Operativer Hochwasserschutz Eignung, Einsatz und Leistungsfähigkeit von Sandsackersatzsystemen in praxisorientierten Versuchsreihen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Mit dem Einsatz von Sandsackersatzsystemen in der operativen Hochwasserabwehr k√∂nnen √ľber gro√üe Distanzen die Sicherung von Lebensr√§umen und der Schutz von Objekten erm√∂glicht werden. Bisher finden sie jedoch kaum Einsatz in der Praxis, nicht zuletzt aufgrund fehlender Nachweise der grundlegenden Eignung, der Funktionalit√§t und Leistungsf√§higkeit im Katastrophenfall. Die vorgestellten Versuchsreihen und darauf basierenden Einsch√§tzungen erm√∂glichen hier ein besseres Verst√§ndnis.

Neue Wege im √Ėsterreichischen Flussraummanagement
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Ein integratives Flussraummanagement ist notwendig, um die Ziele und Ma√ünahmenprogramme des Nationalen Gew√§sserbewirtschaftungsplans mit jenen des Nationalen Hochwasserrisikomanagementplans abzustimmen und gleichzeitig auch andere Nutzungen und Anforderungen an das Flie√ügew√§sser ber√ľcksichtigen zu k√∂nnen. Im integrierten LIFE-Projekt IRIS (Integrated River Solutions in Austria) werden an sieben √∂sterreichischen Fl√ľssen auf einer Gesamtl√§nge von knapp 600 Flusskilometern fach- und sektoren√ľbergreifende Planungsprozesse durchgef√ľhrt, mit dem Ziel, integrative Leitbilder festzulegen und Ma√ünahmenkonzepte abzustimmen, sowie bauliche Ma√ünahmen zur Verbesserung des √∂kologischen Zustands und des Hochwasserschutzes zu setzen.

Automatisierte Sturzflutwarnung mit dem Internet der Dinge
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2017)
Das Internet der Dinge beginnt mit einem Sensor. Denn nur mit einem Sensor k√∂nnen Dinge Zust√§nde erfassen und Aktionen ausf√ľhren. Diese beiden T√§tigkeiten sowie die Verbindung zum Netz machen diese Gegenst√§nde ohne menschliche Hilfe ‚Äěintelligent‚Äú. So k√∂nnen automatisierte Sturzflutwarnungen oder Ver√§nderungen von Lastverteilungen an Bauwerken in Sekundenschnelle √ľbertragen werden.

Erfahrungen zur Festlegung von Probennahmestellen, zu Probennahmen und Gef√§hrdungsanalysen f√ľr Trinkwasser-Installationen am Beispiel Legionellen ‚Äď Teil 2
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2017)
Im ersten Teil des Beitrags (vgl. DVGW energie | wasser-praxis, Ausgabe 3/2017) wurden h√§ufige Fehler in Gef√§hrdungsanalysen infolge der √úberschreitung des technischen Ma√ünahmenwertes f√ľr Legionellen an den Beispielen Festlegung von Probennahmestellen, Probennahmen und Fehler mit Bezug zum Gutachtenteil aus Sicht eines Sachverst√§ndigen vorgestellt. Der zweite Teil des Beitrags behandelt im Anschluss daran u. a. die Unabh√§ngigkeit und die Fachkenntnisse des Sachverst√§ndigen und erl√§utert einen zweiten Schwerpunkt betreffend der VDI/DVGW 6023 des bereits vorgestellten Verfahrens vor dem Landgericht M√ľnchen.

Expositionsabsch√§tzung gegen√ľber ionisierender Strahlung durch Wasserwerksr√ľckst√§nde
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (3/2017)
R√ľckst√§nde, die in Wasserwerken anfallen, enthalten Radionuklide nat√ľrlicher Herkunft. Durch den Umgang mit diesen R√ľckst√§nden kann es daher zu einer Strahlenexposition der Mitarbeiter durch nat√ľrliche radioaktive Strahlenquellen kommen. Die Ergebnisse einer Dosisabsch√§tzung zeigen in der Einzelfallbetrachtung f√ľr Schl√§mme und Filtermaterialien, dass die Besch√§ftigten keiner unzul√§ssigen Dosis ausgesetzt sind. Entsorgungs- oder Verwertungsbetriebe k√∂nnen allerdings R√ľckst√§nde aus mehreren Wasserwerken beziehen, daher m√ľssen diesen Besch√§ftigten l√§ngere Expositionszeiten zugewiesen werden. Im Rahmen einer generischen Expositionsabsch√§tzung ist diesem Umstand Rechnung zu tragen.

Hochwasserrisiken am Rhein ‚Äď wichtigste Ma√ünahmen aus internationaler Sicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Der erste koordinierte Hochwasserrisikomanagementplan gem√§√ü Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) f√ľr die internationale Flussgebietseinheit Rhein (Ebene A = EZG > 2 500 km¬≤) liegt seit Ende 2015 vor. Der Plan beschreibt die Hochwasserrisiken am Rhein, seinen gro√üen Nebenfl√ľssen und die wichtigsten Ma√ünahmen zur Verringerung hochwasserbedingter nachteiliger Folgen aus internationaler Sicht.

Wie geht es in Rheinland-Pfalz mit dem Hochwasserrisikomanagement weiter?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Hochwasserrisikomanagement ist eine Gemeinschaftsaufgabe der B√ľrgerinnen und B√ľrger, der Kommunen und des Staates. Sie ist bei den St√§dten, Gemeinden und den betroffenen Menschen noch nicht angekommen. In Rheinland-Pfalz hat der Prozess in den regionalen Hochwasserpartnerschaften und √∂rtlichen Initiativen zur Aufstellung von Hochwasserschutzkonzepten begonnen. Er wird in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Neues Hochwasserinformations- und -managementsystem f√ľr Sachsen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Im Landeshochwasserzentrum (LHWZ) Sachsen werden Daten, welche die Entstehung, den zeitlichen Verlauf und die r√§umliche Ausdehnung von Hochwasserereignissen charakterisieren, erfasst und ausgewertet. Diese Daten dienen als Grundlage f√ľr das Hochwasserrisikomanagement und sollen eine fr√ľhzeitige und sichere Identifikation von Hochwassersituationen sowie einen schnellen Informationsfluss zu allen Akteuren sicherstellen. Das Hochwasserinformations- und -managementsystem (HWIMS) soll eine weitgehend automatisierte Prozessunterst√ľtzung des LHWZ erm√∂glichen. Den Schwerpunkt bilden dabei die drei Bereiche Datensammlung, Datenaufbereitung und Datenver√∂ffentlichung. Das im Jahr 2005 in Betrieb genommene Altsystem entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen und wurde basierend auf Analysen sowie Konzepten neu aufgesetzt. Im Beitrag werden die Entwicklungsschritte und die Funktionalit√§ten des HWIMS im Kontext zum Hochwasserrisikomanagementprozess erl√§utert.

Hochwasserangepasste Bauweisen ‚Äď Hochwasserschutz versus Barrierefreiheit
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Viele Geb√§ude im Sturmflutgebiet der Hamburger Elbe sind als Hochwasserangepasste Bauweisen geplant und realisiert. Diese Geb√§ude m√ľssen aufgrund steigender Hochwasser-Bemessungswasserst√§nde ein immer h√∂heres Schutzziel erf√ľllen, sind jedoch auch an die vorhandenen Erschlie√üungsh√∂hen gebunden und sollen dar√ľberhinaus die Anforderungen an Ressourcenschonung sowie √∂ffentliche Nutzungen im Erdgeschoss erf√ľllen. Anhand von Beispielen wird dargestellt, wie sich die Geb√§ude dennoch entsprechend den steigenden Hochwassereinwirkungen nachhaltig und barrierefrei realisieren lassen. Ein Vergleich der bereits realisierten Geb√§ude zeigt auf, dass nicht alle Hochwasserangepassten Bauweisen gleicherma√üen die Anforderungen erf√ľllen.

Hochwasserrisikomanagement 2030 ‚Äď ein Ausblick
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2016)
Die j√ľngsten Hochwasserereignisse ‚Äď und insbesondere die durch Starkniederschl√§ge verursachten Ereignisse ‚Äď waren Anlass, wieder einmal grundlegend √ľber die M√∂glichkeiten und Grenzen der Hochwasservorsorge nachzudenken. Wie geht es weiter? Welche absehbaren Fortschritte im Hochwasserrisikomanagement werden in den n√§chsten 15 Jahren die Entwicklung ma√ügebend pr√§gen?

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