Erfahrungen mit der biologischen Abbaubarkeit von kompostierbaren Kaffeekapseln
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
In Österreich kommen verstĂ€rkt Kaffeekapseln auf den Markt, die als „kompostierbar“ bzw. „biologisch abbaubar“ gekennzeichneten werden. Diese Entwicklung wird von Konsumenten als positiv wahrgenommen, ist jedoch aus abfallwirtschaftlicher und umwelttechnischer Sicht als kritisch zu betrachten. Denn in bisherigen Studien (van der Zee & Molenveld 2020; Rameder 2018; Shrestha et al. 2020), war die Desintegration der zumeist aus PLA bestehenden Kapseln in Labor-versuchen und in der Praxis nach den Anforderungen der EN 13432 nicht in ausrei-chendem Maße gegeben. Die bisherigen Erkenntnisse werden durch die eigenen Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen an vier am österreichischen Markt erhĂ€ltlichen „kompostierbaren“ Kaffeekapseln nur bestĂ€tigt. Erfahrungen der österreichischen AbfallwirtschaftsverbĂ€nde zu dieser Thematik stĂŒtzen im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die derzeitige Entwicklung in Richtung biologisch abbaubare Kunststoffe fĂŒr das Produkt Kaffeekapsel nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse und Erfahrungen nicht sinnvoll erscheint.

Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit ĂŒber 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.

Tendenzen der VerÀnderungen der Wassertemperatur von Seen in Nord-Ost-Polen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Aktuell ist einer der Hauptfaktoren, der ĂŒber das Funktionieren von Ökosystemen von Seen entscheidet, der Klimawandel. Der Zusammenhang zwischen Lufttemperatur und Wassertemperatur bewirkt, dass in den meisten FĂ€llen ein Anstieg dieser Wassertemperatur beobachtet wird. Tempo und Ausmaß der VerĂ€nderungen hingegen sind von einer Reihe parallel verlaufender Prozesse abhĂ€ngig. In der vorliegenden Arbeit wurde analysiert, in welche Richtung sich die Wassertemperaturen von zwei Seen, die in Nord-Ost-Polen liegen, in den Jahren 1987 bis 2016 verĂ€ndert haben. Auf Basis von statistischen Methoden wurde die Tendenz bei den VerĂ€nderungen der Wassertemperatur (Mann-Kendall-Test) festgestellt. Die Analyse der Seen, die im Nordosten von Polen liegen, hat gezeigt, dass innerhalb der letzten drei Jahrzehnte eine wesentliche Transformation ihres thermischen Regimes erfolgt ist.

Synergien im GewÀsser-, Boden-, Arten- und Klimaschutz am Beispiel von Flussauen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Die Begradigung von FließgewĂ€ssern und das Drainieren von Auen fĂŒhrten zu einem Landnutzungswandel von GrĂŒnland zu Ackerbau. In der Folge kam es zur klimaschĂ€dlichen Mineralisierung der organischen Bodensubstanz, stiegen OberflĂ€chenabfluss und Bodenerosion, und die FließgewĂ€sser kolmatierten und verschlammten, was vor allem fĂŒr kieslaichende Fische und Makroinvertebraten problematisch ist. Durch einen integrativ-systemischen Ansatz der WiedervernĂ€ssung lassen sich gleichzeitig Verbesserungen beim GewĂ€sser-, Boden-, Arten- und Klimaschutz erzielen.

Kohlenstoffquellen durch Humuszertifikate-Handel ökonomische Anreize geben
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Landwirtschaft wird mit bis zu 24 % an den Klimagasemissionen verantwortlich gemacht, schreibt der Weltklimarat IPCC. Der Input an endlichen Ressourcen fĂŒr die landwirtschaftliche Produktion, wie z. B. Öl, Kohle, Gas, Phosphor, aber auch Land an sich, sind nicht nachhaltig. An anderer Stelle werden vorhandene Ressourcen, wie Biomasse, biogene Reststoffe, NĂ€hrstoffe im landwirtschaftlichen Kreislauf, aber auch menschliche Exkremente, verschwendet.

Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V. - Wenn Worten Taten folgen
© Wasteconsult International (5/2017)
Die Brancheninitiative „Klimaschutz durch Kreislaufwirtschaft e.V.“ ist ein Zusammenschluss aller maßgeblichen VerbĂ€nde der Abfall- und Recyclingwirtschaft sowie grĂ¶ĂŸerer und kleinerer privater und kommunaler Entsorgungsunternehmen und anderer Akteure aus NRW. Die Entsorgungswirtschaft in NRW hat sich mit der GrĂŒndung des Vereins zum Ziel gesetzt, die klimarelevanten Innovationen und Technologien, Dienstleistungen, Projekte und Ziele der Branche unter diesem Dach gemeinsam weiterzuentwickeln und damit gleichzeitig auch das Dekaden-Projekt „KlimaExpo.NRW“ der nordrhein-westfĂ€lischen Landesregierung nachhaltig zu unterstĂŒtzen. Damit soll der erfolgreiche Transformationsprozess der Entsorgungswirtschaft fortgefĂŒhrt und die bisherigen und signifikanten BeitrĂ€ge der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz gesichert und weiter ausgebaut werden.

Kombinierte Abscheidung von FeinstÀuben und Schadgasen bei der energetischen Verwertung von biogenen Reststoffen
© Wasteconsult International (5/2017)
Im Rahmen eines Verbundprojektes des Lehrstuhls fĂŒr Partikelverfahrenstechnik (UniversitĂ€t Paderborn), der Fa. Hellmich GmbH und Co. KG und der DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnĂŒtzige GmbH wurde ein Filtersystem zur kombinierten Abscheidung von Feinstaub und gasförmigen, sauren Schadstoffen fĂŒr Biomasseverbrennungsprozesse entwickelt.

bifa-Text Nr. 66: Folgen des Klimawandels - Fallstudien mit Unternehmen
© bifa Umweltinstitut GmbH (12/2015)
Die Studie zum Thema "Folgen des Klimawandels" zeigt sieben Fallstudien mit Unternehmen aus der produzierenden Wirtschaft, dem Handel und dem Baugewerbe.

Der Klimawandel und seine möglichen Folgen fĂŒr die Wasserwirtschaft im niedersĂ€chsischen Binnenland
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (10/2015)
Im Zuge des Projektes KliBiW sollen mögliche klimabedingte Folgen fĂŒr die Wasserwirtschaft im niedersĂ€chsischen Binnenland abgeschĂ€tzt und entsprechende Anpassungsstrategien entwickelt werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse können anschließend Handlungsempfehlungen fĂŒr Entscheidungs- und MaßnahmentrĂ€ger abgeleitet werden.

Empfehlungen zur Limitierung klimarelevanter Emission aus der offenen Mietenkompostierung
© Wasteconsult International (5/2015)
Das LUGV Brandenburg hat seit 2009 der Dr. Reinhold & Kollegen Potsdam zwei Gutachten mit dem Ziel in Auftrag gegeben, die Möglichkeiten der Minderung von Klimagasemissionen aus der offenen Mietenkompostierung aufzuzeigen. Dazu wurden in Zusammenarbeit mit der GĂŒtegemeinschaft Kompost und in Abstimmung mit den parallel laufenden UBA-Projekten umfangreiche Untersuchungen in RAL-gĂŒtegesicherten Kompostierungsanlagen durchgefĂŒhrt.

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