L√§rmschutz bei heranr√ľckender Wohnbebauung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2016)
Bericht des Ad-hoc-Arbeitskreises der Bund-/L√§nderarbeitsgemeinschaft f√ľr Immissionsschutz (LAI)

L√§rmkonflikte zwischen √ľberplanter Wohnbebauung und unbeplanten industriell genutzten Fl√§chen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2013)
Die Erheblichkeit einer Lärmbelästigung hängt ab von der baugebietsspezifisch zu bestimmenden konkreten Schutzbedürftigkeit und Schutzwürdigkeit des Immissionsortes. Dabei sind neben der bebauungsrechtlichen Gebietszuordnung weitere rechtliche und tatsächliche Verhältnisse wie Art, Ausmaß und Dauer, aber auch tatsächliche und planerische Vorbelastungen zu berücksichtigen. Die bindende Bestimmung der Zumutbarkeitsgrenze erfolgt entweder durch die planende Gemeinde oder durch Einzelfallentscheidungen der Immissionsschutzbehörden. Damit ist die Gemeinde zur Aufnahme des Bestands an rechtlich zulässigen Immissionen bei der Überplanung bereits bebauter Gebiete verpflichtet. In Gemengelagen kann dabei eine Feinsteuerung durch Festlegung von Emissionskontingenten erfolgen. Zutreffend ermittelte Vorbelastungen können im Plan gekennzeichnet werden, was dann zu einer mittelbaren Bindungswirkung führt, wenn die zutreffende Methodik angewendet wurde. Fehlt trotz fehlerfreier Ermittlung eine Feingliederung, bleibt die Immissionsschutzbehörde zur Beachtung des Rücksichtnahmegebots verpflichtet. Ist die Planung in der Gemengelage fehlerhaft, entfällt eine über die Gebietsart hinausgehende Bindungswirkung. In diesen Fällen bleibt es Aufgabe der Immissionsschutzbehörden, das Maß des Zumutbaren auf der Grundlage der Gebietsfestsetzung selbst zu ermitteln.

Die völkerrechtliche Regulierung der die Meeressäuger belastenden Meeresnutzungen am aktuellen Beispiel des Unterwasserlärms (Teil 2)
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2012)
The subject of the article, underwater noise, is both problematic and current, and requires interdisciplinary consideration. In the first part of the article (EurUP 3/2012, pp. 119-128), the sources of underwater noise and its effects on marine mammals were described. Furthermore, a discussion of whether UNCLOS is applicable in solving the problem of underwater noise was presented. In this, the second part, other global international agreements, such as CBD, CMS, ICRW and SFSA, and certain regional agreements, such as OSPAR, the Helsinki Convention, the Antarctic Treaty System, ASCOBANS and ACCOBAMS, are analysed.

Die schalltechnische √úberplanung von bebauten Gewerbe- und Industriegebieten mit Emissionskontingenten
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2011)
Bei einer Neuaufstellung von Bebauungspl√§nen f√ľr Gewerbe- oder Industriegebiete stellt sich oftmals die Frage nach einem wirksamen L√§rmschutz f√ľr umliegende Wohnnutzungen. Um zu verhindern, dass durch die anzusiedelnden Gewerbebetriebe das zul√§ssige L√§rmschutzniveau √ľberschritten wird, kann im Bebauungsplan eine Ger√§usch-Emissionskontingentierung auf der Grundlage der ‚ÄěDIN 45691 Ger√§uschkontingentierung‚Äú festgesetzt werden.

Regionale L√§rmaktionsplanung f√ľr den Stra√üenverkehr in S√ľdhessen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2011)
Der Verkehrslärm ist neben der Luftbelastung ein zentrales Umweltproblem in städtischen Ballungsräumen. Die betroffene Bevölkerung kann durch Verkehrslärm erheblich belästigt und beispielsweise durch Herz-Kreislauferkrankungen in ihrer Gesundheit beeinträchtigt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Europäische Union im Jahr 2002 die EU-Umgebungslärmrichtlinie veröffentlicht.

Immissionsschutzrechtliche Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Windkraftanlagen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2011)
Angesichts der nur beschr√§nkten Verf√ľgbarkeit fossiler Brennstoffe und der Notwendigkeit eines nachhaltigen Klimaschutzes hat die Energieversorgung durch erneuerbare Energien in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, so auch die Nutzung der Windenergie. Gute F√∂rderbedingungen und die durch das schwere Erdbeben in Japan am 11.3.2011 ausgel√∂sten Nuklearunf√§lle in japanischen Atomkraftwerken lassen erwarten, dass sich die Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energien noch weiter verst√§rken werden, was aber ebenfalls Probleme mit sich bringt. So sind Windkraftanlagen u. a. wegen der von ihnen ausgehenden Emissionen (vor allem L√§rm) nicht unumstritten.

Kinder d√ľrfen auch laut sein
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2011)
Kinder lachen, singen, schreien, streiten, toben und spielen. F√ľr die einen ist das ‚ÄěL√§rm‚Äú. F√ľr die anderen geh√∂ren diese Ger√§usche zum normalen Entwicklungsprozess in der Kindheit dazu. Am Kinderl√§rm scheiden sich die Geister. Denn genau hier liegt Konfliktpotenzial. L√§rm von Kindertagesst√§tten, Kinderspielpl√§tzen und Bolzpl√§tzen ist h√§ufig Gegenstand von nachbarschaftlichen Streitigkeiten.

Ber√ľcksichtigung von L√§rmimmissionen auf die Vogelwelt durch Stra√üenbau- und Kraftwerksvorhaben im europ√§ischen Habitat- und Artenschutz
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (12/2010)
Die Vogelwelt (Avifauna) wird bereits seit Einf√ľhrung der Eingriffsregelung in das bundesdeutsche Naturschutzgesetz in besonders starkem Ma√üe ber√ľcksichtigt. V√∂gel stellen eine allgemein auff√§llige, relativ leicht erfassbare und sehr gut erforschte Tiergruppe dar. Sie nehmen sehr unterschiedliche Positionen in den Nahrungsketten ein, besiedeln nahezu alle Lebensr√§ume und sind in hohem Ma√üe strukturabh√§ngig.

Littering ‚Äď Ursachen, Pr√§vention und Ma√ünahmen
© VKU e.V. - Landesgruppe Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland (11/2010)
1. Littering ‚Äď Eine Einleitung 2. Die Litteringuntersuchung - Ausgangspunkt 3. Die Litteringuntersuchung - Vorgehensweise 4. Die Litteringuntersuchung - Ergebnisse 5. Weitergehende Studie: Felduntersuchung K√∂ln 6. Fazit

bifa-Text Nr. 46: IPP-Barrieren und ihre √úberwindung: Produktlebenswege und Akteure in der Praxis
© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2010)
‚ÄěWelche Chancen bietet uns die R√ľcknahme gebrauchter Produkte? Wie k√∂nnen wir die Effizienz √ľber die gesamte Wertsch√∂pfungskette steigern?‚Äú Solche Fragen m√ľssen sich die Hersteller k√ľnftig schon bei der Produkt-Entwicklung stellen. Doch f√ľr viele Unternehmen ist eine ganzheitliche, kooperative Produktbetrachtung ‚Äď also die Zusammenarbeit aller Akteure von der Entwicklung bis zur Entsorgung ‚Äď noch nicht selbstverst√§ndlich. Hier setzt die Integrierte Produktpolitik (IPP) an mit dem Ziel, √∂kologischen und betriebswirtschaftlichen Nutzen zu schaffen. Welche Barrieren dabei in der Praxis auftreten und wie sie √ľberwunden werden k√∂nnen, das untersuchte die bifa Umweltinstitut GmbH im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums in 50 Unternehmen.

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