Nutzungsdauer erhöhen

Ein Aufruf zur Stärkung des Reparaturwesens und der Wiederverwendung soll zur Abfallvermeidung beitragen.

Alljährlich findet im November die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“ statt. In diesem Jahr war das Jahresmotto: Gib Dingen ein zweites Leben! Mit dieser Aktionswoche sollen die Möglichkeiten des Reparierens und der Wiederverwendung gestärkt werden. Doch es reicht nicht, die Bevölkerung aufzurufen, kaputte Geräte reparieren zu lassen oder Altprodukte weiter zu verwenden. Es müssen wirtschaftlich tragfähige Strategien und Instrumente für eine längere Nutzung von Produkten implementiert werden. Im vorliegenden Beitrag wird erörtert, ob und gegebenenfalls inwieweit es möglich ist, mit Maßnahmen der Wiederverwendung und der Gerätereparatur Abfälle zu vermeiden. Zunächst wird die Vielfalt der Wieder- und Weiterverwendung aufgezeigt und die Problematik der Gerätereparatur angesprochen. Darauf aufbauend werden über Lifecycle-Betrachtungen Einschätzungen über die möglichen Umweltschutzeffekte abgeleitet.



Copyright: © Rhombos Verlag
Quelle: ReSource 2017 - 04 (Dezember 2017)
Seiten: 5
Preis: € 2,50
Autor: Dr.-Ing. habil. Norbert Kopytziok

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Gebrauchtmarkt für Informationstechnologie
© Rhombos Verlag (9/2019)
Für Unternehmen mit Kompetenzen für Logistik, Beratung und Recycling eröffnen sich große Chancen auf dem weltweiten Markt der Wiedervermarktung von gebrauchten IT-Geräten

Für mehr Recycling in der deutschen Industrie
© Rhombos Verlag (9/2019)
Forschungsinstitute der Zuse-Gemeinschaft arbeiten an Verfahren für einen sparsameren Umgang mit Rohstoffen

Wichtige Impulse gesetzt
© Rhombos Verlag (9/2019)
Mit dem deutschlandweit ersten Abfallvermeidungskonzept an einer Hochschule verfügt die Universität Kiel über einen weiteren Baustein für den Klimaschutz

Hochwertige Verwertung
© Rhombos Verlag (9/2019)
Wirkungsvolle Anforderungen an die Behandlung von Elektroaltgeräten helfen, Rohstoffe im Kreislauf zu führen und Schadstoffe auszuschleusen

Höhere Wertschöpfung bei verringertem Rohstoffeinsatz - Mit einer neuen Förderinitiative will das BMBF eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft stärken
© Rhombos Verlag (12/2018)
Mit den laufenden Fördermaßnahmen im Rahmen von FONA3 unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung und Umsetzung innovativer Technologien zur Steigerung der Rohstoffeffizienz und zur stofflichen Nutzung von Kohlendioxid. Ein zukünftiger Schwerpunkt wird die Forschung zur Ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft sein. Die Umsetzung dieses Forschungskonzepts wird durch mehrere BMBF Förderbekanntmachungen erfolgen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?