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Aktuelles aus den Nachrichtenagenturen unserer Partner.

Bundeskabinett beschlieĂźt Eckpunkte fĂĽr Aktionsprogramm zum Insektenschutz
© Bundesministerium fĂĽr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (20.06.2018)
Die Bundesregierung hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze Eckpunkte für ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschlossen. Auf Basis der Eckpunkte wird das Bundesumweltministerium das Aktionsprogramm nach einer breiten öffentlichen Diskussion bis 2019 fertigstellen und anschließend unverzüglich mit den Maßnahmen beginnen. Als Sofortmaßnahme stellt Bundesumweltministerin Schulze 5 Mio. Euro pro Jahr aus dem „Bundesprogramm Biologische Vielfalt“ für den Insektenschutz bereit.

Marine Plastic to Oil: One Earth – One Ocean verölt mit Partner BIOFABRIK als erste Umweltorganisation weltweit Plastikmüll aus dem Meer
© ASK-EU (19.06.2018)
Die gemeinnützige Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) aus München, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer „Maritimen Müllabfuhr“ arbeitet, kann stolz vermelden, dass gestern in einer Kompaktraffinerie unseres Partners BIOFABRIK Technologies GmbH in Dresden die weltweit ersten erfolgreichen Verölungsversuche von Plastikmüll aus dem Meer umgesetzt wurden. Damit schließt sich der Kreis aus Sammeln, Sortieren und Verwerten – aus dem Ursprungsstoff Erdöl entsteht wieder ein dieselähnlicher Kraftstoff, mit dem Motoren und Generatoren betrieben werden können. Plastikmüll wird somit zum Wertstoff. Das Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ von OEOO ist damit erstmals vollständig umgesetzt. One Earth – One Ocean e.V. ist damit auch die erste Umweltorganisation weltweit, die den von ihr im Meer eingesammelten Plastikmüll erfolgreich verölen kann.

Studie: Mehr Öffentlichkeitsarbeit für bessere Sammelqualität erforderlich
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (18.06.2018)
Verpackungen und andere recycelbare Produkte aus Kunststoff oder Metall werden am besten gemeinsam in einer Tonne oder einem Sack gesammelt. Davon profitiert laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) die Umwelt am meisten und es kostet am wenigsten.

Wie die Quoten zu erfĂĽllen sind
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (15.06.2018)
Rege Diskussion beim BKV-Workshop im Rahmen des 21. Internationalen Altkunststofftags des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) am 12. Juni in Bad Neuenahr.

Sperrmüll: Bundesverwaltungsgericht hält generelle Überlassungspflicht für rechtswidrig
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (13.06.2018)
Die Urteilsgründe des Bundesverwaltungsgerichtes zur Frage der Zulässigkeit der Sperrmüllsammlung durch gewerbliche Sammler sind inzwischen veröffentlicht worden. Das Gericht kommt in einer ausführlichen, insbesondere europarechtlichen Auslegung zu dem Ergebnis, dass eine generelle Überlassungspflicht für Sperrabfall unionsrechtswidrig ist. Nach Auffassung des Gerichts ist nach Unionsrecht eine Beschränkung der Überlassungspflicht von Sperrmüll geboten.

Kabinett beschließt dritten Klimaschutzbericht: Schätzung geht von etwa 32 Prozent Minderung bis 2020 aus
© Bundesministerium fĂĽr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (13.06.2018)
Das Bundeskabinett hat heute den Klimaschutzbericht 2017 beschlossen. Demnach steuert Deutschland beim Klimaschutz bis 2020 derzeit auf eine CO2-Minderung von etwa 32 Prozent gegenüber 1990 zu, so die Schätzung der Bundesregierung. Angestrebt war ursprünglich ein Ziel von 40 Prozent, so dass die Handlungslücke voraussichtlich rund 8 Prozentpunkte beträgt – oder umgerechnet 100 Millionen Tonnen CO2. Ohne das 2014 beschlossene Aktionsprogramm Klimaschutz wäre die Lücke mit 12 Prozentpunkten noch deutlich größer.

Recycling-Strukturen nach Qualität ausrichten
© bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (12.06.2018)
"Für uns sind Kunststoffabfälle nicht wertlos, sondern Wertstoffe. Sie gehören nicht auf den Müll. Weder hier in Deutschland und Europa, noch irgendwo auf der Welt." Das erklärte Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, vor den mehr als 430 Teilnehmern des 21. Internationalen Altkunststofftages in Bad Neuenahr.

Svenja Schulze: “Plastiktüte wird zum Auslaufmodell“ - Freiwillige Vereinbarung ist erfolgreich
© Bundesministerium fĂĽr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (07.06.2018)
Der Verbrauch von Plastiktüten sinkt weiter. Insgesamt waren in Deutschland im Jahr 2017 ein Drittel bzw. 1,3 Milliarden Kunststofftragetaschen weniger im Umlauf als 2016. Das zeigen die neuen Zahlen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM). Damit hat Deutschland das langfristige Verbrauchsziel der Europäischen Richtlinie zu Kunststofftragetaschen schon heute deutlich unterschritten. Die freiwillige Vereinbarung mit dem Handel erweist sich damit eindeutig als Erfolg.

Recycling halogenfrei flammgeschĂĽtzter Kunststoffe
© ASK-EU (07.06.2018)
Die Sensibilität in der Gesellschaft für wachsende Müllberge steigt. Für Aufsehen sorgen vor allem Meldungen über die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere mit Plastikabfällen. Immer noch weit verbreitet und wenig akzeptiert ist zudem das Verbrennen von Kunststoffabfällen. Stattdessen kann sich eine Wiederverwertung lohnen, wie ein laufendes Forschungsvorhaben am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF zeigt. Dies gilt auch für flammgeschützte Kunststoffanwendungen, die aus Umweltgründen zunehmend mit halogenfreien Flammschutzmitteln ausgerüstet werden. Näheres hierzu präsentiert das Institut auch auf der Compounding World Expo 2018 in Essen vom 27. bis 28. Juni am Stand 707.

Deutsch-tschechische Umweltkommission vertieft Zusammenarbeit bei Klima-, Umwelt- und Naturschutz
© Bundesministerium fĂĽr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (05.06.2018)
Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und ihr tschechischer Kollege, Vizeumweltminister Vladislav Smrž, haben heute die enge deutsch-tschechische Zusammenarbeit im Umweltschutz bekräftigt. Schwerpunkte der 16. Sitzung der deutsch-tschechischen Gemeinsamen Umweltkommission in Berlin, in der auch Sachsen und Bayern mitarbeiten, waren der Austausch zu aktuellen EU-Dossiers und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den Bereichen Naturschutz und Luftreinhaltung.

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