Leitfaden fĂŒr den nachhaltigen Umgang mit AbfĂ€llen in besonders geschĂŒtzten Naturgebieten in Russland
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Besonders geschĂŒtzte Naturgebiete spielen eine SchlĂŒsselrolle bei der Erhaltung der Artenvielfalt und der DiversitĂ€t der natĂŒrlicher Ökosysteme. Im Jahr 2017 besuchten rund 11 Millionen russische und auslĂ€ndische Touristen die besonders geschĂŒtzten Naturgebiete in Russland und der Touristenstrom soll bis 2021 auf 15 Millionen Menschen pro Jahr ansteigen, was die Bevölkerung Österreichs um das 1,7-fache ĂŒbertrifft. Die Entwicklung des Tourismus in besonders geschĂŒtzten Naturgebieten geht mit der Erhöhung des aufkommenden Abfallvolumens einher. Im Sommer 2019 wurde im Rahmen einer Initiative der Agentur fĂŒr strategische Initi-ativen (Russland) gemeinsam mit der Lake Baikal Foundation for Environmental Applications and Research das Leitfaden fĂŒr den nachhaltigen Umgang mit AbfĂ€llen in besonders geschĂŒtzten Naturgebieten entwickelt.

Leistungen der österreichischen Reparaturszene fĂŒr Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
RepaNet koordiniert nun seit 2017 das Netzwerk der österreichischen Reparaturinitiativen und unterstĂŒtzt seine Entwicklung, um gemeinschaftlich organisierte Möglichkeiten fĂŒr Reparatur im Sinne von DIY („Do It Yourself“) zu fördern und das gesellschaftliche Bewusstsein fĂŒr achtsamen Umgang mit Ressourcen zu stĂ€rken.

Erfahrungen mit der biologischen Abbaubarkeit von kompostierbaren Kaffeekapseln
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
In Österreich kommen verstĂ€rkt Kaffeekapseln auf den Markt, die als „kompostierbar“ bzw. „biologisch abbaubar“ gekennzeichneten werden. Diese Entwicklung wird von Konsumenten als positiv wahrgenommen, ist jedoch aus abfallwirtschaftlicher und umwelttechnischer Sicht als kritisch zu betrachten. Denn in bisherigen Studien (van der Zee & Molenveld 2020; Rameder 2018; Shrestha et al. 2020), war die Desintegration der zumeist aus PLA bestehenden Kapseln in Labor-versuchen und in der Praxis nach den Anforderungen der EN 13432 nicht in ausrei-chendem Maße gegeben. Die bisherigen Erkenntnisse werden durch die eigenen Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen an vier am österreichischen Markt erhĂ€ltlichen „kompostierbaren“ Kaffeekapseln nur bestĂ€tigt. Erfahrungen der österreichischen AbfallwirtschaftsverbĂ€nde zu dieser Thematik stĂŒtzen im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die derzeitige Entwicklung in Richtung biologisch abbaubare Kunststoffe fĂŒr das Produkt Kaffeekapsel nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse und Erfahrungen nicht sinnvoll erscheint.

Partizipation betroffener Akteursgruppen zur Minderung der Nitratbelastung des Grundwassers
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Die Nitratwerte im deutschen Grundwasser sind vielerorts seit ĂŒber 20 Jahren erhöht. Die EU-Kommission beurteilte entsprechende Gesetzesnovellen der vergangenen Jahre mehrfach als unzureichend. Vorgestellt werden Untersuchungsergebnisse dazu, unter welchen Voraussetzungen kleine partizipative Gremien lokal zu einer Einhaltung der Nitratgrenzwerte in ihrer jeweiligen Region beitragen können.

Aktives FlĂ€chenmanagement zur Vorbereitung von FließgewĂ€sserrenaturierung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2020)
Maßnahmen zur Renaturierung von FließgewĂ€ssern benötigen FlĂ€chen, die im Regelfall Nutzungen zugefĂŒhrt sind. Vorausschauendes FlĂ€chenmanagement sowie Kooperation und partizipatives Vorgehen sind hier notwendig, um die Belange der GrundstĂŒckseigentĂŒmer aufgreifen zu können und die benötigten FlĂ€chen verfĂŒgbar zu machen. Am Beispiel vom Vorpommern wird dieses prospektive und stategische FlĂ€chenmanagement vorgestellt.

Kleine Wasserprojekte, große Wirkung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2020)
Mit Technik die Lebensbedingungen in EntwicklungslĂ€ndern verbessern – das ist das Ziel des gemeinnĂŒtzigen Vereins Technik ohne Grenzen (TeoG). Die meisten Mitglieder hat der Verein in Deutschland, aber auch in Afrika und SĂŒdamerika wĂ€chst die Zahl der UnterstĂŒtzer. In diesem Jahr feiert TeoG sein zehnjĂ€hriges JubilĂ€um. Aus diesem Anlass veröffentlicht die WasserWirtschaft ein PortrĂ€t ĂŒber die Projektarbeit des Vereins im Bereich Wasser und Abwasser.

Verleihung des BWK Umweltpreises NRW 2020 an das Projekt „SchĂŒler bauen fĂŒr Haiti“
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2020)
Unter dem Eindruck der Berichte ĂŒber das schwere Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010 mit hunderttausenden Toten, mehreren hunderttausend Verletzten, etwa zwei Millionen obdachlos Gewordenen und einem Sachschaden, der das jĂ€hrliche Bruttoinlandsprodukt ĂŒbertraf, entstand im Religionsunterricht einer Maurerklasse des Rhein-Maas Berufskollegs Kempen der dringende Wunsch, den Menschen in Haiti Hilfe zukommen zu lassen. Mit einer Spendensammlung wollten sich die Auszubildenden nicht begnĂŒgen. Die InitialzĂŒndung fĂŒr das Projekt „SchĂŒler bauen fĂŒr Haiti“ war der Satz eines Auszubildenden: „Wir sind doch Maurer, wir können HĂ€user bauen!“ Aus dieser „ver-rĂŒckten“ Idee wurde RealitĂ€t.

Industrielle Ressourceneffizienz
© Rhombos Verlag (9/2019)
Aus den r+Impuls-Forschungsvorhaben liegen erste Ergebnisse ĂŒber rechtliche Anforderungen und GeschĂ€ftsmodelle fĂŒr den Betrieb dezentraler Anlagen vor

Entwicklung von Trinkwasser- und Abwasserkonzepten in der Metropolregion Lima/Peru
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Die Wasserressourcen der Metropolregion Lima sind durch Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Übernutzung und Verschmutzung einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Eine flĂ€chendeckende Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser und SanitĂ€rsystemen zu sichern, stellt die lokalen Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Gemeinsam mit lokalen Akteuren und nationalen Behörden werden Wasserwiederverwendungs-Konzepte als Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele 6.1 fĂŒr Trinkwasser und 6.2 fĂŒr Abwasser und SanitĂ€rversorgung entwickelt.

Wie gelingt der Abschied von unserem linearen Wirtschaftsmodell?
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Trotz erster politischer Erfolge in der jĂŒngeren Vergangenheit steckt die Kreislaufwirtschaft noch in den Kinderschuhen. Es fehlt an einem klaren Leitbild einer suffizienten, effizienten und generationengerechten Konsum- und Wirtschaftsweise. Eine bessere Produktverantwortung und eine umweltfreundliche Steuerpolitik werden das Ende der aktuellen linearen Wirtschaft einlĂ€uten.

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