Kleine Wasserkraft und Gewässerstrukturentwicklung seit 1850 aufgezeigt am Beispiel der Isen in Oberbayern
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Nahezu alle Gew√§sser Deutschlands blicken auf eine jahrhundertelange Siedlungsgeschichte zur√ľck. Dabei wurden die Gew√§sser vom Menschen nachhaltig und oft auch grundlegend nach seinen Bed√ľrfnissen ver√§ndert. Es spielten im Laufe der Entwicklung unterschiedliche Beweggr√ľnde des Menschen die bestimmende Rolle hierbei.

Vietnams Mekong-Delta - Landsenkung infolge von Grundwasser√ľbernutzung
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Landsenkung infolge von sinkenden Grundwasserst√§nden ist ein weltweit bekanntes Ph√§nomen, das bereits seit knapp 100 Jahren untersucht wird [6]. Die extensive GW-√úbernutzung von >2,5 Mio. m¬≥/d f√ľhrt im MD zu einer Senkung der GW-Druckspiegel in den gespannten GW-Leitern, so dass der damit einhergehende sinkende hydrostatische Druck im Untergrund zu einer Erh√∂hung der effektiven Spannung in den Sedimentschichten f√ľhrt. Insbesondere in den GW-Stauern kann dies zu einer Kompaktion der tonhaltigen Sedimente f√ľhren, woraus letztendlich eine Senkung der Landoberfl√§che resultiert.

FLIWAS3: Lokal hochaufgel√∂ste Informationen zu Niederschlag und Abflussdaten verf√ľgbar - warum werden sie noch nicht √ľberall genutzt?
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Die HochwasserVorhersageZentrale (HVZ) Baden-W√ľrttemberg berechnet mit dem Wasserhaushaltsmodell LARSIM die Abflussvorhersagen an den Pegeln mit mittleren und gro√üen Einzugsgebieten in m¬≥/s des Landes Baden-W√ľrttemberg. Meteorologischer Input hierbei sind die beschrieben Niederschlagsvorhersagen, die Daten der Niederschlagsmessstationen und die Wetterradardaten (Bild 1). Weitere Daten der HVZ sind die Wasserstandmessungen an den Pegeln (15-Minuten-Takt), Schneemessung, Lufttemperatur und Betriebsdaten von besonderen Hochwasserr√ľckhaltebecken und Poldern.

Leistungsfähigkeit von Talsperren zur Trinkwasserversorgung in Sachsen - Bestandsaufnahme und Perspektiven
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Im Freistaat Sachsen werden ca. 40 % des Rohwassers f√ľr die √∂ffentliche Trinkwasserversorgung aus Talsperren bereitgestellt. Die Trockenperiode der Jahre 2018-2020 stellt nach den Hochwassern zwischen 2002 und 2013 eine erneute Z√§sur im hydrologischen Geschehen dar. Zahlreiche Flie√ügew√§sser waren in den letzten 2 bis 3 Jahren zeitweilig teilweise oder vollst√§ndig trocken. Viele Talsperren erreichten so niedrige Stauspiegel wie seit Jahrzehnten nicht mehr (Bild 1). Beides hat in Teilen der Bev√∂lkerung zu Verunsicherung und in der Fachwelt zu verschiedenen Fragen sowie √úberlegungen gef√ľhrt.

Detektion und Management von Trockenheiten mit Einfluss auf die Talsperrenbewirtschaftung beim Ruhrverband
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Der Ruhrverband betreibt im Ruhreinzugsgebiet ein aus acht Talsperren bestehendes Talsperrenverbundsystem, welches seit vollst√§ndiger wassermengenwirtschaftlicher Verf√ľgbarkeit der Biggetalsperre im Jahr 1968 ein Gesamtstauvolumen von 462,89 Mio. m¬≥ umfasst. Urspr√ľnglich hatte das Talsperrenverbundsystem die Hauptaufgabe, das aus der Ruhr sch√§dlich entzogene Wasser zu ersetzen.

Rechtliche Ansätze zur Vermeidung und Bewältigung der Wasserknappheit
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Das deutsche Wasserrecht ist ein Wasserrecht f√ľr ein wasserreiches Land. In Ankn√ľpfung an die vorkonstitutionellen Kodifikationen der deutschen Staaten wurde mit dem 1960 in Kraft getretenen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ein √∂ffentlich-rechtlicher Ordnungsrahmen f√ľr die Nutzung der Gew√§sser durch den Menschen geschaffen, der eine gerechte Zuteilung der nat√ľrlichen Ressourcen f√ľr die Sicherstellung der Bev√∂lkerung mit Trink- und Brauchwasser im Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg gew√§hrleisten sollte.

Strategien und Maßnahmen zur Sanierung des Wasserhaushalts in den sächsischen Bergbaufolgelandschaften
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Innerhalb des Freistaates Sachsen befinden sich zwei Braunkohlereviere, das Lausitzer Braunkohlerevier sowie das Mitteldeutsche Braunkohlerevier (Bild 1). Im Detail sind die hydrologischen, geologischen und technischen Verhältnisse in den beiden Revieren unterschiedlich. Die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen ähneln sich jedoch und sind auch gleichzeitig zu bewältigen.

Leuchtturmprojekt der wassersensitiven Stadtgestaltung in Mannheim
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Wassersensitive Stadtgestaltung (Water Sensitive Urban Design: kurz WSUD) ist ein Thema, √ľber das in Deutschland eher wenig gesprochen wird, obwohl in den letzten Jahren durch die sp√ľrbaren Folgen des Klimawandels bereits ein gesteigertes Bewusstsein f√ľr das Thema Wasser im Kontext von Stadtgestaltung entstanden ist. WSUD ist jedoch als planerische Disziplin ein effektives Werkzeug der klimaresilienten Stadtplanung, das unsere urbanen Wasserkreisl√§ufe an den lokalen Kontext anpasst.

Tragverhalten alter Staumauern und Folgerungen f√ľr die Bauwerks√ľberwachung
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Die Sicherheit einer Talsperre h√§ngt sowohl von der rechnerischen Tragf√§higkeit der Staumauer gem√§√ü Norm als auch von einer sorgf√§ltigen Bauwerks√ľberwachung ab. Mit modernen Berechnungsverfahren lassen sich nicht nur die geforderten Sicherheitsnachweise f√ľhren, sondern auch das Trag- und Verformungsverhalten im Ist- und Bruchzustand genauer darstellen. Auf Basis zahlreicher statischer Analysen an verschiedenen Staumauermodellen werden das komplexe Bruchverhalten beschrieben und Empfehlungen f√ľr die Bauwerks√ľberwachung abgeleitet.

Grenz√ľberschreitender Wassertransfer aus der Meerwasserentsalzung im Nahen Osten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2022)
Dieser Beitrag setzt sich mit der Deckung der prognostizierten S√ľ√üwasserdefizite in Jordanien und Pal√§stina durch Meerwasserentsalzung am Mittelmeer und Roten Meer sowie Wassertransfer zu den regionalen Bedarfszentren auseinander. Vorgestellt werden alternative Wasserproduktions- und -transferstrategien, die nach einem innovativen methodischen Konzept entwickelt wurden. Es wird gezeigt, dass der sich anbahnenden regionalen Wasserkrise durch grenz√ľberschreitenden Transfer von entsalztem Meerwasser und Kombination mehrerer Wassertransfervorhaben Einhalt geboten werden kann.

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