24 Jahre D√ľngeverordnung - was hat sich getan?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2020)
Am 27. M√§rz 2020 hat der Bundesrat mit erheblichen Vorbehalten der neuen D√ľngeverordnung zugestimmt. Der Beschluss erfolgte gegen massive Widerst√§nde der landwirtschaftlichen Interessenvertretungen, begleitet von Bauernprotesten und Traktordemonstrationen. 24 Jahre D√ľngeverordnung in ihren verschiedenen Fassungen haben jedoch in der Vergangenheit keine Minderung der Stickstoff√ľbersch√ľsse der Landwirtschaft und der Nitrateintr√§ge in die Gew√§sser bewirkt. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Verordnung in Zukunft tats√§chlich zu Verbesserungen f√ľhren wird.

Nitratbelastung des Grundwassers in Deutschland - Ist das Messnetz schuld?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Die Debatte √ľber Ursachen und L√∂sungsans√§tze des Nitratproblems wird derzeit kontrovers gef√ľhrt. Die Angaben zum Ausma√ü der Grundwasserbelastung durch eine √úberschreitung des Qualit√§tsziels von 50 mg/l NO3 in Deutschland reichen von 10 % bis 49 %, diese gegens√§tzlichen Werte tragen nicht zur Versachlichung der Diskussion bei. Die Bedeutung der Landwirtschaft als wesentliche Quelle der Nitrateintr√§ge in das Grundwasser wird dabei von verschiedenen Seiten in Frage gestellt. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse aus unterschiedlichen Messnetzen zum Anteil des Grundwassers mit Nitratkonzentrationen √ľber 50 mg NO3/l gegen√ľbergestellt. Weiterhin werden die Nitrateintr√§ge in das Grundwasser aus den Nutzungsformen Landwirtschaft, Siedlung und Wald abgesch√§tzt.

Kleingew√§ssermonitoring ‚Äď Realit√§tscheck der Umweltrisikobewertung von Pflanzenschutzmitteln
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Auch ein strenges Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln (PSM) kann deren Eintr√§ge in Gew√§sser nicht vollst√§ndig verhindern. Ein bundesweites Monitoring √ľberpr√ľft, wie belastet kleine Gew√§sser der Agrarlandschaft mit PSM-R√ľckst√§nden sind und vergleicht die Funde mit den Vorher- sagen der prospektiven Risikobewertung.

Modellansatz zur Bestimmung der Nährstoffbelastung und ihrer Reduktion in allen deutschen Flussgebieten
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Im Rahmen der Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie [1], der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie [2] sowie der EG-Wasserrahmenrichtlinie [3] (EG-WRRL) sind unter anderem Ma√ünahmen zu planen, um Stickstoff- und Phosphoreintr√§ge und -konzentrationen zu reduzieren. Die Entwicklung und Etablierung einer bundesweiten N√§hrstoffmodellierung bietet sich hierf√ľr an. In AGRUM-DE wird ein bundesweiter Modellansatz zur Ermittlung der N√§hrstoffeintr√§ge, des Handlungsbedarfs sowie m√∂glicher Ma√ünahmenszenarien f√ľr alle deutschen Flussgebietseinheiten entwickelt.

Vorkommen kleiner hochpolarer Kontaminanten in Oberflächengewässern Niedersachsens
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2020)
Die Erfassung der chemischen Belastung von Oberfl√§chengew√§ssern steht derzeit im Fokus von Beh√∂rden und Wasserverb√§nden. Vorgestellt werden die Ergebnisse des landesweiten Monitorings auf die bislang wenig ber√ľcksichtigten Spurenstoffe Trifluoracetat, Amidosulfonat, Dicyandiamid und 1H-1,2,4-Triazol. Belastungsschwerpunkte werden sichtbar.

Bundeskongress des BWK - Unsere Fl√ľsse ‚Äď gef√§hrdetes Schutzgut?
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Der 34. Bundeskongress des BWK war, wie auch in den Vorjahren, mit rd. 170 Teilnehmenden gut besucht. Bundeskongress und Fachforen stellten unsere Fl√ľsse mit ihren vielf√§ltigen Beeintr√§chtigungen und unserem Auftrag, sie zu sch√ľtzen, in den Mittelpunkt. Zum Umgang mit den Stoffen in den Gew√§ssern und den Sedimenten, zum Hochwasserrisikomanagement und dem technischen Hochwasserschutz, zur EU-WRR und integrierter Gew√§sserentwicklung sowie zur Trockenheit 2018 und Strategien zur Anpassung an den Klimawandel wurde berichtet und diskutiert. Ein gut besuchtes Ausstellerforum rundete das Programm ab.

Novelle der D√ľngeverordnung: Was wurde bereits ge√§ndert, was wird sich √§ndern?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Deutschland wurde im Juni 2018 vom Europ√§ischen Gerichtshof (EuGH) wegen Nichteinhaltung und nicht ausreichender Umsetzung der Nitratrichtlinie verurteilt. Der EuGH kommt zum Ergebnis, dass die von Deutschland in der Novelle der D√ľngeverordnung 2007 ergriffenen Ma√ünahmen nicht ausreichend sind, um die Ziele der Nitratrichtlinie zu erreichen. Die Europ√§ische Kommission (EU-KOM) hat in der Folge Deutschland ger√ľgt, dass auch mit der 2017 abgeschlossenen Novelle der D√ľngeverordnung nicht die notwendige Umsetzung der Nitratrichtlinie erfolgt, daher wird die D√ľngeverordnung derzeit erneut novelliert und soll 2020 in Kraft treten.

Nitratentwicklung im Grundwasser gegen den Trend
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Steigende Nitratwerte im Grundwasser m√ľssen nicht sein. Mit Etablierung einer seit 1996 in Hessen m√∂glichen Wasserschutzgebietskooperation in Verbindung mit einer Wasserschutzgebietsausweisung sind auch in landwirtschaftlichen Einzugsgebieten sinkende Nitratwerte im Grundwasser zu erreichen. Erfolge in Nordhessen.

Landbewirtschaftung steuert Nitratausträge: eine Modellstudie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2019)
Viele Wasserk√∂rper sind mit Nitrat belastet. Die konventionelle Landwirtschaft gilt als eine der Hauptverursacher f√ľr Stickstoffeintr√§ge in Gew√§sser. Alternative Landbewirtschaftungsmethoden haben das Potenzial, die Belastung mit Stickstoff zu reduzieren. In der vorliegenden Studie wird f√ľr das Warnow-Einzugsgebiet in Nordostdeutschland und seine wichtigsten Teileinzugsgebiete mit Hilfe eines √∂kohydrologischen Modells gezeigt, wie durch Extensivierung oder die Umstellung auf √∂kologischen Landbau die Gew√§sserg√ľte deutlich verbessert werden kann.

Die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes aus Sicht des Schweizerischen Fischerei­Verbandes
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2006 reichte der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) seine Volksinitiative ‚ÄěLebendiges Wasser‚Äú ein, ein Verfassungsartikel zur Renaturierung der Gew√§sser wurde gefordert. Das Parlament erarbeitete einen indirekten Gegenvorschlag, der 2011 zum revidierten Bundesgesetz √ľber den Schutz der Gew√§sser und die entsprechende Verordnung f√ľhrte. Gesetzliches Ziel ist es, 4¬†000¬†km priorit√§re Wasserl√§ufe innert 80¬†Jahren zu revitalisieren.

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