MeWas Bio-QZ überzeugt auf der BioEnergy Decentral in Hannover

Die diesjährige EuroTier mit der angeschlossenen Fachmesse BioEnergy Decentral verbuchte einen Rekordbesuch mit über 140.000 Fachleuten aus aller Welt. Insbesondere die Ausstellung für Bioenergie und dezentrale Energieversorgung findet ein immer stärkeres Interesse.

22. November 2010 - Besonders beim schwäbischen Maschinenbauer MeWa war das deutlich zu spüren. Rund um die Uhr belagerten die Besucher den ausgestellten Bio-QZ, eine echte Innovation im Bereich der Biomasse-Aufbereitung.
 
Anstatt das aufgegebene Material zu zerschneiden, bereitet der Bio-QZ die Biomasse so für die Vergärung vor, wie es das wiederkäuende Rind auf der Weide vormacht. Rotierende Ketten in der Maschine zerfasern die Eingangsstoffe in Sekundenschnelle. Die Zellstruktur wird aufgebrochen und die Angriffsfläche für die Bakterien folglich erhöht. „Das Substrat erhält so eine homogene Zusammensetzung und ist quasi mundgerecht für die Bakterien aufbereitet“, beschreibt ein Biogasanlagenbetreiber das Ergebnis des Bio-QZ.
 
Je nach ursprünglich verwendetem Eingangsmaterial kann ein bis zu 30 Prozent höherer Ertrag in den Anlagen mit Bio-QZ-Betrieb erreicht werden.
 
Wer sich von der Leistungsfähigkeit des Bio-QZ im Betrieb überzeugen wollte hatte alle zwei Stunden die Möglichkeit dazu. Eine Präsentation im Freigelände, bestehend aus Beschickung, Bio-QZ, Pumpe und Hochsilo zeigte, wie Verarbeitung von Zuckerrüben heute funktioniert. Beeindruckend war vor allem der stabile Betrieb der Verarbeitungslinie auch bei künstlich zugeführten Störstoffen wie großen Steinen.
 
Der Bio-QZ überzeugte in allen Punkten: Zuverlässigkeit, Flexibilität, Störstoffunempfindlichkeit, Durchsatz, Ergebnis. Und bescherte MeWa ein überdurchschnittlich hohes Interesse und rekordverdächtig viele und konkrete Anfragen.
 




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