Rohstoffliches Recycling von BiomasserĂŒckstĂ€nden als Koksersatz in der Eisen- und Stahlerzeugung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung (BMBF) bewilligte im Rahmen der CLIENT Bekanntmachung ein internationales Forschungsvorhaben mit den PartnerlĂ€ndern Brasilien und Deutschland. Gegenstand des Vorhabens ist der Einsatz von Biorestmassen zur Substitution von Koks in den Retorten der Eisen- und Stahlherstellung.

Growth Potential for Energy-from-Waste Plant Operators in the European Union and Beyond
© TK Verlag - Fachverlag fĂŒr Kreislaufwirtschaft (9/2016)
Across Europe, there is growing recognition that energy, raw materials, environmental and security policy can all be components of an interdependent policy strategy, and that waste management also plays a role at the intersection of these policies. The European Commission is currently preparing a Communication which will explore the contribution that energy from waste (EfW) can make to the European Energy Union. The Energy Union is designed to reduce the EU’s reliance on energy from Russia, following the dramatic events in Ukraine. The EU’s strategic energy and security goals create an opportunity to implement the longstanding EU waste Management targets, particularly with regard to landfilling.

Versorgungssicherheit Gas – neue nationale und europĂ€ische AnsĂ€tze
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Die letzten warmen Winter und der heute niedrige Gaspreis haben die Debatte um die Versorgungssicherheit bei Erdgas in den Hintergrund treten lassen. Das Horrorszenario eines kompletten Ausfalls russischer Lieferungen, das die EU-Kommission heraufbeschworen hat, ist nicht eingetreten. Der folgende Beitrag beschreibt aus der Perspektive eines Fernleitungsnetzbetreibers, welche Maßnahmen Deutschland getroffen hat und weiterhin plant, um zu verhindern, dass der umweltschonende EnergietrĂ€ger in extrem kalten Wintern knapp wird. Da Deutschland eine wichtige Funktion als Drehscheibe fĂŒr Erdgas in Europa besitzt, wird insbesondere auch der europĂ€ische Aspekt zwischen den Mitgliedsstaaten der EU beleuchtet.

BIL – Leitungsauskunft neu gedacht
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
FĂŒr das Bundesweite Informationssystem zur Leitungsrecherche (BIL) ist am 29. Februar der Startschuss gefallen. Erstmals steht der Bauwirtschaft damit ein kostenfreies und bundesweites Auskunftsportal fĂŒr die Bauanfrage zur VerfĂŒgung. Nach der GrĂŒndung im Juni 2015 durch 17 deutsche Fernleitungsbetreiber aus den Branchen Chemie, Gastransport und Mineralöl hat BIL mit nunmehr 26 Betreibern aus 16 BundeslĂ€ndern, unter ihnen auch die ersten Stadtwerke, den Betrieb aufgenommen.

MBA als Einstieg in die nachhaltige Abfallentsorgung in Entwicklungs- und SchwellenlÀndern
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2016)
Die Entsorgungswirtschaft muss sich zunehmend an den Vorgaben nachhaltiger Ressourcen- und Klimaschutzziele ausrichten. Eine der zentralen globalen Zukunftsaufgaben ist dabei die Sicherstellung einer nachhaltigen, d. h. ökonomisch, ökologisch und sozial tragfÀhigen Versorgung mit Rohstoffen und Energie. In beiden Bereichen kann die Kreislaufwirtschaft einen wichtigen Beitrag leisten.

Erneuerung von Gasaufbereitungsanlagen in RumÀnien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2016)
Die Projektpartner Max Streicher Romania SRL und Bilfinger EMS GmbH sind beauftragt, in den rumĂ€nischen Gasfeldern Burcioaia und Madulari standardisierte Gasaufbereitungsanlagen zu errichten. Zu den Projektpartnern zĂ€hlt auch die zur Streicher Gruppe gehörende STREICH ER Anlagenbau GmbH & Co. KG in Gommern. Sie fertigt die Stahlbaumodule fĂŒr die neuen Anlagen. Der Öl- und Gaskonzern OMV Petrom investiert mit diesem Pilotprojekt in neue Technologien, um das Produktionsergebnis der rumĂ€nischen Gasfelder zu verbessern.

Die umweltrechtliche Vorhabengenehmigung in Griechenland
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2015)
Das griechische Umwelt- und Planungsrecht ist insgesamt, abgesehen vom traditionellen Baurecht, ein junges Geschöpf. Die umweltrechtliche Vorhabengenehmigung (ΈγÎșρÎčση ΠΔρÎčÎČÎ±Î»Î»ÎżÎœÏ„ÎčÎșώΜ ΌρωΜ = Genehmigung von Umweltauflagen) wurde im Jahre 1986, im Zuge der Anpassung des griechischen Rechts an die UVP-RL, eingefĂŒhrt und erst ab 1990 mit dem Erlass von begleitenden Verordnungen zur Anwendung gebracht. Das Gesetz 1650/1986 implementierte die europarechtlich geforderte UmweltvertrĂ€glichkeitsprĂŒfung (UVP) in das griechische Recht mithilfe eines besonderen Verwaltungsakts, der den Abschluss des UVP- Verfahrens bildet und mit gutem Recht als eine besondere umweltrechtliche Genehmigung eingestuft wird.

Ganzheitlicher Ansatz zur Entwicklung von Betreiber-Know-how in Ostafrika
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (12/2014)
Im Rahmen einer Initiative der German-Water-Partnership-AktivitÀten setzt HAMBURG WASSER sein Know-how nicht nur regional ein, sondern engagiert sich auch international, wie z. B. in der Region Ostafrika. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Entwicklung von Betreiber-Know-how verfolgt, der anhand zweier erfolgreich laufender Kooperationen mit Wasserversorgern in Tansania und Rwanda vorgestellt wird.

Ressourcenschutz hautnah erleben
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Ein langer Tag erwartet die Klima-BĂŒndnis-Delegation, als sie morgens um 7 Uhr mit dem Bus zur Goldmine „Yanacocha“ bei Cajamarca (Peru) aufbricht. Im Hochland Perus wollen sich die 14 Vertreter von StĂ€dten und Organisationen aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, Tschechien, Ungarn, Slowakei, DĂ€nemark und Brasilien ĂŒber die massiven Auswirkungen informieren, die durch den jahrelangen Erzabbau in der grĂ¶ĂŸten Goldmine Lateinamerikas entstanden sind: Das Gebiet gleicht einer Mondlandschaft, die Folgen sind Wassermangel, verseuchte Umwelt und Gesundheitsprobleme bei den Anwohnern. Die Delegationsreise befasst sich mit dem Thema (Über-) Konsum und seine Konsequenzen in den ErzeugerlĂ€ndern und ist wichtiger Bestandteil des von der EuropĂ€ischen Kommission geförderten Projektes „From Overconsumption to Solidarity“.

Kommunales Engagement fĂŒr eine nachhaltige Wasserversorgung in Indien
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (4/2014)
Seit 2011 arbeiten die Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft Dresden und die Stadtwerke Heidelberg zusammen mit dem staatlichen Wasserversorgungsunternehmen Uttarakhand Jal Sansthan (UJS) daran, die Wasserversorgung in dem nordindischen Bundesstaat durch eine höhere Energieeffizienz und eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu verbessern. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Ökostrom-Produkts Heidelberg GREEN von den Stadtwerken Heidelberg. Die Kunden zahlen einen frei wĂ€hlbaren Ökostrom-Aufschlag, der von dem regionalen Energieversorger fĂŒr den Ausbau erneuerbarer Energien und fĂŒr Energieeffizienz-Maßnahmen verwendet wird. GrĂ¶ĂŸter Kunde und damit der wichtigste finanzielle UnterstĂŒtzer fĂŒr das Projekt in Indien ist die Stadt Heidelberg, die alle ihre Liegenschaften mit dem Ökostrom-Produkt versorgt.

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