanalschleuse, die der Entw√§sserung, der Schifffahrt und dem K√ľstenschutz dient. Doch Gezeiten, Witterung und die Anforderungen, die an ein solches Wasserbauwerk gestellt werden, machen dessen Errichtung zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Um dieser gerecht zu werden, entschieden sich die ausf√ľhrenden Firmen f√ľr ein besonderes Schalsystem der Firma NOE aus S√ľssen.

Reallabore als Br√ľcke zu Hochwasser und Gew√§sserschutz
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Die Soziologie kann mit der Methode der Reallabore interdisziplinäre Forschungsvorhaben durch eine hohe Beteiligung verschiedener Akteure bereichern. Einige Projekte werden an dieser Stelle vorgestellt.

√Ėffentlichkeitsbeteiligung in der Hochwasserrisikomanagementplanung
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Bis zum 22. Juni 2021 stehen die die Hochwasserrisikomanagementpl√§ne f√ľr die nationalen Anteile der Flussgebietseinheiten zur Beteiligung der √Ėffentlichkeit zur Verf√ľgung. In den aktualisierten Pl√§nen werden das Hochwasserrisiko bewertet und Ma√ünahmen zu seiner Verringerung vorgeschlagen.

Der Hochwasser-Pass im nationalen und internationalen Einsatz zur Unterst√ľtzung der Eigenvorsorge
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Der Hochwasser-Pass ist Teil eines mehrstufigen Programms, das Boden- und Hauseigent√ľmer f√ľr das Thema Hochwasser und Starkregen sensibilisiert und die Eigenvorsorge unterst√ľtzt. Dabei werden die √úberflutungsgefahr eines Hauses bewertet und Empfehlungen f√ľr eine effektive Eigenvorsorge gegeben. Der Hochwasser-Pass wird f√ľr den internationalen Einsatz angepasst und weiterentwickelt.

Anlagen und Vermögensverwaltung im Wasserbau
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Betreiber von Hochwasserschutzanlagen aus dem Nordseeraum und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen haben innovative L√∂sungen f√ľr eine anpassungsf√§hige und breit aufgestellte Anlagen und Verm√∂gensverwaltung entwickelt. Um den zuk√ľnftigen, gemeinsamen Herausforderungen im Hochwasserschutz gewappnet zu sein, wurden Prinzipien erarbeitet und l√§nder√ľbergreifend an f√ľnf Fallstudien im Nordseeraum angewendet.

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