Die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes aus Sicht des Schweizerischen Fischerei­Verbandes
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
2006 reichte der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) seine Volksinitiative ‚ÄěLebendiges Wasser‚Äú ein, ein Verfassungsartikel zur Renaturierung der Gew√§sser wurde gefordert. Das Parlament erarbeitete einen indirekten Gegenvorschlag, der 2011 zum revidierten Bundesgesetz √ľber den Schutz der Gew√§sser und die entsprechende Verordnung f√ľhrte. Gesetzliches Ziel ist es, 4¬†000¬†km priorit√§re Wasserl√§ufe innert 80¬†Jahren zu revitalisieren.

Die Wirkung der hydraulisch gering durchlässigen Bereiche bei der in situ Grundwassersanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Eine belastbare Planung von in situ Grundwassersanierungsma√ünahmen (ENA) hinsichtlich der Abmessungen des Reaktionsraumes, der erforderlichen Menge an reaktiven Stoffen, Sanierungszeit und Sanierungskosten erfordert eine modellgest√ľtzte Prognose. In der Praxis werden daf√ľr Modelle verwendet, die den Grundwasserbereich als Einporensystem betrachten. Im Rahen umfangreicher Feld- und Laboruntersuchungen wurde nachgewiesen, dass der Grundwasserbereich als Zweiporensystem zu betrachten ist.

ZEROS - Zerstörung organischer Schadstoffe in Wässern mittels innovativer Verfahrenskombination (Teil 1)
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Im Forschungsprojekt ZEROS wird nach einem Weg gesucht, ein alternatives Verfahren zu den vornehmlich mit Aktivkohle abzureinigenden organischen Verunreinigungen im Grundwasser zu entwickeln.

F√∂rderung und Trennung von komplexen DNAPL-LNAPL Phasengemischen auf der Altlast O76 ‚ÄěKokerei Linz‚Äú
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Bei der Altlast O76 ‚ÄěKokerei Linz‚Äú handelt es sich um eine bereits seit 1942 existierende Kokerei, die im zweiten Weltkrieg weitgehend zerst√∂rt, anschlie√üend wiederaufgebaut und in Betrieb genommen wurde. Das Areal umfasst ca. 350.000 m¬≤ und weist mehrere Hotspots auf, in denen massive Teer√∂lkontaminationen und Kontaminationen durch aromatische Kohlenwasserstoffe vorliegen. Es fand bereits ein erheblicher Schadstoffeintrag ins Grundwasser statt.

Komplexer Ansatz f√ľr eine belastbare Grundwassergef√§hrdungs- und -risikobewertung von Altlasten
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2018)
Belastbare Prognosen der Kontaminationsausbreitung werden im Rahmen der Detailerkundung und der Erstellung von Monitored Natural Attenuation (MNA)- und Enhanced Natural Attenuation (ENA)-Konzepten sowie der daraus resultierenden Notwendigkeit den Umfang von Sanierungsma√ünahmen abzuleiten ben√∂tigt. Der daf√ľr vorhandene Kenntnisstand ist oft nicht ausreichend, um belastbare Prognosen zur Ausbreitung von Kontaminanten im Boden und Grundwasserbereich erzielen zu k√∂nnen.

Mikroplastik in der aquatischen Umwelt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2018)
Etwa 10 % des j√§hrlich produzierten Mikroplastiks gelangen in die aquatische Umwelt, akkumulieren sich dort und bergen eine Bedrohung f√ľr die Lebewesen. Doch was genau passiert eigentlich mit dem Mikroplastik, sobald es ins Wasser gelangt? Dieser Fragestellung wird nachgegangen, indem gemessene Konzentrationsmengen dargestellt sowie m√∂gliche Transportwege aufgezeigt werden.

Gew√§sserschutz gem√§√ü der neuen D√ľngeverordnung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Die novellierte D√ľngeverordnung sieht vor, dass die L√§nder in Gebieten, in denen besondere Belastungen des Grundwassers mit Nitrat und der Oberfl√§chengew√§sser mit Phosphat festgestellt werden, zus√§tzliche landwirtschaftliche Ma√ünahmen zum Schutz der Gew√§sser anordnen m√ľssen.

Die neue D√ľngeverordnung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Im Rahmen des D√ľngepakets wurden das D√ľngegesetz, die D√ľngeverordnung und die Verordnung √ľber Anlagen zum Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen ge√§ndert bzw. neu gefasst.

Gew√§sserbelastungen durch Biogasanlagen, G√ľllebeh√§lter und Silolagerpl√§tze im Einzugsgebiet der Ems
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Die Nährstoffbelastung der Gewässer ist im Einzugsgebiet der Ems ein zentrales Hindernis bei der Erreichung der Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Einträge von landwirtschaftlichen Hofstellen und Biogasanlagen und dadurch verursachte Fischsterben sind in letzter Zeit verstärkt in den Fokus geraten.

Die neue Verordnung √ľber Anlagen zum Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2017)
Das Ende des Wartens ist der Beginn einer neuen √Ąra: Mit Inkrafttreten der bundesrechtlichen Verordnung √ľber Anlagen zum Umgang mit wassergef√§hrdenden Stoffen (AwSV) gilt f√ľr den anlagenbezogenen Gew√§sserschutz allein Bundesrecht. Neben einer Reihe von systematischen, begrifflichen und anlagenbezogenen Verbesserungen wird das bisherige Sicherheitsniveau gehalten.

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